Deutschland

Nächtigungszahlen sanken auch im September

Die deutsche Tourismusbranche hat ihre Verluste vor Beginn der zweiten Corona-Welle eindämmen können. Die Zahl der Übernachtungen sank im September nur noch um 13,7 % zum Vorjahreszeitraum auf 41,2 Mio. Von Jänner bis September insgesamt brach die Zahl mit 34,5 % auf insgesamt 253,5 Millionen deutlich stärker ein.

Besonders Besucher aus dem Ausland blieben inmitten der Pandemie fern: Hier gab es im September ein Minus von 57,7 % auf 3,4 Mio. Übernachtungen, während die der inländischen Gäste nur um 4,7 % auf 37,8 Mio. abnahmen.

Bis zum Ausbruch der Viruspandemie war die Branche auf gutem Weg zum elften Wachstumsjahr in Folge mit einem weiteren Übernachtungsrekord. Wegen strenger Auflagen mit Abstandsgeboten, Kontaktbeschränkungen und Kapazitätsbegrenzungen meldeten die Hotels aber teils massive Umsatzeinbußen bei steigenden Kosten. Im November folgte ein Teil-Shutdown, womit auf die Rekordzahl an Neuinfektionen reagiert wurde.

Mehrere Tourismusverbände fordern sofortige Auszahlungen der angekündigten Wirtschaftshilfen. "Die Betriebe der Tourismusbranche, die von dem beschlossenen Lockdown im November betroffen sind, brauchen die Hilfen nicht morgen oder übermorgen, sondern sofort", hieß es in einer gemeinsamen Erklärung. "Wenn sich die Auszahlung verzögert, dann sind viele Betriebe in ihrer Existenz gefährdet."

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