Deutschland

Inlandstourismus unter Vorkrisen-Niveau

Der Tourismus in Deutschland ist auch im zweiten Sommer unter Coronabedingungen eher langsam angelaufen. Zwar zählten im Mai die Hotels und anderen Beherbergungsbetriebe mit mindestens zehn Betten wieder mehr Übernachtungen als im schwachen Vorjahresmonat, erreichten aber letztlich nur ein knappes Drittel des Volumens aus dem Mai 2019. Mehr als jeder vierte Betrieb war ganz geschlossen, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden berichtete.

Die 14,3 Millionen Übernachtungen im Mai markierten den Angaben nach allerdings eine Steigerung um 29,4 % zum Vorjahr (11,1 Mio.). Die Vergleichsmarke aus dem Mai 2019 betrug aber 44,5 Millionen Übernachtungen.

Im vergangenen Jahr waren die Übernachtungszahlen in den Sommermonaten wegen zwischenzeitlich aufgehobener Reiseeinschränkungen stark angestiegen, hatten aber nie das Niveau aus 2019 erreicht. Mit einem ähnlichen Verlauf wird auch in diesem Jahr gerechnet. Für die ersten fünf Monate hängt 2021 noch 48,4 % hinter 2020 zurück. Das liegt maßgeblich daran, dass zu Jahresbeginn 2020 die Hotels noch fast drei Monate lang uneingeschränkt geöffnet waren.

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