Deutschland

Einbruch der Tourismusbranche ebbte im August ab

Die Einbrüche im deutschen Tourismus sind im Ferienmonat August deutlich geringer ausgefallen als zuletzt. Es gab 49,6 Millionen Übernachtungen und damit um 14,2 % weniger als im Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte: "Auch im August 2020 haben sich die Auswirkungen der Coronakrise auf den Tourismus im Inland bemerkbar gemacht." Allerdings hatte es im Juni noch ein Minus von rund 42 % gegeben und im Juli von etwa 23 %.

Im August sank die Zahl der ausländischen Gäste zwar noch um 56 % auf 4,7 Millionen. Allerdings lag die Zahl der Übernachtungen einheimischer Gäste mit knapp 45 Millionen nur noch um 4,7 % unter dem Niveau des Vorjahres.

In den ersten acht Monaten des Jahres zusammen mussten die Hoteliers, Pensionen und sonstigen Beherbergungsbetriebe einen Rückgang von gut 37 % wegstecken. Allein die Zahl der ausländischen Gäste brach wegen der Reisebeschränkungen rund um die Viruspandemie um fast 60 % ein. Bis zum Ausbruch der Coronakrise war die Branche auf gutem Weg zum elften Wachstumsjahr in Folge mit einem weiteren Übernachtungsrekord. Wegen strenger Auflagen mit Abstandsgeboten, Kontaktbeschränkungen und Kapazitätsbegrenzungen meldeten die Hotels aber teils massive Umsatzeinbußen bei steigenden Kosten.

Während die Buchungen bei Hotels in Feriengebieten zuletzt oft einen positiven Trend zeigten, leiden insbesondere die Stadt- und die Tagungshotellerie nach wie vor unter der Krise. Messen, Kongresse, Tagungen können immer noch kaum stattfinden, wodurch Geschäftsreisende fehlen.

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