Costa Kreuzfahrten

Eine Reederei im Wandel

Costa Kreuzfahrten erfindet zwar die Kreuzfahrt nicht neu, ändert aber zum Restart drei Schlüsselbereiche ihres Produkts. So sorgt eine Partnerschaft mit drei Spitzenköchen künftig für kulinarische Höhenflüge an Bord, ein neues Ausflugsprogramm bringt intensivere Erlebnisse und im Mittelpunkt der Neuheiten steht ein nachhaltiges Reiseerlebnis. Der Marken-Relaunch wird durch das neue Logo zudem deutlich hervorgehoben. 

Neuer Markenauftritt

Neben den Produktneuheiten erhält Costa Kreuzfahrten eine neue visuelle Identität. Die größte Neuerung betrifft das Logo des Unternehmens, das legendäre "C", das seit mehr als 70 Jahren die Schiffe auf den Weltmeeren begleitet. In der neuen Version des Logos wurde das historische „C“ aktualisiert, um die neue Positionierung von Costa besser zum Ausdruck zu bringen. Das Logo wirkt moderner, dynamischer und an den digitalen Kontext angepasst. Die Farbwahl ist stark an die bisherige angelehnt, wurde jedoch ein wenig modernisiert. Gelb und Blau sind nach wie vor vertreten, jetzt aber in kräftigeren, eleganteren Tönen. Dasselbe gilt für den Schriftzug, der ebenfalls einen Schritt in Richtung einer klareren, moderneren und digitalen Sprache geht.

Das neue "C" soll die zwei wichtigsten Teile einer Kreuzfahrt miteinander verbinden: die Erde, in Gelb im unteren Teil des Logos – repräsentativ für die Landausflüge und spannenden Destinationen, die man auf einer Kreuzfahrt besucht – sowie das Meer, in Blau im oberen Teil. Das Logo soll die Idee des Reisens verkörpern, Kulturen vereinen, integrieren und durch bereichernde Erfahrungen ein Wachstum ermöglichen. Costa positioniert damit ihre Kreuzfahrten als ein Erlebnis, welches die Einzigartigkeit eines jeden Reiseziels zur Geltung bringt und Gäste in das Herz eines jeden Ortes führen. 

Kulinarisch die Welt entdecken

Wie hingegen die Orte schmecken, die man mit einer Costa Kreuzfahrt besucht, zeigen die drei Spitzenköche Bruno Barbieri, Hélène Darroze und Ángel León, die mit der Reederei eine Partnerschaft eingegangen sind. Auf der Suche nach authentisch lokalen Rezepten, haben die kulinarischen Genies ein "Reise in der Reise"-Erlebnis geschaffen, das den typischen Geschmack einer Destination einfängt und kulinarisch die besuchten Regionen vorstellt. Die neuen Geschmacksreisen können Gäste ab sofort an Bord unternehmen – unter anderem im neuen Restaurant Archipelago und mit Hilfe des Destination Dish, einem Menü, das täglich im Hauptrestaurant allen Gästen angeboten wird. 

Die Destination Dishes sind individuelle Rezepte, die von den drei Küchenchefs entwickelt wurden und die Traditionen und Aromen der Orte interpretieren, welche die Gäste am nächsten Tag besuchen werden. Die speziellen Menüs werden an Bord aller Costa Schiffe angeboten und sind im Preis der Kreuzfahrt inbegriffen.

  • Bruno Barbieri stellt den Gästen beispielsweise Marseille mit einem Ratatouille mit Wolfsbarsch-Fleischbällchen und Kartoffeln mit Aioli-Sauce vor, sowie Mykonos mit Graupen-Friselle, Tomaten und Käse mit gekochtem Schwertfisch-Tartar, Öl und Zitrone.
  • Hélène Darroze führt die Gäste durch die Strassen von Lissabon mit einem Gratin von geschlagenem Baccala und gerösteten Kartoffeln mit Semmelbröseln und Soppressata, bringt sie nach Palma de Mallorca mit gebratenem Spanferkel, Süsskartoffelpüree, Saft und Sobrassada und nach Valletta mit gegrilltem Kabeljaufilet, Spargel und Fischeintopf mit Majoran.
  • Ángel León beschwört die Atmosphäre von Marseille mit seiner persönlichen Version der Bouillabaisse und führt seine Gäste nach Palermo mit einem Medaillon von der konfierten Schweinehaxe, Couscous nach sizilianischer Art mit Safran und nach Dubrovnik mit einem Tartar von Langustinen, mariniert in Weißwein, Knoblauch, Petersilie, Zitrusfrüchten und Pfeffer.

Das neue Restaurant Archipelago bietet den Gästen ein einzigartiges kulinarisches Erlebnis. Drei Menüs mit jeweils fünf Gängen stehen zur Auswahl, eines von jedem Chefkoch. Die Menüs der Köche wurden mit großer Sorgfalt bei der Auswahl der Rohstoffe – die hauptsächlich von lokalen Erzeugern stammen – und ihrer Verarbeitung erstellt, um Abfälle zu vermeiden. Das Treibholz, mit dem das Restaurant dekoriert ist, wurde von den „Guardiani della Costa“ gesammelt, ein von der Costa Crociere Foundation gefördertes ziviles Küstenschutzprojekt in Italien. Darüber hinaus spendet Costa Crociere für jedes im Archipelago servierte Abendessen einen Teil des Erlöses an die Costa Crociere Foundation zur Unterstützung ihrer Umwelt- und Sozialprojekte. Das Restaurant ist neu auf der Costa Smeralda und wird bald auch auf anderen Schiffen der Flotte eingeführt.

Menü für das östliche Mittelmeer von Hélène Darroze:

  • Gebratener Oktopus mit griechischen Gewürzen, Hummus, Piquillo-Pfeffer-Creme, Salsa Verde
  • Gekühlte Erbsen-Minze-Cremesuppe, korsischer Brocciu-Käse, süsse Prosciutto-Blütenblätter, gerösteter Buchweizen
  • Confit von der Rinderbacke mit Kalamata-Oliven, sonnengetrockneten Tomaten, gesalzenem Zitronenfilangè, knuspriger Polenta mit Parmigiano-Käsesauce
  • Blauer Hummer, bei niedriger Temperatur gegart, mit Krebsbutter, Kartoffel-Zichorie-Gnocchi-Bonbons, Zitronen-Confit nach marokkanischer Art, Beurre blanc mit Timut-Pfeffer
  • Knuspriger Filo-Teig mit Kaffeebutter, Schokoladenmousse mit Korianderduft, Mandelpraline

Bruno Barbieris Menü für das westliche Mittelmeer:

  • Zucchini alla scapece mit Knoblauch und Minze, Jakobsmuscheln und Aioli-Sauce
  • Gramigna mit geschmorten Auberginen, Oregano-Öl, gebratener Wurst, Pecorino-Pulver und geriebenem Ei
  • Hummersalat mit sauren Pfirsichen, Tropea-Zwiebeln, Brotbrei, Kräuteröl und Babygemüse in Himbeeressig
  • Nach Grill duftende Lammkoteletts, Pfannensoße, glasiertes Babygemüse und schwarzer Trüffel
  • Ristretto aus karamellisierter Milch in gebrannter Sauce mit Himbeere, Minze und Balsamico-Salat

Ángel León hat ebenfalls für das westliche Mittemeer ein Menü kreiert:

  • Gepufftes Planktonbrot, Planktonbutter und Meeresschinken
  • Seeigel-Creme, gewürzte Seeigelknospen, Plankton-Hollandaise und Zitrus-Crème fraîche
  • Tintenfischravioli gefüllt mit Tintenfischeintopf, Tintenfischbrühe und Kartoffeln
  • Cremiger Tintenfischreis, hydratisiertes Plankton und Puffreis
  • Keks-Schlagsahne, frischer Milchschaum und Kakao

Bruno Barbieri, italienischer Chefkoch mit zusammengerechnet 7 Michelin-Sternen, ist ein Reisender und Forscher. Er begann seine Karriere auf Kreuzfahrtschiffen und bereiste die ganze Welt. Seit mehr als sechs Jahren arbeitet er mit Costa zusammen. Barbieri schlägt eine zeitgenössische Küche vor, ohne ins Extreme zu verfallen. Aber bei einem Aspekt macht er keine Kompromisse: der Präsentation. Ein Gericht muss köstlich und visuell perfekt sein. Für Bruno Barbieri muss jedes Rezept eine Geschichte erzählen, von Reisen, Erfahrungen und lokalen Einflüssen.

Hélène Darroze, französische Köchin mit 5 Michelin-Sternen (2 im Marsan in Paris, 3 im Connaught in London), ist die vierte Generation von Köchen in ihrer Familie. Ihre unverwechselbare Küche ist einfach, basiert auf langen Vorbereitungen sowie Instinkt und ist in der Familientradition verwurzelt.

Ángel León, spanischer Küchenchef mit zusammengerechnet 4 Michelin-Sternen, wurde 2019 mit dem Michelin Sustainability Award ausgezeichnet. Er ist als „Koch des Meeres“ bekannt, aber er ist auch ein Öko-Koch, ein Techno-Koch und ein Entdecker.

Intensivere Ausflugserlebnisse

Das Angebot an Landausflügen wurde komplett überarbeitet. Optimierte Liegezeiten in den Häfen ermöglichen den Gästen längere Exkursionen. Viele Touren führen zu versteckten, selten besuchten Orten, die kulturell oder landschaftlich besonders reizvoll sind.

Ein Beispiel: Ein ganzer Tag in der Welt von Salvador Dalì – Von Barcelona aus geht es nach Figueras, in das Museum des Ausnahme-Künstlers, gefolgt von einem Besuch seines Hauses in der Bucht von Port Lligat im Rahmen einer für kleine Gruppen reservierten Tour. Anschließend Zeit zur freien Verfügung in Cadàques, um ausgezeichnete Fischgerichte und andere katalanische Köstlichkeiten zu probieren.

Grundlage dieser Neuausrichtung ist das von Costa initiierte „Manifest für einen wertorientierten, nachhaltigen und integrativen Tourismus“, mit dem sich das Unternehmen für eine engere Zusammenarbeit mit den lokalen Gemeinden verpflichtet.

„Jetzt, wo unsere Schiffe wieder in Fahrt sind, haben wir beschlossen, unser Angebot rundum zu erneuern. Die Neuerungen sind so bedeutend, dass wir von einer ganz neuen Art des Reisens mit Costa sprechen können. Wir möchten, dass jeder, der mit uns Ferien macht, einzigartige, bereichernde Erfahrungen macht und die Reiseziele auf eine möglichst authentische, aufschlussreiche und nachhaltige Weise entdeckt“, erklärt Mario Zanetti, Präsident von Costa Crociere. „Seit mehr als 70 Jahren steht Costa für Kreuzfahrten. In dieser für den Wiederaufschwung des Tourismus so wichtigen Zeit möchten wir die Zukunft der Kreuzfahrt auf eine verantwortungsvolle Art und Weise gestalten.“

Der Nachhaltigkeitsplan von Costa Kreuzfahrten

Im Mittelpunkt der langfristigen Unternehmensstrategie steht das Thema Nachhaltigkeit, das sich in zwei Makrobereiche gliedern lässt: Umweltschutz und Entwicklung der Reiseziele. 

Für den Umweltschutz engagiert sich Costa in den Bereichen der Entwicklung und Innovation von neuen, umweltfreundlichen Antriebsmöglichkeiten. So gehört die Reederei beispielsweise zur ersten Kreuzfahrtgruppe, die Schiffe mit LNG-Antrieb (Flüssigerdgas) einführte. Zwei Schiffe mit dieser Technologie sind bereits im Einsatz: die Costa Smeralda und AIDAnova. Ende 2021 werden zwei weitere Schiffe, die Costa Toscana und AIDAcosma, in Dienst gestellt, die mit diesem Antrieb ausgestattet sind. Weitere technologische Innovationen betreffen Investitionen und Partneschaften zur Entwicklung von Lösungen wie Landstrom, Batterien und Brennstoffzellen.

Ebenso zentral ist der nachhaltige Umgang mit Ressourcen wie Lebensmittel und Wasser an Bord. Mehr als 500 Rezepte wurden überarbeitet, um auf saisonale Zutaten, lokale Bezugsquellen und Qualität wie Geschmack zurückgreifen zu können. Durch die gezielte Sensibilisierung von Gästen und Crewmitgliedern sowie den Einsatz modernster Technologien in der Schiffsküche konnte die Lebensmittelverschwendung bereits um ein Drittel reduziert werden. Der tägliche Frischwasserbedarf wird durch die direkte Umwandlung von Meer- in Trinkwasser mit Hilfe von Entsalzungsanlagen gedeckt und der Energieverbrauch durch ein intelligentes Energieeffizienzsystem optimiert. Zudem werden 100% der an Bord anfallenden Abfälle sortiert, sodass Materialien wie Plastik, Papier, Glas und Aluminium recycelt werden können.

Zur Unterstützung lokaler Gemeinschaften wird vermehrt auf die Zusammenarbeit sowie die Förderung des Tourismus vor Ort geachtet, der einen wirtschaftlichen wie sozialen Mehrwert schaffen soll und gleichzeitig die Einzigartigkeit der Umwelt und Kultur schützt. Diese Grundsätze wurden im „Manifest für einen wertorientierten, nachhaltigen und integrativen Tourismus“ zusammengefasst, das im Juli 2021 bei der Taufe des neuen Schiffes Costa Firenze vorgestellt wurde. Das Manifest soll ein gemeinsames Wachstum mit den Reisezielen ermöglichen und die Vision der lokalen Gemeinschaften sicherstellen. Im Einklang mit dem Manifest wurde auch das neue Landausflugsangebot erstellt, um das beste, was jedes Reiseziel zu bieten hat, zur Geltung zu bringen – insbesondere die zahlreichen, zum Teil schwer zu entdeckenden Schätze des künstlerischen, kulturellen und naturkundlichen Erbes.

Im Einklang mit der Welttourismusorganisation der Vereinten Nationen (WTO) will Costa Crociere Teil eines Wandels sein, der im Kreuzfahrtsektor beginnt, um das Management von Tourismussystemen zu verbessern. Aus diesem Grund engagiert sich das Unternehmen bei der Suche nach Lösungen, die mit den Gemeinden und Institutionen vor Ort abgestimmt werden. Zudem plant Costa Investitionen in den verschiedenen Anlaufhäfen, um ein langfristiges lokales Wachstum gewährleisten zu können, wie es in den Häfen von Savona, Civitavecchia, Palermo, Neapel, La Spezia, Marseille und Barcelona bereits der Fall ist.

Eine interne Umfrage zeigt zudem die Wertschöpfung, die ein Kreuzfahrtschiff durch den Besuch einer Destination generiert. Durchschnittlich 74,60 Euro geben Gäste in Europa pro Anlauf aus und rund 60 % der Befragten geben an, dass sie die Ziele, welche sie auf ihrer Kreuzfahrt gesehen haben, wieder besuchen möchten. 

Zuletzt ist die Costa Crociere Stiftung ein wichtiger Teil des ökologischen und sozialen Engagements der Reederei. Ziel der Stiftung ist es, soziale und ökologische Verbesserungen in den Kommunen zu erreichen, die Costa Schiffe auf ihren Reisen anlaufen. 100 % der Spenden, welche die Stiftung erhält, werden in die Projekte investiert. So konnten mittlerweile 29 Umwelt- und Sozialprojekte auf vier Kontinenten ins Leben gerufen werden. 

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