Costa Kreuzfahrten

Costa Smeralda startet mit LNG

Mit einer Länge von 337m und einer Bruttotonnage von über 180.000 ist die Costa Smeralda das größte Schiff der Costa Flotte und das erste, das LNG sowohl im Hafen als auch auf See einsetzt. Kurz vor Weihnachten fand der offizielle Erstanlauf der Costa Smeralda in Barcelona statt. Bis April 2020 wird das Schiff auf einer siebentägigen Tour ab Savona im westlichen Mittelmeer (Marseille, Barcelona, Palma de Mallorca, Civitavecchia, La Spezia) zur See fahren. Mit dem neuen Flaggschiff möchte man in Österreich – neben den Stammgästen verstärkt jüngere Zielgruppen und Familien mit Kindern ansprechen.

An Bord der Costa Smeralda befinden sich insgesamt 2.612 Kabinen, davon 28 Suiten, 106 Kabinen mit Terrasse, 1.522 Kabinen mit Balkon, 168 Außen- und 788 Innenkabinen. Jedes der insgesamt 20 Decks trägt den Namen einer italienischen Stadt und ist in einer eigenen Farbe ausgestaltet. Das Schiff beeindruckt durch ein sehr ausgeprägtes Design mit intensiven Farben und Formen, die Möbel, Leuchten, Stoffe und Accessoires wurden in Italien hergestellt. Die Kabinen wurden von dem in Mailand ansässigen Studio Dordoni Architetti entworfen und spiegeln die Farben und geometrischen Mustern der Stadt des jeweiligen Decks wider. Besonders sehenswert ist das Costa Design Museum, das erste Museum auf einem Kreuzfahrtschiff. 

Das „Herzstück" des neuen Flaggschiffs ist das Colosseo, ein Bereich in der Mitte des Schiffes mit drei Ebenen, in dem Shows gezeigt werden. Auch für die jüngeren Gäste ist gesorgt, sie reisen bei Costa in der Kabine der Eltern bis zum Alter von 17 Jahren kostenlos mit. Eine große Auswahl an Aktivitäten für verschiedene Altersgruppen sorgt mit einem erfahrenen Animationsteam für Abwechslung (z.B. Baby Club1 für 1-3 Jährige).

Die Costa Smeralda bietet 19 Bars, für die Kulinarik sorgen 16 Restaurants, wie die Pummid'Oro Pizzeria und das Laboratorio del Gusto (Geschmackslabor), in dem Gäste ihr Abendessen selbst zubereiten können. Im LAB können die Gäste kreativ sein, Seite an Seite mit den Bordköchen arbeiten und  einfache Tricks und Kochtechniken erlernen. Auf Deck 16 findet man Sauna, Spa mit Schönheitssalon, Hamam, einen Thalassotherapie-Pool und 16 Behandlungsräume sowie Schnee-, Salz- und Ruheräume. 

Kapitän Massimo Garbarino gibt auf der Brücke eines der größten Kreuzfahrtschiffe der Welt einige Einblicke in die Besonderheiten und Vorzüge dieser Antriebstechnik. Die Costa Smeralda ist das erste Schiff der italienischen Reederei, das verflüssigtes Erdgas zum Antrieb von drei Generatoren nutzt, die wiederum den Strom zum Antrieb der Elektromotoren und für den sonstigen Strombedarf an Bord bereitstellen. Das Bunkern von 1.100 Tonnen LNG über ein hier stationiertes Tankschiff (das im Hafen direkt gefüllt wird) hat in Barcelona 14 Stunden gedauert. Mit vollen LNG-Tanks kann die Costa Smeralda zirka 14 Tage unterwegs sein. Marinediesel wird als Reserve immer mitgeführt. Den Tankvorgang möchte man künftig in rund 8 Stunden bewältigen, während dieser Zeit können Gäste an Bord bleiben und haben keine besonderen Einschränkungen zu erwarten. Costa wird Barcelona auch für weitere in Bau befindliche bzw. geplante Schiffe als LNG-Tankstelle nutzen.

Der Einsatz von LNG ist eine wichtige Entwicklung zur Minimierung der Umweltbelastung, wobei Schwefeldioxidemissionen (Null-Emissionen) und Partikel (95-100 % Reduktion) praktisch eliminiert werden. LNG reduziert auch die Emissionen von Stickoxiden (direkte Reduktion von 85 %) und CO2 (Reduktion von bis zu 20 %). In den Auftragsbüchern der Meyer-Werft im finnischen Turku, wo auch die Costa Smeralda gebaut wurde, finden sich zu 85% Schiffe mit LNG-Antrieb. Wie das Schwesterschiff der Costa Smeralda, die Costa Toscana, die 2021 in Dienst gestellt werden soll.

Bei Costa und Meyer-Turku ist man sich bewußt, dass die LNG Technologie nur die derzeit beste und verfügbare Möglichkeit für umweltbewußten Schiffsantrieb darstellt. Daher geht die Entwicklung weiter. Nächstes erreichbares Ziel scheint die Betankung mit synthetischem LNG zu sein. Weiters forscht man z.B. an der Nutzung von Sonnenenergie über die Glasflächen am Schiff, schlussendlich möchte man die CO2-Emissionen der Kreuzfahrt auf Null reduzieren.

Weitere Informationen zu Costa unter: www.costakreuzfahrten.at 

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