Coronavirus

Verkehrsbüro verzeichnet Gruppenreisen-Stornos

Das Verkehrsbüro, Österreichs größter Tourismuskonzern, verzeichnet schon die ersten vereinzelten Stornierungen von Gruppenreisen aus China, nachdem die dortigen Behörden derartige Reisen untersagt haben. In den 25 Verkehrsbüro-Hotels in Österreich, die üblicherweise viele China-Reisegruppen beherbergen, bedeute das entsprechende Ausfälle, so Unternehmenssprecherin Andrea Hansal am Montag zur APA.

"Im Jahr 2019 hatten wir 70.000 Ankünfte chinesischer Gäste - vor allem in Wien und Salzburg", sagte Hansal.

In umgekehrter Richtung, von Österreich aus nach China, sei derzeit noch keine Reisezeit, die beginne erst im März. Deshalb seien momentan keine Individualreisenden, sondern lediglich rund hundert Business-Kunden des Verkehrsbüro in China. Die seien bereits vorige Woche informiert worden und würden mit einem Newsletter am Laufenden gehalten.

Der zum Thema Coronavirus gebildete Krisenstab im Verkehrsbüro tritt täglich zusammen, ihm gehört auch der Vorstand an.

Ähnlich wie bei AUA und Lufthansa, wo Kunden gebuchte China-Flüge bis Ende September verschieben können, handhabe das auch das Verkehrsbüro, sagte Hansal. Bei den Airlines gilt das für Tickets, die bis 23. Jänner ausgestellt wurden und den Reisezeitraum 24. Jänner bis 23. Februar betreffen. Veranlasst haben diese Umbuchungsmöglichkeit die chinesischen Behörden.

Weitere Informationen zum Coronavirus finden Interessierte auch auf der Homepage des ÖRV unter https://www.oerv.at/de/index.php?mact=News,cntnt01,detail,0&cntnt01articleid=162&cntnt01lang=de_DE&cntnt01returnid=15​​​​​​​

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