Coronavirus

Informationen zu Fluggesellschaften – Update

Das Coronavirus sowie die Maßnahmen der Länder zur Verhinderung der weiteren Ausbreitung zwingen viele Fluggesellschaften ihre Flüge zu streichen. Hier ein Überblick.

Update 09.04.2020, 12:00 Uhr

Qatar Airways Cargo priorisiert Transport lebenswichtiger Güter

Qatar Airways Cargo hat ihren weltweiten Service ausgeweitet und setzt sowohl Frachtflugzeuge als auch auf Frachtverkehr umfunktionierte Passagierflieger ein, um die Kontinuität des globalen Handels und den Transport lebenswichtiger Güter dort zu gewährleisten. Dementsprechend hat die Fluggesellschaft im letzten Monat über 50.000.000 kg medizinische und andere Hilfsgüter in betroffene Regionen rund um den Globus transportiert.

Qatar Airways Group Chief Executive Akbar Al Baker sagte: „Jetzt ist es wichtiger denn je, den globalen Handel zu stärken, der weltweit die Versorgung mit lebenswichtigen Gütern und Hilfsmitteln aufrechterhält. Ich bin Flughafenbehörden, Flugzeugabfertigern, Spediteuren und Regierungen auf der ganzen Welt dankbar dafür, dass sie uns geholfen haben, unser Leistungsaufgebot zu erweitern, um der Nachfrage nach dringend benötigten Lieferungen zu begegnen. Ich möchte auch all unseren langjährigen Handelspartnern danken, die uns unterstützen, indem sie humanitären Lieferungen in schwer betroffene Regionen gegenüber bestehenden Vereinbarungen den Vorrang geben. Wir sitzen alle im selben Boot und sind froh, Menschen auf der ganzen Welt in dieser schwierigen Zeit beistehen zu können.“

Qatar Airways Cargo setzt ihre gesamte Cargo-Flotte planmäßig ein und unterstützt diese mit Passagierflugzeugen wo immer möglich. Eine vollständige Liste der Bestimmungsorte ist unter https://www.qatarairways.com/en/travel-alerts/COVID-19-update.html verfügbar.

Topaktuelle Flugpläne gibt es unter http://www.qrcargo.com/flightschedules.

Update 06.04.2020, 11:00 Uhr

Qatar Airways bietet vier wöchentliche Flüge nach Wien an

Qatar Airways bringt weiterhin gestrandete Urlauber sicher nach Hause und hält, trotz der Einreise-Beschränkungen seit Mitte März, sowohl nach Deutschland als auch nach Österreich folgende Verbindungen aufrecht:

  • Bis zu drei tägliche Flüge nach Frankfurt (Airbus A350-900 und Boeing 777-300ER)
  • Ein täglicher Flug nach München (Boeing 777-300ER)
  • Vier wöchentliche Flüge nach Berlin-Tegel (Airbus A350-1000)
  • Vier wöchentliche Flüge nach Wien (Airbus A350-900)

Bisher konnten 1.200 gestrandete Deutsche mithilfe von Charterflügen aus Thailand, Bali und den Malediven sicher heimkehren. Weitere Charterflüge aus Kambodscha, Nepal und den Philippinen wurden in Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt in Deutschland organisiert, um rund 2.600 Passagiere abzuholen. Darüber hinaus sind Charterflüge für weitere 1.900 Passagiere geplant. Außerdem werden Vorkehrungen für Urlauber in Neuseeland und zahlreichen weiteren Destinationen getroffen. Von Wien aus wurden ebenso in Zusammenarbeit mit den ansässigen Botschaften Passagiere aus Australien und Neuseeland unterstützt, die am Sonntag heimkehrten.

Update 03.04.2020, 09:25 Uhr

Qatar Airways unternimmt weitere Schritte

Qatar Airways unternimmt weitere Maßnahmen wie die Änderung ihres Flugplans, die Zusammenarbeit mit Regierungen, um Menschen nach Hause zu bringen, die Einführung neuer Richtlinien zur Gewährleistung der Gesundheit und Sicherheit des Personals sowie die Aufrechterhaltung des unverzichtbaren Frachtbetriebs. Darüber hinaus unterstützt die Fluggesellschaft weiterhin die Bemühungen des Staates Qatar, den Ausbruch des Coronavirus in den Griff zu bekommen, und hat 500.000 Testkits erworben, um diese an örtliche Gesundheitsdienste in Doha zu spenden.

Flugpläne und Buchungen

Qatar Airways stoppt weiterhin vorübergehend Flüge in schwer betroffene Länder. Die Airline stellt die Verbindungen zum John F. Kennedy International Airport (JFK) ab dem 01. April 2020, zum Madrid Barajas Airport (MAD) ab dem 04. April und zum Barcelona El Prat Airport (BCN) ab dem 05. April ein.

Gleichzeitig arbeitet Qatar Airways unermüdlich daran, im Ausland gestrandete Menschen nach Hause zu bringen. Die Fluggesellschaft arbeitet mit Regierungen auf der ganzen Welt zusammen, um einen straffen Flugplan aufrechtzuerhalten, und organisiert bei Bedarf Charterflüge.
 
Die Fluggesellschaft bietet Passagieren auch maximale Flexibilität bei der Verwaltung ihrer Reisepläne: Kunden, die Tickets für Reisen bis zum 30. September 2020 gebucht haben, können das Datum kostenlos ändern, ihr Ticket gegen einen Reisegutschein mit einjähriger Gültigkeit umtauschen oder eine Rückerstattung anfordern. Weitere Einzelheiten gibt es unter https://www.qatarairways.com/en/travel-with-confidence.html 

Maßnahmen am Hamad International Airport

Um die Zahl der im HIA tätigen Personen zu begrenzen, wurden die Mitarbeiter, die auf dem Flughafengelände in der Gastronomie, im Einzelhandel und als Bodenpersonal arbeiten, vorübergehend um 40 % reduziert, da die Passagierzahlen ohnehin unter dem Durchschnitt liegen. Viele Mitarbeiter arbeiten von zu Hause aus bzw. nehmen bezahlten oder unbezahlten Urlaub.

Die meisten Restaurants und Lebensmittelverkaufsstellen wurden nach den Richtlinien des qatarischen Gesundheitsministeriums (MoPH) vorübergehend geschlossen. Einige Lebensmittel- und Getränkeverkaufsstellen bleiben weiterhin in Betrieb, wobei die Fluggäste nach sozialen Distanzmaßnahmen behandelt werden. Der HIA hat auch Einzelhandels- und Dienstleistungsbetriebe ausgesetzt, mit Ausnahme einiger wichtiger Geschäfte wie Apotheken. Darüber hinaus hat der HIA die Benutzung von Personenzügen, Rolltreppen, Rollsteigen und Aufzügen sowie die Benutzung von Kinderwagen und Gebetsräumen untersagt.

Transferpassagiere werden einer thermischen Untersuchung unterzogen, insbesondere solche, die aus Ländern mit schweren Coronavirus-Ausbrüchen kommen. Hochmoderne Wärmekameras wurden installiert, die die Körpertemperatur eines Menschen bereits aus der Ferne aufzeichnen. Wird bei einem Passagier Fieber festgestellt, wird er in die Spezialklinik auf der Ankunftsseite des Flughafens verlegt.

In Österreich bietet Qatar Airways pro Woche 17 Flüge ab Wien an. In Deutschland bietet die Airline zurzeit 35 wöchentliche Verbindungen nach Doha ab Frankfurt, München und Berlin an.

Update 02.04.2020, 11:11 Uhr

Qatar Airways hält Verbindungen nach Deutschland offen

Auch wenn die Regierung die Einreise nach Deutschland seit dem 18. März 2020  eingeschränkt hat, hält Qatar Airways weiterhin folgende Verbindungen für deutsche Staatsbürger, ihre Familienangehörigen sowie andere in Deutschland ansässige Personen offen:

  • Bis zu drei tägliche Flüge nach Frankfurt (Airbus A350-900 und Boeing 777-300ER)
  • Ein täglicher Flug nach München (Boeing 777-300ER)
  • Vier wöchentliche Flüge nach Berlin-Tegel (Airbus A350-1000)

Eine kürzlich neu eingeführte Geschäftspolitik bietet Passagieren von Qatar Airways die Flexibilität, Flüge für Reisen bis zum 30. September 2020 abzuändern – und zwar bis zu drei Tage vor dem Abflug. Diese Option ermöglicht es Passagieren, Reisepläne kostenlos anzupassen, indem sie Buchungen verschieben oder Tickets gegen Reisegutscheine mit einem Jahr Gültigkeit umtauschen. Der Reisegutschein entspricht dem Wert des ungenutzten Tickets – zuzüglich eines Zuschlags von 10 % (ohne Steuern). Diese Richtlinie schließt Prämienflüge ein. Weitere Informationen erhalten Interessierte unter qatarairways.com/travelwithconfidence.

Update 01.04.2020, 10:00 Uhr

Qatar Airways nimmt Cargo-Flugbetrieb nach China wieder auf

Qatar Airways nimmt mit ihren Großraum-Passagierflugzeugen aufgrund der steigenden Nachfrage nach Primärgütern in und aus der Region den planmäßigen Cargo-Flugbetrieb zu allen Zielen in China ab sofort wieder auf.

Die Entscheidung, den Frachtdienst zu sechs ihrer Passagierziele im Land wieder aufzunehmen, steht im Einklang mit der Initiative der Fluggesellschaft, die weltweite Konnektivität weiterhin zu unterstützen, die globale Lieferkette wiederherzustellen und der starken Nachfrage nach Frachtexporten und -importen nachzukommen. Dazu gehört auch der Transport medizinischer Soforthilfe, die für den Kampf gegen die COVID-19-Pandemie von zentraler Bedeutung ist.

Qatar Airways Group Chief Executive Akbar Al Baker sagte: „Wir freuen uns, den Frachtbetrieb nach China wieder aufzunehmen, da die COVID-19-Pandemie dort deutlich eingedämmt wurde und die Industrieproduktion wieder anläuft. Zusätzlich zu unserem dedizierten Frachtdienst trägt die Bereitstellung von Frachtkapazitäten im Laderaum unter Nutzung der Flexibilität und Zuverlässigkeit unserer Flotte dazu bei, die Warenumschlagskapazität in China erheblich zu verbessern. So begegnen wir der erheblich gestiegenen Nachfrage nach Importen und Exporten, einschließlich der dringenden Lieferung wichtiger Güter, Frischwaren, Lebensmittel und großer Mengen medizinischer Hilfsgüter in andere Teile der Welt, die aktuell für die Gesundheit ihrer Bevölkerung kämpfen.“

Der wiederaufgenommene Frachtdienst ergänzt den bereits bestehenden auf den vier Cargo-Strecken von Qatar Airways nach China und erhöht die Frachtkapazität in Peking, Shanghai, Guangzhou, Chengdu, Chongqing und Hangzhou um 600 Tonnen pro Woche, für eine kombinierte wöchentliche Kapazität von über 1.300 Tonnen.
 
Nach der Ankündigung des Chinesischen Staatsrates am 24. März, die internationale Luftfrachtkapazität des Landes zu stärken, die Lieferketten zu stabilisieren und die Zusammenarbeit mit globalen Fluggesellschaften zu verbessern, ist Qatar Airways die erste Airline des Nahen Ostens, die den Frachtbetrieb zu ihren Zielorten in China wieder aufnimmt. Zu diesem Zweck werden Passagierjets aus ihrer modernen Flotte für den Frachttransport umfunktioniert. Dank der erweiterten Kapazität werden mehr wichtige medizinische Güter und Exporte in den Nahen Osten, nach Europa und Amerika über das effiziente Netzwerk von Qatar Airways geflogen und mit nahtlosen Zwischenstopps am erstklassigen Hub der Fluggesellschaft in Doha abgewickelt.

Flugplan (NUR FRACHT), vorbehaltlich Genehmigung der Aufsichtsbehörden (Stand: 31.03.2020)

FlugzeugtypRouteFrequenzStartdatum
B777-300ERDOH-PEK-DOH7 wöchentliche Flüge30. März 2020
B777-300ERDOH-PVG-DOH7 wöchentliche Flüge31. März 2020
B777-300ERDOH-CTU-DOH3 wöchentliche Flüge31. März 2020
B777-300ERDOH-HGH-DOH4 wöchentliche Flüge31. März 2020
B777-300ERDOH-CAN-DOH7 wöchentliche Flüge01. April 2020
B777-300ERDOH-CKG-DOH3 wöchentliche Flüge01. April 2020

Weitere Informationen zu Qatar Airways unterwww.qatarairways.com 

Update 31.03.2020,13:00

Qatar Airways verlängert Privilege Club-Mitglieder

Der Privilege Club, das Treueprogramm von Qatar Airways, geht zur Würdigung loyaler Mitglieder noch einen Schritt weiter, indem es ihren Status für 12 Monate verlängert oder wiederherstellt, wenn die Mitgliedschaft vor dem 31. Januar 2021 ausläuft. Mitglieder behalten derzeitige Statusvorteile wie Upgrades, Shop & Pay mit Qmiles, zusätzliches Gepäck, Lounge-Zugang und vieles mehr für 12 Monate bei. Darüber hinaus kommen Gold- und Platinmitglieder nun länger in den Genuss ihrer Qcredits, da diese zwei Jahre lang gültig bleiben, solange der Status beibehalten wird.

Der Privilege Club von Qatar Airways hat kürzlich noch mehr Vorteile für Silber-, Gold- und Platinmitglieder angekündigt – zum Beispiel werden bevorzugte Sitzplätze für Gold- oder Platinmitglieder kostenlos bzw. für Silbermitglieder mit 25% Rabatt angeboten.

Das Privilege Club Service Center wird bis auf weiteres geschlossen.

Weitere Informationen erhalten Interessierte unter https://www.qatarairways.com/en/travel-with-confidence.html 

Update 30.03.2020, 17:00

Qatar Airways bietet noch mehr Flexibilität

Qatar Airways hat die Richtlinien für das „Travel with Confidence“Programm angepasst, um den Kunden noch mehr Flexibilität zu bieten. Fluggäste, die sich für Reisegutscheine zur zukünftigen Nutzung entscheiden, erhalten den vollen Wert ihres Tickets plus 10 Prozent der Tarifkosten als zusätzlichen Mehrwert. Sie haben zudem die Möglichkeit einer Rückerstattung, und zwar in der Bezahlform, die beim Kauf der Tickets zum Einsatz gekommen ist. Die Bearbeitung einer solchen Rückerstattung kann jedoch bis zu 30 Tage in Anspruch nehmen.

Update 27.03.2020, 13:45 Uhr

Qatar Airways weitet Flüge nach Australien aus

Um gestrandete Passagiere sicher wieder nach Hause zu bringen, dehnt Qatar Airways den Flugbetrieb nach Australien aus: Ab dem 29. März erweitert die Airline den Betrieb um 48.000 zusätzliche Sitzplätze. Zum ersten Mal wird die Airline auch Brisbane anfliegen. Folgende Flüge werden durchgeführt:

  • ein täglicher Flug nach Brisbane (Boeing 777-300ER)
  • zwei tägliche Flüge nach Perth (Airbus A380 und Boeing 777-300ER)
  • zwei tägliche Flüge nach Melbourne (Airbus A350-1000 und Boeing 777-300ER)
  • drei tägliche Flüge nach Sydney (Airbus A350-1000 und Boeing 777-300ER)

Derzeit werden weiterhin rund 150 Flüge täglich zu mehr als 70 Städten weltweit angeboten. 

Update 26.03.2020, 10:10 Uhr

Qatar Airways hält Flugverkehr weiterhin aufrecht

Qatar Airways hält den Flugverkehr weiterhin aufrecht, um möglichst viele Menschen nach Hause zu bringen. Am 24.03. wurde das Netzwerk dafür um 10.000 Sitzplätze zusätzlich erweitert, Charterflüge wurden von Asien nach Europa und in die USA bereitgestellt und es gab eine weitere Aufstockung des Sitzplatzangebotes nach Frankfurt, London Heathrow und Perth.

Die Zahlen der letzten sieben Tage zeigen einen Auslastungsgrad von über 80 % für Flüge nach Großbritannien, Frankreich und Deutschland, mit einem Rückgang auf 36 % für ausgehende Flüge aus diesen Ländern, was die Nachfrage nach Heimreisen verdeutlicht.

Qatar Airways hat in den letzten sieben Tagen mehr als 100.000 Passagiere nach Hause geflogen, während 72 % der am 24. März beförderten Passagiere Staatsangehörige waren, die in ihr Herkunftsland zurückkehren.

Qatar Airways fliegt derzeit 75 Destinationen an, obwohl sich diese Zahl mit der Einführung strengerer Beschränkungen durch die Staaten verringern könnte. Eine vollständige Liste der Betriebswege ist zu sehen unter
https://www.qatarairways.com/en/travel-alerts/COVID-19-update.html

Update 24.03.2020, 17:19 Uhr

Qatar Airways Betrieb in der Corona-Krise

Qatar Airways führt weiterhin mehr als 150 Flüge pro Tag durch, um so viele Fluggäste wie möglich in dieser schwierigen Zeit sicher in ihre Heimat zu bringen.
 
Mit Stand vom 24. März 2020 sind es über 70 Städte weltweit, die angeflogen werden. Ein evtl. Anstieg bei der Nachfrage wird laufend beobachtet und wo immer es möglich ist, werden größere Flugzeuge eingesetzt oder zusätzliche Flüge durchgeführt. Darüber hinaus transportieren die Qatar-Frachtflugzeuge weiterhin Tausende Tonnen an Nahrungsmitteln sowie medizinischen und pharmazeutischen Produkten zu hilfsbedürftigen Menschen auf der ganzen Welt. Diese Krise ist eine große Herausforderung für die Luftfahrtindustrie.

Qatar ist bei Flughäfen und Behörden sowie ihren Mitarbeitern für den außerordentlichen Einsatz dankbar, mit dem sie Qatar unterstützen, alle Passagiere nach Hause zu holen. 

Update 13.03.2020, 10:25 Uhr

Qatar Airways Privilege Club bietet Mitgliedern Status-Verlängerung (bis zu sechs Monate) bei Reiseplanänderungen

Das Treueprogramm von Qatar Airways bietet jetzt die Möglichkeit, den Status von Mitgliedschaften zu verlängern, die vor dem 31. Januar 2021 enden.
Laufende Treuevorteile wie Upgrades, Shop & Pay mit Qmiles, zusätzliches Gepäck, Zugang zu den Lounges und mehr bleiben den Mitgliedern bis zu sechs Monate lang mit personalisierten Angeboten erhalten. Dies aufgrund der Tatsache, dass es bei einigen Privilege Club-Mitgliedern aufgrund von COVID-19 (Coronavirus) zu Flug- und Reisebeschränkungen kommen wird.
Mitglieder können ihr persönliches Angebot auf qmiles.com einsehen und sich zur Inanspruchnahme dort einfach bis zum 24. März 2020 anmelden und registrieren.

Qatar Airways hat vor kurzem eine neue Geschäftspolitik eingeführt. Diese bietet allen Passagieren, die bis zum 30. Juni 2020 Flüge gebucht haben oder buchen werden, die Flexibilität, ihre Reisepläne kostenlos zu ändern, indem sie die Buchungsdaten anpassen oder ihr Ticket bis zu drei Tage vor Abflug gegen einen ein Jahr gültigen Reisegutschein umtauschen. Diese Richtlinie schließt Prämienflüge ein. Alle Einzelheiten zu den Maßnahmen, die Qatar Airways als Reaktion auf das Coronavirus ergreift, finden sich auf der neuen Website www.qatarairways.com/travelwithconfidence  

Update 09.03.2020, 10:30 Uhr

Qatar Airways führt neue Reiserichtlinien ein

Qatar Airways führt eine neue Geschäftspolitik für mehr Flexibilität ein. 

Kunden, die Flüge bis 30. Juni 2020 gebucht haben oder buchen werden, erhalten die Möglichkeit, ihre Reisepläne kostenlos zu ändern, indem sie das Datum ihrer Buchung anpassen oder ihr Ticket gegen einen Reisegutschein mit einem Jahr Gültigkeit umtauschen. Beide Änderungen sind bis zu drei Tage vor Abflug möglich.

Geschäftsbedingungen & Konditionen:

  • Gültig für alle von Qatar Airways veröffentlichten Tarife, die entweder direkt bei Qatar Airways oder über Reisebüros gekauft werden.
  • Umbuchungsgebühren werden erlassen, wenn die Reservierungen mindestens drei Tage vor Abflug umgebucht werden. Preisdifferenzen sind möglich.
  • Neuausgabe nicht genutzter Reisegutscheine „zur Verwendung bei zukünftigen Reisen": Der neue Gutschein ist ab dem Ausstellungsdatum ein Jahr lang gültig. Rückerstattungsgebühren entfallen, wenn die Stornierung mindestens drei Tage vor Abreise erfolgt.

Update 26.02.2020, 15:00 Uhr

Qatar Airways - Flugpläne nach Südkorea und in den Iran angepasst

Qatar Airways passt den Service nach Südkorea und in den Iran bis auf weiteres an, da die Einreisebeschränkungen in diesen Ländern erhebliche operative Herausforderungen mit sich bringen.

Die Verbindung zwischen Südkorea und Doha wird auf kleinere Flugzeuge umgestellt: Ein Airbus A350-900 ersetzt die Boeing 777-300 vorübergehend, um die Nachfrage zu befriedigen, während nur Passagiere mit Anschlussflügen über den Hamad International Airport für Reisen ab dem Flughafen Incheon zugelassen werden.

Für den Iran werden die Flüge von Qatar Airways mit Wirkung vom 26. Februar 2020 für einen Evaluierungszeitraum von zwei Wochen bis 14. März 2020 ausgesetzt. Dies wirkt sich auf Flüge von und nach Mashhad, Schiraz und Isfahan aus. Die Frequenzen von und nach Teheran werden vorübergehend von 20 auf sieben wöchentliche Flüge umgestellt. Die Anpassungen des Flugplans im Iran sind seit 26. Februar um 07:00 Uhr Doha-Zeit wirksam.

Der reine Frachtbetrieb von Qatar Airways bleibt von der vorübergehenden Unterbrechung unbeeinträchtigt. 

Update 26.02.2020, 12:30 Uhr

Qatar Airways - Medizinische Hilfsgüter für China

Fünf Frachtflugzeuge von Qatar Airways Cargo sind am Freitag mit etwa 300 Tonnen medizinischer Hilfsgüter, die von der Fluggesellschaft zur Unterstützung der Hilfsmaßnahmen gegen das Coronavirus gespendet wurden, nach nach Peking, Shanghai und Guangzhou gestartet. Darunter befanden sich rund 2,5 Mio Mundschutzmasken und 500.000 Flaschen Handdesinfektionsmittel.


Update 07.04.2020, 12:00 Uhr

GlobeAir bietet Rückholunterstützung für Reisebüros & Touristik-Industrie

Europas größte Light Jet Flotte startet einen weltweiten Flight-Support und steht ab sofort 24/7 für internationale Safety-Return-Flight-Operations zur Verfügung.

Als Mitglied des Fachverbandes für die Geschäftsluftfahrt EBAA (European Business Aviation Association) unterstützt GlobeAir Personen, die vom Urlaub in ihr Heimatland zurückkehren möchten oder gerade in dieser Krisenzeit einen Rückzugsort suchen, mit folgenden Dienstleistungen:

Smart & Safety Travelling 

  • Last-Minute-Flüge (starten bereits ab € 590,-) 
  • Rückholflüge (bevorzugte Einreisebestimmungen für Staatsbürger) 
  • Leisure Flüge (verbindet Hauptflughäfen mit den beliebtesten Ferienorten Europas)
  • 24/7 Customer Care Service Center (Concierge-Service) 

Für alle Buchungen, die über das Customer Care Team veranlasst werden, steht eine Kommission von 10 % zu. (Näheres dazu im angefügten PDF)

Um die Sicherheit des Passagiers zu gewährleisten sind die Sicherheitsstandards zur ersten Priorität geworden. Die Crew der Geschäftsluftfahrt ist rund-um-die-Uhr über den aktuellsten Stand des Coronavirus informiert und mit kontinuierlichen Maßnahmen zum Thema Hygiene und Desinfektion ausgestattet. Vor jedem Flug wird der Jet gründlich gereinigt, desinfiziert und mit einem Hygienesiegel versehen. 

Das COVID-19 Krisenteam von GlobeAir verfolgt die Entwicklungen der Ausbreitung aufmerksam mit und informiert auf www.globeair.com/corona über die aktuellsten Meldungen.

Kontakt 

Customer Care Team 
24/7 erreichbar 

Telefon: +43 (7221) 727400
WhatsApp: +43 (7221) 727400
E-Mai: customercare@globeair.com 


Update 07.04.2020, 11:30 Uhr

Gewerkschafter fürchten Aus für Germanwings (APA)

Gewerkschafter und Personalvertreter haben der AUA-Mutter Lufthansa vorgeworfen, die Coronakrise für einen rabiaten Konzernumbau nutzen zu wollen. Man gehe davon aus, dass noch in dieser Woche die Schließung der Lufthansa-Tochter Germanwings verkündet werden solle, heißt es in einer Petition, die von Vertretern der deutschen Gewerkschaften UFO und Vereinigung Cockpit unterzeichnet ist.

Die rund 1.400 Beschäftigten und ihre Familien würden mit Arbeitslosigkeit und dem Entzug ihrer Existenzgrundlage bedroht. Das Unternehmen bezeichnete die angeblichen Schließungspläne am Montag als "Spekulationen", zu denen es keine Beschlussvorlage des Vorstands gebe. Derzeit würden die Optionen für Germanwings überprüft.

Der Konzern hatte in der vergangenen Woche die Zukunft des Flugbetriebs in einer Pressemitteilung zu den Verhandlungen um die Aufstockung des Kurzarbeitergelds infrage gestellt. Bisher gibt es für die rund 1.400 Beschäftigten der Germanwings anders als bei der Lufthansa-Mutter keine Vereinbarung beim Kurzarbeitergeld.

Die Gesellschaft aus Köln mit 30 Flugzeugen und rund 1.400 Beschäftigten fliegt seit Jahren nicht mehr unter eigenem Namen, sondern ist ausschließlich für die Eurowings unterwegs.

Beide Gewerkschaften stellen das Arbeitgeber-Argument infrage, dass die wirtschaftliche Situation der Germanwings nicht die Übernahme der Lufthansa-Regelungen rechtfertige. Schließlich handle es sich um eine 100-prozentige Tochter.

Bei der 2002 gestarteten Germanwings arbeiten noch einige Piloten nach den Regeln des Lufthansa-Konzernvertrages und sind daher vergleichsweise teuer. Sie müssten auch im Fall einer Schließung weiter bei der Lufthansa beschäftigt werden. Bereits vor der Coronakrise hatte Eurowings das Ziel formuliert, ihre bisher wesentlich auf drei Flugbetriebe verteilte Flotte auf einen zu konzentrieren.

Update 06.04.2020, 15:30 Uhr

Lufthansa Group holt tausende Urlauber aus Neuseeland heim

Lufthansa holt weitere Urlauber im Auftrag des Auswärtigen Amts aus Neuseeland zurück nach Europa. Fünf Airbus A380 mit jeweils 509 Sitzen und fünf Boeing 747 mit jeweils 371 Sitzen fliegen im Laufe der Woche von Auckland und Christchurch, die beiden größten Städte des Landes. Insgesamt 210 Crewmitglieder machen sich auf den Weg zu dem Inselstaat im Südpazifik, um die Urlauber zurück in ihre Heimat zu bringen. Die Flüge gehen von Auckland beziehungsweise Christchurch nach Bangkok und dann weiter nach Frankfurt. In Bangkok wechselt die Crew, um die vorgeschriebenen Ruhezeiten einhalten zu können. Dafür ist eigens eine Crew vorausgeflogen.

Die ersten beiden Flüge kommen in der Nacht vom Dienstag, 07. April, auf Mitt­woch, 08. April, in Frankfurt an. Flug LH355, eine Boeing 747 mit der Kennung D-ABVP, landet um 23:30 Uhr aus Christchurch kommend in Frankfurt. Eine Stunde später folgt eine A380 mit der Kennung D-AIMC, die unter der Flugnummer LH357 aus Auckland kommt.

Zahlreiche Mitarbeiter von Lufthansa haben sich freiwillig zum Dienst gemeldet, um die rund 900 Reisenden nachts in Empfang zu nehmen und mit Snacks und Getränken zu versorgen. Gemeinsam mit Fraport, der Bundespolizei und dem Gesundheitsamt wird die Ankunft der Rückkehrer vorbereitet. 

Seit Mitte März haben die Airlines der Lufthansa Group auf bisher rund 360 Son­derflügen über 70.000 Urlauber von 77 Flughäfen auf allen fünf Kontinenten zurück in ihre Heimat geflogen, darunter Urlauber aus Auckland vor einer Woche. Aktuell sind 55 weitere Flüge bereits in Vorbereitung.  

Update 06.04.2020, 12:00 Uhr

Lufthansa Group stellt Tickettarifstruktur um

ufthansa, SWISS und Austrian Airlines stellen ihre Tickettarifstruktur um. Ab sofort sind sämtliche Tarife und Ticketpreise umbuchbar – beispielsweise auch der Zero Bag Tarif ohne Handgepäck. Dies gilt weltweit sowohl bei Kurz-, Mittel- und Langstrecken für Neubuchungen. Für Tickets, die in den USA und Kanada gekauft werden, erfolgt die Umstellung am 08. April. Auch Brussels Airlines wird die neue Tarifstruktur auf den Nordamerikastrecken anwenden.

Unabhängig von der neuen Tarifstruktur können Fluggäste, deren Flüge abgesagt oder nicht wahrgenommen wurden, ihre Buchung trotzdem halten. Dies gilt für Flüge mit einem Buchungsdatum bis einschließlich 19. April 2020. Kunden müssen sich jetzt noch nicht auf ein neues Datum festlegen. Bei den Buchungen bleiben Ticket und Ticketwert erhalten und können für eine neue Buchung mit einem Abflugdatum bis einschließlich 30. April 2021 umgewandelt werden. Kunden, die ein neues Reisedatum bis Ende 2020 wählen, erhalten zusätzlich auf jede Umbuchung einen 50 Euro Discount.

Umbuchungen können über den Lufthansa Group Kundenservice und die Online-Plattformen der Airlines oder auch Reisebüros erfolgen. Die Umwandlung in einen Gutschein ist online über die Webseiten der Airlines möglich. Eine automatische Funktion zum Einlösen des Gutscheins ist derzeit noch in Arbeit und soll zeitnah zur Verfügung stehen.

Sollte der umgebuchte Tarif aufgrund einer Änderung beispielsweise der Destination (Umbuchung von Kurz- auf Langstrecke), Wechsel der Reiseklasse oder ähnlichem teurer sein, kann trotz des Discounts eine Aufzahlung erforderlich werden.

Update 02.04.2020, 14:18 Uhr

Lufthansa Group verlängert Rückkehrer-Flugplan bis 03. Mai

Lufthansa hat aufgrund der weiterhin bestehenden Reisebeschränkungen entschieden, ihren Rückkehrer-Flugplan, der ursprünglich bis zum 19. April gelten sollte, bis zum 03. Mai zu verlängern. Damit werden auch alle noch bestehenden Flüge des ursprünglichen Flugplans zwischen dem 25. April und 03. Mai gestrichen. Flüge, die bis zum 24. April geplant waren, wurden schon zu einem früheren Zeitpunkt annulliert. Ab 02. April, werden die Streckenstreichungen sukzessive umgesetzt und die betroffenen Fluggäste über die Änderungen informiert.

Insgesamt 18 wöchentliche Langstreckenverbindungen stehen auf dem Flugplan: jeweils dreimal wöchentlich von Frankfurt nach Newark und Chicago (beide USA), Montreal (Kanada), Sao Paulo (Brasilien), Bangkok (Thailand) und Tokio (Japan). Die Flüge nach Johannesburg (Südafrika) mussten aufgrund behördlicher Vorgaben bis 16. April gestrichen werden. Darüber hinaus bietet die Airline aus ihren Drehkreuzen Frankfurt und München noch rund 50 tägliche Verbindungen zu den wichtigsten Städten in Deutschland und Europa an.

Auch SWISS bietet neben einem deutlich reduzierten Flugplan für die Kurz- und Mittelstrecke mit Fokus auf ausgewählte europäische Städte ab Zürich und Genf künftig noch drei wöchentliche Langstreckenflüge nach Newark (USA) an.

Zusätzlich zu den regulär geplanten Verbindungen haben die Airlines der Lufthansa Group (Lufthansa, Austrian Airlines, SWISS, Brussels Airlines, Eurowings und Edelweiss) seit dem 13. März auf bisher über 300 Sonderflügen rund 60.000 Urlauber zurück in ihre Heimatländer Deutschland, Österreich, Schweiz und Belgien geflogen. Rund 45 weitere Flüge sind bereits jetzt in Vorbereitung. Auftraggeber sind und waren Reiseveranstalter, Kreuzfahrtredereien sowie Regierungen.

Ergänzend zu den regulären Frachtflügen hat die Lufthansa Group bereits 22 reine Cargo-Sonderflüge mit Hilfsgütern an Bord durchgeführt. Weitere 34 Cargo-Sonderflüge sind bereits geplant.

Fluggäste, deren Flüge abgesagt worden sind oder die ihren Flug nicht wahrnehmen konnten, können ihre Buchung halten und müssen sich zunächst nicht auf ein neues Flugdatum festlegen. Bei den Buchungen bleiben Ticket und Ticketwert erhalten und können in einen Gutschein für eine neue Buchung mit einem Abflugdatum bis einschließlich 30. April 2021 umgewandelt werden. Die Umwandlung in einen Gutschein ist online über die Webseiten der Airlines möglich. Kunden, die ein neues Reisedatum bis einschließlich 31. Dezember 2020 wählen, erhalten zusätzlich auf jede Umbuchung einen 50 Euro Discount.

Update 23.03.2020, 10:30 Uhr

Lufthansa Group veröffentlicht Details zum Rückkehrer-Flugplan

Die Lufthansa Group hat Details zum Rückkehrer-Flugplan veröffentlicht. Dieser ist zunächst bis 19. April 2020 gültig.

Der interkontinentale Rückkehrer-Flugplan im Detail

Langstreckenflüge werden planmäßig ab Frankfurt und Zürich angeboten. Der interkontinentale Flugplan von Lufthansa ab Frankfurt sieht wie folgt aus: jeweils dreimal wöchentlich nach Newark, Chicago (beide USA), Montreal (Kanada), Sao Paulo (Brasilien), Bangkok (Thailand), Tokio (Japan) und Johannesburg (Südafrika).

SWISS bietet neben einem deutlich reduzierten Flugplan für die Kurz- und Mittelstrecke (48 Verbindungen ab Zürich) künftig noch drei wöchentliche Langstreckenflüge nach Newark (USA) an.

Kurz- und Mittelstreckenflugplan von Lufthansa

Lufthansa bietet aus ihren Drehkreuzen Frankfurt und München noch rund 40 tägliche Verbindungen zu den wichtigsten Städten in Deutschland und Europa an.

Kurz- und Mittelstreckenflugplan von Eurowings

Das Flugprogramm von Eurowings konzentriert sich auf die Grundversorgung der Flughäfen Düsseldorf, Hamburg, Stuttgart und Köln.

Sonderflüge für Regierungen und Touristikunternehmen

Um darüber hinaus möglichst viele Menschen zusätzlich schnell in ihre Heimat zurückzuholen, führen die Airlines der Lufthansa Group aktuell in enger Absprache mit den Regierungen der jeweiligen Heimatländer und im Auftrag von Touristikunternehmen zusätzlich zahlreiche Sonderflüge in alle Welt durch. Mit rund 130 extra eingesetzten Flügen der Airlines Lufthansa, Eurowings, Swiss, Austrian Airlines, Brussels Airlines und Edelweiss sind bisher rund 25.000 Passagiere nach Hause geflogen. Etwa 100 weitere Flüge sind bereits jetzt in Vorbereitung.

Verzicht auf Bezug von Mundschutzmasken

Die Lufthansa Group verzichtet auf den Bezug von mehr als 920.000 fest bestellten Mundschutzmasken und stellt diese den Gesundheitsbehörden zur Verfügung. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Lufthansa Group hat der Konzern eine ausreichende Menge an Masken auf Lager.

Update 20.03.2020, 09:05 Uhr

Lufthansa Group verlängert Umbuchungszeitraum und bietet 50 Euro Discount

Wie bereits am 13. März kommuniziert, können Kunden, die Tickets für stornierte und auch bestehende Flüge der Lufthansa Group Airlines haben, dieses Ticket behalten, ohne sich zunächst auf ein neues Flugdatum festlegen zu müssen. Hierbei werden bestehende Buchungen zunächst gestrichen, Ticket und Ticketwert bleiben aber bestehen und können auf ein neues Abflugdatum bis einschließlich 31. Dezember 2020 umgebucht werden. Kunden können auch auf eine andere Destination umbuchen.

Bisher musste die gewünschte Umbuchung bis 01. Juni mitgeteilt werden. Dieser Zeitraum wurde nun um zwölf Wochen bis 31. August 2020 erweitert.

Die Lufthansa Group bietet ihren Kunden zudem auf jede Umbuchung 50 Euro Discount an. Umbuchungsgebühren entstehen weiterhin nicht, egal welcher Tarif gebucht wurde. Sollte der umgebuchte Tarif aufgrund einer Änderung beispielsweise der Destination (Umbuchung von Kurz- auf Langstrecke), Wechsel der Reiseklasse oder ähnlichem teurer sein, kann trotz des Discounts eine Aufzahlung erforderlich werden.

Diese Regelung gilt für Tickets, die bis einschließlich 31. März 2020 gebucht wurden und ein bestätigtes Reisedatum bis einschließlich 31. Dezember 2020 haben.

Wichtig ist: Kunden müssen den Lufthansa Group Kundenservice nicht vor dem originären Flugdatum kontaktieren. Auch nach dem Verstreichen des geplanten Flugdatums, sind Umbuchungen möglich. Umbuchungen können über Kundenservice oder Reisebüros erfolgen. Aktuell wird an der Möglichkeit gearbeitet, dass Kunden selbstständig auf lufthansa.com, swiss.com und austrian.com ihr Ticket gemäß der neuen Regel für ihre neuen Reisen umtauschen können. Parallel stehen für Kurzfristumbuchungen die online Umbuchungsfunktionalitäten ohne Discount zur Verfügung.

Update 18.03.2020, 09:00 Uhr

Lufthansa Group Tickets nun auf Deutscher Bahn für Rückholflüge gültig

Lufthansa und ihre Tochtergesellschaften fliegen in diesen Tagen mit zahlreichen Sonderflügen viele tausend Kunden aus dem Ausland sicher zurück nach Hause.

Aufgrund der derzeitigen Lage kann aktuell keine innerdeutsche Weiterreise per Flug erfolgen, weshalb Kunden auf den zusätzlich eingesetzten Rückholfügen nach Frankfurt und München im Anschluss das Streckennetz der Deutschen Bahn nutzen können, um wieder an ihren ursprünglichen Zielort zu gelangen. Dies gilt für das gesamte Streckennetz der Bahn.

Eine Umbuchung ist dabei nicht erforderlich, bestehende Tickets werden von der Deutschen Bahn während der Reise im Rahmen der üblichen Fahrscheinkontrolle registriert. Strecke und Datum müssen dabei identisch sein.  

Update 13.03.2020, 15:55 Uhr

Lufthansa Group Airlines erweitern Umbuchungsmöglichkeiten

Die Lufthansa Group Airlines Lufthansa, Swiss, Austrian Airlines, Brussels Airlines und Air Dolomiti erweitern aufgrund der außergewöhnlichen Umstände durch die Ausbreitung des Coronavirus ihre bereits bestehenden, umfassenden Umbuchungsmöglichkeiten im Sinne ihrer Kunden.

Kunden, die Tickets für stornierte und auch bestehende Flüge der Lufthansa Group Airlines haben, können dieses Ticket behalten, ohne sich zunächst auf ein neues Flugdatum festlegen zu müssen. Hierbei werden bestehende Buchungen zunächst gestrichen, Ticket und Ticketwert bleiben aber bestehen  und können auf ein neues Abflugdatum bis einschließlich 31. Dezember 2020 umgebucht werden.

Diese Regelung gilt für Tickets, die bis einschließlich 12. März 2020 gebucht wurden und ein bestätigtes Reisedatum bis einschließlich 30. April 2020 haben. Kunden werden in diesem Zusammenhang gebeten, ihre gewünschte Umbuchung bis zum 01. Juni 2020 mitzuteilen. Hierbei entstehen keine Umbuchungsgebühren. Sollte der ursprüngliche Tarif nicht mehr verfügbar sein, ist die entsprechende Differenz zu zahlen, wenn die Umbuchung getätigt wird. Zusätzlich ist es Kunden möglich, auch auf eine andere Destination umzubuchen.

Bereits in der vergangenen Woche hat die Lufthansa Group flexible Umbuchungsmöglichkeiten für ihre Kunden in Bezug auf bestehende und zukünftige Buchungen eingeführt. Mehr Informationen hierzu gibt es unter www.lh.com. Darüber hinaus können Kunden in Bezug auf Umbuchungen jederzeit die Service-Hotline unter +49 (0) 69 86 799 799 erreichen.

Update 13.03.2020, 09:05 Uhr

Lufthansa Group Airlines fliegen weiterhin in die USA

Trotz des von den US-amerikanischen Behörden verhängten Einreisestopps für Fluggäste aus der Europäischen Union, der Schweiz sowie weiteren Staaten werden die Lufthansa Group Airlines weiterhin Flüge aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Belgien in die USA anbieten.

Die Lufthansa Group wird Flüge von Frankfurt nach Chicago und Newark (New York), von Zürich nach Chicago und Newark (New York), von Wien nach Chicago und von Brüssel nach Washington auch über den 14. März hinaus im Flugplan beibehalten und damit zumindest einige Luftverkehrsverbindungen in die USA aus Europa heraus aufrechterhalten. Zurzeit arbeiten die Airlines an der Erstellung eines entsprechenden Sonderflugplanes für die USA. Fluggäste können über die angeflogenen US-amerikanischen Drehkreuze weiterhin sämtliche Ziele innerhalb der USA mit einem Anschlussflug der Partnerairline United Airlines erreichen.

Darüber hinaus werden alle anderen US-Flüge auf Grund der Restriktionen der US-Administration bis auf weiteres eingestellt, auch alle Abflüge ab München, Düsseldorf und Genf. Die Lufthansa Group fliegt bis auf weiteres unverändert alle Ziele in Kanada an.

Planmäßig bieten die Airlines der Lufthansa Group im noch gültigen Winterflugplan, der bis zum 28. März gilt, 313 Verbindungen zu 21 Destinationen von Europa in den USA an.

Die Auswirkungen auf das Lufthansa Group Flugprogramm aufgrund der kürzlich veränderten Einreisebestimmungen für Indien werden derzeit bewertet.

Update 11.03.2020, 14:30 Uhr

Lufthansa Group veröffentlicht Flugstreichungen für April 

Die Lufthansa Group hat heute die reduzierten Flugpläne ihrer Passagierairlines für den Zeitraum vom 29. März bis zum 24. April veröffentlicht. Die Flugstreichungen werden sukzessive in den Buchungssystemen umgesetzt, betroffene Fluggäste werden ab heute über die Änderungen und Umbuchungsmöglichkeiten informiert.  Bei allen Passagierairlines der Gruppe müssen in Summe 23.000 Flüge gestrichen werden. Weitere Annullierungen sind für die nächsten Wochen zu erwarten. Flugplananpassungen für die Zeit ab dem 25. April erfolgen zu einem späteren Zeitpunkt.

Die Kapazitätsanpassungen betreffen hauptsächlich Europa, Asien und den Nahen Osten. Bei den Streichungen wird darauf geachtet, alle Destinationen auf allen Kontinenten mit einer Airline der Lufthansa Group über die Drehkreuze Frankfurt, München, Zürich, Wien und Brüssel erreichbar zu halten.

Update 09.03.2020, 10:00 Uhr

Lufthansa Group reduziert weiterhin Flugangebot

Abhängig von der weiteren Entwicklung der Nachfrage sieht sich die Lufthansa Group gezwungen, die Kapazitäten in den nächsten Wochen um bis zu 50 % zu reduzieren. Diese Kapazitätsanpassungen beziehen sich auf alle Passagierfluggesellschaften der Lufthansa Group. Darüber hinaus wird zurzeit geprüft, inwieweit die gesamte Airbus A380 Flotte (14 Flugzeuge) in Frankfurt und München temporär außer Dienst gestellt werden kann.

Die Maßnahme dient dazu, die finanziellen Folgen des Nachfrageeinbruchs zu verringern. Sie ergänzt die geplanten Sparmaßnahmen im Personalbereich, bei Sachkosten und Projektbudgets sowie weitere Liquiditätsmaßnahmen. Neben einem sofortigen Einstellungsstopp hat die Lufthansa Group ihren Mitarbeitern bereits in den letzten Wochen die Nutzung von freiwilligen individuellen Personalmaßnahmen angeboten. Dazu zählen die Gewährung von unbezahltem Urlaub und das Vorziehen von Jahresurlaub. Das Unternehmen ist in Gesprächen mit den Betriebspartnern und Gewerkschaften, um - unter anderem durch Kurzarbeit und Teilzeitmodelle – Probezeit-Kündigungen vermeiden zu können.

Update 06.03.2020, 10:15 Uhr

Lufthansa Group streicht Flüge nach Israel

Die erweiterten Einreiseverbote der israelischen Behörden führen zu einem erheblichen Nachfragerückgang für Flüge nach Israel. Als Folge werden Lufthansa, SWISS und Austrian Airlines, alle Flüge nach Tel Aviv und Eilat ab Sonntag, 08. März 2020 für den verbleibenden Winterflugplan bis 28. März stornieren.

Aus betrieblichen Gründen wurden bereits einige Flüge für Freitag und Samstag nach Tel Aviv gestrichen, da Flugzeugbesatzungen ebenfalls den Restriktionen unterliegen. Alle erwähnten Fluggesellschaften bieten normalerweise zusammen täglich zehn Flüge nach Tel Aviv an, zusätzlich fliegt Lufthansa einmal wöchentlich nach Eilat.

7.100 Europaflüge im März gestrichen

Die Lufthansa Group hat darüber hinaus mit einer Kapazitätsreduktion von bis zu 25 % reagiert. Dies betreffen 150 Flugzeuge, davon 125 Kurz- und Mittelstrecken- sowie 25 Langstreckenflugzeuge. 

Fluggäste werden über die Änderungen und Umbuchungsmöglichkeiten informiert. Insgesamt streicht Lufthansa bis Ende März rund 7.100 Flüge (davon ab Frankfurt 3.750 Flüge zu 75 Flughäfen, ab München 3.350 Flüge zu 65 Flughäfen).

Schwerpunkt bilden dabei zum einen innerdeutsche Flüge aus dem Hub Frankfurt nach Berlin, München, Hamburg sowie von München nach Berlin, Hamburg, Düsseldorf, Köln, Bremen und Hannover.

Ein zweiter Schwerpunkt der Streckenstreichungen und Frequenzanpassungen liegt auf Italien. Dies umfasst die Ziele Mailand, Venedig, Rom, Turin, Verona, Bologna, Ancona und Pisa.

Neben innerdeutschen und Italien-Verbindungen sind weitere Flüge nach Skandinavien, Großbritannien, dem Baltikum, Polen, Russland, Frankreich, Spanien, Portugal, Großbritannien etc. betroffen.

Flüge aus Deutschland zum chinesischen Festland werden bis einschließlich 24. April ausgesetzt. Die Verbindung nach Teheran bleibt bis 30. April gestrichen. Zudem reduziert Lufthansa Frequenzen in ihrem Streckennetz unter anderem von und nach Hongkong und Seoul (Korea). Die Flüge zwischen München und Hongkong werden zwischen 06. März und 24. April ausgesetzt. Fluggäste werden in dieser Zeit nach Möglichkeit über Frankfurt und Zürich umgebucht. Zwischen 05. März und 24. April werden auch auf den Routen von Frankfurt und München nach Seoul einige Frequenzen gestrichen.

Darüber hinaus hat die Lufthansa Group weitere Sparmaßnahmen im Personalbereich sowie bei Sachkosten und Projektbudgets angekündigt.


Update 06.04.2020, 11:30 Uhr

Air France-KLM verhandelt über milliardenschwere Staatshilfe (APA)

Die französisch-niederländische Fluggesellschaft Air France-KLM verhandelt Insidern zufolge mit Banken über staatlich garantierte Kredite in Milliardenhöhe. Frankreich und die Niederlande, die beide mit je 14 % an der Airline beteiligt sind, sollen die Darlehen jeweils absichern, wie die Nachrichtenagentur Reuters erfuhr, die mit der Sache vertraut sind.

Demnach sind Details noch offen und könnten sich noch ändern. Am wahrscheinlichsten sei, dass Air France bis zu vier Milliarden Euro bekomme und auf Kredite mit französischen Staatsgarantien zurückgreifen könne. KLM dürfte demnach rund zwei Milliarden Euro erhalten, für die die niederländische Regierung geradestehe. Die Banken BNP und Societe Generale sollen bei der Refinanzierung beraten, wie zwei Insider sagten. Die Institute kommentierten dies nicht.

"Wir sind natürlich in ständigen Gesprächen mit beiden Regierungen", sagte eine Sprecherin von Air France KLM, ohne jedoch Details zu nennen. Beide Regierungen lehnten ebenfalls konkrete Kommentare zu den Verhandlungen ab. Die Länder hatten jedoch zuletzt ihre Bereitschaft signalisiert, der Airline finanziell über die Coronavirus-Krise zu helfen. "Wir haben lange Zeit mit KLM und Air France und insbesondere mit dem französischen Staat Gespräche geführt", hatte der niederländische Finanzminister Wopke Hoekstra am Mittwoch zu Reuters gesagt. "Es ist äußerst wichtig, diesem wichtigen Unternehmen in diesen schwierigen Zeiten zu helfen."

Denn wegen schwindender Nachfrage und strikten Reisebeschränkungen haben Fluglinien weltweit ihren Betrieb auf ein Minimum begrenzt. Auch Deutschlands Branchenprimus Lufthansa bemüht sich derzeit um staatliche Gelder in Milliardenhöhe. Hierbei geht es Insidern zufolge nicht nur um Liquiditätshilfen in Form von Krediten, sondern auch um eine vorübergehende Staatsbeteiligung. Auch der US-Senat hat ein Hilfspaket über 58 Milliarden Dollar für die amerikanische Luftfahrtindustrie gebilligt.

Update 24.03.2020, 11:00 Uhr

KLM startet Sommerflugplan mit 57 Zielen 

Aufgrund der Corona-Krise wird KLM den Sommerplan mit einem deutlich reduzierten Netzwerk starten. Vom 29. März bis einschließlich 03. Mai plant KLM Flüge zu 25 interkontinentalen und 32 europäischen Zielen. Während dieses Zeitraums fliegt KLM nach einem angepassten Flugplan, der etwa zehn Prozent der normalen Anzahl von Flügen entspricht.

Das interkontinentale Netzwerk wird mit Boeing 777 und 787 betrieben. Die Boeing 747 werden vorzeitig aus der Flotte genommen. Die restlichen Flugzeuge werden in Schiphol geparkt. Ein Plan hierfür wird derzeit gemeinsam mit dem Flughafen erstellt.

Folgende Ziele werden vom 29. März bis 03. Mai angeboten (Änderungen vorbehalten):

Airport

Frequency per week

Atlanta

3

Abu Dhabi/Muscat

2

Bangkok

2

Curacao

2

Delhi*

2

Dubai*

3

Sao Paulo

2

Hong Kong

3

Incheon (Seoul)

3

New York JFK

7

Johannesburg

3

Kansai (Osaka)

2

Los Angeles

3

Lima*

3

Mexico City

3

Nairobi*

2

Narita (Tokyo)

2

Chicago O’Hare

2

Beijing*

3

Panama City

2

Shanghai

3

Singapore

3

Taipei*

3

Calgary

3

Toronto

3

Total

69 return flights

* Diese Strecken unterliegen sehr strengen Reisebeschränkungen. KLM fliegt zunächst nur mit Fracht.

Europa: so viele Verbindungen wie möglich

Das europäische Netz wurde so eingerichtet, dass möglichst viele europäische Flüge an das interkontinentale Netz angeschlossen werden. Die folgenden Ziele werden vom 28. März bis 3. Mai täglich von Schiphol aus geflogen (Änderungen vorbehalten):

  • Genf
  • Wien
  • Zürich
  • Brüssel
  • Paris
  • Lyon
  • Düsseldorf
  • Frankfurt
  • Hamburg
  • München
  • Stuttgart
  • Berlin
  • Rom (ab 04. April) **
  • Stockholm
  • Billund
  • Kopenhagen
  • Göteborg
  • Oslo
  • Barcelona **
  • Lissabon
  • Madrid **
  • Aberdeen
  • Birmingham
  • Bristol
  • Dublin
  • Edinburgh
  • Glasgow
  • Leeds Bradford
  • London City
  • London Heathrow
  • Manchester
  • Newcastle

** Diese Strecken unterliegen derzeit sehr strengen Reisebeschränkungen und es wird zu einem späteren Zeitpunkt geprüft, ob / wann diese Flüge durchgeführt werden können.

Update 20.03.2020, 08:25 Uhr

KLM hält Strecke Amsterdam-Wien noch aufrecht

KLM hält derzeit die Strecke Amsterdam-Wien noch aufrecht, um möglichst viele Kunden unter den gegebenen und sich schnell ändernden Umständen nach Hause zu bringen. Infolgedessen werden die in den nächsten Tagen durchgeführten KLM-Flüge am Flughafen Wien im Terminal 3 iso Terminal 1 abgewickelt, und die Flugzeuge im Terminal 3 iso Pier West geparkt. 

Das Reisen von Passagierflugzeugen wird von vielen Ländern weltweit eingeschränkt. Wenn ein Land den Passagieren die Einreise verbietet, aber Flüge erlaubt, wird KLM in den kommenden Tagen so viel wie möglich planmäßig fliegen, um die Passagiere nach Hause zurückzubringen. Das interkontinentale Netzwerk wird ab nächster Woche auslaufen.

Das Reisedatum bereits bestehender Buchungen kann über klm.com oder in der KLM-App unter "Meine Reise" geändert werden. 

Reisende ohne KLM-Buchung, die nach Hause möchten, können spezielle One-Way-Tarife nutzen. Diese Preise gelten für Reisende mit niederländischer oder europäischer Staatsangehörigkeit sowie für Personen, die außerhalb Europas leben und zurückkehren möchten. Die Bedingungen finden Sie auf klm.com.

Update 19.03.2020, 13:40 Uhr

KLM Contact Center: Oberste Priorität bei Fragen zur Heimkehr

Die Contact Center von KLM wurden durch die Corona Krise überlastet. Derzeit empfängt die Fluggesellschaft zehnmal mehr Nachrichten über soziale Kanäle und viermal mehr Anrufe pro Tag als üblich. Es wird erwartet, dass sich die Anzahl der Fragen nun aufgrund zukünftiger Stornierungen erhöht. Die Entwicklungen verursachen große Unsicherheiten für die Kunden. KLM möchte, dass ihre Contact Center wieder leicht zugänglich sind, damit die Mitarbeiter maximale Anstrengungen unternehmen können, um Passagiere in die Niederlande zurückzubringen.

"Wie komme ich nach Hause?"

Von nun an wird KLM die Frage "Mein Flug wurde storniert und ich bin im Ausland, wie komme ich nach Hause?" mit der höchsten Priorität behandeln. Dies sind Fragen von Kunden, deren Flüge storniert wurden und denen es nicht gelungen ist, selbst einen Rückflug über die KLM-Website oder die App auszuwählen. Sie können sich an KLM-Zentren wenden, um Unterstützung zu erhalten.

Andere Fragen

KLM wird andere Fragen beantworten, sobald alle Fragen zur Rückführung beantwortet wurden. Fragen zum Erhalten von Gutscheinen, zum Verschieben von Flügen (Umbuchung) und zum Hinzufügen von mehr Beinfreiheit haben beispielsweise bei der Beantwortung eine geringere Priorität. Die Beantwortung dieser Fragen kann mehrere Tage dauern.

Updates.klm.com bietet die neuesten Informationen und Kunden finden die Optionen, um sich selbst umzubuchen oder einen Gutschein zu erhalten.

Hier finden Sie ein Video zum Aufruf an die Kunden.

Update 16.03.2020, 12:00 Uhr

Air France-KLM ergreift außergewöhnliche Maßnahmen in Krisenzeit

Angesichts dieser wachsenden Einschränkungen der Reisemöglichkeiten und eines starken Abwärtstrends der Nachfrage, der in den letzten Wochen zu einem Rückgang von Verkehr und Umsatz geführt hat, ist die Air France-KLM Group gezwungen, ihre Flugaktivität schrittweise in den nächsten Tagen erheblich zu reduzieren, wobei die Anzahl der verfügbaren Sitzkilometer (ASK) möglicherweise zwischen -70% und -90% sinkt. Die voraussichtliche Dauer der Kapazitätsreduzierung ist zwei Monate, Anpassung durch den Konzern erfolgt falls erforderlich entsprechend den täglichen Entwicklungen. Um den Cashflow abzusichern wurden eine Reihe von Maßnahmen getroffen:

  • Infolge dieser Kapazitätsreduzierung wird Air France seine gesamte Airbus 380-Flotte und KLM seine gesamte Boeing 747-Flotte einstellen.
  • Es wurden zusätzliche Einsparungsmaßnahmen festgelegt, mit denen 2020 200 Mio. EUR generiert werden
  • Durch eine erste Überprüfung des Investitionsplans wurde der Investitionsplan um 350 Mio. EUR reduziert, wobei die Auswirkungen des Rückgangs der Aktivität auf die Höhe der Instandhaltungsinvestitionen hinzukommen
  • Air France und KLM werden sich mit ihren gewählten Arbeitnehmervertretern über Maßnahmen beraten, um die Auswirkungen des erwarteten Rückgangs der Aktivität zu berücksichtigen, einschließlich eines Projekts zur Umsetzung von Teilaktivitäten
  • Letzte Woche hat die Air France-KLM-Gruppe eine revolvierende Kreditfazilität in Höhe von insgesamt 1,1 Mrd. EUR und KLM eine revolvierende Kreditfazilität in Höhe von insgesamt 665 Mio. EUR in Anspruch genommen. Zum 12. März verfügten der Konzern und seine Tochterunternehmen über liquide Mittel in Höhe von mehr als 6 Mrd. EUR.
  • Tatsächlich schätzt der Konzern, dass der Umsatzrückgang aus dem Passagiergeschäft aufgrund der Kapazitätsreduzierung nur um rund 50% durch den Rückgang der variablen Kosten vor Kosteneinsparungsmaßnahmen ausgeglichen wird.

Update 16.03.2020, 11:30 Uhr

Air France KLM passt ihre Flüge in die USA an

Air France hat die Ankündigung des US-amerikanischen Heimatschutzministeriums (DHS) zur Einführung neuer Grenzbeschränkungen für die Vereinigten Staaten zum 14. März 2020 zur Kenntnis genommen. Flüge von und in die USA werden am 12. und 13. März 2020 wie gewohnt durchgeführt.

Vom 14. bis 28. März 2020 plant Air France, den Flugbetrieb nach Atlanta, Chicago, Detroit, Los Angeles, New York JFK, San Francisco und Washington fortzusetzen. Derzeit wartet Air France auf die Klärung der US-Behörden über die Möglichkeit, die Flüge nach Miami, Boston und Houston fortzusetzen.

Air France arbeitet mit seinen Partnern KLM, Delta Air Lines und Virgin Atlantic an der Umsetzung eines Plans, um die Kunden nach dem 28. März 2020 weiterhin in die USA zu fliegen.


Update 06.04.2020, 11:18 Uhr

Lufthansa sucht neuen Finanzchef und bittet um staatliche Hilfe (APA)

Mitten in den Verhandlungen über staatliche Finanzhilfen wegen der Coronavirus-Krise muss sich der AUA-Mutterkonzern Lufthansa einen neuen Finanzchef suchen – das soll offenbar rasch geschehen. Die Schweizer Zeitung "NZZ am Sonntag" berichtete indes, die Lufthansa erwäge, den Flughafen Wien nicht länger als Drehkreuz zu nutzen. Die Lufthansa dementierte das. Zusätzlich wird eine Schließung der Tochter-Airline Germanwings geprüft. 

Drehkreuz Änderungen seien "reine Spekulation"

Im Jänner, vor der Corona-Krise, hatte AUA-Chef Alexis von Hoensbroech noch erklärt, dass das AUA-Drehkreuz Wien stärker wachsen solle. Wenn das Linien-Netz nur mehr von Wien heraus beflogen werde, mache es Sinn, wenn die Crews ihren Arbeitsplatz nur mehr in Wien haben, meinte der AUA-Chef damals. Zu den Drehkreuzen des Lufthansa-Konzerns gehören neben Wien und Frankfurt auch München, Zürich und Brüssel.

AUA-Mutterkonzern Lufthansa stellte am Sonntag in Abrede, dass erwogen werde, das Drehkreuz Wien aufzugeben. "Es gibt überhaupt keine Planung für eine Änderung in der Drehkreuz-Logik für die Zeit nach der Corona-Krise", sagte Lufthansa-Konzernkommunikationschef Andreas Bartels zur APA.

"Was Sie da lesen, ist reine Spekulation", betonte Bartels zu dem genannten Bericht. Die Herkunft einer solchen Information könne er sich nicht erklären. Er wisse, was der Stand der Dinge im Lufthansa-Konzern zu diesem Thema sei, da er an den Vorstandssitzungen teilnehme, so Bartels.

Die "NZZ am Sonntag" berichtete weiter, dass zudem die erst kürzlich aufgenommenen Langstreckenflüge von Zürich nach Washington und Osaka gestrichen werden könnten. Der Lufthansa-Sprecher sagte dazu, es gebe noch keinen konkreten Flugplan für die Zeit nach der Krise.

Unternehmen sucht neuen Finanzchef

Als bisheriger Lufthansa-Finanzchef tritt der 58-jährige Ulrik Svensson mit Wirkung am Montag aus gesundheitlichen Gründen zurück, wie Deutschlands größte Airline am Wochenende mitteilte. "Der Aufsichtsrat wird zeitnah über eine Nachfolgelösung beraten und entscheiden", hieß es. Der Schwede war seit dem 01. Jänner 2017 Finanzvorstand. Ein Konzernsprecher wollte sich am Sonntag nicht zum konkreten Verfahren für die Nachfolger-Suche äußern. In der Branche gehen Beobachter davon aus, dass es wohl schon kommende Woche auf eine interne Lösung hinausläuft.

Gespräche um staatliche Hilfe

23 Jahre nach dem Verkauf der letzten Lufthansa-Aktien durch Deutschland zwingt die Corona-Krise die AUA-Mutter, nach Hilfen in jeder Form zu suchen. Erste Adressen sind die Regierungen im Heimatmarkt Deutschland-Österreich-Schweiz und Belgien. In Berlin sind die Gespräche bereits weit fortgeschritten und sollen möglicherweise bereits in der kommenden Woche abgeschlossen werden.

Lufthansa bestätigte Verhandlungen über verschiedene Beteiligungsformen des Staates. Man sei im engen Austausch mit allen Regierungen im Heimatmarkt und anderen Stellen wie der staatlichen KfW-Bank, um die Liquidität zu sichern, sagte ein Sprecher in Frankfurt, ohne weitere Einzelheiten zu nennen.

Es geht um Milliarden, so viel ist sicher. Das Management versucht seit Krisenbeginn, das Geld des Konzerns zusammenzuhalten und die Fixkosten zu senken. Rund 700 der 760 Flugzeuge in der Konzernflotte stehen am Boden, die aktuelle Verkehrsleistung beträgt noch fünf Prozent. Neben der massiven Kurzarbeit in allen Betriebsteilen wurden die Dividende gestrichen und die Managergehälter gekürzt. 87.000 Lufthanseaten sollen in Kurzarbeit geschickt werden.

Doch das alles reicht nicht. Die erst 1997 vollständig privatisierte Lufthansa verfügte laut Vorstandschef Carsten Spohr bei Bilanzvorlage am 19. März einschließlich einer neuen KfW-Kreditlinie über liquide Mittel von 5,1 Milliarden Euro. Zudem könne die Lufthansa Flugzeuge im Wert von 10 Milliarden Euro als Sicherheit bei Banken einbringen. "Unsere Bilanz ist stärker, die Eigentumsquote ist höher als bei fast allen unserer Wettbewerber", sagte Spohr. Man werde im Zweifel länger durchhalten als andere.

Dem stehen die Abwertung der Kreditwürdigkeit durch die Rating-Agentur Moody's auf Ramsch-Niveau und negative Börsenanalysen entgegen. Die US-Bank Citi hat als Extremfall das Kursziel der Lufthansa-Aktie auf 50 Cent abgesenkt. Sie glaubt, dass Lufthansa eine Finanzspritze von 4,5 Milliarden Euro benötigt. Bei einem Kurs von aktuell knapp acht Euro ist die gesamte Gesellschaft an der Börse nur noch 3,8 Milliarden Euro wert.

Nach Einschätzung der Landesbank Baden-Württemberg könnte im Dezember oder auch schon im dritten Quartal ein Zahlungsausfall drohen. Die Analysten rechnen mit operativen Verlusten von an die 5 Milliarden Euro im ersten Halbjahr 2020. Sollte die Krise über den Juni hinaus andauern, müssten auch die letzten Reserven genutzt werden, um eine Insolvenz zu vermeiden. Die LBBW-Analysten sind sich allerdings sicher, dass es zu einer staatlichen Rettung kommt, denn der Konzern sei auch im europäischen Maßstab zu groß, um auszufallen (too big to fail).

Möglicherweise wird der über die Jahre immer weiter gewachsene Konzern in Teilen rückabgewickelt. Spohr hat bereits angekündigt, dass sein Unternehmen nach der Krise kleiner sein werde als vorher. In Belgien und Österreich hat der Konzern den Betrieb der übernommenen Ex-Staatsairlines vorläufig komplett gestoppt. Die wenigen Fernflüge der Gruppe finden ab Frankfurt oder aus der Schweiz statt, während in Brüssel und Wien alles steht. Vor allem in Belgien wird daher öffentlich über eine Renationalisierung der Lufthansa-Tochter Brussels Airlines nachgedacht.

Der dickste Brocken im Portfolio ist aber die deutsche Kerngesellschaft Lufthansa, die mit gut 16 Milliarden Euro Umsatz im vergangenen Jahr für knapp die Hälfte des Konzernumsatzes steht. Die LBBW-Banker sehen im Kranich ein wichtiges Symbol des deutschen Wohlstandes, dessen Verlust man in der rein politischen Betrachtung für "schlechthin unmöglich" halte. Sie gehen daher davon aus, dass der Bund vor einem möglichen Zahlungsausfall mit Garantien, Krediten oder stillen Reserven einspringt.

Eine komplette Verstaatlichung der Lufthansa haben Bundesregierung wie Lufthansa-Spitze gleichermaßen öffentlich abgelehnt. Auch für die LBBW käme das nur zeitlich begrenzt in Frage, denn dauerhaft agierten staatseigene Airlines zu ineffizient. Mit dem eigens beschlossenen Stabilisierungsfonds steht immerhin ein Instrument bereit, im Notfall Staatsbeteiligungen an strategisch wichtigen Unternehmen zu managen.

Die Lufthansa ist dabei nicht der einzige Kandidat. In Deutschland stehen auch der Touristikkonzern Tui und der Ferienflieger Condor im Feuer. Tui hat bereits 1,8 Milliarden Euro staatliche Hilfskredite zugesagt bekommen. Bei Condor sind weitere Staatskredite in Rede, wenn sich die geplante Übernahme durch die ebenfalls coronageschädigte Lot-Mutter PGL aus Polen verzögern oder zerschlagen sollte. Intern wird in der Bundesregierung das Ziel betont, dass man das eigentlich gesunde Unternehmen erhalten wolle.

Schließung von Tochter-Airline Germanwings wird geprüft

Die Corona-Krise führt womöglich zu einem schnelleren Ende der Lufthansa-Tochtergesellschaft Germanwings als geplant. Auf den Vorwurf der Gewerkschaften, die Airline schließen zu wollen statt Kurzarbeit zu vereinbaren, sagte ein Sprecher der AUA-Mutter am Freitag: "Es gibt keine Vereinbarung zu Kurzarbeit. Der Vorstand prüft weitere Optionen zeitnah."

Die Gewerkschaften der Piloten und Flugbegleiter, Vereinigung Cockpit (VC) und UFO, hatten Vereinbarungen zur Kurzarbeit für die rund 1.400 Beschäftigten mit der Germanwings-Geschäftsführung bereits ausgehandelt. Die Lufthansa machte davon mit Verweis auf die kritische wirtschaftliche Situation einen Rückzieher, kurz nachdem die VC die Einigung bekannt gegeben hatte. "Ohnehin wird die Zukunft der Germanwings immer fraglicher", ergänzte das Unternehmen.

Die Gewerkschaften kritisierten das Vorgehen scharf. Der Konzernvorstand nutze die schwere Krise der Luftfahrt, um strukturelle Veränderungen durchzudrücken, erklärte VC-Chef Markus Wahl. "Jetzt ist es an der Zeit, Arbeitsplätze zu sichern und nicht den Konzernumbau zu forcieren." UFO-Verhandlungsführer Nicoley Baublies warf der Lufthansa vor: "Hier wird die Krise eiskalt genutzt, um Mitarbeitern zu drohen, deren Unternehmen strategisch nicht mehr gewollt wird." Der Konzern solle auf die Schließung von Germanwings verzichten.

Hintergrund des Streits sind die seit Mitte letzten Jahres bekannten Pläne der Lufthansa, die damals vier Geschäftseinheiten von Eurowings auf nur noch eine zu reduzieren, um die defizitäre Billigflugtochter profitabel zu machen. Germanwings sollte im Zuge dessen geschlossen werden, die Beschäftigten bei Eurowings oder anderswo im Konzern unterkommen. Das sei über längere Zeit geplant gewesen, hieß es in Unternehmenskreisen. Durch die drastischen Folgen der Corona-Pandemie für den Luftfahrtkonzern beschleunige sich der Prozess. Germanwings hat noch 30 Flugzeuge im Einsatz und fliegt ausschließlich für Eurowings.

Lufthansa-Chef Carsten Spohr hatte Mitte März erklärt, möglichst alle Mitarbeiter trotz des Geschäftseinbruchs in der Corona-Krise an Bord halten zu wollen. Zugleich geht er davon aus, dass die Lufthansa nach der Krise nicht mehr in alter Stärke abheben können wird. Das Personal zu halten, werde nur gelingen mit "innovativen Ideen" wie Teilzeitarbeit für ganze Beschäftigtengruppen, sagte er kürzlich dem "Spiegel".

Update 03.04.2020, 09:55 Uhr

Lufthansa verhandelt über Staatsbeteiligung (APA)

Die deutsche AUA-Mutter Lufthansa verhandelt nach Informationen von Insidern mit der deutschen Regierung nicht nur über Notkredite, sondern auch über eine Staatsbeteiligung. Es gehe um einige Milliarden Euro, sagten mehrere Personen mit Kenntnis des Vorgangs der Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag. Beteiligt an den Gesprächen sei auf Bankenseite unter anderem die Deutsche Bank.

Die genaue Höhe des Finanzbedarfs der Airline, die wie viele andere Gesellschaften wegen der Corona-Pandemie ihre Passagierflüge weitgehend eingestellt hat, steht den Insidern zufolge noch nicht fest. Konkurrenten wie American Airlines meldeten beim Staat bis zu 12 Milliarden Dollar (11 Mrd. Euro) Finanzbedarf an. Es könnte um eine ähnliche Größenordnung bei Lufthansa gehen, sagte einer der Insider.

"Wir sind mit der Bundesregierung im engen Austausch, um die Liquidität zu sichern", sagte ein Lufthansa-Sprecher. Zu Einzelheiten lehnte er einen Kommentar ab. Auch das deutsche Wirtschaftsministerium wollte sich nicht äußern.

Rund um den Globus sind Airlines so massiv von den Folgen der Coronakrise getroffen, dass viele ohne staatliche Hilfe nicht überleben können. Die Lufthansa könnte einen Kredit aus dem Corona-Sonderprogramm der staatlichen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in Höhe von maximal einer Milliarde Euro erhalten. Die KfW übernimmt auch bei Konsortialkrediten von Banken bis zu 80 % des Ausfallrisikos.

Optionen für Eigenkapital vom Staat sind neben dem Kauf eines Aktienpakets auch eine stille Beteiligung oder Hybridkapital. Eine Mehrheitsbeteiligung des Staats als Rettung in der Not hat Vorstandschef Carsten Spohr im Interview mit dem "Spiegel" schon ausgeschlossen: "Eine Verstaatlichung hat die Bundesregierung ja schon öffentlich verneint." Staatliche Hilfe sei im Ausnahmefall für ein wettbewerbsfähiges Unternehmen wie die Lufthansa aber legitim. Am Ende komme es darauf an, dass die unternehmerische Entscheidungs- und Handlungsfähigkeit erhalten bleibe, ergänzte er.

Der deutsche Staat war bis 1994 Hauptaktionär der Lufthansa, der Anteil von damals 36 % wurde bis 1997 komplett verkauft. Im März hat sich der Münchener Unternehmer Heinz Hermann Thiele, Firmenpatriarch des Autozulieferers Knorr Bremse, mit dem Erwerb von zehn Prozent der an der Börse arg gebeutelten Lufthansa-Aktien zum Großaktionär aufgeschwungen.

Mitte März hatte die Lufthansa ihre flüssigen Mittel auf rund fünf Milliarden Euro beziffert. Die Kosten kann das Unternehmen durch das Zusammenstreichen der Flüge und Kurzarbeit für einen Großteil der Beschäftigten stark senken. Zugleich fallen rein rechnerisch ab April jeden Monat rund zwei Milliarden Euro Umsatz weg. Die Lufthansa reduzierte den Flugplan ab April auf nur noch fünf Prozent der Kapazitäten des Vorjahreszeitraums.

Gespräche über staatliche Unterstützung laufen auch bei den Tochter-Airlines Swiss in der Schweiz, Brussels Airlines in Belgien und Austrian Airlines (AUA) in Österreich. "Keine Fluglinie in Europa wird ohne staatliche Unterstützung auskommen", sagte ein Sprecher von AUA. Er fügte hinzu, die Airline sei über das Instrument Kurzarbeit hinaus im Kontakt mit der Regierung über weitere Hilfen im Rahmen des staatlichen Hilfspakets. Neben direkten Finanzspritzen und Kreditgarantien sind dabei Steuerstundungen möglich, um die Liquidität zu erhalten.

Update 31.03.2020, 11:15 Uhr

Lufthansa vereinbart Kurzarbeit

Lufthansa hat mit Betriebspartnern und Gewerkschaften Vereinbarungen zur Einführung von Kurzarbeit für Kabinen- und Bodenmitarbeiter in Frankfurt und München sowie für Führungskräfte unterzeichnet. Mit der Vereinigung Cockpit konnte noch keine Vereinbarung zur Einführung von Kurzarbeit für Piloten geschlossen werden.

Der Umfang der Kurzarbeit wird für die Beschäftigten in Abhängigkeit des Arbeitsausfalls festgelegt und kann bis zu 100 % betragen. Für einen Teil der Beschäftigten beginnt die Kurzarbeit bereits rückwirkend im März 2020. Die Vereinbarungen gelten für mindestens 27.000 der rund 35.000 Beschäftigten der Deutschen Lufthansa AG.

Für die betroffenen Mitarbeiter in der Kabine und am Boden stockt Lufthansa das Kurzarbeitergeld auf Basis der jetzt getroffenen Vereinbarungen bis auf weiteres auf bis zu 90 % des durch die Kurzarbeit entfallenen Nettogehaltes auf. Wie lange diese Aufstockungsbeträge vertretbar sind, hängt maßgeblich von der Dauer der Krise ab.  

Aufsichtsrat, Vorstand und Management der Lufthansa werden sich in Solidarität mit allen Mitarbeitergruppen an den Maßnahmen beteiligen. So verzichten die Mitglieder des Aufsichtsrats freiwillig auf 25 % ihrer Vergütung, die Mitglieder des Vorstands auf 20 % und die nicht ohnehin von Kurzarbeit betroffenen Führungskräfte auf 15 bzw. 10 % ihrer monatlichen Grundvergütung. Der freiwillige Vergütungsverzicht von Aufsichtsräten, Vorstandsmitgliedern und Führungskräften in Deutschland gilt ab 1. April 2020 zunächst für die Dauer von sechs Monaten bis September.

Durch den Vorschlag zum Wegfall der Dividende für das Geschäftsjahr 2019 sollen auch die Anteilseigner der Deutschen Lufthansa AG an der Sicherung der Liquidität beteiligt werden.

Mehr als 30 Gesellschaften im Lufthansa Konzern, deren Mitarbeiter deutsche Arbeitsverträge halten, haben bereits bzw. werden sukzessive Kurzarbeit beantragen. Auch in Österreich, der Schweiz und in Belgien ist für Airlines der Lufthansa Group Kurzarbeit vereinbart. 

Update 30.03.2020, 09:15 Uhr

Vorerst letzter Lufthansa-Linienflug mit A380 gelandet (APA)

Der vorerst letzte Lufthansa-Linienflug mit dem Großraumflugzeug A380 ist in Frankfurt gelandet. Die aus Bangkok gestartete Maschine setzte am Sonntag nach einem elfstündigen Flug um 06:14 Uhr am Frankfurter Flughafen auf. An Bord der Maschine mit 509 Plätzen waren 459 Passagiere und 24 Crew-Mitglieder, die in Zeiten des Coronavirus dringend auf ihren Heimflug gewartet hatten.

Wegen der weltweit zusammengebrochenen Nachfrage in der Corona-Krise parkt die AUA-Mutter Lufthansa ihre komplette Flotte mit 14 Flugzeugen dieses Typs auf unbestimmte Zeit an den Drehkreuzen Frankfurt und München. Wann und ob überhaupt die A380-Jets mit dem Kranich-Leitwerk noch einmal auf große Tour gehen, ist laut Lufthansa nicht konkret absehbar. Den Abschied vom größten Passagierflugzeug der Welt hat das Unternehmen aus Kostengründen bereits weit vor der Krise eingeleitet und mit dem Hersteller Airbus die Rückgabe von sechs Flugzeugen ab dem Jahr 2022 vereinbart.

Update 27.03.2020, 13:45 Uhr

Lufthansa hat Kurzarbeit für 31.000 Mitarbeiter angemeldet (APA)

Die AUA-Mutter Lufthansa hat Kurzarbeit für rund 31.000 Beschäftigte der Bereiche Kabine, Boden und Cockpit in Deutschland angemeldet, sagte ein Sprecher am Freitag in Frankfurt. Vereinbarungen gebe es bereits für die Flugbegleiter und das Bodenpersonal, während eine Lösung mit der Pilotengewerkschaft "Vereinigung Cockpit" noch auf dem Weg sei.

Die Kurzarbeit soll zunächst bis zum 31. August gelten. Zum Umfang der Maßnahmen für die einzelnen Beschäftigten machte der Sprecher keine Angaben. Zuvor hatte das Portal "Austrianaviation.net" berichtet. Die AUA selber hat bereits vor drei Wochen 6.800 Mitarbeiter zur Kurzarbeit angemeldet.

Wegen der geringen Nachfrage in der Corona-Krise fährt der Luftverkehrskonzern das Angebot seiner Fluggesellschaften europaweit immer weiter herunter. Lufthansa hat angekündigt, von den rund 760 Flugzeugen der Konzernflotte etwa 700 abzustellen und erst bei steigendem Bedarf wieder zu aktivieren. Auch die AUA hat 64 der 82 Flugzeuge geparkt. Von den restlichen 18 Fliegern sind sieben in vorgezogenen Wartungsarbeiten und elf für die Rückholflüge sowie für die Fracht-Luftbrücke nach China im Einsatz.

Update 27.03.2020, 10:25 Uhr

Lufthansa und Eurowings sorgen für physischen Abstand 

Lufthansa und Eurowings werden auf allen Flügen aus Deutschland ab dem 27. März jeweils Nachbarsitze in Economy Class und Premium Economy Class blocken und freihalten, um der Empfehlung nach physischem Abstand, dem sogenannten "social distancing", nachzukommen.

Da die Rückholung möglichst vieler Menschen in ihre Heimat für die höchste Priorität hat, sind Flüge nach Deutschland von dieser Regelung ausgenommen. 

Um Busfahrten der Fluggäste zu vermeiden, werden Lufthansa Flüge auf innerdeutschen Flughäfen nur noch an Gebäudepositionen abgefertigt, wo immer dies aufgrund der vorhandenen Flughafeninfrastruktur und der behördlichen Regelungen möglich ist. Sollte dies nicht möglich sein, werden bereits seit einigen Tagen doppelt so viele Busse eingesetzt wie üblich. 

Diese Maßnahmen gelten bis 19. April 2020.

Update 20.03.2020, 09:25 Uhr

Lufthansa stellt Mitarbeiter mit medizinischer Ausbildung frei

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Lufthansa, die eine medizinische Ausbildung absolviert haben, können sich ab sofort schnell und unbürokratisch auf freiwilliger Basis für den konkreten Einsatz in einer medizinischen Einrichtung freistellen lassen. Lufthansa übernimmt dabei weiterhin das volle Grundgehalt. Weitere Details sind derzeit in Ausarbeitung.

Zudem führen die Airlines der Lufthansa Group rund 140 Sonderflüge in alle Welt durch. Mehr als 20.000 Passagiere fliegen so mit Lufthansa, Eurowings, Swiss, Austrian Airlines, Brussels Airlines und Edelweiss nach Hause. Weitere Sonderflüge werden in den nächsten Tagen folgen. Lufthansa Cargo fliegt weiterhin ihr reguläres Programm, bis auf Streichungen nach Festland-China und hält die gesamte Frachterflotte in der Luft.

Update 04.03.2020, 16:45 Uhr

Lufthansa-Konzern lässt 150 Maschinen am Boden (APA)

Die Lufthansa muss wegen der Corona-Krise die Flugstreichungen ausweiten. Rechnerisch blieben 150 Flugzeuge am Boden, davon 25 Langstrecken-Flieger, sagte ein Lufthansa-Sprecher am Mittwoch. "Wir passen den Flugplan dynamisch den außerordentlichen Umständen an." Betroffen seien alle Airlines der Gruppe.

Wegen der Ausbreitung des Corona-Virus mussten bisher rein rechnerisch 23 von insgesamt rund 770 Maschinen am Boden bleiben.

Update 26.02.2020, 12:30 Uhr

Lufthansa - Wirtschaftliches Maßnahmepaket

Lufthansa setzt zahlreiche Maßnahmen zur Kostensenkung. Unter anderem werden alle für die Kranich-Airline geplanten Neueinstellungen nochmals überprüft, ausgesetzt oder auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Darüber hinaus bietet Lufthansa ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ab sofort unbezahlten Urlaub an. Eine Ausweitung der tariflichen Teilzeitangebote ist in Prüfung.

Alle geplanten Stations- und Flugbegleiter-Lehrgänge ab April 2020 werden nicht durchgeführt. Die Kursteilnehmer der bereits laufenden Lehrgänge werden vorerst nicht in ein Beschäftigungsverhältnis übernommen. Ziel bleibt es jedoch, den Teilnehmern langfristig einen Arbeitsvertrag anbieten zu können. In den administrativen Bereichen kürzt die Kernmarke Lufthansa das Projekt-Volumen um zehn Prozent, das Sachkostenbudget um 20 %.

Nach eingehender Bewertung aller vorliegenden Informationen zu den Auswirkungen des neuartigen Coronavirus hatte die Lufthansa Group bereits alle Flüge von Lufthansa, SWISS und Austrian Airlines von und nach Festland-China bis zum Ende des Winterflugplans am 28. März gestrichen. Aufgrund der aktuellen Nachfragesituation für Flüge von und nach Hongkong wurden zudem auf dieser Strecke bereits Kapazitätsanpassungen vorgenommen, weitere Frequenzanpassungen von und nach Frankfurt, München und Zürich sind geplant. Rein rechnerisch stehen zurzeit 13 Langstreckenflugzeuge der Lufthansa Group am Boden.

Die aus den aktuellen Entwicklungen zu erwartende Ergebnisbelastung ist aktuell noch nicht abschätzbar. Der Konzern wird sich im Rahmen der Bilanzpressekonferenz am 19. März dazu äußern.


Update 06.04.2020, 11:05 Uhr

Erste Passagierflüge von Emirates nach Aussetzung des Flugbetriebs 

Emirates hat die Genehmigung erhalten, wieder Passagiere auf bestimmten Flügen zu befördern. Ab Montag, 6. April 2020, werden die ersten Flüge von Dubai nach Frankfurt, London-Heathrow, Paris, Zürich und Brüssel aufgenommen. Die Frequenz beträgt vier Flüge pro Woche nach London-Heathrow bzw. jeweils drei Flüge pro Woche zu den anderen Flughäfen.

Die Flüge werden bis auf weiteres vom Terminal 2 des Dubai International Airport aus betrieben und befördern nur Rückreisegäste aus den Vereinigten Arabischen Emiraten heraus. In beiden Richtungen wird Emirates Unterdeckfracht transportieren, um die Wirtschaft und die Gesellschaft mit der Beförderung wichtiger Güter zu unterstützen.

Dazu Scheich Ahmed bin Saeed Al Maktoum, Chairman und Chief Executive Emirates Airline & Group: "Diese ersten Passagierflüge sind zwar auf Rückreisende beschränkt, welche die derzeitigen Einreisebestimmungen ihrer Flugzielländer erfüllen, werden aber von all unseren Kunden begrüßt, die in ihre Heimatländer und zu ihren Familien zurückkehren möchten. Wir danken der Regierung der Vereinigten Arabischen Emirate und allen unseren Partnern für ihre Unterstützung bei der Gewährleistung des reibungslosen Flugbetriebs.“

Emirates wird auf diesen Strecken Flugzeuge des Typs Boeing 777-300ER in einer Zwei-Klassen-Konfiguration mit Business Class und Economy Class einsetzen. 

Die Flüge können von in Frage kommenden Passagieren online auf www.emirates.com gebucht werden. Bei der Einreise bestehen Reisebeschränkungen und Kunden werden dringend gebeten, vor dem Flug die Einreisekriterien zu überprüfen.

Aus Gesundheits- und Sicherheitsgründen wird Emirates auf diesen Flügen ein angepasstes Serviceprogramm anbieten. Zeitschriften und anderes gedrucktes Lesematerial werden nicht zur Verfügung stehen. Speisen und Getränke werden weiterhin an Bord angeboten, die Verpackung und Präsentation jedoch geändert, um den Kontakt während des Services zu reduzieren. Die Emirates Lounges und der Emirates Chauffeur-Service werden während dieser Zeit vorübergehend nicht verfügbar sein.

Gültigkeit der gesammelten Meilen wird verlängert

Das Treueprogramm Emirates Skywards erhöht während der globalen CoVid-19-Pandemie die Flexibilität für seine über 27 Millionen Mitglieder und verlängert die Gültigkeit der gesammelten Meilen bis 31. Dezember 2020. 

Emirates Skywards Silber-, Gold- und Platin-Mitglieder mit einem Prüfungsdatum vor dem 01. März 2021 behalten ihren derzeitigen Status bei. Hierfür müssen lediglich 80 % der ansonsten üblichen Reiseleistungen aufgebracht werden. Das bedeutet, dass Silber-Mitglieder nur noch 20.000 Statusmeilen, Gold-Mitglieder 40.000 und Platin-Mitglieder 120.000 Meilen sammeln müssen, um ihren Status zu behalten.

Der Status von Emirates Skywards Silber-, Gold- und Platinmitgliedern, die während der Statusüberprüfung zwischen März und September 2020 nicht in der Lage sind, ihre bestehende Stufe beizubehalten, wird automatisch bis zum 31. Dezember 2020 verlängert.

Alle Einzelheiten zu ihren Umbuchungsmöglichkeiten finden Emirates Skywards Mitglieder unter: https://www.emirates.com/ae/english/help/keep-your-ticket/ 

Update 23.03.2020, 09:10 Uhr

Emirates-Gruppe reagiert auf COVID-19

Ab 25. März 2020 wird Emirates den Großteil des Passagierverkehrs vorübergehend einstellen. 

Laut Aviation Net Online (Stand 21.03.2020) werden die Flüge ab Dubai zu folgenden Destinationen bereits mit Montag, den 23.03.2020 eingestellt:

  • Düsseldorf (ab 23. März 2020 bis auf weiteres)
  • Frankfurt (ab 23. März 2020 bis auf weiteres)
  • Genf (von 23. März bis 30. Juni 2020)
  • Hamburg (ab 23. März 2020 bis auf weiteres)
  • München (ab 23. März 2020 bis auf weiteres)
  • Wien (von 23. März bis 30. Juni 2020)

Eine der ursprünglich zwei täglichen Verbindungen zwischen Dubai und Zürich wird vorerst noch weitergeführt. Damit ist das Schweizer Finanzzentrum die einzige Emirates-Destination in der DACH-Region, die noch bedient wird.

Nach Anfragen von Regierungen und Kunden, die Rückführung von Reisenden zu unterstützen, wird Emirates bis auf weiteres Passagier- und Frachtflüge in die folgenden 13 Länder durchführen, solange die Grenzen geöffnet sind und eine Nachfrage besteht: Großbritannien, Schweiz, Hongkong, Thailand, Malaysia, Philippinen, Japan, Singapur, Südkorea, Australien, Südafrika, USA und Kanada. Die Situation bleibt dynamisch, und Reisende können den Flugstatus auf emirates.at überprüfen.

Da viele Airlines ihre Flüge drastisch reduzieren oder ihrem Betrieb zur Gänze einstellen, hat dnata auch ihren Betrieb deutlich reduziert, einschließlich der vorübergehenden Schließung einiger Standorte in ihrem internationalen Netzwerk.

Zudem kürzt Emirates das Grundgehalt für die Mehrheit der Mitarbeiter für drei Monate um bis zu 50 %. Während dieser Zeit erhalten die Mitarbeiter weiterhin ihre sonstigen Zulagen. Angestellte der Junior-Ebene sind von dieser Kürzung ausgenommen. Die Präsidenten von Emirates Airline und der dnata - Sir Tim Clark und Gary Chapman - werden für drei Monate komplett auf ihr Gehalt verzichten. Zudem werden die Mitarbeiter angehalten, bezahlten oder unbezahlten Urlaub zu nehmen. Durch diese Maßnahmen erhofft man sich, keine Stellen abbauen zu müssen. 

Vergabe von Visen eingestellt

Mit 19. März 2020 hat die Regierung der VAE bis auf Weiteres die Vergabe von Visen bei der Ankunft eingestellt. Dies beinhaltet die zeitweilig außer Kraft gesetzt Einreise für Inhaber gültiger Visen, siehe: https://www.dubaiairports.ae/alert/latest-covid-19-update.

Emirates erstattet zurzeit keine Ticketgebühren. Kunden haben allerdings die Möglichkeit, das Antragsformular für Reisegutscheine auszufüllen, um ihren Flug später umzubuchen. Ein Anruf wird aufgrund des überlasteten Servicecenter derzeit nur bedingt empfohlen.

Kunden mit Tickets, die am oder vor dem 31. März ausgestellt wurden, und die aus einem der folgenden Gründe betroffen sind:

  • Reiseverbot: Bei einer Regierungsmitteilung, die das Reisen verbietet
  • Reisehinweis: Allgemeine Regierungsempfehlung gegen nicht unbedingt notwendige Reisen
  • Quarantänevorschriften: Obligatorische Quarantäne am Herkunfts- oder Zielort
  • Obligatorische Sperre: Länder, die eine obligatorische Sperre verhängt haben und in denen der Flughafen deswegen nicht erreicht werden kann
  • Flugstornierung: Von Emirates stornierter Flug

 erhalten die Berechtigung zu Umbuchungen und Reisegutscheinen:

  • Umbuchungen sind im Rahmen der Ticketgültigkeit gebührenfrei möglich. Bei einem eventuellen Tarifunterschied wird der Differenzbetrag erhoben.
  • Reisegutschein in Höhe des Ticketwertes mit einer Gültigkeit von 12 Monaten ab Ausstellungsdatum

Kunden, die direkt bei Emirates gebucht haben, können die Webseite für Reisegutscheine besuchen und im Abschnitt Kommentare „Antrag auf Rückerstattung aufgrund des Coronavirus“ eingeben. Kunden, die bei einem Reisebüro gebucht haben, müssen sich zwecks weiterer Hilfestellung zu ihren Buchungen an diese wenden.

Bitte beachten Sie die spezielle Seite für COVID-19-Updates von Emirates hier.

Update 09.03.2020, 11:00 Uhr

Emirates führt neue Umbuchungsregelungen ein

Emirates führt eine neue Umbuchungsrichtlinie für alle gebuchten Flugtickets ein, die am oder ab dem 05. März 2020 und bis 31. März 2020 ausgestellt werden. Die neue Regelung gibt den Fluggästen von Emirates die Möglichkeit, falls sie sich aufgrund der aktuellen COVID-19-Situation dazu entscheiden, ihre Reisepläne kurzfristig zu ändern. Passagiere können ihre Buchung auf jedes beliebige Datum für Reisen innerhalb eines Zeitraums von elf Monaten in derselben Buchungsklasse ohne Umbuchungsgebühren ändern. Die Richtlinie gilt für alle Flugziele im globalen Streckennetz von Emirates. 

Emirates Skywards bietet Mitgliedern, die vom Ausbruch des Coronavirus durch verhängte Reisebeschränkungen und Anpassungen im Flugplan betroffen sind, ebenfalls mehr Flexibilität: Skywards Platin-, Gold- und Silber-Mitglieder können ihren derzeitigen Status beibehalten, indem sie zwischen dem 31. März und dem 30. Juni 2020 80 % ihrer Anforderungen für die Statuslevel-Erhaltung erfüllen. Darüber hinaus profitieren Skywards-Mitglieder, die Reisen zwischen dem 01. März und dem 30. Juni 2020 gebucht haben, von zusätzlichen 20 % Bonus-Statusmeilen.

Kunden werden darauf hingewiesen, dass entsprechende Tarifdifferenzen oder zusätzliche Steuern anfallen können, wenn sie ihre Tickets in eine andere Tarifklasse umbuchen möchten. Die derzeitigen Rückerstattungs- und Umbuchungsbedingungen für Tickets, die vor dem 05. März 2020 ausgestellt wurden, gelten weiterhin. Kunden, deren Flug aufgrund des COVID-19-Virus storniert wurde, werden gebeten, sich online auf www.emirates.at über ihre Umbuchungsmöglichkeiten zu informieren.

Fluggäste, die ihre Reisepläne nach Buchungen zwischen dem 05. März 2020 und dem 31. März 2020 ändern möchten, können sich an ihr Reisebüro wenden oder Emirates direkt unter 01 / 206 091 999 kontaktieren.


Update 06.04.2020, 10:50 Uhr

Ryanair von Corona hart getroffen (APA)

Europas größter Billigflieger, die Laudamotion-Mutter Ryanair, wird von der Corona-Pandemie immer schwerer getroffen. Mindestens im April und Mai dürfte die Flotte der Fluggesellschaft noch weitgehend am Boden bleiben, teilte der irische Konzern am Freitag in Dublin mit. Im abgelaufenen Geschäftsjahr (bis Ende März) blieb Ryanair gerade noch so in der angepeilten Prognosespanne beim Jahresgewinn.

Vor Sonderposten dürfte dieser zwischen 0,95 und 1,0 Milliarden Euro liegen und damit am unteren Ende des Ausblicks, hieß es auf Basis vorläufiger Zahlen. Angaben ohne Ausklammerung der Sonderposten lagen noch nicht vor.

Noch abziehen muss Ryanair jedenfalls rund 300 Millionen Euro, die wegen der Flugausfälle als Verlust bei Sicherungsgeschäften für den Kerosinpreis anfallen dürften. Im März brachen die Passagierzahlen gegenüber dem Vorjahresmonat um 48 % auf nur noch 5,7 Millionen Fluggäste ein.

Für das gesamte Jahr ergibt sich damit zwar noch ein Plus von vier Prozent auf 149 Millionen Passagiere. Das eigentliche Ziel, auf 154 Millionen Gäste zu kommen, verfehlte Ryanair aber wegen der Reisebeschränkungen und des Zusammenbruchs der Nachfrage. Derzeit führt Ryanair weniger als 20 Flüge täglich aus und damit nur rund ein Prozent der sonst üblichen Anzahl.

Eine Prognose für das gerade begonnene Geschäftsjahr hält das Management um Chef Michael O'Leary aktuell für unmöglich. Das Unternehmen habe eine der widerstandsfähigsten Bilanzen in der Branche und verfüge zum Ende des Geschäftsjahres über Barmittel von 3,8 Milliarden Euro. Mit 327 Maschinen seien drei Viertel der eigenen Flugzeugflotte unbelastet und schuldenfrei.

Um die Kassa zu schonen und Kosten zu senken, hat das Management zu harten Maßnahmen gegriffen. Ab sofort würden für April und Mai alle Gehaltszahlungen um die Hälfte gekürzt, auch in der oberen Führungsriege. Zusammen mit den Mitarbeitern und Gewerkschaften in allen EU-Ländern bemüht sich das Unternehmen nun nach eigenen Angaben um Lohnersatzregelungen wie Kurzarbeitergeld. Investitionen werden ebenfalls verschoben.

Die österreichische Ryanair-Tochter Laudamotion, die aus der Niki-Pleite hervorgegangen ist, hat wegen der Coronavirus-Pandemie so wie die Austrian Airlines ihren gesamten Linienflugbetrieb eingestellt.

Update 25.03.2020, 09:40 Uhr

Ryanair stoppt Flüge für mindestens zwei Monate (APA)

Ryanair hat am Dienstag wegen der Coronavirus-Pandemie alle Flüge für mindestens zwei Monate gestoppt. Das Unternehmen gehe derzeit davon aus, dass keine Flüge im April und Mai stattfinden werden, teilte Ryanair-Chef Michael O'Leary in Dublin mit.

Letztlich hänge das aber von den Regierungsanweisungen ab. Niemand wisse, wie lange die Pandemie dauern werde. Ryanair steht laut O'Leary aber bereit, gestrandete Passagiere zurückzufliegen oder sich zum Beispiel an Medikamenten-Lieferungen zu beteiligen.

Bereits vor etwa einer Woche hatte die irische Airline diesen Schritt angekündigt. Damals plante die Fluggesellschaft, ihr Angebot um bis zu 80 % zurückzufahren. 

Update 23.03.2020, 09:00 Uhr

Ryanair kürzt Lohn um die Hälfte (APA)

Ryanair rechnet mit einer Einstellung des Flugbetriebs für zwei bis drei Monate. Massenentlassungen könnten dann nur verhindert werden, wenn es Unterstützung bei der Lohnfortzahlung durch die öffentliche Hand gebe, sagte Airline-Chef Michael O'Leary der "Financial Times". Bei ihm selbst und bei den Beschäftigten werde es im April und Mai eine Lohnkürzung um 50 % geben.

Danach müsse man die Lage neu bewerten, könne aber Jobabbau nicht ausschließen. Vorrang habe für Ryanair nun so viel Bargeld zu bewahren, "dass wir, wenn wir drei, sechs, neun, vielleicht sogar zwölf Monate lang ohne Flüge und ohne Einnahmen arbeiten müssen", dass man das überleben könne. Er sei zuversichtlich, dass dies gelinge. Im Zuge von Staatshilfe verschiedener Länder zugunsten von Fluggesellschaften müsse die EU aufpassen, dass es keine "massiven Verzerrungen" im Markt gebe.

Update 20.03.2020, 11:00 Uhr

Ryanair Group setzt Flugbetrieb fast vollständig aus

Laut Austrian Aviation NetOnline wird die Ryanair Group per 24. März 2020 fast alle Flüge einstellen. Laut Konzernmitteilung sollen rund 80 % aller Flüge gestrichen werden. Die Tochtergesellschaft Lauda stellte bereits am Dienstag den regulären Linienflugbetrieb ein.

„Wir erwarten, dass ab dem 24. März um Mitternacht die meisten, wenn nicht alle Maschinen der Ryanair Group am Boden bleiben“, so das Unternehmen.

Ryanair erklärte, dass man bestrebt ist, dass besonders wichtige Verbindungen, insbesondere zwischen Irland und dem Vereinigten Königreich, aufrecht bleiben sollen. Weiters werde man sich mit der Flotte an Rückholungsaktionen beteiligen und steht eigenen Angaben nach mit zahlreichen Außenministerien in engem Kontakt.

Zur Ryanair Group gehören die Fluggesellschaften Lauda, Buzz, Malta Air, Ryanair und Ryanair UK.


Update 03.04.2020, 09:50 Uhr

Aschbacher verweist bei Lauda auf geltende Gesetze (APA)

Im Streit um Kurzarbeit für die heimische Ryanair-Tochter Laudamotion hat sich Arbeitsministerin Christine Aschbacher (ÖVP) zu Wort gemeldet. "Wer die österreichische Corona-Kurzarbeit in Anspruch nehmen möchte, muss dafür auch die österreichischen Gesetze einhalten", wird Aschbacher von der Zeitung "Kurier" online zitiert.

Aschbacher habe der Airline schon am 29. März mitgeteilt, dass "in diesem Zusammenhang das Vorliegen der Zustimmung der Sozialpartner unabhängig vom Bestehen eines Betriebsrats unumgänglich" sei. Das Ministerium habe bereits mehrmals versucht, Laudamotion die rechtliche Lage in Österreich darzulegen, heißt es in dem Statement.

Bisher ist bei Laudamotion für die Piloten und Flugbegleiter keine Kurzarbeit zustande gekommen, weil es einen Streit um die Anerkennung des im Herbst 2019 gewählten Betriebsrats gibt. Das AMS hat auch die Massenkündigung von 550 Mitarbeitern zurückgewiesen, weil der Betriebsrat in die Anmeldung zum Frühwarnsystem nicht eingebunden worden war.

Die Lauda-Geschäftsführung will sich nun bei der EU über Österreich beschweren. Die Airline fühlt sich von der Regierung beim Thema Kurzarbeit gegenüber dem Konkurrenten AUA benachteiligt, bei der Lufthansa-Tochter sind bereits fast alle der rund 7.000 Mitarbeiter im staatlich geförderten Kurzarbeitsprogramm. In einem Brief an Aschbacher hat Laudamotion laut "Standard" eine Beschwerde bei der Europäischen Kommission angekündigt.

Die Billigfluglinie, die aus der Niki-Pleite hervorgegangen ist, hat wegen der Coronavirus-Pandemie so wie die Austrian Airlines ihren gesamten Linienflugbetrieb eingestellt.

AMS weist Massenkündigung von Lauda ab (APA)

Das Arbeitsmarktservice (AMS) hat der Massenkündigung der Ryanair-Tochter Lauda eine Absage erteilt. Das gaben der Betriebsrat sowie die Gewerkschaft vida am Donnerstagabend unter Berufung auf den entsprechenden AMS-Bescheid bekannt. Demnach hat das AMS sämtliche Kündigungen der rund 550 Mitarbeiter, die beim Frühwarnsystem angemeldet wurden, zurückgewiesen.

Das heißt, die Airline darf die Mitarbeiter auch nach Ablauf der Frühwarnfrist von 30 Tagen nicht kündigen. Der Betriebsrat, der von der Geschäftsführung nicht anerkannt wird, erklärte, dass die Ablehnung durch das AMS genau damit zusammenhänge. Der Betriebsrat müsse nämlich laut Gesetz in die Anmeldung zum AMS-Frühwarnsystem eingebunden werden. Und: Es würden alle Indizien dafür sprechen, dass es einen handlungsfähigen Betriebsrat gibt, "bis allenfalls ein Gerichtsurteil die Nichtigkeit feststellen würde", wie es hieß.

Lauda hatte die 550 Mitarbeiter in Österreich vorsorglich zur Kündigung angemeldet, weil sich auch der Antrag auf Kurzarbeit wegen der Nicht-Anerkennung des Betriebsrates spießt. Die Kurzarbeit für die Piloten und Flugbegleiter ist nach wie vor nicht genehmigt. Ein Termin am Mittwoch beim AMS fand ohne dem Management der Airline statt. Das Unternehmen sei aufgefordert, die fehlenden Informationen beim AMS nachzureichen, so der Betriebsrat.

Die Billigfluglinie, die aus der Niki-Pleite hervorging, hatte wegen der Coronavirus-Pandemie so wie die AUA ihren gesamten Linienflugbetrieb eingestellt.

Update 31.03.2020, 12:00 Uhr

Lauda-Kurzarbeit-Antrag liegt beim AMS (APA)

Der Antrag auf Kurzarbeit für die Crews der Ryanair-Tochter Laudamotion hängt weiter in der Luft. Die Gewerkschaft vida, deren Zustimmung noch fehlt, erklärte auf APA-Anfrage, der Antrag liege beim Arbeitsmarktservice (AMS), das noch einige Formalsachen klären müsse.

Ob die vida trotz des Streits um die Anerkennung des Lauda-Betriebsrats zustimmen wird, ließ vida-Gewerkschafter Daniel Liebhart offen. "Alles Weitere werden wir dann kommunizieren", so Liebhart. Hintergrund dürfte sein, dass das Thema Kurzarbeit für Bordpersonal deutlich komplizierter ist. Piloten und Flugbegleiter haben keine normale Arbeitswoche mit 40 Stunden, sondern werden nach Flugstunden abgerechnet.

Für das Bodenpersonal von Laudamotion gibt es mit den Sozialpartnern bereits eine Vereinbarung zur Kurzarbeit. Wie das Onlineportal Aviation Net unter Berufung auf ein internes Schreiben berichtete, rechnet Laudmotion-Chef Andreas Gruber hier demnächst mit der finalen Freigabe.

Weil sich der Antrag für das Bordpersonal verzögert, hat die Fluggesellschaft vorsorglich 550 Mitarbeiter auch am AMS zur Kündigung angemeldet. Man sei aber zuversichtlich, dass die Zustimmung zur Kurzarbeit rechtzeitig erfolge, sodass die Kündigungen nicht schlagend werden, so eine Sprecherin.

Die Airline und die Gewerkschaft vida streiten seit längerem vor Gericht miteinander. Das Problem liegt darin, dass Laudamotion den im Herbst 2019 gewählten Betriebsrat nicht anerkennt. Es gibt keine Entscheidung in der Sache, aber einstweilige Verfügungen des Gerichts, wonach das Unternehmen der Betriebsratschefin den Zutritt zum Firmengelände nicht verbieten darf und auch eine für 11. Februar einberufene Betriebsversammlung stattfinden durfte.

Update 30.03.2020, 09:15 Uhr

Offener Brief von Lauda-Mitarbeitern (APA)

Bei der Ryanair-Tochter Laudamotion haben nun 304 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einem Offenen Brief an die Gewerkschaft vida appelliert, der Kurzarbeit im Unternehmen zuzustimmen. Laudamotion hatte am Freitag alle 550 Mitarbeiter zur Kündigung angemeldet. Kurzarbeit ist wegen eines seit langem bestehenden Streits um die Anerkennung des Laudamotion-Betriebsrats bisher nicht zustande gekommen.

Hintergrund des Problems ist ein Streit zwischen Laudamotion und seinem Betriebsrat. Aus Unternehmenssicht ist der Betriebsrat nicht rechtsgültig zustande gekommen und darf daher nicht die Interessen der Mitarbeiter vertreten. Die Gewerkschaft unterstützt hingegen den Betriebsrat und hält die Kündigung der Betriebsratschefin für unwirksam.

Unternehmen mit Betriebsrat müssen Kurzarbeit über diesen beantragen, Unternehmen ohne Betriebsrat können Kurzarbeit in individuellen Vereinbarungen mit den einzelnen Mitarbeitern auf den Weg bringen. Laudamotion hat nach eigenen Angaben mit rund 95 % der Belegschaft individuelle Kurzarbeitsvereinbarungen geschlossen, die Wirtschaftskammer hat diesen zugestimmt, die Bestätigung der Gewerkschaft steht aber noch aus.

Der Staatssekretär im Verkehrsministerium, Magnus Brunner (ÖVP), hatte am Freitag Laudamotion und ihre irische Mutter Ryanair aufgerufen, in der durch das Coronavirus ausgelösten wirtschaftlichen Krise nicht Hunderte Beschäftigte als Druckmittel zu verwenden. Er sieht im Angebot des neuen Kurzarbeitsmodells die richtige Antwort auf die Krise. 550 Mitarbeiter stattdessen zur Kündigung anzumelden, weil man sich uneins über das Bestehen eines Betriebsrats sei, ist für den Staatssekretär eine "völlig unangemessene Reaktion".

ÖGB-Chef Wolfgang Katzian hat in der ORF-Pressestunde am Sonntag zum Konflikt bei der Ryanair-Tochter Laudamotion Stellung genommen. Für das Bodenpersonal sei die Freigabe zur Kurzarbeit schon erteilt worden, offen sei der fliegende Bereich. Katzian kündigte eine baldige Entscheidung dazu an. Laudamotion müsse österreichische Gesetze akzeptieren, so der ÖGB-Chef.

Die Gewerkschaft gehe bei Laudamotion so vor wie bei allen anderen auch. Zunächst müsse der Antrag auf Kurzarbeit mit dem AMS durchgeschaut werden, ob es passt. "Der Prozess ist im Gang und wird in den nächsten Stunden oder morgen wahrscheinlich entschieden werden."

Hintergrund sei, dass die Fluglinie den gewählten Betriebsrat nicht anerkenne. "Ryanair-Chef O'Leary hat das nicht akzeptiert, weil er der Meinung ist, österreichische Gesetze gelten für ihn nicht", kritisierte Katzian. Der Betriebsrat habe vor Gericht in erster Instanz gewonnen, Laudamotion habe dagegen berufen. Nun warte man auf das Urteil in zweiter Instanz. "Wir haben einen gewählten Betriebsrat, das ist gerichtlich bestätigt", so der ÖGB-Chef.

Ein Unternehmen wie Laudamotion könne nicht einfach sagen, "uns interessieren österreichische Gesetze nicht und uns interessiert auch die Sozialpartnervereinbarung nicht", weil diese die Grundlage für alle Kurzarbeit-Vereinbarungen sei, die jetzt getroffen würden. Derzeit werde in über 25.000 Betrieben Kurzarbeit vorbereitet.

Update 26.03.2020, 10:00 Uhr

Lauda brachte Antrag auf Kurzarbeit auf den Weg (APA)

Der Antrag auf Kurzarbeit für die rund 550 Mitarbeiter der Ryanair-Tochter Lauda ist trotz der Probleme mit Betriebsrat auf den Weg gebracht worden. Die Wirtschaftskammer habe ihre Zustimmung erteilt, bestätigte die Fluglinie am Mittwoch in einem Bericht von AviationNet. Sobald die Gewerkschaft vida ihre Zustimmung gibt, könne dem Antrag stattgegeben werden, so die Pressesprecherin.

Ein vida-Sprecher sagte am Mittwochnachmittag auf APA-Anfrage, der Gewerkschaft liege noch kein Antrag von Laudamotion vor. Normalerweise werde der Antrag vom AMS übermittelt. Die Gewerkschaft hat bereits in Vergangenheit angedeutet, den Konflikt um die Betriebsratswahl außen vor zu lassen, um die Arbeitsplätze nicht zu gefährden. Jetzt sei nicht die Zeit für "Machtspiele", sagte vida-Gewerkschafter Daniel Liebhart schon vor zwei Wochen.

Normalerweise wird die Kurzarbeit mit dem Betriebsrat verhandelt. Bei Laudamotion erkennt die Geschäftsführung den Betriebsrat aber nicht an. Deshalb sind mit den Mitarbeitern Einzelvereinbarungen für Kurzarbeit abgeschlossen worden.

Die Frage, ob Laudamotion nun einen Betriebsrat hat, ist gerichtsanhängig. Sollte das Gericht letztlich entscheiden, dass es einen Betriebsrat gibt, dann müsste Ryanair das Kurzarbeitsgeld, das auf Basis von Einzelvereinbarungen gezahlt wurde, laut Gewerkschaft zurückzahlen.

Lauda: Kurzarbeit weiter ohne Betriebsrat

Lauda: Viel Solidarität mit Betriebsrat

Update 17.03.2020, 10:00 Uhr

Lauda stellt temporär den Flugbetrieb ein

Lauda hat aufgrund der raschen Ausbreitung des Coronavirus den Flugbetrieb für den Zeitraum vom 16. März 24:00 Uhr bis 08. April 24:00 Uhr eingestellt. Betroffene Passagiere werden umgehend informiert und können kostenfrei umbuchen, sowie auf Wunsch eine Erstattung des Flugpreises erhalten.

Update 16.03.2020, 11:30 Uhr

Lauda streicht weitere Flüge

Lauda hat weitere Flugstreichungen vorgenommen. Bis zum 31. März werden ausschließlich Wochenend-Verbindungen nach London, Dublin, Brüssel und Stuttgart durchgeführt. Alle anderen Lauda Flüge werden im Zeitraum von Montag 16. März 24:00 Uhr bis inklusive Dienstag 31. März 24:00 Uhr aus dem Flugprogramm genommen. 

Lauda Flugprogramm vom 17. bis 31. März 2020

  • Wien - Brüssel Verkehrstage: FR/SO
  • Wien - London Verkehrstage MO/FR/SA/SO
  • Wien – Dublin Verkehrstage MO/FR/SA/SO
  • Wien – Stuttgart Verkehrstage FR, SO

Betroffene Passagiere werden umgehend per E-Mail informiert und können kostenfrei umbuchen, sowie auf Wunsch eine Erstattung des Flugpreises erhalten.

Update 12.03.2020, 10:00 Uhr

Auch Lauda plant Kurzarbeit

Laut AustrianAviation Net Online plant nach Austrian Airlines auch Lauda aufgrund der Corona-Krise Kurzarbeit einzuführen. Die bislang getroffenen Maßnahmen, wie Urlaube, seien nicht mehr ausreichend. Entsprechende Gespräche laufen bereits mit den Behörden.

In Wien muss der Carrier mindestens sechs Maschinen aus der Produktion nehmen, in Stuttgart, Düsseldorf, Palma und Zadar sind es jeweils eine Maschine. 

Mitarbeiter werden am 13. März in der Basis Wien über weitere Vorgehensweisen informiert. 

Update 11.03.2020, 14:30 Uhr

Lauda streicht temporär Italien-Flüge und kündigt weitere Flugstreichungen an (Update)

Lauda hat aufgrund der neu erlassenen Ein.- und Ausreisebeschränkungen der italienischen Regierung, alle Direktverbindungen von und nach Italien für einen Zeitraum von drei Wochen vom 14. März bis 08. April 2020 aus dem Flugprogramm genommen.

Folgende Italien Strecken sind temporär von Streichungen betroffen:

  • Ab Wien: Alghero, Brindisi, Mailand (Malpensa), Bergamo, Bologna, Cagliari, Catania, Rom, Perugia, Palermo, Rimini, Lamezia
  • Ab Stuttgart: Alghero, Bergamo, Bologna, Neapel, Palermo, Venedig
  • Ab Düsseldorf: Bergamo, Neapel, Palermo

Betroffene Passagiere werden umgehend per E-Mail informiert und können kostenfrei umbuchen, sowie auf Wunsch eine Erstattung des Flugpreises erhalten.

Zudem reduziert die Fluggesellschaft das bestehende Flugprogramm in Wien vom 29. März bis 30. April 2020 um 30 %. Die Anpassungen betreffen überwiegend Verkehrstage der Wochenmitte, um somit gezielt auf den Nachfragerückgang zu reagieren. Die bereits publizierten Streichungen der Lauda-Flüge von Wien nach Italien werden weiterhin bis zum 30. April 2020 fortgesetzt.

Update 06.03.2020, 09:50 Uhr

Lauda streicht temporär Flüge nach Tel Aviv

Lauda nimmt aufgrund der neu erlassenen Einreisebeschränkungen der israelischen Regierung, die Direktverbindung von Wien nach Tel Aviv temporär für einen Zeitraum von drei Wochen vom 16. März bis 08. April 2020 aus dem Flugprogramm.

Die vorerst letzten „Rückhol-Flüge“ werden bis inklusive 15. März 2020 durchgeführt. Betroffene Passagiere werden umgehend per E-Mail informiert und können kostenfrei umbuchen, sowie auf Wunsch eine Erstattung des Flugpreises erhalten.

Update 03.03.2020, 17:22 Uhr

Lauda reduziert Flüge, vor allem nach Italien (APA)

Die Ryanair-Tochter Laudamotion reduziert ihr Flugangebot wegen der Auswirkungen des Covid-19-Virus deutlich. Das Kurzstreckenflugprogramm werde, hauptsätzlich von und nach Italien, für die drei Wochen vom 18. März bis 08. April um bis zu 25 % reduziert. Für diese Zeit gebe es einen deutlichen Nachfragerückgang.

Auch die Zahl der nicht angetretenen Flüge, insbesondere in Richtung Italien, habe sich deutlich erhöht, so Laudamotion. Man werde "gegebenenfalls mit Anpassungen des Flugplanes auf weitere Nachfragerückgänge reagieren. Es wird erwartet, dass der Covid-19-Virus in den kommenden Wochen zu weiteren Flugstreichungen führen wird."

Lauda wird in den Basen Wien, Düsseldorf und Stuttgart jeweils ein Fluggerät weniger einsetzen. Betroffene Passagiere werden mindestens 14 Tage im Voraus über Flugänderungen per E-Mail informiert und können bei Stornierung des Fluges kostenfrei umbuchen, sowie auf Wunsch eine Erstattung erhalten, verspricht Laudamotion.


Update 03.04.2020, 09:40 Uhr

British Airways stellt vorübergehend 28.000 Mitarbeiter frei (APA)

Die Fluggesellschaft British Airways stellt wegen der Coronakrise 28.000 Mitarbeiter vorübergehend frei. Wie die Gewerkschaft Unite am Donnerstag mitteilte, entspricht dies 60 % der gesamten Belegschaft. Kündigungen soll es demnach nicht geben.

Nach Angaben von Unite einigten sich die Airline und die Gewerkschaft darauf, von einem Corona-Hilfsprogramm der britischen Regierung Gebrauch zu machen, das die Fortzahlung von 80 % der Gehälter an die freigestellten Mitarbeiter gewährleistet. Die Einigung sehe überdies vor, dass es während der Krise keine Deckelung der Monatsgehälter, keine unbezahlten Beurlaubungen und keine Entlassungen geben dürfe, teilte Unite weiter mit. Die Vereinbarung muss noch von den Gewerkschaftsmitgliedern bei British Airways angenommen werden.

"Angesichts der unglaublich schwierigen Umstände, denen sich der ganze Luftfahrtsektor gegenübersieht, ist das die bestmögliche Einigung für unsere Mitglieder", sagte der Unite-Vertreter Oliver Richardson. "Die Einigung schützt die Arbeitsplätze des British-Airways-Personals und sichert soweit wie möglich auch ihre Gehälter", fügte er hinzu.

Am Montag hatte die British-Airways-Mutter IAG angekündigt, ihre Kapazitäten im April und Mai um mindestens 75 % im Vorjahresvergleich zu reduzieren. Zu der Gruppe gehören auch die spanische Airline Iberia, die irische Aer Lingus und die Billiglinien Level und Vueling.


Update 03.04.2020, 09:25 Uhr

Copa Airlines stellt Basisprovision ein

Ab dem 02. Juli 2020 wird Copa Airlines die Standard-Grundprovision von einem Prozent für Flugtickets, die auf Copa (CM-230) verkauft werden, einstellen. Die Basisprovision in Österreich beträgt damit null Prozent. 

Das General Sales Agent-Team steht für weitere Fragen zur Verfügung. 

Kontakt

SALES & MARKETING
Vorgartenstrasse 132/1/131, 1020 Wien | Tel.: +43 (0) 1 512 86 86 |  copaairlines@discovertheworld.at

RESERVATION & SALES SUPPORT
Tel.: +41 58 201 32 03 (Switzerland) | support@copaair.eu


Update 02.04.2020, 17:30 Uhr

LATAM reduziert den Flugbetrieb um 95% im Monat April 2020

Lateinamerikas führende Fluggesellschaft, die LATAM Airlines Group mit hren Tochtergesellschaften kündigte angesichts der Grenzschließungen und der geringen Nachfrage, aufgrund der COVID-19 Pandemie, im April 2020 eine Reduzierung des Flugbetriebs um 95 % an. Die beschlossenen Maßnahmen werden fortlaufend auf der Grundlage von Reisebeschränkungen verschiedener Länder sowie der Nachfrage überprüft. 

Flugbetrieb im April 2020 
Internationale Flüge

  • LATAM streicht alle Europa-Flüge
  • Die LATAM Airlines Group und LATAM Airlines Brazil bieten jeweils begrenzte Flugverbindungen zwischen Santiago/SCL und São Paulo/GRU, von Santiago nach Miami  und Los Angeles sowie von São Paulo nach Miami und New York an 

Inlands-Flüge

  • In Brasilien wird LATAM Airlines Brazil weiterhin seine 39 Ziele mit reduzierten Flugverbindungen anfliegen, unter anderem seine Drehkreuze São Paulo (Guarulhos und Congonhas), Brasília und Fortaleza
  • In Chile wird LATAM die Flugverbindungen 13 ihrer insgesamt 16 Destinationen beibehalten. Die Flüge nach Rapa Nui, Castro und Osorno werden vorübergehend gestrichen
  • Die Aktivitäten der Tochtergesellschaften von LATAM in Peru, Argentinien, Kolumbien und Ecuador sind aufgrund der nationalen Regierungsbeschränkungen weiterhin stillgelegt 

Frachtbetrieb
Zur Unterstützung von Importen, Exporten und dem Transport lebenswichtiger Güter in Lateinamerika erhöht LATAM ihre Frachtflotten um mehr als 15 %. Dazu gehören eine Erhöhung von 21 auf 26 wöchentliche Flüge zwischen Südamerika und den Vereinigten Staaten, eine 20%ige Steigerung des Frachtbetriebs zwischen Südamerika und Europa sowie der Einsatz von Passagierflugzeugen für ausgewählte reine Frachtdienste.  
 
Neuer CEO und Wechsel im Vorstand
Roberto Alvo übernimmt ab dem 01. April 2020 den Posten des CEO der LATAM Airlines Group. Alvo arbeitet seit 19 Jahren für die lateinamerikanische Fluggesellschaft und durchlebte in seiner Laufbahn bei LATAM einige Führungspositionen in den unterschiedlichsten Bereichen. Zuletzt war er als Chief Commercial Officer tätig.  Ehemaliger CEO, Enrique Cueto, wurde vom Aufsichtsrat zum Direktor und neuem Vorstandsmitglied der LATAM Airlines Group ernannt. Zum 1. April löst er seinen Vorgänger Juan José Cueto ab.


Update 02.04.2020, 14:47 Uhr

Austrian Airlines verlängert temporäre Einstellung des Flugbetriebs bis 3. Mai

Da die weltweiten Einreisebeschränkungen aufgrund des Coronavirus tendenziell weiter bestehen oder sogar verlängert werden, wird auch Austrian Airlines die Einstellung ihres regulären Linienflugbetriebs verlängern; und zwar um zwei Wochen vom 19. April 2020 bis zum 3. Mai 2020. Außerdem wird der für Juni geplante Erstflug nach Boston, USA, aufgrund der US-Reisebeschränkungen abermals verschoben.

In den vergangenen Wochen wurden im Auftrag der österreichischen Regierung bereits über 6.000 gestrandete Österreicherinnen und Österreicher heimgebracht. Dazu kommen 180 Tonnen Schutzkleidung, die aus China und Malaysia nach Wien eingeflogen wurde. So ist vor etwa am 02.04. eine Boeing 767 nach Shanghai aufgebrochen, um 13 Tonnen medizinische Schutzkleidung für Oberösterreich abzuholen. Am 03.04. fliegt außerdem im Auftrag des Bundesministeriums für europäische und internationale Angelegenheiten ein Langstreckenflugzeug des Typs B777 nach Abuja, der Hauptstadt Nigerias, um gestrandete Österreicher aus Afrika nach Hause zu bringen.

„Wann der reguläre Flugbetrieb wieder aufgenommen werden kann, bleibt offen und hängt mehr von den Rahmenbedingungen als von uns selbst ab“, sagt der Austrian Vorstand Andreas Otto, „wir halten uns für einen langsamen Neustart bereit.“

Umbuchungsmöglichkeiten und Kulanzregelung für Passagiere

Austrian Airlines bietet allen Passagieren in diesem Zusammenhang eine erweiterte Kulanzregelung an: Tickets mit einem Abflugdatum bis 30. April 2021, die bis 19. April 2020 gebucht wurden oder werden, können ruhend gestellt werden.

Bis 31. August 2020 haben Passagiere Zeit, auf ein neues Reisedatum (Start der neuen Reise bis 30. April 2021) sowie gegebenenfalls eine andere Destination umzubuchen.

Passagiere, die auf einen Flug bis 31. Dezember 2020 umbuchen, erhalten zusätzliche 50 Euro Ticketwert. Um die Kulanzregelung zur Ruhendstellung und Umbuchung in Anspruch zu nehmen, können sich Passagiere telefonisch oder über das Kontaktformular an unsere Service Center wenden. Passagiere, die über Reisebüros gebucht haben, werden gebeten, diese zu kontaktieren.

Hotline entlasten

Passagiere, deren geplante Flüge nicht in den nächsten sieben Tagen stattfinden, ersucht Austrian Airlines davon abzusehen, sich in den kommenden Tagen an die Service Hotline zu wenden. Damit geben sie den Servicemitarbeitern die Möglichkeit, sich zunächst um jene Kunden zu kümmern, die zeitnah abfliegen sollten.

Update 30.03.2020, 10:35 Uhr

Rückkehr von Austrian Airlines auf Vorkrisenniveau kann lang dauern (APA)

Austrian Airlines Chef Alexis von Hoensbroech rechnet fest mit einem Comeback, auch wenn es länger dauern könnte, bis sich die Lage normalisiert. Genau absehbar sei die weitere Entwicklung aber noch nicht. "Es könnte durchaus einige Jahre dauern, bis die Nachfrage wieder auf das Vorkrisenniveau zurückkehrt", sagte er im Gespräch mit AustrianaviationNet. Das Bedürfnis, Menschen zu treffen, bleibe aber.

"Wir werden auch nach der Corona-Krise Menschen bleiben, die ihre Grundbedürfnisse behalten. Dazu gehört auch die Mobilität." Auch Welthandel und Globalisierung würden nicht abgeschafft. Die AUA bekomme viel Zuspruch und Unterstützung in der Bevölkerung und in der Politik. Es würden wohl "einige erkennen, dass es ganz gut ist, eine rot-weiß-rote Airline zu haben, die auch eine Langstrecke aus Wien heraus betreibt", sagt von Hoensbroech. "Aber je länger die Krise dauert, desto mehr Unterstützung werden wir auch vom Staat benötigen". Das ändere nichts daran, dass die Lufthansa-Tochter nach der Krise weiter seine strukturellen Probleme angehen müsse, "wie wir es vor der Krise bereits begonnen haben".

Update 23.03.2020, 11:45 Uhr

Austrian Airlines verlängert Umbuchungszeitraum und Einstellung des Flugbetriebes

Nachdem sich die weltweiten Einreisestopps aufgrund des Coronavirus nicht gelockert haben und es weiterhin wenig Nachfrage nach Flugreisen gibt, wird Austrian Airlines den Linienflugbetrieb bis 19. April 2020 einstellen. Rückholflüge werden weiterhin durchgeführt. So fliegen am Montag, den 23.03., zwei Langstreckenflugzeuge des Typs B777 nach Punta Cana, Havanna und Mexico City, um im Auftrag des Bundesministeriums für europäische und internationale Angelegenheiten gestrandete Österreicherinnen und Österreicher nach Hause zu fliegen.  

Kurzarbeit für alle Mitarbeiter bei Austrian Airlines bis zunächst 19. April 2020

Austrian Airlines hat sich inzwischen mit Betriebsrat, Gewerkschaft und der Wirtschaftskammer auf ein Kurzarbeitsmodell verständigen können. Zuvor hatte der rot-weiß-rote Carrier am 06. März 2020 beim Arbeitsmarktservice Kurzarbeit angemeldet.

Folgende Eckpunkte sieht die Vereinbarung vor:

Die „Corona-Kurzarbeit‘ sieht eine Reduktion der Arbeitszeit auf bis zu zehn Prozent mit einem Gehalt von bis zu 90 % vor. Die Differenz wird durch eine AMS-Förderung abgedeckt, bzw. durch Austrian aufgefüllt. Austrian Airlines hat diese Vereinbarung vorerst für einen Monat abgeschlossen, beginnend mit dem 20. März 2020 mit Verlängerungsoption auf weitere Monate, je nach weiterer Entwicklung der Situation. Maximal ist die Dauer der Kurzarbeit für sechs Monate möglich.

Auch alle Führungskräfte nehmen grundsätzlich an der Kurzarbeit teil. Der Vorstand hat jedoch die Möglichkeit, aufgrund betrieblicher Notwendigkeit Mitarbeiter aus der Kurzarbeit zu exkludieren. In diesem Fall wird ein Gehaltsverzicht vereinbart.

CEO Alexis von Hoensbroech: „Ich möchte mich beim AMS für die rasche und pragmatische Hilfe bedanken und bei den Sozialpartnern für die gute Zusammenarbeit im Rahmen der Kurzarbeitsverhandlungen. Damit wird Austrian Airlines vorerst erheblich entlastet. Jetzt richten wir den Blick nach vorne und bereiten uns darauf vor, den Flugbetrieb nach dem Corona-bedingten Stillstand möglichst bald wieder hochzufahren.“

Verlängerter gebührenfreier Umbuchungszeitraum für Passagiere

Austrian Airlines erweitert zudem nochmals ihre Kulanzregelungen und verlängert die gebührenfreien Umbuchungsmöglichkeiten für Passagiere. Tickets, die bis 31. März 2020 gebucht wurden oder noch werden, können bis 31. August 2020 ruhend gestellt werden. Der Ticketwert bleibt dabei bestehen. Bis zu diesem Datum haben Kunden Zeit, ein neues Abflugdatum bekanntzugeben. Die neue Reise muss bis 31. Dezember 2020 gestartet werden, auch die Destination kann im Rahmen dieser Kulanzregelung gebührenfrei geändert werden. Bei Umbuchung erhöht sich der Ticketwert um € 50,-. Die Regelung gilt für bestehende und stornierte Flüge auf dem gesamten weltweiten Streckennetz von Austrian Airlines.

Bisher konnten Passagiere Tickets mit einem bestätigten Abflugdatum bis 30. April 2020, die bis 12. März gebucht wurden, ruhend stellen und hatten bis 1. Juni 2020 Zeit, ein neues Reisedatum festzulegen. Diese Frist wurde um 12 Wochen verlängert. Ebenso gilt die erweiterte Kulanzregelung nun für alle Tickets, die bis 31. März 2020 gebucht werden und ein bestätigtes Abflugdatum bis 31. Dezember 2020 haben. Es fallen keine Umbuchungsgebühren an, unabhängig vom jeweiligen Buchungstarif. Sollte der ursprünglich gebuchte Tarif aufgrund der Änderung, etwa bei der Destination (Umbuchung von Kurz- auf Langstrecke) oder Reiseklasse teurer sein, kann trotz der Ermäßigung eine Aufzahlung erforderlich sein. Die Kulanzregelung gilt auch für Lufthansa, SWISS, Brussels Airlines und Air Dolomiti.

Die derzeitigen Entwicklungen führen zu einem stark erhöhten Anfrageaufkommen in den Service Centern von Austrian Airlines. So kommt es aktuell zu längeren Wartezeiten bei der Bearbeitung. Daher gilt: Die Umbuchung muss nicht vor dem eigentlichen Flugdatum erfolgen, dies ist auch nach Verstreichen des geplanten Flugdatums möglich. Passagiere, die über Reisebüros gebucht haben, wenden sich zur Umbuchung bitte an diese. Kunden, die ihre Tickets direkt über Austrian Airlines erworben haben, können sich telefonisch oder über das Kontaktformular auf der Austrian Airlines Website an das Service Center der Fluggesellschaft wenden. Derzeit wird an einer Möglichkeit gearbeitet, mit der Passagiere ihre Tickets gemäß der neuen Regelung online selbst umbuchen können.

Um Passagieren in der aktuellen Lage noch mehr Flexibilität bei Reisebuchungen zu geben, wurden zudem die Ticketbestimmungen für Light Tarife gelockert. Flugtickets mit Light Tarif bleiben damit auch bei Buchungen nach dem 31. März umbuchbar. Die Änderung der Destination ist hier jedoch nicht möglich.

Grundsätzlich bittet Austrian Airlines Passagiere, deren geplante Flüge nicht in den nächsten sieben Tagen stattfinden, davon abzusehen, sich in den kommenden Tagen an die Service Hotline zu wenden. Damit geben sie den Servicemitarbeitern die Möglichkeit, sich zunächst um jene Kunden zu kümmern, die zeitnah abfliegen sollten.

Update 16.03.15:00 Uhr

Austrian Airlines stellt Flüge ab Mittwoch temporär ein

Lesen Sie den kompletten Artikel hier.

Update 16.03.2020, 10:40 Uhr

Austrian Airlines erweitert Kulanzregelung für Passagiere

Ab sofort können Tickets mit einem bestätigten Abflugdatum bis 30. April 2020, die bis 12. März gebucht wurden, ruhend gestellt werden. Fluggäste haben bis 01. Juni 2020 Zeit, ein neues Reisedatum festzulegen, wobei der Rückflug bis 31. Dezember 2020 zu erfolgen hat. Hierbei entstehen keine Umbuchungsgebühren. Auch die Destination kann im Rahmen dieser neuen Regelung geändert werden. 

Neu erworbene Tickets bis 31. März können einmal ohne Umbuchungsgebühr auf ein neues Datum bis 31. Dezember 2020 umgebucht werden. In diesem Fall können Abflug- und Zielflughafen bei Umbuchung nicht geändert werden.

Die erweiterte Umbuchungsregelung gilt für Tickets auf dem gesamten weltweiten Streckennetz von Austrian Airlines, unabhängig vom jeweiligen Buchungstarif. Sollte der ursprünglich gebuchte Tarif beim neu gewählten Reisedatum nicht mehr verfügbar sein, fällt ein entsprechender Differenzbetrag auf den nächstmöglichen Tarif an. Umbuchungen aufgrund von Flugstreichungen sind kostenfrei. Die Umbuchung muss vor dem eigentlichen Flugdatum erfolgen, bzw. bei künftigen Buchungen bis 31. März, bei bestehenden Buchungen, die von der neuen Regelung betroffen sind, bis spätestens 01. Juni 2020.

Um die Kulanzregelungen in Anspruch zu nehmen, können sich Passagiere telefonisch, oder über das Kontaktformular auf der Austrian Airlines Website an den Kundendienst der Fluggesellschaft wenden.

Update 13.03.2020, 15:50 Uhr

Austrian Airlines streicht weitere Flüge (APA)

Nach dem von der Regierung angekündigten Flugverbot für Spanien, Frankreich und die Schweiz hat Austrian Airlines erklärt, die Flüge in die betreffenden Länder zu streichen.

"Wir warten aktuell auf die angekündigte Verordnung zum Landeverbot für Flüge aus Spanien, Frankreich und der Schweiz in Österreich. Sobald wir diese behördliche Information erhalten haben, werden wir unseren Flugplan entsprechend anpassen und weitere Informationen publizieren", sagte ein AUA-Sprecher.

In der Verordnung werde dann auch aller Voraussicht nach spezifiziert sein, wie lange das Verbot gelten soll. Das sei derzeit unklar, aber natürlich entscheidend für die Dauer der Streichung, hieß es weiter. Laudamotion ist von dem behördlichen Verbot der Behörden in Wien ebenfalls betroffen. Ebenso Wizz Air, französische, spanische und Schweizer Airlines.

Update 11.03.2020, 14:30 Uhr

Austrian Airlines reduziert Flugprogramm um bis zu 50 %

Austrian Airlines hat letzte Woche bereits ein Fünftel aller Flüge im März aus dem Europanetz gestrichen. Da die Lage angespannt bleibt und weiterhin starke Buchungsrückgänge zu verzeichnen sind, wird Austrian Airlines weitere Anpassungen am Flugplan vornehmen: Im März sowie im April wird Austrian Airlines insgesamt bis zu 50 % des gesamten Flugangebots streichen.

Aufgrund eines behördlichen Landeverbots für Flüge aus ganz Italien, das seit heute gilt, werden ab sofort Neapel und Rom nicht mehr angeflogen. Bereits seit Dienstag, dem 10. März, gab es auch für die restlichen Austrian Airlines Destinationen in Italien, nämlich Bologna, Mailand und Venedig, ein entsprechendes behördliches Verbot. Damit wird ganz Italien ab heute bis auf Weiteres nicht mehr angeflogen. Darüber hinaus werden, neben Ausdünnungen, auch diverse andere Destinationen temporär ab spätestens Ende März bis 24. April eingestellt. Das betrifft Birmingham, Manchester, Lyon, Barcelona, Florenz, Leipzig, Nürnberg, Salzburg, Oslo, Göteborg, Krakau, Sibiu, Vilnius, Minsk und Sankt Petersburg. Florenz wäre als saisonale Sommerdestination ursprünglich ab Ende März wieder im Programm gewesen. Allerdings wird auch diese Strecke jedenfalls bis 24. April eingestellt. Alle genannten Destinationen bleiben über andere Drehkreuze der Lufthansa Group erreichbar, wie zum Beispiel Frankfurt. Betroffene Passagiere werden dementsprechend umgebucht. Der geplante Erstflug nach Boston wird von Ende März auf 02. Juni verschoben. Tel Aviv wird bis 24. April nicht angeflogen. Austrian Holidays führt ab Beginn des Sommerflugplans im April ebenfalls keine Flüge nach Italien durch.

Für die betroffenen Passagiere von und nach Salzburg konnte Austrian Airlines dank des Kooperationspartners ÖBB schnell eine zusätzliche Lösung finden. Ab 01. April wird das AIRail-Angebot zwischen Salzburg und Wien von drei auf bis zu 13 Züge täglich erhöht. Diese Verbindungen sind auf den bisherigen Austrian Airlines Flugplan abgestimmt, sodass Austrian Airlines Kunden auf dieser Strecke, welche großteils Transferpassagiere sind, weiterhin gute Anschlussmöglichkeiten ab Wien haben.

Update 10.03.2020, 09:30 Uhr

Austrian Airlines streicht temporär Norditalien-Flüge

Austrian Airlines stoppt aufgrund des Landeverbotes des Bundesministeriums für Gesundheit und Soziales ab Dienstag, 10. März 2020, mehrere Flugverbindungen von und nach Norditalien temporär. Betroffen sind Flüge zwischen Wien und Venedig, Bologna sowie Mailand. Die heimische Airline plant die Flüge bis 28. März aus dem Programm zu nehmen. Die Flüge nach Rom und Neapel werden aktuell weiterhin angeboten. Weitere Flugstreichungen sind nicht ausgeschlossen.

Nach Venedig und Bologna hat Austrian Airlines im Regelbetrieb bis zu drei tägliche Flüge durchgeführt, nach Mailand waren es bis zu sechs.

Passagiere, deren Flug gestrichen wurde, werden sofern möglich umgebucht oder sie erhalten eine Rückerstattung des Flugpreises. Austrian Airlines bittet alle Fluggäste, die eine Verbindung im betroffenen Zeitraum gebucht haben, sich auf www.austrian.com unter „Meine Buchungen“ über den Status ihres Fluges zu informieren. Kunden, die während der Buchung Telefonnummer oder E-Mail-Adresse angegeben haben, sowie Mitglieder des Vielfliegerprogrammes Miles & More, werden per SMS oder E-Mail automatisch über Änderungen im Flugprogramm informiert.

Update 09.03.2020, 10:00 Uhr

Austrian Airlines reicht Antrag auf Kurzarbeit ein

Laut AvationNetOnline prüft Austrian Airlines derzeit, aufgrund der verhaltenen Buchungslage, rund 7.000 Mitarbeiter in Kurzarbeit zu schicken. Derzeit fänden noch Verhandlungen zu den Details mit den Betriebsräten und Behörden statt. Der entsprechende Antrag für Kurzarbeit sei beim Arbeitsmarktservice jedoch bereits eingereicht worden. Der frühestmögliche Termin für den Beginn dieser Maßnahme ist der 01. April 2020. 

Die von der Konzernmutter Lufthansa verkündete Kürzung der Kapazitäten um rund 50 % wird auch Austrian Airlines treffen. Und auch bei Eurowings laufen derzeit Verhandlungen über Kurzarbeit. 

Die Dauer der Kurzarbeit ist gesetzlich zunächst auf höchstens sechs Monate beschränkt. Liegen die Voraussetzungen für die Kurzarbeit weiterhin vor, so kann diese um weitere sechs Monate (maximal) beantragt werden. Insgesamt darf eine Kurzarbeit aber höchstens 24 Monate dauern. 

Für die Austrian Airlines Mitarbeiter gibt es jedoch gute Nachrichten: Bezugsseitig soll sich vorerst nichts Wesentliches ändern. Der Staat wolle unterstützen, sodass für die Mitarbeiter kein Lohnverlust entstehe. 

"Die Bundesregierung wird für die budgetären Mittel sorgen," so Ministerin Christine Aschbacher. 

Update 06.03.2020, 10:15 Uhr

Austrian Airlines streicht Tel Aviv Flüge ab 08. März

Austrian Airlines muss aufgrund der neu erlassenen Einreisebeschränkungen der israelischen Regierung ab Sonntag, 8. März 2020, wie oben bereits erwähnt die Flugverbindung nach Tel Aviv aus dem Programm nehmen. Die heimische Airline streicht bis 28. März 2020 drei Verbindungen täglich. Bis Sonntag wird ein adaptiertes Flugprogramm durchgeführt um Passagiere aus Israel nach Österreich, sowie in andere Länder zurück zu bringen. Der letzte „Rückholer“ mit der Flugnummer OS862 wird am Samstag, den 07. März um 19:35 Uhr (Lokalzeit Israel) von Tel Aviv abfliegen.

Passagiere, deren Flug gestrichen wurde, werden sofern möglich umgebucht oder sie erhalten eine Rückerstattung des Flugpreises. Austrian Airlines bittet alle Fluggäste, die eine Verbindung im betroffenen Zeitraum gebucht haben, sich auf www.austrian.com unter „Meine Buchungen“ über den Status ihres Fluges zu informieren. Kunden, die während der Buchung Telefonnummer oder E-Mail-Adresse angegeben haben, sowie Mitglieder des Vielfliegerprogrammes Miles & More, werden per SMS oder E-Mail automatisch über Änderungen im Flugprogramm informiert.

Update 05.03.2020, 09:00 Uhr

Austrian Airlines reduziert weiterhin Flugprogramm

Bereits am Montag kündigte die Airline die Streichung von 40 % des Italien-Angebots in den Monaten März und April an sowie die Streichung der Flüge nach Teheran und China. Jetzt streicht Austrian 20 % der Flüge im gesamten Kontinental-Netz im Monat März. Das betrifft das gesamte Streckennetz innerhalb Europas. Auch innerösterreichische Verbindungen sind betroffen. Alle Destinationen werden jedoch weiterhin angeflogen. Gestrichen werden Flüge im Zeitraum 08. bis 28. März, Passagiere werden automatisch auf andere Flüge umgebucht oder bekommen den Flugpreis rückerstattet. 

Durch diese Reduktion bleiben bei Austrian Airlines rechnerisch zwölf Kurz- und Mittelstrecken Flugzeuge auf dem Boden. Durch die bereits angekündigten Flugstreichungen von Peking und Shanghai kommen hier im März und April zwei weitere Langestrecken-Jets dazu.

Fluggäste können sich unter www.austrian.com unter "Meine Buchungen" über den aktuellen Status ihres Fluges informieren. Kunden, die während der Buchung Telefonnummer oder E-Mail-Adresse angegeben haben, sowie Mitglieder des Vielfliegerprogrammes Miles & More, werden per SMS oder E-Mail automatisch über Änderungen im Flugprogramm informiert.

Update 03.03.2020, 10:30 Uhr

Austrian Airlines streichen 40 % der Italien-Flüge (APA)

Weil die Nachfrage nach Italien-Flügen wegen des Coronavirus stark gesunken ist, streichen die Austrian Airlines im März und April 40 % ihres Italien-Angebots. Flüge nach China werden bis 24. April 2020 ausgesetzt, der Iran wird bis zum 30. April nicht angeflogen, teilte Austrian Airlines am Montag mit.

In Italien sind die Strecken von Wien nach Mailand, Venedig, Bologna, Florenz, Rom und Neapel betroffen, in China die Destinationen Peking und Shanghai. Zuletzt waren die Flüge nach Peking, Shanghai und Teheran bis zum 28. März ausgesetzt worden.

"Die rasche Ausbreitung des Covid-19 Virus in Europa und die damit im Zusammenhang stehenden wirtschaftlichen Effekte treffen die Reisebranche und uns Airlines besonders hart", sagte AUA-Vorstand Andreas Otto laut Mitteilung. "Weltweit stornieren Unternehmen ihre Reisen, belegen ihre Mitarbeiter mit Reiseverboten oder verordnen Kurzarbeit. Wir müssen auf den Nachfragerückgang mit Streckenausdünnungen reagieren und können zu diesem Zeitpunkt weitere Maßnahmen nicht ausschließen." Passagiere, deren Flug gestrichen wurde, können gratis umbuchen oder erhalten auf Wunsch eine Erstattung.

Auch die AUA-Mutter Lufthansa und die ebenfalls zur Lufthansa-Gruppe gehörende Swiss setzen ihre Flüge zwischen Deutschland, der Schweiz und dem chinesischen Festland bis 24. April aus, die Verbindung nach Teheran bleibt bis zum 30. April gestrichen. Reduziert werden von der Lufthansa-Gruppe unter anderem auch die Frequenzen von und nach Hongkong und Seoul (Südkorea).

Auch die Lufthansa reduziert ihr Angebot auf den Routen nach Italien - dazu gehören die Ziele Mailand, Venedig, Rom, Turin, Verona, Bologna, Ancona und Pisa. Die Frequenzen auf den innerdeutschen Verbindungen werden ebenfalls gesenkt.

Die Swiss wird ihre Frequenzen auf Flügen nach/von Florenz, Mailand, Rom und Venedig voraussichtlich bis Ende April reduzieren.

Die zur Lufthansa gehörende deutsche Billigairline Eurowings reduziert bis zum 8. März ihr Flugprogramm von und nach Venedig, Bologna und Mailand. Eurowings-Flüge zu anderen Zielen in Italien seien derzeit nicht betroffen, teilte die Lufthansa am Montag mit.

Brussels Airlines, ebenfalls Teil des Lufthansa-Konzerns, hat für ihre Italien-Verbindungen beschlossen, bis zum 14. März etwa 30 % der Flüge nach Rom, Mailand, Venedig und Bologna zu streichen.

Die Flugplanänderungen sind Teil der am vergangenen Freitag von der Lufthansa-Gruppe angekündigten Kapazitätsreduktion. Abhängig von der weiteren Entwicklung der Coronavirus-Epidemie könne das Angebot von Kurz- und Mittelstreckenflügen in den kommenden Wochen um bis zu einen Viertel reduziert werden. Auch bei den Langstreckenverbindungen verringern die Airlines der Lufthansa-Gruppe ihr Programm weiter. Die Zahl der rechnerisch nicht eingesetzten Langstreckenjets wird von 13 auf bis zu 23 Flugzeuge steigen.

Zudem hat der Konzern weitere Einsparungen beim Personal sowie bei den Sachkosten und Projektbudgets angekündigt.

Die aus den aktuellen Entwicklungen zu erwartende Ergebnisbelastung sei derzeit noch nicht abschätzbar, heißt es. Der Lufthansa-Konzern wird im Rahmen der Jahrespressekonferenz am 19. März 2020 seine Finanzkennzahlen veröffentlichen.

Update 28.02.2020, 12:30 Uhr

Austrian und Lauda streichen vorerst keine Norditalien-Flüge (APA)

Austrian Airlines und die österreichische Ryanair-Tochter Laudamotion wollen vorerst keine Flüge in die vom Coronavirus stark betroffenen Regionen im Norden Italiens streichen. Brussels Airlines hat am Freitag eine Reduktion der Flüge nach Norditalien um 30 % bekanntgegeben.

"Aktuell bleibt der Flugplan aufrecht. Wir prüfen, ob wir Änderungen vornehmen müssen", hieß es von Austrian Airlines auf APA-Anfrage. Die Situation sei "sehr dynamisch".

Die Austrian Airlines fliegen nach Bologna, Mailand und Venedig. Auch Laudamotion – mit Flügen nach Bologna und Mailand – wartet derzeit zu.

"Im Moment werden keine Flüge gestrichen, der Flugplan ist aufrecht", so die Lauda-Pressestelle. Man sei "in enger Absprache mit den Behörden".

Auch Wizz Air kürzte bereits das Flugprogramm. Zwischen dem 11. März und dem 02. April 2020 kommt es zu erheblichen Annullierungen auf bestimmten Strecken nach Norditalien. In diesem Zeitraum werden rund 60 % der gesamten italienischen Kapazität gekürzt. Der übliche Flugplan bleibt nach dem 02. April 2020 unverändert.

Fluggäste deren Buchungen von dieser Änderung betroffen sind, werden automatisch informiert und zum frühestmöglichen Zeitpunkt, jedoch mindestens 14 Tage vor dem ursprünglichen Flugdatum, auf eine Alternativstrecke umgebucht. Kunden, die direkt auf wizzair.com oder der mobilen App der Fluggesellschaft gebucht haben, erhalten eine E-Mail-Benachrichtigung, in der ihnen die kostenlose Umbuchung, die volle Rückerstattung oder eine 120 %ige Rückerstattung des ursprünglichen Flugpreises in Form einer WIZZ-Gutschrift angeboten wird.

Die Kürzungen im Überblick

Land

Destination

Wöchentliche Flüge 11 .- 18. März

Wöchentliche Flüge 18. - 25. März

Wöchentliche Flüge 25. März - 2. April 

Österreich

Wien - Bari

von 4 auf 1

von 4 auf 1

von 5 auf 1 

Österreich 

Wien - Rom Fiumicino 

von 9 auf 3 

von 9 auf 3 

von 10 auf 3 

Österreich 

Wien - Mailand Malpensa 

von 6 auf 2 

von 6 auf 2

von 7 auf 2

Österreich 

Wien - Neapel 

von 3 auf 1 

von 3 auf 1 

von 3 auf 1 

Update 26.02.2020, 12:30 Uhr

Austrian Airlines - Mitarbeiter nach Hause geschickt (APA)

Austrian Airlines schickt wegen des Coronavirus Mitarbeiter nach Hause. Aufgrund des Stopps der China-Flüge stehen zwei der zwölf Langstreckenjets am Boden, rund 150 bis 200 Mitarbeiter haben keine Arbeit. Ihnen wird unbezahlter Urlaub, Blockteilzeit und Bildungskarenz angeboten, sagte AUA-Chef Alexis von Hoensbroech am Dienstag zur APA. Das freiwillige Angebot zu Urlaub, Teilzeit oder Karenz gilt zunächst für den Zeitraum April bis Juni. Darüber hinaus gibt es ab sofort einen absoluten Aufnahmestopp, auch für bereits geplante Einstellungen.

Allein die Einstellung der Flüge nach China belaste die AUA deutlich, so Hoensbroech. Dazu kommt nun der Ausbruch in Italien.

"Bis vor kurzem war das restliche Geschäft noch relativ stabil, aber wir sehen jetzt schon die ersten Anzeichen, dass eine allgemeine Nervosität entsteht und es auch zu Sekundäreffekten kommt, ganz speziell nach Asien, aber es ist natürlich auch schon absehbar, dass die Entwicklungen in Italien nicht gerade zu einer Belebung der Nachfrage führen", erklärte der AUA-Vorstandschef.

Die Devise lautet: "Kühlen Kopf bewahren, die richtigen Entscheidungen treffen und ansonsten beobachten wir, wie sich die Lage weiterentwickelt. Es ist im Augenblick noch überhaupt nicht absehbar, wie sich weiter entwickelt und ob und wann sie sich beruhigt", so Hoensbroech.

Deshalb müsse man versuchen, die Auswirkungen so gering wie möglich zu halten. Zahlen zu Kosten und Umsatzeinbußen nannte der Manager nicht. Die wirtschaftlichen Auswirkungen seien aufgrund der nachfrageschwächeren Wintersaison im Augenblick "nicht ganz so schlimm wie wenn uns das im Sommer auch noch treffen würde".

Ob es bei dem "temporären Mitarbeiterabbau" bleibt, lässt sich laut Hoensbroech zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen.

"Es kann gut sein, dass sich die Lage noch weiter verschärft. Und die Entwicklungen, die im Augenblick in Europa erkennbar sind, die eignen sich eher dazu, noch beunruhigter zu sein. Und dann werden möglicherweise noch weitergehende Maßnahmen ergreifen müssen."

Vorerst reagiert die AUA auf den Wegfall der China-Flüge.

"Wenn es zu weiteren Reiseeinschränkungen kommen sollte und wir weitere Flüge aussetzen müssten, dann müssen wir diese Maßnahmen nochmals erheblich verschärfen", sagte Hoensbroech. "Natürlich denken wir da auch bereits vor, was so die nächsten Maßnahmen sein könnten, wenn sich die Lage noch weiter verschärfen sollte."

Bei der AUA läuft bereits seit Ende 2019 ein Sparpaket wegen des Preiskampfs mit den Billigfliegern. Der rot-weiß-roten Fluggesellschaft drohten schon ohne Virusausbruch rote Zahlen. Bis Ende 2021 sollen 700 bis 800 Stellen wegfallen, bereits ab April will die Österreich-Flugtochter mit 90 Führungskräften weniger auskommen. Das Sparpaket könnte deshalb deutlich rascher abgearbeitet werden.

"Wir machen das logischerweise so schnell wie möglich, aber grundsätzlich bleibt die Aussage 'bis Ende 2021' bestehen", so Hoensbroech.


Update 02.04.2020, 13:00 Uhr

Air Canada  aktualisiert Umbuchungsmöglichkeit

Der Flugveranstalter Air Canada verlängert die gebührenfeie Umbuchungsmöglichkeit vom 31. März auf den 15. April 2020. Weitere Informationen zur geänderten Richtlinie finden Sie hier

Die neueste Version der Richtlinien finden Sie unter https://www.aircanada.com/ca/en/ado/drs/agents.html 
Aktuelle Routen-Updates finden Sie unter https://www.aircanada.com/ca/en/aco/home/book/travel-news-and-updates/2020/china-travel.html

Update 01.04.2020, 10:00 Uhr

Air Canada reduziert Geschäftskapazität für 2. Quartal 2020 und beurlaubt 1.300 Manager

Air Canada gab heute bekannt, dass die Fluggesellschaft aufgrund der beispiellosen Auswirkungen von Covid-19 das Geschäft für das 2. Quartal 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 85% bis 90% reduzieren wird, 15.200 Mitglieder seiner gewerkschaftlich organisierten Belegschaft in den Status "Off Duty" versetzt und rund 1.300 Manager beurlaubt. Die Arbeitsplatzreduzierungen werden ab 3. April wirksam und sollen vorübergehend sein.
"Das unvorhersehbare Ausmaß und die unvorhersehbare Dauer der Covid-19-Pandemie erfordern eine erhebliche allgemeine Reaktion. Einen so großen Anteil unserer Mitarbeiter zu beurlauben, ist eine äußerst schmerzhafte Entscheidung, die wir jedoch angesichts unserer dramatisch kleineren Operationen für die nächste Zeit treffen müssen wird dazu beitragen, dass Air Canada diese Krise bewältigen kann, von der Fluggesellschaften überall betroffen sind. Wir glauben, dass der vorübergehende Charakter dieser Reduzierungen, die viele durch freiwillige Programme in Kombination mit anderen Minderungsmaßnahmen erzielt wurden, uns in die Lage versetzen wird, den regulären Betrieb wiederherzustellen, sobald die Die Situation verbessert sich ", sagte Calin Rovinescu, President und Chief Executive.
"Ich verstehe und bedauere die Auswirkungen, die dies auf unsere Mitarbeiter und deren Familien haben wird. Ich danke allen unseren Mitarbeitern sowie den Gewerkschaftsführern, dass sie konstruktiv mit uns zusammengearbeitet haben, um diese Maßnahmen schnell umzusetzen."

Neben dem vorübergehenden Personalabbau umfasst Air Canada weitere Maßnahmen:

  • Ein unternehmensweites Kostensenkungs- und Kapitalaufschubprogramm mit einem Ziel von mindestens 500 Millionen US-Dollar.
  • Inanspruchnahme von operativen Kreditlinien in Höhe von ca. 1 Mrd. USD, um zusätzliche Liquidität bereitzustellen.
  • Herr Rovinescu, President & Chief Executive Officer von Air Canada, und Michael Rousseau, stellvertretender Chief Executive und Chief Financial Officer von Air Canada, haben vereinbart, auf 100% ihres Gehalts zu verzichten. Führungskräfte werden zwischen 25% und 50% ihres Gehalts verzichten, während Mitglieder des Board of Directors von Air Canada einer Reduzierung um 25% zugestimmt haben. Bei allen anderen Air Canada-Managern werden die Gehälter für das gesamte zweite Quartal um 10% gesenkt.
  • Air Canada hat sein Aktienrückkaufprogramm mit Wirkung zum 2. März 2020 ausgesetzt.
  • Der kanadische Premierminister hat heute früh ein neues Lohnsubventionsprogramm angekündigt, dessen Einzelheiten später in der Woche bekannt gegeben werden, und Air Canada wird die Auswirkungen auf seine Minderungspläne bewerten. Darüber hinaus räumte der Ministerpräsident öffentlich ein, dass die Krise von Branchen wie Fluggesellschaften über die bereits von der Bundesregierung angekündigten Lohnsubventionen und Kreditkreditmaßnahmen hinaus zusätzliche Hilfe benötigt.
  • Vorbehaltlich weiterer staatlicher Beschränkungen beabsichtigt Air Canada, während der anhaltenden Krise nach dem 1. April 2020 neben einem reduzierten Netzwerk in Kanada weiterhin eine kleine Anzahl internationaler und US-amerikanischer grenzüberschreitender Ziele aus ausgewählten kanadischen Städten zu bedienen. Darüber hinaus wird Air Canada in Zusammenarbeit mit der kanadischen Regierung weiterhin spezielle internationale Flüge durchführen, um Kanadier ins Ausland zu repatriieren, sowie reine Frachtflüge, um den fortgesetzten Transport wesentlicher Güter, einschließlich medizinischer Versorgung, sicherzustellen.

Informationen zur Covid-19-Reaktion von Air Canada, einschließlich aller Flugplanänderungen, finden Sie unter www.aircanada.com.

Update 25.03.2020, 10:10 Uhr

Air Canada überarbeitet Richtlinie

Air Canada hat ihre Richtlinie zur Änderung des Flugplans mit sofortiger Wirkung für Flugplanänderungen überarbeitet, die ab dem 19. März 2020 verarbeitet wurden.

Das bedeutet es für betroffene Kunden:

  • Rückerstattungen sind gemäß der aktualisierten Richtlinie zur Änderung des Zeitplans nicht zulässig
  • Kunden sind berechtigt, den Wert ihres Tickets unabhängig von der Tarifmarke als zukünftige Gutschrift beizubehalten, die für alle Reisen innerhalb von 24 Monaten gültig ist
  • Alle im EMD abgerechneten Nebenprodukte werden weiterhin erstattet

Als eine Erinnerung:

  • Betroffene Kunden, deren Flüge storniert werden, haben weiterhin Anspruch auf eine vollständige oder teilweise Rückerstattung, sofern dies nach den Tarifbestimmungen zulässig ist.

Die neueste Version der Richtlinien finden Sie unter https://www.aircanada.com/ca/en/ado/drs/agents.html 
Aktuelle Routen-Updates finden Sie unter https://www.aircanada.com/ca/en/aco/home/book/travel-news-and-updates/2020/china-travel.html

Hier finden Sie eine Übersicht über Flugplanänderungen und Goodwill-Richtlinien von Air Canada für Einzelbuchungen zum 24. März 2020.

Hier finden Sie Richtlinien zur Änderung des Zeitplans für Reisebüros

Update 19.03.2020, 10:15 Uhr

Air Canada reduziert Flugplan weiter

Air Canada stellt die Mehrheit seiner internationalen und US-grenzüberschreitenden Flüge bis zum 31. März 2020 schrittweise ein, um auf Entscheidungen nationaler Regierungen, einschließlich Kanadas und der Vereinigten Staaten, rechtzeitig reagieren zu können. Nach dem 01. April 2020 plant die Fluggesellschaft weiterhin eine kleine Anzahl internationaler und US-amerikanischer grenzüberschreitender Ziele aus ausgewählten kanadischen Städten zu bedienen. Die Fluggesellschaft beabsichtigt außerdem, nach diesem Datum weiterhin alle Provinzen und Territorien Kanadas zu bedienen, wenn auch mit einem deutlich reduzierten Netzwerk.

Alle Zeitplanänderungen finden Sie auf der Homepage. 

Internationale und US-amerikanische grenzüberschreitende Dienste

Um die weitere Rückführung der Bürger in ihre Heimatländer, einschließlich der Kanadier, nach Kanada zu erleichtern und den wesentlichen Transport der benötigten Güter und Fracht während der Krise zu unterstützen, beabsichtigt Air Canada, weiterhin eine begrenzte Anzahl internationaler "Luftbrücken" zu betreiben "zwischen einem oder mehreren seiner kanadischen Drehkreuze und den Städten London, Paris, Frankfurt, Delhi, Tokio und Hongkong vom 01. bis mindestens 30. April. Dadurch wird das internationale Netzwerk von 101 Flughäfen auf sechs reduziert.

In Bezug auf grenzüberschreitende US-Dienste wird Air Canada nach der Entscheidung der US-Regierung und der kanadischen Regierung ab dem 01. April sein grenzüberschreitendes Netzwerk von 53 auf 13 Flughäfen reduzieren, vorbehaltlich weiterer Kürzungen aufgrund der Nachfrage oder staatlicher Erlasse. Die Städte mit fortgeführtem Dienst sind: New York (LGA und EWR), Boston, Washington, DC (IAD und DCA), Chicago, Houston, Seattle, San Francisco, Los Angeles, Denver, Orlando und Fort Lauderdale.

Inländisches Kanada-Netzwerk

Air Canada beabsichtigt, weiterhin alle Provinzen und Territorien Kanadas zu bedienen und sein Inlandsnetz von 62 Flughäfen über ein reduziertes Netz im Zeitraum vom 1. bis 30. April zu reduzieren, vorbehaltlich weiterer Kürzungen aufgrund von Nachfrage oder Regierungserlass.

Betroffene Kunden, einschließlich Kunden mit Air Canada Vacations-Paketen, deren Flüge storniert werden, erhalten eine volle Gutschrift, die 24 Monate gültig ist. Es ist nicht erforderlich, Air Canada zu kontaktieren, da Kunden direkt kontaktiert werden.

Die Fluggesellschaft hat außerdem vorübergehende One-Way-Tarife nach Kanada eingeführt, damit Kunden im Ausland nach Hause zurückkehren können. Kunden, die sich an Air Canada wenden möchten, wird empfohlen, die Wartezeiten im Contact Center zu verlängern. Daher hat die Fluggesellschaft eine Reihe von Self-Service-Tools eingerichtet, mit denen Kunden ihre Reisen online verwalten können.

Update 18.03.2020, 12:30 Uhr

Air Canada stellt temporär Wien-Toronto Verbindung ein

Die kanadische Airline setztt die Nonstop-Flüge zwischen Wien und Toronto temporär ab dem 19. März 2020 aus. Der letzte Toronto-Flug AC899 wird Wien am 19. März verlassen. Die Verbindungen werden ab 01. Mai 2020 mit täglichen Flügen wieder aufgenommen. Der erste Flug AC899 von VIE nach YYZ startet in Wien am 02. Mai.

In den kommenden Wochen steht das Flugangebot ab Frankfurt, München und London mit Zubringerflügen ab VIE auf Verbindungen der Partner LH und OS für Fluggäste aus Österreich weiterhin zur Verfügung.

Update 16.03.2020, 13:40 Uhr

Air Canada passt seinen Atalantikflugplan weiter an

Aufgrund der Auswirkungen des COVID-19-Virus stellt die airline vorübergehend bestimmte Strecken zwischen Kanada und Europa ein. 

  • Flüge von Toronto nach Kopenhagen (17. März bis 30. April), Dubai (29. März bis 24. April) und Madrid (18. März bis 1. Mai) werden ausgesetzt.
  • Andere saisonale Strecken von Toronto und Montreal werden im Sommer 2020 später als geplant in Betrieb genommen, darunter nach Athen (ab dem 9. April) und nach Barcelona (ab dem 1. Mai). Toronto-Budapest beginnt nun am 2. Mai.
  • Diese Änderungen gelten zusätzlich zu den am 12.3.2020 (s.weiter unten) angekündigten vorübergehenden Aussetzungen von Flügen nach Italien und Israel.

Beachten Sie aufgrund der erheblichen Veränderungen in Europa Folgendes:

  • Flüge, die vorübergehend ausgesetzt wurden - Wir konnten Kunden möglicherweise nicht an ihrem endgültigen Bestimmungsort bringen. Kunden wurden über FRA / MUC / BRU / ZRH / VIE / LHR ohne OAL.
  • Flüge mit reduzierter Häufigkeit - Kunden werden entweder am selben Tag (z. B. YYZCDG, möglicherweise YYZ-YUL-CDG) oder am Vortag / Tag danach (z. B. YYZLIS geflogen) an ihrem endgültigen Zielort gebracht (+ 1 / -1 Tag).
  • Wenn keine geeigneten Optionen für eine erneute Unterbringung/Flugverbindung verfügbar waren, lesen Sie bitte die Richtlinien zur Änderung des Zeitplans.

Aktualisierung betreffend von der Regierung auferlegte Einreisebestimmungen in die USA
   
Reisende, die nicht US-Staatsangehörige oder rechtmäßige ständige Einwohner der USA sind, sollten sich darüber im Klaren sein, dass ihnen die Einreise in die USA verweigert werden kann, wenn sie aus europäischen Ländern, die unter die US-Verordnung (Austria, Belgium, Czech Republic, Denmark, Estonia, Finland, France, Germany, Greece, Hungary, Iceland, Italy, Latvia, Liechtenstein, Lithuania, Luxembourg, Malta, Netherlands, Norway, Poland, Portugal, Slovakia, Slovenia, Spain, Sweden, and Switzerland und Neu: Vereinigtes Königreich/Großbritannien und Irland) fallen, in die USA fliegen und über Kanada eine Verbindung herstellen die US-Zoll- und Grenzschutzbehörde.
 
US-Bürger, die einen US-Pass / eine Green Card besitzen und bei der E.U. oder die Volksrepublik China kann in den letzten 14 Tagen über bestimmte von der US-Regierung genehmigte Flughäfen in die USA reisen. Die zugelassenen Flughäfen von Air Canada sind:
• Internationaler Flughafen Chicago O'Hare (ORD), Illinois
• Internationaler Flughafen San Francisco (SFO), Kalifornien
• Internationaler Flughafen Seattle-Tacoma (SEA), Washington
• Internationaler Flughafen Honolulu Daniel K. Inouye (HNL), Hawaii
• Internationaler Flughafen Los Angeles (LAX), Kalifornien
• Internationaler Flughafen Hartsfield-Jackson Atlanta (ATL), Georgia
• Internationaler Flughafen Washington-Dulles (IAD), Virginia
• Internationaler Flughafen Newark Liberty (EWR), New Jersey
• Internationaler Flughafen Dallas / Fort Worth (DFW), Texas
• Detroit Metropolitan Airport (DTW), Michigan
• Internationaler Flughafen Boston Logan (BOS), Massachusetts
• Miami International Airport (MIA), Florida
• Internationaler Flughafen John F. Kennedy (JFK), New York (bitte beachten Sie, dass Air Canada nicht von / zu diesem Flughafen operiert)

Aktualisierung der Richtlinien zur Änderung der Gebührenbefreiung von Air Canada
   
Die Richtlinie zur Befreiung von Änderungsgebühren für zukünftige Reisen wurden aktualisiert. Darüber hinaus gibt es eine neue Richtlinie hinsichtlich Änderungsgebühren für bestehende Buchungen für mehr Flexibilität bei der Reiseplanung der Kunden. Da die neuen Richtlinien für die meisten Kunden besser geeignet sind, wurden alle zuvor ausgegebenen Goodwill-Richtlinien storniert. 

UPDATE: Gebührenbefreiung für zukünftige Buchungen ändern

Wenn Ihr Kunde zwischen dem 4. März und dem 31. März 2020 ein Ticket kauft, kann Air Canada bis zu 2 Stunden vor dem Abflug eine einmalige Änderung an seinem Flug vornehmen, ohne dass eine Änderungsgebühr anfällt. Kunden können ihren Flug auch stornieren und einen nicht verwendeten Wert des Tickets für den Kauf eines neuen Tickets verwenden, sofern die Stornierung bis zu 2 Stunden vor dem Abflug erfolgt. In beiden Fällen gilt eine Preisdifferenz, ein Restwert, der sich aus einem niedrigeren Tarif ergibt, geht verloren und alle Reisen müssen bis zum 31. Dezember 2020 abgeschlossen sein.

Die einmalige Befreiung von der Änderungsgebühr gilt für:
• 014 Ticketbestand
• Alle Tarifarten, einschließlich Gruppen, veröffentlichte Tarife und Tickets mit Tourcodes
• Alle Verkaufsstellen
• Neue Reisen müssen bis zum 31. Dezember 2020 abgeschlossen sein
• Alle Rückerstattungen bleiben gemäß den Tarifregeln
Für zusätzlichen Komfort haben wir unsere Tarifregeln geändert, um die Änderungsgebühr auf 0 USD festzulegen, wobei die Änderungsgebühr automatisch erlassen wird. Wenn die Gebühr für ein qualifiziertes Ticket nicht automatisch erlassen wird, verwenden Sie bitte den Ticket-Vermerkcode CHNGFEE20.

UPDATE: Gebührenbefreiung für bestehende Buchungen ändern

Wenn Ihre Kunden vor dem 4. März 2020 ein Ticket für Reisen vor dem 30. April 2020 gekauft haben, können sie mit Air Canada ihren Flug einmalig ändern, ohne dass eine Änderungsgebühr bis zu 2 Stunden vor dem Abflug anfällt. Kunden können ihren Flug auch stornieren und einen nicht verwendeten Wert des Tickets für den Kauf eines neuen Tickets verwenden, sofern die Stornierung bis zu 2 Stunden vor dem Abflug erfolgt. In beiden Fällen gilt eine Preisdifferenz, ein Restwert, der sich aus einem niedrigeren Tarif ergibt, geht verloren und alle Reisen müssen bis zum 31. Dezember 2020 abgeschlossen sein.

Die einmalige Befreiung von der Änderungsgebühr gilt für:
• 014 Ticketbestand
• Alle Tarifarten, einschließlich Gruppen, veröffentlichte Tarife und Tickets mit Tourcodes
• Alle Verkaufsstellen
• Für Originalreisen bis zum 30. April 2020
• Neue Reisen müssen bis zum 31. Dezember 2020 abgeschlossen sein
• Alle Rückerstattungen bleiben gemäß den Tarifregeln
Die Richtlinien werden gemäß den Tarifregeln eingereicht. Für Ausnahmen verwenden Sie bitte den Ticket-Vermerkcode CHNGFEEEXTG20.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite unter aircanada.com .

Update 12.03.2020, 09:40 Uhr

Air Canada passt Flüge an

Air Canada hat den Flugverkehr in den betroffenen Gebieten wie China, Hongkong, Südkorea und Norditalien vorübergehend ausgesetzt bzw. reduziert. Die Eröffnung mehrerer Strecken wurde verschoben bzw. die zeitweilige Aussetzung verlängert. 

Zudem passte die Fluggesellschaft ihre Umbuchungsrichtlinien an. Alle Einzelheiten finden Sie unter www.aircanada.com 

Aufgrund der fortwährenden Ungewissheit betreffend des Flugverbotes der Boeing 737 MAX wurde diese bis 08. September 2020 aus dem Sommerflugplan gestrichen. 

Weitere Informationen zu den geänderten Flugrouten nach China, Hongkong, Seoul, Tokio und Italien finden Sie hier sowie hier.
Die Bedingungen für die Umbuchung von Tickets finden Sie hier für bestehende Buchungen und hier für Neubuchungen.

Update 06.03.2020, 08:00 Uhr

Air Canada bietet kostenlose Umbuchungsmöglichkeiten an

Für alle Ticketverkäufe zwischen dem 04. März und 31. März 2020 (Datum der Ticketausstellung) bietet Air Canada eine einmalige Änderung der Flüge ohne Umbuchungsgebühr bis zu 14 Tagen vor der Reise an. Bitte beachten Sie, dass jede Tarifdifferenz berechnet werden muss.

Diese Ausnahmeregelung gilt für:

  • Air Canada Flugscheine (014-Dokument)
  • Alle Tarifarten
  • Die neue Reise muss bis maximal 12 Monate nach dem ursprünglichen Ausstellungsdatum abgeschlossen sein

Wenn die Umbuchungsgebühr innerhalb der Umschreibung auf die neuen Reisedaten nicht automatisch erlassen wird, nutzen Sie bitte den nachfolgenden Waivercode in der Endorsement Zeile: CHNGFEE20

Update 26.02.2020, 14:30 Uhr

Air Canada - Flüge nach Beijing und Shanghai gestrichen

Air Canada streicht alle Direktflüge von/nach Beijing und Shanghai bis 10./11. April 2020. Darüber hinaus wurden ausgewählte Flüge bis April storniert.

Die nachstehenden Anweisungen sollen sicherstellen, dass die korrekten Ticketverfahren eingehalten werden.

Flüge von Peking nach Shanghai

Alle Reisen müssen bis zum 30. Juni 2020 abgeschlossen sein

  • Änderungsgebühren und ADCOL entfallen, wenn Herkunft, Ziel und Kabine gleich bleiben.

Für Reisen nach dem 30. Juni 2020

  • Änderungsgebühren entfallen, aber ADCOL gilt.

Richtlinien zum erneuten Schutz

Für Reisende, die ihre Reise noch nicht begonnen haben:

  • Transpazifische Flüge dürfen nur auf von Air Canada durchgeführten Flügen umgebucht werden.
  • Anschlussflüge innerhalb des asiatisch-pazifischen Raums können nur auf von CA, ZH, NH, BR, OZ oder CX durchgeführten Flügen erneut geschützt werden.
  • Neue Tickets sollten mit dem ursprünglichen Tarifbasiscode und „CHINASKEDCHG20“ im Vermerkfeld ausgestellt werden
  • Wählen Sie den niedrigsten verfügbaren Buchungscode in der entsprechenden Kabine.
  • Fügen Sie das folgende OSI-Element hinzu: OSI CA (oder zutreffender Carrier-Code) INVOL REROUTE DURCH SKEDCHG / AC
  • Tickets, die anhand des E-Ticket-Datensatzes identifiziert werden müssen: „I“ (für unfreiwillig)
  • Um eine Rückerstattung zu bearbeiten, verwenden Sie bitte den Rückerstattungscode: CVPOLICYAC + Flugnummer

Für Reisende, die ihre Reise bereits begonnen haben:

  • Rückflüge (einschließlich Transpazifikflüge und Anschlussflüge innerhalb des asiatisch-pazifischen Raums) können nur auf von AC, CA, ZH, UA, NH, BR, OZ oder CX durchgeführten Flügen erneut geschützt werden.
  • Neue Tickets sollten mit dem ursprünglichen Tarifbasiscode und „CHINASKEDCHG20“ im Vermerkfeld ausgestellt werden
  • Wählen Sie den niedrigsten verfügbaren Buchungscode in der entsprechenden Kabine.
  • Fügen Sie das folgende OSI-Element hinzu: OSI CA (oder zutreffender Carrier-Code) INVOL REROUTE DURCH SKEDCHG / AC
  • Tickets, die anhand des E-Ticket-Datensatzes identifiziert werden müssen: „I“ (für unfreiwillig)
  • Um eine Rückerstattung zu bearbeiten, verwenden Sie bitte den Rückerstattungscode: CVPOLICYAC + Flugnummer

Update 31.03.2020, 18:25 Uhr

Bangkok Airways stellt Flugbetrieb von 07.04. bis 30.04.2020 ein

Bangkok Airways stellt vom 7. April bis 30. April 2020 den Flugbetrieb innerhalb Thailands komplett ein, um die Ausbreitung des Coronavirus (Sars-CoV-2) zu bekämpfen. Fluggäste können eine vollständige Rückerstattung über www.bangkokair.com/refund  beantragen oder sich an die Ticketbüros der Fluggesellschaft, das Bangkok Airways Call Center unter 1771 oder außerhalb Thailands unter der Telefonnummer +66 2 270 6699 wenden. Passagiere, die ihre Tickets über ein Reisebüro gekauft haben, wenden sich bitte direkt an ihr Reisebüro.
Weitere Informationen Den tagesaktuellen Stand zur Entwicklung der Covid-19-Situation in Thailand finden Touristen im Newsroom der TAT und auf der Homepage des Department of Disease Control Thailand. Weitere Auskünfte gibt das TATKontaktzentrum unter 1672 oder die Touristenpolizei unter 1155. *** Kontakt Tourism Authority of Thailand: Thailändisches Fremdenverkehrsamt Kirchnerstr.6-8 60311 Frankfurt Tel: 069 / 138 139 0 Fax: 069 / 138 139 50 E-Mail: info@thailandtourismus.de und www.thailandtourismus.de,  www.tatnews.org  


Update 30.03.2020, 17:00 Uhr

SunExpres schaltet frühzeitig Winterflugplan 2020/21 frei

SunExpress hat seinen Winterflugplan 2020/21 in Richtung Türkei veröffentlicht. Die Ferienfluggesellschaft ermöglicht damit nicht nur Neubuchungen bis ins nächste Jahr hinein, sondern bietet Passagieren mit einer bereits bestehenden Buchung, diese einfach und flexibel für eine Reise bis zum 27. März 2021 – also dem Ende des kommenden Winterflugplans – einzusetzen.

In dem jetzt veröffentlichten Teil des Winterflugplans in die Türkei bietet SunExpress mehr als 8.000 Flüge alleine nach Antalya, Izmir und Anatolien an. Bereits ab 69,99 Euro pro Person und Strecke geht es mit SunExpress in Richtung Sonne, die Anatolien-Strecken starten ab 79,99 Euro.

Während der Weihnachtsferien werden die Frequenzen zu zahlreichen Destinationen zudem deutlich erhöht, um Fluggästen noch mehr Flexibilität bei den Flugverbindungen und -zeiten zu bieten. Besonderes Winter-Highlight für sonnenhungrige Norddeutsche: Ab Bremen wird die beliebte saisonale Verbindung an die türkische Riviera auch im kommenden Winter angeboten. Fluggäste aus der deutschen Bundeshauptstadt können sich neben einer erhöhten Anzahl an Flügen zudem auch auf ein neues Reiseerlebnis freuen. Denn sie starten im kommenden Winter mit SunExpress vom neu eröffneten Flughafen Berlin Brandenburg (BER) in ihren wohlverdienten Urlaub oder zu ihren Familien. Darüber hinaus bietet SunExpress im Winter mehr Flüge zwischen der Türkei und einigen der populärsten Destinationen in Europa: London, Paris Amsterdam, Brüssel sowie Eindhoven sind im Programm.

Update 20.03.2020, 09:20 Uhr

SunExpres bringt Fluggäste aus Antalya und Izmir zurück

Im Rahmen einer großen Rückholaktion führt die Ferienfluggesellschaft mit Hauptsitzen in Antalya und Frankfurt im Zeitraum vom 13. bis zum 22. März 2020 insgesamt 180 Flüge alleine aus der Türkei für Fluggäste aus ganz Europa durch.

In einem Kraftakt der gesamten Organisation konnte SunExpress für den genannten Zeitraum ab Antalya insgesamt 120 Flüge nach Österreich, in die Schweiz, nach Deutschland, Polen, Dänemark, Frankreich und Belgien auf die Beine stellen, um rund 20.000 Fluggäste nach Hause zu fliegen. Ab Izmir bringt SunExpress auf 60 Flügen mehr als 8.000 Gäste zurück in die Heimat nach Österreich, in die Schweiz, die Niederlande, Frankreich, Deutschland und Belgien.

Um die Gesundheit und das Wohlbefinden der Bevölkerung in der Türkei zu schützen, hatte die türkische Regierung am 13. März sehr weitreichende Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus ergriffen, von denen auch der Flugbetrieb von SunExpress betroffen ist. Diese gelten derzeit bis zum 17. April. Nicht davon betroffen sind die Inlandsflüge von SunExpress in der Türkei, die weiterhin wie geplant stattfinden.

Update 16.03.2020, 11:30 Uhr

SunExpress behält Flugplan bis 20. März bei

Aufgrund der Reiseeinschränkung der türkischen Regierung für viele europäischen Länder, hat SunExpress sichergestellt, dass keiner der Passagiere und Besatzungsmitglieder zurückbleibt und behält daher bis 20. März 2020 den vollständigen Flugplan von der Türkei in die betroffenen Länder bei. Über Sonderflüge wird zur gegebenen Zeit informiert. Alle Flüge, die nach dem 20. März 2020 stattfinden sollten, werden gemäß der Regierungsvorgaben gestrichen.

Passagiere, die hiervon betroffen sind, erhalten eine vollumfängliche Erstattung ihres Ticketpreises oder eine kostenfreie Umbuchung ihres Fluges. Zusätzlich erhalten alle betroffenen Passagiere bei Umbuchung einen Rabatt-Gutschein im Wert von 25 Euro für ihren neuen Flug. 

Update 10.03.2020, 11:20 Uhr

SunExpress bietet flexiblere Umbuchungsmöglichkeiten

SunExpress hat beschlossen, flexiblere Umbuchungsmöglichkeiten für alle internationalen Flüge einzuführen. Neue Buchungen, die zwischen dem 06. März und dem 30. April 2020 getätigt werden und Buchungen, die vor dem 06. März 2020 für Reisen zwischen dem 07. März und dem 30. Juni 2020 abgeschlossen wurden, können bis 31. Mai 2020 einmalig kostenfrei auf ein anderes Datum umgebucht werden. Die Umbuchung muss bis sieben Tage vor Abflug erfolgen.

Fluggäste, die direkt auf sunexpress.com gebucht haben, werden gebeten, sich direkt mit dem Call Center in Verbindung zu setzen, um eine entsprechende Umbuchung vorzunehmen. Alle anderen Passagiere wenden sich bitte direkt an ihre Reisebüros. Wenn der SunExpress-Flug über einen der Reiseveranstalter-Partner gebucht wurde, wenden Sie sich bitte an diese und erkundigen sich dort nach Umbuchungsmöglichkeiten.

Nur eine Umbuchung ist pro Buchungsreferenznummer möglich. Stornierungen sind nicht kostenfrei. Falls ein niedrigerer Tarif gebucht wird, wird die Differenz nicht erstattet. Falls ein höherer Tarif gebucht wird, können zusätzliche Kosten anfallen.


Update 30.03.2020, 13:30 Uhr

AEGEAN transportiert medizinischen und pharmazeutischen Gütern

Zusammen mit der griechischen Regierung und Energiekonzern Hellenic Petroleum stellt sich AEGEAN zur Verfügung, um gemeinsam zehn Flüge für den Transport von medizinischen und pharmazeutischen Gütern durchzuführen. Für diese Aktion hat AEGEAN bereits zwei ihrer A320/321-Passagierflugzeuge entsprechend angepasst

AEGEAN und Hellenic Petroleum sind außerdem bereit, im Namen des Generalsekretariats für Katastrophenschutz und des Außenministeriums beantragte Rückführungsflüge durchzuführen.

Update 24.03.2020, 13:30 Uhr

AEGEAN Airlines setzt zeitweise alle internationalen Flüge aus.

Ab dem 26. März bis zum 30. April werden alle internationalen Netzwerkflüge von allen AEGEAN-Basen vorübergehend ausgesetzt. Eine kleine Anzahl von wöchentlichen Flügen von Athen nach Brüssel wird durchgeführt, um die Verbindung des Landes mit dem Verwaltungszentrum der EU aufrechtzuerhalten.

Zu Beginn der Woche wurden gemäß der Richtlinie der Zivilluftfahrtbehörde (NOTAM) alle Flüge von und nach Großbritannien bereits ausgesetzt.

Bis auf weiteres wird AEGEAN den Flugdienst mit begrenzter Frequenz zu allen inländischen Drehkreuzen aufrechterhalten, um ein Minimum an unverzichtbaren Verbindungen für die Bedürfnisse der griechischen Inseln zu ermöglichen. 

Update 23.03.2020, 10:10 Uhr

AEGEAN Airlines hält Tickets offen

AEGEAN Airlines bietet für abgesagte Flüge am/nach dem 11. März und für Flüge die bis 30. April storniert wurden, die Möglichkeit, die Tickets für künftige Verwendungen unabhängig von der ursprünglichen Buchungsklasse zu einem beliebigen Ziel des Netzwerkes offen zu halten. 

Weitere Informationen finden Sie hier

Tickets, die sich für den offenen Status qualifizieren, sind wie folgt gültig:

  • Für ungenutzte Tickets: gültig für 12 Monate ab Ausstellungsdatum
  • Bei teilweiser Nutzung: 12 Monate ab dem Datum des ersten Fluges

Bei der Neuausstellung von Tickets entfallen die Umbuchungsgebühren und eine Bemerkung "DUE TO CORONOVIRUS" sollte in das Endorsement-Feld eingefügt werden. Bitte beachten Sie, dass eventuelle Preis- / Steuerdifferenzen erhoben werden sollten.

Um die PNRs aktiv zu halten, sodass die originalen Ticketnummern und die Buchungshistorie beibehalten werden, wird empfohlen, die von den GDSs angebotene PNR-Funktion wie unten angegeben zu verwenden: 

  • Amadeus
    ru1ahk1ath31dec / PNR am Leben erhalten
  • Worldspan
    TVL ZZ MK1 MIS 31DEC / EIN OFFENES SEGMENT, UM PNR AKTIV ZU HALTEN
  • Galileo
    RT.T / 31DEC * OPEN PNR

Zudem haben die Griechischen Behörden einige Regelungen in Kraft gesetzt, die bei der Einreise nach Griechenland zu befolgen sind: 

  • Personen müssen sich bei ihrer Ankunft 14 Tage lang in Selbstisolierung / Quarantäne begeben und ihre Kontaktinformationen den zuständigen Behörden mitteilen
  • Personen, die die oben genannten Einschränkungen (Anforderungen) nicht akzeptieren, dürfen nicht in die Hellenische Republik einreisen
  • Flugzeugbesatzung ausgenommen
  • Staatliche, Notfall- und Sanitärflüge sind ausgenommen
  • Die Fluggesellschaften müssen vor dem Einsteigen sicherstellen, dass die oben genannten Maßnahmen eingehalten werden

Für Reisebüros gelten ab sofort folgende Regelungen:

  • Reisebüros müssen die persönlichen Kontaktdaten des Passagiers und nicht die Kontakte seines Büros angeben
  • Alle Passagiere müssen beim Check-in ihre persönlichen Kontaktdaten eingeben
  • Alle Fahrkartenschalter müssen die persönlichen Kontaktdaten des Passagiers eingeben

Die örtlichen Behörden werden die Passagiere NUR bei Bedarf kontaktieren.

Update 19.03.2020, 13:35 Uhr

AEGEAN bietet Gutschein statt Umbuchung

AEGEAN Airlines bietet für alle Kunden, deren Flüge storniert wurden und die nicht sofort umbuchen möchten, zusätzlich zur kostenfreien Umbuchungsmöglichkeit einen Gutschein im gleichen Wert des Originaltickets an. Fluggäste können diesen Gutschein auf jeder beliebigen Strecke im Netz von AEGEAN und Olympic Air nutzen.  

Die Gültigkeit des Gutscheins beträgt ein Jahr ab Ausstellungsdatum.

Update 18.03.2020, 09:00 Uhr

AEGEANreduziert weiterhin Flugplan

In den nächsten Tagen und mit einer Laufzeit bis Ende April wird der Großteil der Frequenzen des internationalen Streckennetzes der griechische Fluggesellschaft AEGEAN Airlines schrittweise eingestellt. Auch beim inländischen Streckennetz werden die Frequenzen deutlich reduziert. Ein Mindestangebot an Flügen zu den wichtigsten EU-Destinationen und zu allen Inlandsdestinationen wird zum jetzigen Zeitpunkt beibehalten.  

Darüber hinaus hat AEGEAN in Zusammenarbeit mit den griechischen Behörden Rückholflüge von nicht mehr angeflogenen Zielorten durchgeführt und ist in der Lage, solche auf Anfrage erneut durchzuführen.   

AEGEAN hat bereits eine Null-Umbuchungsgebühren-Politik für seine Passagiere eingeführt, falls sie für später in der Zukunft liegende Daten buchen möchten. Darüber hinaus bietet AEGEAN jetzt für Fluggäste, deren Flüge storniert werden und die nicht sofort umbuchen möchten, als Ausgleich Gutscheine im gleichen Wert wie das Originalticket an. Der Gutschein kann von den Kunden für jede beliebige Strecke im Netz von AEGEAN und Olympic Air ein Jahr lang nach Ausstellung verwendet werden.

Das Formular zum Erhalt eines Gutscheins ist ab 19. März auf der Website abrufbar. Da die Gutscheine nur über das Online-Formular erhältlich sind, wird dringend empfohlen Umbuchungen und Stornierungen online und nicht über das Call Center durchzuführen.    

Update 16.03.2020, 10:30 Uhr

AEGEAN passt den Flugplan ab sofort bis einschließlich 08. April an      

Anpassungen werden sowohl im nationalen als auch im internationalen Streckennetz vorgenommen und führen hauptsächlich zu Flugzusammenlegungen oder reduzierten Frequenzen. Um unnötige Unannehmlichkeiten zu vermeiden, empfiehlt AEGEAN daher, dass die Passagiere vor Beginn ihrer Reise stets den Flugstatus überprüfen, da es möglich ist, dass kurzfristig Einreise- oder Reiseeinschränkungen zum Tragen kommen.   

Informationen zu den Aktualisierungen des Flugplans finden Sie auf der Sonderseite „Aktuelle Fluginformationen – COVID-19“ und direkt im Flugplan von AEGEAN. 

Passagieren wird zudem greaten, zu überprüfen, ob sie auf der My AEGEAN Plattform und während des Buchunhgsprozesses ihre korrekten Kontaktdaten hinterlegt haben, sodas Sie im Falle von Flugplanänderungen die sie betreffen, kontaktiert werden können.   

Update 11.03.2020, 11:00 Uhr

AEGEAN Airlines erweitert Umbuchungsoptionen

Allen Passagieren mit Tickets, die bis 09. März mit Reisedatum bis 30. April ausgestellt wurden, wird die Möglichkeit geboten, ihr Ticket ohne Umbuchungsgebühren auf ein späteres Datum (Reisedatum bis 20. Oktober 2020) zu ändern. Für alle Tickets, die vom 10. bis 31. März mit Reisedatum bis zum 20. Oktober ausgestellt wurden, wird die Möglichkeit einer kostenlosen Änderung für alle „GoLight“-Tarife gewährleistet.

Update 26.02.2020, 12:30 Uhr

AEGEAN Airlines - Kostenlose Umbuchungen

Fluggäste von AEGEAN Airlines können aufgrund der Gefahr des Coronavirus alle Tickets mit Reisedatum bis 20. März kostenlos auf ein späteres Datum umbuchen. Die Fluggesellschaft setzt alle Flüge, einschließlich Italien, wie geplant fort.


Update 30.03.2020, 11:35 Uhr

TUIfly schaltet Flugplan für Sommer 2021 frei (APA)

Mitten in der Corona-Flaute blickt die Fluggesellschaft TUIfly weit voraus und will ihre Kunden auf die übernächste Sommersaison einstimmen. Die TUI-Airline veröffentlichte am Sonntag ihren Flugplan für die Sommersaison 2021 und schaltete ihn für Buchungen frei. Wie das Unternehmen in Hannover mitteilte, könnten alle Reisenden ihren Urlaub nun langfristig umplanen.

Erst vor wenigen Tagen hatte die TUI ihr Rückholprogramm für im Ausland gestrandete Urlauber fast vollständig abgeschlossen. Binnen zehn Tagen habe TUIfly knapp 70.000 Menschen, die wegen der Corona-Epidemie im Ausland festsaßen, mit 350 Flügen nach Deutschland gebracht, hieß es.

TUI Deutschland hat sämtliche Reisen bis zum 30. April abgesagt. Viele Mitarbeiter sollen wegen der schwierigen Geschäftslage von April an für bis zu sechs Monate in Kurzarbeit gehen.


Update 30.03.2020, 10:35 Uhr

easyJet lässt Flieger am Boden (APA)

Der britische Billigflieger easyJet hat wegen der Reisebeschränkungen zur Bekämpfung des Coronavirus den Flugbetrieb eingestellt. Derzeit sei unklar, wann die Maschinen wieder abheben können, teilte Easyjet mit. Um die Auswirkungen auf die Bilanz möglichst gering zu halten, würden Kosten reduziert.

Zudem wurde mit der Gewerkschaft eine Urlaubsregelung für das Kabinenpersonal getroffen, die ab 01. April für einen Zeitraum von zwei Monaten gilt. In der Zeit erhält die Besatzung 80 % ihres Durchschnittslohns.


Update 30.03.2020 08:00 Uhr

Air Malta setzt derzeit Flüge nach Wien und Brüssel aus

Air Malta hat seinen "Lifeline" Flugplan aufgrund weiterer Reisebeschränkungen verschiedener europäischer Staaten angepasst. Die Airline bietet daher nun Flüge nach London Heathrow, Frankfurt am Main und Amsterdam an. Über diese Flughäfen stellt Air Malta die Versorgung im Land mit Gütern, die Bereitstellung von medizinischer Ausrüstung und die Rückführung von Reisenden in ihr Heimatland sicher; dementsprechend werden diese Flüge auch in den kommenden Wochen fortgesetzt. Der Flugplan wird täglich geprüft und den aktuellen Gegebenheiten angepasst.

Update 23.03.2020, 10:50 Uhr

Air Malta stellt neuen Flugplan auf

Air Malta führt mit Montag, den 23.03. einen neuen Flugplan für London, Paris, Amsterdam, Brüssel, Frankfurt und Wien ein, um Reisenden die Möglichkeit zu geben, in ihre Heimatländer zurückzukehren. Der Flugplan kann je nach Bedarf geändert werden. 

Ausgewählte Flüge für die Ausreise können von Einzelpersonen online auf www.airmalta.com oder über alle Reisebüros und deren Systeme gebucht werden. Alle Flüge werden von Punkt zu Punkt durchgeführt und stehen Reisenden zur Verfügung, die nachweisen können, dass sie in ihr Heimatland im Schengen-Raum zurückkehren, indem sie entweder einen gültigen Reisepass oder eine Aufenthaltskarte vorlegen. Während dieser Zeit wird kein Online-Check-in angeboten, um die Gültigkeit der Passagiere kontrollieren zu können. Die Passagiere werden gebeten, sich zweieinhalb Stunden vor Abflug am Flughafen einzufinden. 


Update 27.03.2020, 11:25 Uhr

airBaltic CEO Martin Gauss verzichtet in der Krise auf sein komplettes Gehalt

Der Präsident und CEO der lettischen Fluggesellschaft airBaltic, Martin Gauss, kündigte an, dass er während der Coronavirus-Krise auf sein Gehalt verzichten und damit das Unternehmen bei der Bewältigung dieser außergewöhnlichen Situation zusätzlich unterstützen wird.

Martin Gauss, CEO von airBaltic, sagt: „Ab April bis zur Wiederaufnahme des planmäßigen Betriebs werde ich kein Gehalt erhalten. Die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats sowie die Manager haben bereits eine freiwillige Kürzung in Höhe von 20 Prozent ihres Gehalts vorgenommen.“

Die weltweit anhaltende Coronavirus-Krise und ihre Auswirkungen auf die Luftfahrtindustrie zwingen Fluggesellschaften dazu, ihren Flugbetrieb einzustellen. Diese Entwicklungen, ausgelöst durch COVID-19, lähmen die Branche und die Flotten bleiben am Boden. airBaltic arbeitet derzeit an der Wiederaufnahme ihres Linienbetriebs und plant diesen fortzuführen, sobald es wieder möglich ist und die Nachfrage nach Flugreisen zunimmt.

Update 18.03.2020, 09:30 Uhr

airBaltic stellt Flugbetrieb vorübergehend ein

Die lettische Fluggesellschaft airBaltic setzt ihren Flugbetrieb vorübergehend aus. Grund dafür ist die Entscheidung der Regierung Lettlands, die Sicherheitsmaßnahmen zu verschärfen und den internationalen Flugverkehr ab dem 17. März 2020 einzustellen, um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen. Alle airBaltic-Verbindungen werden ab 17. März, bis einschließlich 14. April 2020 vorübergehend gestrichen. Das betrifft auch die Flugverbindungen ab Estland und Litauen.

Alle betroffenen Passagiere werden per E-Mail benachrichtigt. Der Kundenservice von airBaltic erhält weiterhin eine große Anzahl von Anrufen und Nachrichten. Kunden werden gebeten, sich nur dann an airBaltic zu wenden, wenn ihr Flug ursprünglich für die nächsten Tage geplant war. So können Passagiere mit unmittelbar bevorstehenden Flügen die Airline als Erste erreichen. 

Nach dem bereits angekündigten Personalabbau wird airBaltic in den kommenden Tagen in engem Austausch mit ihren Mitarbeitern und Gewerkschaften stehen und ermitteln, wie sich die neue Situation auf die Beschäftigung und die Zukunft ihrer Mitarbeiter auswirken wird.

Update 10.03.2020, 11:20 Uhr

airBaltic ermöglicht kostenlose Änderung des Reisedatums

Die lettische Fluggesellschaft airBaltic bietet ihren Passagieren eine kostenlose Änderung ihres Reisedatums für alle neuen Buchungen, die zwischen dem 10. März und dem 31. März vorgenommen werden, für Reisen innerhalb des Jahres 2020 an. Es ist nur eine Datumsänderung erlaubt. 

Zusätzlich bietet airBaltic für alle bestehenden Buchungen, die bis einschließlich 09. März mit Reisedaten bis zum 31. März 2020 vorgenommen wurden, die Möglichkeit, das Reisedatum bis zum 31. Dezember 2020 kostenfrei zu verschieben. 

Die Änderung des Reisedatums muss vor dem ursprünglichen Abflugdatum erfolgen. Sollte der ursprünglich gebuchte Tarif nicht mehr verfügbar sein, muss die entsprechende Tarifdifferenz bezahlt werden. Abflugort und Reiseziel der Buchung müssen dieselben bleiben wie auf dem ursprünglichen Ticket.


Update 27.03.2020, 09:45 Uhr

Airlines erwarten nach Krise Extra-Hygienevorschriften (APA)

Flugpassagiere müssen sich künftig auf zusätzliche Hygienemaßnahmen einstellen, wenn der Flugbetrieb nach der Corona-Krise wieder anläuft. "Wir diskutieren mit den Behörden darüber, welche Regularien gelten wenn die Industrie wieder startet", sagte Rafael Schvartzman, Europachef beim Dachverband der Fluggesellschaften (IATA), am Donnerstag.

"Es werden neue Prozeduren eingeführt." Was, sei noch unklar. Grundsätzlich sei die Luft in Flugzeugen aber praktisch steril, weil die Filter mehr als 99 % der Mikroben auffingen.

Der Verband aus Genf forderte Behörden erneut auf, die strikten Vorgaben zur Erstattung von Tickets zu lockern. Es müsse erlaubt sein, stattdessen Gutscheine für künftige Flüge zu vergeben. "Es gibt einfach nicht genug Bargeld", sagte Schvartzman. Fluggesellschaften seien wegen der Reisebeschränkungen in einer tiefen Liquiditätskrise. Sie hätten im Durchschnitt nur für zwei Monate Mittel.

In Europa rechne der Verband durch die Flugausfälle in diesem Jahr mit Umsatzeinbußen im Passagiergeschäft von 76 Mrd. Dollar (67,9 Mrd. Euro) im Vergleich zum vergangenen Jahr, wie er Anfang der Woche vorrechnete. Der Corona-bedingte Einbruch der Passagierkilometer – die Zahl der von zahlenden Passagieren geflogenen Kilometer – dürfte nach der Prognose nirgends so groß sein wie in Europa: 46 %. Für Nordamerika rechnet der Verband nur mit einem Minus von 27 %.

Schvartzman lobte erste Initiativen vor allem in Skandinavien, um Airlines zu unterstützen. "Aber es reicht nicht", sagte er. Die IATA hatte den Bedarf an Steuererleichterungen, direkten Zuwendungen und Darlehen bereits auf weltweit 200 Mrd. Dollar geschätzt. Manchen Airlines drohe ohne Zuwendungen das Aus.

Am Mittwoch wurden nach Angaben von Schvartzman in Europa noch 5.800 Flüge durchgeführt, verglichen mit mehr als 29.000 Flügen pro Tag vor der Krise. Zu der Region zählt die IATA neben den EU-Ländern auch Russland, die Türkei Israel und ehemalige Sowjetrepubliken.


Update 27.03.2020, 09:20 Uhr

US-Regierung könnte Anteile von Airlines übernehmen (APA)

Die US-Regierung könnte sich nach Meinung von Präsident Donald Trump im Zuge eines Rettungsprogramms an strauchelnden Fluggesellschaften beteiligen. Die USA könnten es nicht zulassen, dass die Airlines wegen der Coronavirus-Epidemie Pleite gingen, sagte Trump am Donnerstag im Weißen Haus.

Falls die Regierung Fluggesellschaften mit Krediten oder Direkthilfen unterstütze, könne sie sich auch an ihnen beteiligen, sagte er. "Wenn wir das nicht machen, hätten wir keine Airlines mehr", sagte Trump.

Fluggesellschaften sind von der Coronavirus-Pandemie besonders schwer betroffen. Im riesigen Konjunkturpaket des US-Kongresses sind auch Milliardenhilfen für Airlines vorgesehen. Ob es sich dabei um Kredite, Direkthilfen oder eine Mischung aus beidem handeln würde, war zunächst noch unklar.

Der Senat hatte das Konjunkturpaket, mit dem rund zwei Billionen US-Dollar (1.847 Mrd. Euro) in die Wirtschaft gepumpt werden sollen, am Mittwochabend beschlossen. Die Zustimmung des Repräsentantenhauses wurde am Freitag erwartet.


Update 26.03.2020, 12:45 Uhr

Russland setzt wegen Pandemie Flugverkehr ins Ausland aus (APA)

Russland setzt von Freitag an fast alle Flugverbindungen ins Ausland wegen der Coronavirus-Pandemie aus. Das wies die Regierung in Moskau der Staatsagentur TASS zufolge am Donnerstag an. Davon ausgenommen seien Flüge, mit denen im Ausland festsitzende Russen in ihre Heimat zurückgeholt werden sollen. Nicht betroffen von der Regelung sind Inlandsflüge.

Der Flugverkehr war zuletzt bereits deutlich zusammengestrichen worden. So flog die Fluggesellschaft Aeroflot lediglich noch Berlin an.

In Russland haben sich nach offiziellen Angaben bisher (Stand vom Mittwoch) 658 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das Virus war bisher bei drei gestorbenen Menschen nachgewiesen worden. Wladimir Putin hatte die kommende Woche als arbeitsfrei erklärt, um die Ausbreitung der Lungenkrankheit einzudämmen.

Die Schweiz hat sich indes wegen der Pandemie im Personenverkehr mit dem Ausland weiter abgeschottet: Seit Mitternacht ist die Einreise nur noch Schweizer Bürgern erlaubt, sowie Personen mit einer Aufenthalts- oder einer Grenzgängerbewilligung. Bisher waren nur Italien, Deutschland, Frankreich, Österreich und Spanien sowie alle Nicht-Schengen-Staaten von diesen Einreisebeschränkungen betroffen. Durch die Ausweitung der Maßnahmen auf die verbleibenden Schengen-Staaten unterliegen nun alle Flüge aus dem Ausland denselben Einreisekontrollen, hatte das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement (Justizministerium, Anm.) am Mittwoch mitgeteilt.


    Update 25.03.2020, 09:55 Uhr

    Airline-Verband IATA ruft noch lauter nach Staatshilfe (APA/red)

    Der internationale Airline-Verband IATA hat vor einer Masseninsolvenz unter Fluggesellschaften in Folge der Corona-Krise gewarnt. Sollte nicht umgehend staatliche Finanzhilfe an Airlines fließen, denen das Geld gerade schnell ausgehe, könnte mehr als die Hälfte der Gesellschaften weltweit pleitegehen, erklärte IATA am Dienstag.

    Nach ihrer aktualisierten Schätzung erwartet die Lobbygruppe einen Umsatzausfall von 250 Mrd. Dollar (223,5 Mrd. Euro). Das wäre ein Rückgang um 44 % gegenüber dem Vorjahr. "Wir haben eine Liquiditätskrise, die mit vollem Tempo kommt - keine Einnahmen und laufende Kosten, daher brauchen wir dringend Geld", erklärte IATA-Generaldirektor Alexandre de Juniac. Der Verband bezifferte den Bedarf an Finanzhilfe wie schon vergangene Woche auf 200 Mrd. Dollar.

    Im Kampf gegen die Corona-Pandemie sind Airlines weltweit gezwungen, ihre Flotten weitgehend am Boden zu lassen. Mehr als 2.500 Flugzeuge sind an Flughäfen rund um den Globus geparkt, wie der Flugdatenspezialist Cirium ermittelte. So erklärte Europas größter Billigflieger Ryanair am Dienstag, im April und Mai voraussichtlich gar nicht zu fliegen. Denn nach der Erfahrung Chinas mit der Lungenkrankheit dauere es drei Monate, bis das Virus eingedämmt ist.

    Der AUA-Mutterkonzern Lufthansa, Condor oder TUIfly sind derzeit fast nur noch mit Rückholflügen von Touristen aus Deutschland beschäftigt. Am Montag waren nach Daten der Flugsicherungsbehörde Eurocontrol in Europa 75 % weniger Flüge unterwegs als vor Jahresfrist. Im zweiten Quartal wird die Kapazität bei Passagierflügen in Europa nach Einschätzung von IATA 90 % unter der des Vorjahreszeitraums liegen. Die europäischen Airlines seien deshalb besonders gefährdet, erklärte der Chefvolkswirt des Verbandes, Brian Pearce. Es werde voraussichtlich länger als ein halbes Jahr dauern, bis sich die Branche vom Corona-Schock erholen könne. Denn es gebe Anzeichen einer globalen tiefen Rezession, deshalb werde die Luftfahrt nicht so schnell wie bei der SARS-Krise 2003 wieder abheben.

    Einige Fluggesellschaften haben schon Bedarf an Staatshilfe angemeldet. Lufthansa-Chef Carsten Spohr hatte erklärt, das könne notwendig werden. Der deutsche Ferienflieger Condor teilte mit, mittlerweile einen Antrag auf staatliche Unterstützung eingereicht zu haben. Der Billigflieger Norwegian gilt als besonders gefährdet. Die Airline erhielt jetzt eine erste Zahlung von umgerechnet rund 25 Mio. Euro, wovon der Staat 90 % und zwei Banken die übrigen zehn Prozent übernahmen. Die Regierung hatte bis zu 250 Mio. Euro Hilfe in Aussicht gestellt.

    Von den britischen Fluggesellschaften hatten Easyjet und VirginAtlantic um Hilfe gebeten, während die British-Airways-Mutter IAG sich gegen Subventionen aussprach. Der britische Finanzminister teilte den Airlines einem Insider zufolge mit, sie könnten nur an staatliche Unterstützung kommen, wenn ihnen zuvor die privaten Investoren beigesprungen wären.

    Austrian Airlines forderte aufgrund ihrer "gut gefüllten Kassa", wie Alexis von Hoensbroech in einer Pressekonferenz mitteilte, noch keine Staatshilfe. Es würde derzeit alleine mit der "Staatshilfe" Kurzarbeit versucht zu arbeiten. Weitere Unterstützung darüber hinaus werde von der Dauer der Krise abhängen. Auch mit möglichen Zuschüssen des Mutterkonzerns Lufthansa beschäftige man sich derzeit nicht.


    Update 24.03.2020, 17:19 Uhr

    SpiceJet setzt Flüge aus zwischen 24.03. und 31.03.2020

    Gemäß den DGCA-Richtlinien hat SpiceJett alle seine Operationen von 24.03.2020 00:00 Uhr bis 31.03.2020 ausgesetzt. Die Flugbuchungen von allen Fluggästen im Zeitraum 25.03.2020 bis 31.03.2020 werden automatisch storiniert und ein Gutschein über den Gesamtbetrag wird ausgestellt, der innerhalb eines Jahres für eine Flugbuchung des SpiceJets-Programms eingenlöst werden kann. Der Gutschein ist nicht übertragbar. Neue Reservierungen mit Gutschein buchbar unter der Website oder per Email an api.request@spicejet.com


    Update 24.03.2020, 13:10 Uhr

    ANA fährt Flugangebot auf Minimum

    Die Fluglinie ANA verkehrt zwischen dem 29. März und dem 24. April 2020 lediglich dreimal pro Woche zwischen Frankfurt und Tokio/Haneda. Flugtage für die Strecke Frankfurt – Tokio/Haneda sind Montag, Donnerstag und Samstag. Die Airline startet nur vormittags um 11.30 Uhr mit dem Flug NH 204, der Rückflug von Tokio nach Frankfurt trägt die Flugnummer NH 203.

    Ebenso entfallen bis zum 24. April 2020 auch die Flugverbindungen von München, Düsseldorf und Wien nach Tokio. Alle drei Strecken waren bislang täglich bedient worden. In Europa entfallen auch die Flugverbindungen ab Brüssel und Paris komplett. Der Start der neuen Strecke Mailand – Tokio/Haneda wird auf Mai verschoben. Lediglich London bleibt – ebenso wie Frankfurt – mit drei wöchentlichen Flügen nach Tokio/Haneda an das Rumpf-Streckennetz der ANA angebunden.

    Update 17.03.2020, 14:10 Uhr

    ANA erhält Flugbetrieb zwischen Österreich/Deutschland und Japan aufrecht

    ANA hält nach der Streichung einzelner Flugtage ab dem 29. März und bis zum 24. April 2020 ein ausgedünntes Angebot ab Europa nach Tokio aufrecht. Insgesamt streicht das Unternehmen auf den internationalen Routen knapp 5.000 Flüge. 

    Die neueste tägliche Flugverbindung für den deutschsprachigen Raum, die Strecke zwischen Wien und Tokio/Haneda wird im genannten Zeitraum noch viermal pro Woche unter den Flugnummern NH205 und NH206 an den Flugtagen Montag, Mittwoch, Freitag und Samstag bedient.

    Ab dem 29. März entfällt der abendliche Returnflug zwischen Frankfurt und Tokio/Haneda mit den Flugnummern NH223 und NH224. Vormittags startet ANA aber weiterhin täglich unter der Flugnummer NH204 um 11.30 Uhr nach Tokio/Haneda. Damit bleibt eine tägliche Flugverbindung ab Frankfurt bestehen.
     
    Zwischen München und Tokio/Haneda verkehrt der japanische Marktführer − statt bisher siebenmal − nur noch viermal pro Woche (Flugnummern NH217/218). Von 29. März bis 11. April 2020 startet der ANA-Dreamliner dienstags, donnerstags, samstags und sonntags ab München – zwischen 12. und 24. April dann montags, mittwochs, freitags und samstags.
     
    Auf der Strecke zwischen Düsseldorf und Tokio/Narita entfallen vier Flüge pro Woche, so dass ANA sein Asien-Drehkreuz unter der Flugnummer NH210 noch dreimal pro Woche (Dienstag, Donnerstag und Sonntag) ansteuert.
     
    Das Fluggerät ändert sich jeweils nicht: Ab Frankfurt kommt eine Boeing 777 zum Einsatz, ab München, Düsseldorf und Wien werden hochmoderne Boeing 787-9 (Dreamliner) eingesetzt.

    Die Airline hält Fluggäste unter dem folgenden Link stets aktuell informiert: https://www.ana.co.jp/en/jp/topics/notice200127/ 


    Update 24.03.2020, 10:25 Uhr

    Turkish Airlines ändert Ausstellungsfrist 

    Turkish Airlines ändert die Ausstellungsfrist der kostenlosen Umbuchungen. Eine einmalige kostenlose Umbuchung ist damit nur mehr für Tickets, die bis zum 20.03.2020 ausgestellt und Flüge bis zum 31.12.2020 beinhalten, möglich. 

    Bei Codeshare-Tickets mit Ausstellungsdatum bis 20.03.2020 und Flugdatum bis 31.12.2020 kann bei Verfügbarkeit der original ausgestellten Buchungsklasse einmalig auf die Umbuchungsgebühr verzichtet werden.

    Sollten für die neuen Flüge die ursprünglich ausgestellten Buchungsklassen nicht verfügbar sein, entfällt einmalig die Umbuchungsgebühr, jedoch müssen die Preis- und Taxdifferenzen eingenommen werden. 

    Eine kostenfreie Umbuchung eines Codeshare-Flugs ist nur dann möglich, wenn auf einen TK-Operated-Codeshare Flug umgebucht wird.

    Die neuen Regelungen im Überblick

    • Das Original-Ticket muss bis zum 20.03.2020 ausgestellt worden sein und Flüge bis zum 31.12.2020 enthalten.
    • Die neu gebuchten Flüge müssen mit der IATA-Region und Kabinenklasse des Originaltickets übereinstimmen.
    • Die Umbuchung auf von Turkish Airlines und Anadolujet durchgeführte Flüge ist für Flugtermine bis zum 28.02.2021 möglich.
    • Innertürkische- oder ECN-TR-ECN – Tickets sind ausgenommen.
    • Auch Tickets, die auf einen nicht umbuchbaren Promotionstarif ausgestellt sind, können einmalig kostenfrei umgebucht/umgeroutet werden.
    • Bei Noshow gelten die Tarifregeln. Daher sind die umzubuchenden Flüge spätestens zwei Stunden vor Abflug aus der Buchung zu streichen.
    • Noshow - Ausnahme: Tickets, die bis zum 20.03.2020 ausgestellt wurden und Flüge bis 31.05.2020 beinhalten, können auch bei Noshow einmalig kostenfrei umgebucht werden.
    • Dieses einmalige kostenfreie Umbuchungsrecht gilt nur für Tickets, bei denen die Flüge nicht storniert wurden bzw. es nicht zu Flugplanänderungen gekommen ist.
    • Sollte es zu Flugstreichungen oder Flugplanänderungen von mehr als 15 Minuten gekommen sein, gelten die Involuntary – Bedingungen.
    • Bei Codeshare-Tickets mit Ausstellungsdatum bis 20.03.2020 und Flugdatum bis 31.12.2020 kann bei Verfügbarkeit der original ausgestellten Buchungsklasse einmalig auf die Umbuchungsgebühr verzichtet werden.
    • Sollten für die neuen Flüge die ursprünglich ausgestellten Buchungsklassen nicht verfügbar sein, entfällt einmalig die Umbuchungsgebühr, jedoch müssen die Preis- und Taxdifferenzen eingenommen werden.
    • Eine kostenfreie Umbuchung eines Codeshare-Flugs ist nur dann möglich, wenn auf einen TK-Operated-Codeshare Flug umgebucht wird. Ansonsten gelten die Tarifregeln.
    • Sollte der original gebuchte Flug spätestens 2 Stunden vor Abflug storniert worden sein, kann die kostenfreie Umbuchung auch nach dem Originalabflugdatum erfolgen.
    • Ticketerstattungen bei nicht-stornierten bzw. 15minütig-flugplangeänderten Flügen sind nur gemäß Tarifregeln möglich. *)
    • Alle vormals herausgegebenen Sonderrechtsveröffentlichungen im Zusammenhang mit der Corona-Epidemie verlieren hiermit ihre Gültigkeit.
    • Die Ticketgültigkeit kann ohne Einnahme einer Umbuchungsgebühr bis zum 28.02.2021 verlängert werden.
    • Miles&Smiles Meilentickets (ausgenommen innertürkische oder ECN-TR-ECN-Tickets) können ebenfalls einmalig kostenfrei umgebucht werden.
    • Die kostenfreie Umbuchung ist nur einmal möglich. Bei allen weiteren Umbuchungen sind Gebühren sowie Preis-undTax-Differenzen einzunehmen.
    • Bei der einmaligen kostenfreien Umbuchung ist in die Ticket-Endorsement der Hinweis „INV MSG ID 282429583“ einzutragen.

    *) Sollte es jedoch zu einer Flugstreichung bzw. Flugplanänderung von mind. 15 Min. gekommen sein, bleibt das Recht auf eine involuntary Ticketerstattung (bei nicht genutzten Flügen vollständig, bei teilangeflogenen anteilig) erhalten. In diesen involuntary Fällen ist bei dem Erstattungsvorgang der Hinweis „INV TK Flugnr (gestrichene Flugnr.) / Flugtag CNX“ anzugeben.


    Update 24.03.2020, 10:05 Uhr

    Wizz Air stellt Flüge von und nach Wien temporär ein

    Wizz Air hat mit Dienstag, den 24.03.2020, ab sofort alle Flüge bis 01. Mai 2020 von und nach Wien eingestellt. 

    Update 18.03.2020, 12:25 Uhr

    Wizz Air kündigt weitere Flugplanänderungen an

    Wizz Air kündigte an, die Flüge von Österreich nach Malta und in die Niederlande, aufgrund der Maßnahmen der österreichischen Behörden zur Minimierung der Verbreitung des Coronavirus, anzupassen.

    • Wien-Malta: ab 21. März keine Flugverbindungen; geplante Wiederaufnahme der Destination ab 11. April 2020
    • Wien-Eindhoven: ab sofort keine Flugverbindungen; geplante Wiederaufnahme der Destination ab 05. April 2020

    Update 17.03.2020, 13:45 Uhr

    Wizz Air erstattet vorerst kein Geld mehr zurück

    Wizz Air zahlt für abgesagte Flüge vorerst kein Geld mehr zurück. Die Kunden erhalten stattdessen automatisiert 120 % des Flugpreises als "Wizz-Gutschrift" auf einem "Wizz-Konto" gutgeschrieben. Bis 14. April können betroffene Kunden keine Erstattung mehr beantragen, teilte Wizz Air mit. Die Airline will so sein Kundencenter entlasten, hieß es zur Begründung.

    "Parallel zur Einführung des automatisierten Rückerstattungsverfahrens wird die Fluggesellschaft bis spätestens 14. April 2020 ihre Online-Antragsregistrierungsfunktion vorübergehend deaktivieren, um sicherzustellen, dass sie die mehr als 100 Mal so vielen Stornierungen, die in letzter Zeit eingegangen sind, bearbeiten können", erklärte die Billigfluglinie am Dienstag.

    Wizz Air betont, dass alle Kunden nach der Stornierung ihrer Flüge Anspruch auf eine Rückerstattung haben, "auch wenn es länger als üblich dauern sollte", wie es in der Mitteilung weiter hieß. Verbraucherschützer weisen allerdings auch darauf hin, dass Kundengelder im Falle einer Insolvenz einer Fluggesellschaft nicht abgesichert sind.

    Update 16.03.2020, 08:45 Uhr

    Wizz Air streicht weitere Flüge

    Wizz Air streicht ihre Flüge von Österreich nach Spanien und Frankreich im Zeitraum von 17. März bis 03. April, aufgrund der Maßnahmen der österreichischen Behörden. Zudem werden alle Flügen von und nach Polen bis auf weiteres eingestellt. 

    Passagiere mit Buchungen, die von den aktuellen Änderungen betroffen sind, werden automatisch per E-Mail informiert, falls die Kunden direkt auf wizzair.com oder über die Handy-App der Fluggesellschaft gebucht haben. 120 % des ursprünglichen Tarifs werden automatisch auf das WIZZ-Konto des Kunden hochgeladen, wobei dieser Betrag 24 Monate lang für den Kauf von Wizz Air-Produkten und -dienstleistungen verwendet werden kann.

    Der Fluggast kann sich für eine Rückerstattung in bar entscheiden - was länger dauern kann - und wird in einer separaten E-Mail über die notwendigen Schritte für eine Banküberweisung oder eine Überweisung auf ein Bankkonto informiert. In diesem Fall haben Kunden nur Anspruch auf 100 % des ursprünglichen Flugpreises.

    Passagiere, die ihre Buchungen über Reisebüros - einschließlich Online-Reisebüros - vorgenommen haben, sollten sich mit dem Unternehmen in Verbindung setzen, bei dem sie ihre Tickets gekauft haben. 

    Update 13.03.2020, 11:10 Uhr

    Wizz Air adaptiert den Flugplan nach Norwegen

    Alle Flüge von und nach Norwegen im Zeitraum von 16. März bis 3. April 2020 werden aufgrund von Maßnahmen der norwegischen Behörden zur Minimierung der Verbreitung des Coronavirus gestrichen. Alle betroffenen Passagiere werden automatisch per E-Mail informiert, falls die Kunden direkt auf wizzair.com oder über die Handy-App der Fluggesellschaft gebucht haben.

    120 Prozent des ursprünglichen Tarifs werden automatisch auf das WIZZ-Konto des Kunden hochgeladen, wobei dieser Betrag 24 Monate lang für den Kauf von Wizz Air-Produkten und -dienstleistungen verwendet werden kann. Der Fluggast kann sich für eine Rückerstattung in bar (in diesem Fall 100% des Flugpreises) entscheiden - was länger dauern kann - und wird in einer separaten E-Mail über die notwendigen Schritte für eine Banküberweisung oder eine Überweisung auf ein Bankkonto informiert. Passagiere, die ihre Buchungen über Reisebüros oder Online-Reisebüros vorgenommen haben, sind aufgefordert sich mit diesen Unternemen in Verbindung zu setzen. 

    Passagiere mögen sich dringend mit den zuständigen Behörden in Verbindung setzen, um genaue Einzelheiten zu den Reisebeschränkungen zu erfahren und ihre Reiseberechtigung zu bestätigen.. Wizz Air erinnert alle Passagiere daran, dass sie sich vor ihrer Reise über die Reisebedingungen des Ankunftslandes informieren müssen.

    Update 10.03.2020, 11:00 Uhr

    Wizz Air setzt alle Flüge nach Italien und Israel aus

    Wizz Air streicht von 10. März bis 03. April 2020 alle Flüge nach Italien. Außerdem werden von 12. bis 23. März 2020 alle Flüge nach Israel ausgesetzt.

    Die Flüge von Wien nach Rom-Fiumicino, Bari, Catania, Mailand-Malpensa und Neapel werden aufgrund der Sperrzone in Italien, gestrichen. Die Sperrzone wurde vom italienischen Premierminister zur Eindämmung des Coronavirus-Ausbruchs eingerichtet.

    Die Flüge von Wien nach Tel Aviv und Eilat werden aufgrund der Ankündigung einer 14-tägigen Quarantäne für alle ankommenden Passagiere, ausgesetzt. Die Quarantänemaßnahmen wurden von den israelischen Behörden zur Eindämmung des Coronavirus-Ausbruchs verhängt.

    Update 09.03.2020, 10:00 Uhr

    Wizz Air streicht weitere Italien-Flüge

    Aufgrund des zweiwöchigen Flugstopps, verhängt von der österreichischen Bundesregierung, für Direktflüge nach Norditalien, Südkorea und in den Iran, kommt es bei Wizz Air zu erheblichen Annullierungen auf bestimmten Strecken nach Norditalien (z.B. Mailand). Fluggäste, deren Buchungen von dieser Änderung betroffen sind, werden automatisch informiert.

    Weitere Infos unter www.wizzair.com 

    Update 06.03.2020, 09:40 Uhr

    Wizz Air adaptiert Flugplan

    Wizz Air hat aufgrund des israelischen Reiseverbots den Flugplan neu ausgerichtet, was zu einigen Stornierungen auf den Strecken Wien-Tel Aviv und Wien-Eilat führt.

    Fluggäste mit Buchungen, die von der Flugplanänderung betroffen sind, werden automatisch zum frühestmöglichen Zeitpunkt, jedoch mindestens 14 Tage vor dem ursprünglichen Flugdatum, informiert und auf eine Alternativstrecke umgebucht.

    Kunden, die direkt auf wizzair.com oder der mobilen App der Fluggesellschaft gebucht haben, erhalten eine E-Mail-Benachrichtigung, in der ihnen die kostenlose Umbuchung oder die volle Rückerstattung oder eine 120 prozentige Rückerstattung des ursprünglichen Flugpreises in Form einer WIZZ-Gutschrift angeboten wird.

    Passagiere, die über Reisebüros - einschließlich Online-Reisebüros - buchen, werden gebeten, sich für weitere Einzelheiten mit dem jeweiligen Reisebüro in Verbindung zu setzen.


    Update 23.03.2020, 14:50 Uhr

    Singapore Airlines kürzt ihre Kapazität um 96 % 

    Singapore Airlines wird 96 % ihrer Kapazität reduzieren. Damit werden 138 Flugzeuge der insgesamt aus 147 Flugzeugen bestehenden Flotte von Singapore Airlines und SilkAir am Boden bleiben. Die Singapore Airlines-Gruppe steht derzeit der größten Herausforderung seit ihrer Gründung gegenüber.

    Die Low-Cost-Tochterfluggesellschaft Scoot wird ebenfalls den größten Teil ihres Netzwerks aussetzen, was zur Folge hat, dass 47 der 49 Flugzeuge ihrer Flotte am Boden bleiben werden.

    Derzeit ergreift Singapore Airlines aktiv Maßnahmen zum Aufbau ihrer Liquidität und zur Senkung der Investitions- und Betriebskosten:

    • Laufende Gespräche mit den Flugzeugherstellern, um anstehende Flugzeugauslieferungen oder Zahlungen zu verschieben.
    • Gehaltskürzungen für das Management der Singapore Airlines-Gruppe sowie von weiteren Führungskräften nach deren Zustimmung und eine freiwillige unbezahlte Urlaubsregelung für bestimmte Führungspositionen.
    • In den vergangenen Tagen hat die Singapore Airlines-Gruppe ihre Kreditlinien in Anspruch genommen, um ihren unmittelbaren Cashflow zu decken.

    Das Unternehmen untersucht weiterhin Maßnahmen zur Sicherung ihrer Liquidität während dieser nie dagewesenen Einschränkung des weltweiten Flugverkehrs.

    Update 19.03.2020, 13:30 Uhr

    Singapore Airlines streicht weiter Flüge

    Singapore Airlines stellt zusätzliche Flüge in ihrem gesamten Netzwerk aufgrund der weltweiten Grenzschließungen ein. Aktuell betreibt die Fluggesellschaft nur mehr 50 % ihrer ursprünglich bis Ende April geplanten Kapazität. 

    Es gelten folgende Anpassungen für Flüge von Singapore Airlines im deutschsprachigen Raum:

    • Düsseldorf
      Flüge SQ338/337 werden ab sofort bis zum 30. Mai 2020 ausgesetzt.
    • München
      Flüge SQ328/327 werden ab sofort bis zum 31. Mai 2020 ausgesetzt.
    • Frankfurt
      Flüge SQ326/325 werden ab sofort bis zum 31. Mai 2020 ausgesetzt.
      Flüge SQ26/25 werden ab sofort bis zum 31. Mai 2020 ausgesetzt.
    • Zürich
      Flüge SQ346/345 werden noch bis zum 22. März, dann noch am 25. und am 27. März 2020 angeboten und mit einer A380 geflogen.
      Flüge SQ346/345 werden am 29. März 2020 statt mit einer A380 mit einer B777-300ER angeboten.
      Flüge SQ346/345 werden zunächst am 23.-24., 26., 28. März tageweise und vom 30. März bis zum 30. April 2020 vollständig ausgesetzt.

    Aktualisierungen zu den Reisebeschränkungen und Ausnahmerichtlinien aufgrund von Covid-19 sind auf der Webseite von Singapore Airlines hier abrufbar. Weitere Auskunft ist unter diesem Link verfügbar.

    Update 18.03.2020, 09:10 Uhr

    Singapore Airlines baut weiter Kapazitäten ab

    Singapore Airlines stellt zusätzliche Flüge in ihrem gesamten Netzwerk ein. Damit bietet die Fluggesellschaft nur noch 50 % der ursprünglich bis Ende April geplanten Kapazitäten an. 

    Alle Flüge ab Deutschland und der Schweiz mussten wie folgt annuliert werden:

    • Ab Deutschland bis zum 31. Mai 2020
    • Ab der Schweiz am 23., 24., 26. und 28. März 2020 und vom 30. März bis 30. April 2020

    Ab Österreich fallen sämtliche Flüge via Deutschland und der Schweiz während der oben erwähnten Zeitperiode aus. 

    Ticketstornierung für Flüge mit Singapore Airlines

    • Singapore Airlines verzichtet auf Umbuchungsgebühren für Tickets, die bis zum oder am 15. März 2020 für Reisen bis zum 31. Mai 2020 ausgestellt wurden. Kunden können ihre bestehenden Flüge stornieren, den Wert ihres Tickets behalten und ihre Reise zu einem späteren Zeitpunkt umbuchen, sobald sie ihre neuen Reisepläne konkretisieren können. Die neu geplante Reisetätigkeit sollte bis zum 31. März 2021 abgeschlossen sein. Diese Richtlinie bietet Kunden die Flexibilität ihre Reisepläne zu ändern und gilt für alle Flugbuchungen bis zum 31. Mai 2020. Für verschobene Reisedaten kann allerdings eine Tarifdifferenz anfallen.
    • Fluggäste, die ihre Tickets über ein Reisebüro gebucht haben, werden gebeten, sich mit ihrem Reisebüro in Verbindung zu setzen.
    • Kunden aus der Schweiz, die ihre Tickets auf der Website von Singapore Airlines gebucht haben, können sich an die Kundenbetreuer unter ch_feedback@singaporeair.com.sg wenden. Reisende aus Deutschland und Österreich werden gebeten sich unter DE_feedback@singaporeair.com.sg zu melden.
    • Kunden können sich auch an das Reservierungsteam in Singapur unter der Telefonnummer +65-6223-8888 oder durch Ausfüllen eines Online-Formulars über diesen Link wenden: https://www.singaporeair.com/request.form
    • Reisebüros, die Hilfe benötigen, werden gebeten, sich direkt mit dem Verkaufsbüro von Singapore Airlines in Verbindung zu setzen.

    Update 17.03.2020, 10:10 Uhr

    Singapore Airlines bietet Kunden kostenfreie und flexible Umbuchung an

    Singapore Airlines verzichtet mit sofortiger Wirkung auf alle Umbuchungsgebühren für Tickets, die bis zum oder am 15. März 2020 für Reisen bis zum 31. Mai 2020 ausgestellt wurden. Kunden können ihre bestehenden Flüge stornieren, den Wert ihres Tickets behalten und ihre Reise zu einem späteren Zeitpunkt umbuchen, wenn sie ihre neuen Reisepläne konkretisieren können. Die neu geplante Reisetätigkeit sollte bis zum 31. März 2021 abgeschlossen sein. Für verschobene Reisedaten kann eine Tarifdifferenz anfallen.

    Passagiere, die ihre Tickets direkt über Singapore Airlines gebucht haben, sollten das Online-Formular zur Kontaktaufnahme nutzen oder sich an die jeweiligen lokalen Reservierungsteams der Fluggesellschaft wenden. Kunden, die ihre Tickets über Reisebüros gebucht haben, sollen sich mit ihrem dortigen Ansprechpartner in Verbindung setzen.

    Aktualisierungen zu den Reisebeschränkungen und Ausnahmerichtlinien aufgrund von Covid-19 sind auf der Webseite von Singapore Airlines hier abrufbar.

    Update 13.03.2020, 15:20 Uhr

    Information zu Singapore Airlines Flugverbindungen in Europa

    Die Behörden in Singapur haben die folgenden Schritte unternommen, um das Risiko einer Ausbreitung von Covid-19 im Land einzudämmen:

    • Ab dem 15. März 2020, d.h. ab 23:59 Uhr (Ortszeit Singapur), dürfen alle neuen Besucher, die innerhalb der letzten 14 Tage nach Frankreich, Deutschland, Italien und Spanien gereist sind, nicht mehr nach Singapur einreisen oder durch Singapur reisen.
    • Wiederkehrende Staatsbürger Singapurs, Einwohner und Inhaber von Pässen für Langzeitbesuche (einschließlich Arbeitsausweise und -genehmigungen, Studentenausweis, Pass für Unterhaltsberechtigte), die innerhalb der letzten 14 Tage nach Frankreich, Deutschland, Italien und Spanien    gereist sind, dürfen nach Singapur einreisen. Sie erhalten jedoch die Auflage zu einer 14-tägige häusliche Quarantäne („Stay-At-Home Notice“ - SHN).
    • Langzeit-Staatsangehörige benötigen außerdem ein Schreiben des Arbeitsministeriums von Singapur, das von ihrem Arbeitgeber beantragt wird, bevor ihnen die Einreise gestattet wird. Arbeitgeber können hier das Schreiben des „Ministry of Manpower“ (MoM) beantragen.

    Es gelten folgende Anpassungen für Flüge von Singapore Airlines in Europa:

    Düsseldorf

    • SQ338/337 wird vom 17. März bis zum 30. Mai 2020 ausgesetzt.

    München

    • SQ328/327 wird vom 17. März bis zum 31. Mai 2020 ausgesetzt.

    Frankfurt

    • SQ326/325 wird vom 16. März bis zum 31. Mai 2020 ausgesetzt.
    • SQ26/25 wird vom 17. März bis zum 31. Mai 2020 ausgesetzt.

    Barcelona

    • SQ388/387 wird vom 16. März bis zum 31. Mai 2020 ausgesetzt.

    Mailand

    • SQ356/355 wurde vom 8. März bis zum 31. Mai 2020 ausgesetzt.
    • SQ378/377 wurde vom 7. März bis zum 30. Mai 2020 ausgesetzt.

    Rom

    • SQ366/365 wird vom 14. März bis zum 31. Mai 2020 ausgesetzt.

    Paris

    • SQ336/335 wird vom 16. März bis zum 31. Mai 2020 ausgesetzt.
    • SQ334/333 wird vom 16. März bis zum 28. März ausgesetzt.

    Weitere Flüge nach Europa:

    • Es gibt derzeit keine Änderungen bei anderen Flügen von Singapore Airlines nach Europa, außer denen, die bereits im Rahmen der laufenden Anpassungen des Netzwerks angekündigt wurden, die hier zu finden sind.
    • Passagiere werden benachrichtigt, wenn ihre Flüge gestrichen wurden. Kunden sollten die Website von Singapore Airlines für die neuesten Informationen über ihre Flüge besuchen.

    Update 13.03.2020, 15:20 Uhr

    Ticketstornierung für Flüge mit Singapore Airlines

    Singapore Airlines verzichtet auf alle Stornierungs- und Umbuchungsgebühren für Kunden, die vom 10. März 2020 bis zum 31. Mai 2020 mit Tickets reisen, die am oder vor dem 13. März 2020 für Reisen von und nach Deutschland, Frankreich, Spanien und Italien ausgestellt wurden. Für umgebuchte Reisen muss das neue Reisedatum am oder vor dem 31. August 2020 beginnen.

    Fluggäste, die ihre Tickets über ein Reisebüro gebucht haben, werden gebeten, sich mit ihrem Reisebüro in Verbindung zu setzen.

    Kunden können sich auch an das Reservierungsteam in Singapur unter der Telefonnummer +65-6223-888 oder durch Ausfüllen eines Online-Formulars über diesen Link wenden: https://www.singaporeair.com/request.form

    Aufgrund des hohen Anfragevolumens wird um Verständnis gebeten, da es länger als üblich dauern kann, bis die Kundenbetreuer antworten. 

    Reisebüros, die Hilfe benötigen, werden gebeten, sich direkt mit dem Verkaufsbüro von Singapore Airlines in Verbindung zu setzen.


    Update 23.03.2020, 10:30 Uhr

    Fiji Airways sagt alle Flüge bis Ende Mai ab

    Fiji Airways sagt alle Flüge bis Ende Mai ab, mit Ausnahme einer zweimal wöchentlichen Verbindung zwischen Singapur und Nadi. Die letzten Rückholflüge wurden am 22. März durchgeführt. 

    Rückflüge zwischen Nadi und Brisbane, Melbourne, Christchurch, Wellington, Hongkong, Tokio (Narita), Apia, Tarawa, Weihnachtsinsel (Kiritimati), Vava'u und San Francisco sind ab sofort eingestellt. Rückflüge zwischen Suva und Sydney, Auckland und Port Vila sowie Verbindungen zwischen Apia-Honolulu und der Weihnachtsinsel (Kiritimati) -Honolulu werden ebenfalls mit sofortiger Wirkung eingestellt.

    Die Annullierungen gelten bis Ende Mai und können weiter verlängert werden, wenn die Reisebeschränkungen bestehen bleiben. In Zusammenarbeit mit ausländischen Botschaften und Regierungen wird Fiji Airways während der Sperrfrist einmalig Ad-hoc-Flüge durchführen, damit die Bürger / Einwohner nach Hause oder zu ihrem Herkunftsort zurückkehren können. Rückholflüge von / nach Tokio (Narita) und Hongkong sind für den 27. bzw. 29. März geplant. Weitere Informationen finden Sie auf der Website. 


    Update 20.03.2020, 10:30 Uhr

    14tägige Quarantäne für alle Heimkehrer (APA)

    Für all jene, die via Luftweg nach Österreich einreisen, gilt seit Mitternacht in der Nacht auf Freitag die Verpflichtung zur 14-tägigen Selbstquarantäne. Das geht aus einer Verordnung von Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) hervor, die nun veröffentlicht wurde. Die Regelung gilt bis einschließlich 10. April. Die Bestimmung gilt für alle Rückkehrer, die via Flugzeug einreisen.

    Der Antritt der Heimquarantäne muss mittels eigenhändiger Unterschrift bestätigt werden, heißt es in der Verordnung. Dies gilt auch für Fremde, wenn sie über ein von Österreich ausgestelltes Visum D verfügen oder aufgrund einer Aufenthaltsberechtigung oder einer Dokumentation des Aufenthaltsrechts nach dem Fremdenpolizeigesetz, dem Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetz oder dem Asylgesetz 2005 zum Aufenthalt in Österreich berechtigt sind.

    Sonstigen Drittstaatsangehörigen ist die Einreise nach Österreich von außerhalb des Schengenraums auf dem Luftweg grundsätzlich untersagt. Ausgenommen von dieser Regelung sind Mitglieder des Personals diplomatischer Missionen, Angestellte internationaler Organisationen sowie im gemeinsamen Haushalt lebende Familienangehörige dieser Personen.

    Auch Angestellte internationaler Organisationen, humanitäre Einsatzkräfte, Pflege- und Gesundheitspersonal, Transitpassagiere, sowie Personen, die im Güterverkehr tätig sind, dürfen einreisen. Andere Fremde dürfen nur dann über den Luftweg nach Österreich einreisen, wenn sie ein Gesundheitszeugnis in deutscher oder englischer Sprache vorlegen. Darin muss ein negativer Coronavirus-Test bestätigt sein, der nicht älter als vier Tage ist. Wer das Gesundheitszeugnis bei der Einreise nicht vorlegen kann, ist für 14 Tage in einer geeigneten Unterkunft unterzubringen, die in diesem Zeitraum nicht verlassen darf.


    Update 20.03.2020, 10:30 Uhr

    EU zahlt für Rückkehr Tausender Urlauber nach Europa (APA)

    Zehntausende Fernreisende aus Europa wollen angesichts der Coronavirus-Krise rasch heimkehren. Das hat die EU-Kommission am Donnerstag mitgeteilt und versprochen, einen großen Teil der Kosten zu übernehmen.

    Für Freitag sind weitere Maschinen für die Rückholung von Österreichern angekündigt. Um 11:00 Uhr starten vom Flughafen Teneriffa Süd 212 Passagiere gen Wien. Der Level-Flieger wird um 16.30 Uhr in Wien sein. Zur gleichen Zeit startet in Tunis eine Level-Maschine mit 210 Menschen an Bord. Für Langstreckenflüge aus dem afrikanischen bzw. asiatischen Raum laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren, hieß es aus dem Außenministerium.

    Auf dem Flughafen Wien in Schwechat ist Donnerstagfrüh der vorerst letzte Flug der Austrian Airlines im regulären Betrieb angekommen. Die Boeing 767-300 aus Chicago landete um 8.07 Uhr. An Bord des Kurses OS 066 waren nach AUA-Angaben 132 Passagiere. Die meisten der Fluggäste kehrten wegen der Coronavirus-Pandemie nach Hause zurück.

    Für die Rückholung EU-Reisender hat die Brüsseler Behörde allerdings auch auf Nachfragen offen gelassen, ob nicht eigentlich Reiseveranstalter und Fluggesellschaften verantwortlich seien. Sie teilte vielmehr mit, die Kommission werde bis zu 75 % der Reisekosten tragen.

    "Zum jetzigen Zeitpunkt haben bereits mehr als 100.000 Männer, Frauen und Kinder in der Ferne ihren Wunsch geäußert, so schnell wie möglich nach Europa zurückzukehren", sagte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in einer Videobotschaft. "Wir sind dazu da, ihnen bei dieser Rückkehr zu helfen." Man bereite Flüge aus Peru, den Malediven, der Mongolei und vielen afrikanischen Ländern vor. Deutschland etwa habe um EU-Unterstützung für 13 Rückkehrerflüge aus Ägypten, Marokko, den Philippinen, Tunesien und Argentinien für mehr als 3.000 Personen gebeten.

    Diese Woche haben der Kommission zufolge zwei österreichische Flüge mit Unterstützung des Europäischen Zivilschutz-Mechanismus schon 604 EU-Bürger aus Marokko zurückgebracht. Die Einrichtung habe seit dem Ausbruch des Coronavirus an der Heimholung von 1.159 EU-Bürgern aus dem chinesischen Wuhan, aus Japan, Oakland und Marokko mitgewirkt.

    Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) hatte am Mittwochabend mitgeteilt, dass AUA und Laudamotion 600 Österreicher aus Gran Canaria, Teneriffa und Ägypten nach Wien gebracht hätten. Rund 150 österreichische Touristen seien in Kooperation mit anderen Staaten aus Amsterdam, Moskau und Kiew zurückgekehrt. Insgesamt seien in den ersten beiden Tagen der großen Rückholaktion mehr als 1.300 Personen nach Österreich gebracht worden. Die Zahl der in mehr als 100 Ländern festsitzenden heimischen Urlauber wurde mit 47.000 angegeben.

    Ziel sei es, mit den Rückholaktionen möglichst viele österreichische Reisende nach Hause zu bringen, hieß es aus dem Außenministerium. Alle Flüge konnten ohne Behinderung durchgeführt werden.

    Tschechien hole gerade Europäer aus Vietnam zurück, sagte ein Kommissionssprecher.


    Update 20.03.2020, 10:00 Uhr

    Brussels Airlines fliegt mehr als 9.500 Belgier heim

    Auf 56 Sonderflügen bringt die belgische Airline aktuell 9.500 Belgier aus mehr als 14 Ländern zurück in ihre Heimat. In den folgenden Tagen bleibt Brussels Airlines zudem in Bereitschaft, um weitere Sonderflüge bei Bedarf durchführen zu können. Die ersten Flüge aus Agadir und Marrakesch, vier insgesamt, landeten bereits am Mittwoch. 

    Update 17.03.2020, 14:00 Uhr

    Brussels Airlines setzt alle Flüge vom 21. März bis 19. April vorübergehend aus

    Angesichts der außergewöhnlichen Umstände, die durch die weltweite Coronavirus-Krise verursacht wurden, hat Brussels Airlines beschlossen, den Flugbetrieb ab dem 21. März 2020 bis einschließlich 19. April vorübergehend einzustellen. Bis dahin wird der Flugbetrieb von Brussels Airlines schrittweise und kontrolliert und strukturiert reduziert, um dies zu erreichen Passagiere und Besatzungen nach Hause.

    Alle interkontinentalen Abflüge nach Afrika werden ab morgen, dem 17. März, aus Gründen der Konnektivität mit dem Kurzstreckennetz auf den Nachmittag verschoben. Die belgische Fluggesellschaft wird weiterhin eine minimale Kapazität auf Bereitschaftsbasis für Rückführungsflüge halten, falls dies erforderlich sein sollte.

    Zudem befindet sich die belgische Fluggesellschaft in Gesprächen mit der Regierung um finanzielle Unterstützung. 

    Geänderte Storno- und Umbuchungsbedingungen

    Passagiere auf Flügen, die innerhalb der nächsten Tage geplant waren und aufgrund der aktuellen außergewöhnlichen Situation storniert werden, werden automatisch umgebucht. Brussels Airlines bittet Passagiere mit einem Flug bis Freitag, den Status ihrer Umbuchung auf brusselsairlines.com unter "Meine Buchung" zu überprüfen. Kunden, die während des Buchungsvorgangs ihre Telefonnummer oder E-Mail-Adresse angegeben haben, sowie Mitglieder des Vielfliegerprogramms Miles & More werden automatisch per SMS oder E-Mail über Änderungen im Flugprogramm informiert.

    Passagiere, deren Linienflüge in den nächsten sieben Tagen nicht stattfinden, werden gebeten, sich in den kommenden Tagen nicht an das Service Center zu wenden. Auf diese Weise geben sie den Service-Center-Agenten die Möglichkeit, sich zuerst um die Kunden zu kümmern, die eine sofortige Abreise haben.

    Wie letzte Woche angekündigt, bietet Brussels Airlines allen Passagieren eine erweiterte Goodwill-Vereinbarung an: Die Passagiere haben bis zum 01. Juni Zeit, sich für ein neues Reisedatum zu entscheiden und ihr Ticket gegebenenfalls auf ein anderes Ziel zu ändern.

    Der Leiter des Kundendienstes von Brussels Airlines, Tanguy Cartuyvels, bittet alle Kunden um Geduld: "Unsere Kollegen bemühen sich, die Fragen unserer Kunden so schnell wie möglich zu beantworten. Aufgrund des hohen Anfragenvolumens gibt es jedoch längere Wartezeiten. Ich frage daher Für Ihre Geduld, aber seien Sie versichert, dass wir niemanden im Stich lassen werden: Alle Kundenanfragen werden bearbeitet."


    Update 20.03.2020, 09:20 Uhr

    TAP Air Portugal reduziert Flugbetrieb

    TAP wird seine Geschäftstätigkeit vorübergehend reduzieren und einen großen Teil ihrer Flugzeugflotte stilllegen.

    Kundeninformation

    Kunden, die in diesem Zeitraum von Flugstornierungen betroffen sind, erhalten auf der Website refunds.flytap.com einen Gutschein in Höhe des für den Kauf des Tickets gezahlten Betrags und können so problemlos entscheiden, wann und wohin sie reisen möchten. Mit diesem Gutschein können die Kunden innerhalb eines Jahres zu jedem von TAP betriebenen Ziel reisen und unter www.flytap.com buchen, ohne den Kundenservice zu kontaktieren.

    Nachfolgend finden Sie eine Liste der Strecken, die von TAP zwischen dem 23. März und dem 19. April durchgeführt werden. Diese können angepasst werden, wenn die Umstände es erfordern.

    RouteFrequenz
    Südamerika 
    Lissabon - Sao Paulo (GRU)3 Flüge/Woche
    Nordamerika 
    Lissabon - Newark (EWR)2 Flüge/Woche
    Lissabon - Boston (BOS)2 Flüge/Woche
    Lissabon - Toronto (YYZ)2 Flüge/Woche
    Lissabon - Miami (MIA)2 Flüge/Woche
    Europa 
    Lissabon - Luxemburg (LUX)2 Flüge/Woche
    Lissabon - Genf (GVA)2 Flüge/Woche
    Lissabon - Frankfurt (FRA)2 Flüge/Woche
    Lissabon - London (LHR)4 Flüge/Woche
    Lissabon - Paris (ORY)2 Flüge/Woche
    Lissabon - Amsterdam (AMS)2 Flüge/Woche
    Portugal 
    Lissabon - Porto (OPO)3 tägliche Flüge
    Lissabon - Funchal (FNC)2 tägliche Flüge
    Lissabon - Ponta Delgada (PDL)1 täglicher Flug
    Lissabon - Terceira (TER)3 Flüge/Woche

    Update 12.03.2020, 09:30 Uhr

    TAP Air Portugal passt Kapazitäten an

    Nach der Entscheidung der letzten Woche, 1.000 Flüge zu streichen, hat das Unternehmen beschlossen, die Kapazität für die nächsten Monate um etwa 2.500 weitere Flüge zu reduzieren. Das Ergebnis dieser Maßnahmen ist eine Gesamtreduzierung des Angebots um 3.500 Flüge, was sieben Prozent aller im März geplanten Flüge entspricht, elf Prozent im April und 19 % im Mai.

    Diese Maßnahmen sind durch den jüngsten Rückgang der Flugbuchungen für die kommenden Monate begründet und betreffen vor allem Flüge von und nach den am stärksten betroffenen Regionen und Städten – insbesondere in Italien –, aber auch andere europäische Märkte mit erheblichem Nachfragerückgang, wie Spanien und Frankreich, sowie einige interkontinentale Flüge.

    Update 16.03.2020, 10:30 Uhr

    TAP Air Portugal gewährt kostenlose Umbuchung von Flügen

    Für mehr Flexibilität bei der Änderung von Reisedaten und Reisezielen kündigt die Fluggesellschaft folgende Kulanzregeln an:

    • Für Tickets die bis zum 07. März ausgestellt wurden, mit Reisebeginn bis 31. Mai 2020 können Kunden jetzt ihr Flugdatum und ihr Ziel ohne eine Gebühr ändern. Der neue Flug kann bis zum Stichtag 31.Dezember 2020 gewählt werden. Weitere Bedingungen unter https://www.flytap.com/de-de/latest-updates 
    • Für Tickets, die zwischen dem 8. und 31. März 2020 ausgestellt werden, gelten die Konditionen, die bereits im Rahmen der Kampagne „Mit Vertrauen buchen“ in Kraft sind. (https://www.flytap.com/de-de/buchen-sie-mit-vertrauen) 

    Für mehr Komfort und Schnelligkeit bietet TAP allen Kunden das Tool "Meine Buchung verwalten" an, mit dem sie ihre Buchung auf der Website selbst verwalten können. Verfügbar unter https://www.flytap.com/de-de/buchung-verwalten-flug. Den Status ihres Fluges können Kunden unter https://www.flytap.com/de-de/fluginformation-instrument einsehen.


    Update 18.03.2020, 09:55 Uhr

    Royal Jordanian Airlines aktualisiert Storno- und Umbuchungsbedingungen

    Für den folgenden Verkaufs- und Reisezeitraum gelten folgende Bedingungen:

    • Tickets ausgestellt vom 16. März 2020 bis zum 15. April 2020
    • Gültigkeitsdauer der Reise vom 15. April 2020 bis zum 20. Mai 2020
    • Die Änderung des Datums ist kostenlos (Aufhebung der Vertragsstrafe). Bei Anwendung wird ein Preisunterschied erhoben.
    • Rückerstattbare Tickets können mit Null Strafgebühren erstattet werden (nicht erstattungsfähige Steuern bleiben nicht erstattungsfähig)
    • Nicht erstattungsfähige Tickets bleiben nicht erstattungsfähig.  

    Update 17.03.2020, 10:00 Uhr

    Royal Jordanian Airlines stellt Flugbetrieb ein

    Alle Flüge von 17.03. bis einschließlich 31.03.2020 sind gestrichen. Näher Informationen finden Sie auf der Homepage unter www.rj.com 

    Stornoupdate

    Aufgrund der Auswirkungen des Coronavirus gelten die nachstehenden Vorschriften und Bedingungen.

    • Im Falle einer Flugannullierung:
      • Vollständige Rückerstattung mit allen Steuern genehmigt (O7, E3, XL und YL müssen erstattet werden)
      • Die erste Änderung ist kostenlos und verzichtet bei Anwendung auf Preisunterschiede.
    • Alle Netzwerke und die eingeschränkten Nationalitäten aufgrund neuer Einreisebestimmungen:
      • Die erste Änderung ist kostenlos, die Differenz muss eingezogen werden.
    • Alle oben genannten Punkte sind wie folgt einzuschränken:
      • Verkaufsgültigkeit: Ticket ausgestellt am / vor dem 31. März 2020
      • Reisegültigkeit: Beginn am / vor dem 31. März 2020
      • Passagiere haben die Möglichkeit, ihre Tickets für ein Jahr (ab dem Tag der Ausstellung) einzufrieren, wenn sie am / vor dem 31. März 2020 reisen

    Zu verwendender Tourcode: JOI4032020694D

    Update 13.03.2020, 10:10 Uhr

    Royal Jordanian ändert Vorschriften und Bedingungen

    Im Falle einer Flugstornierung (aus kommerziellen Gründen)
    ist die erste Reservierungsänderung kostenlos und verzichtet auf Preisunterschiede, falls angewendet, eine vollständige Rückerstattung mit allen Steuern genehmigt (O7, E3, XL und YL müssen erstattet werden) und teilweise genutzte Tickets werden nach unfreiwilligen RJ-Verfahren gesichert.
     
    Im Falle einer Flugannullierung (aufgrund staatlicher Beschränkungen)
    ist die erste Reservierungsänderung kostenlos und die Preisdifferenz wird bei Anwendung erhoben.
    Die Rückerstattung muss gemäß den Ticketbedingungen erfolgen (keine vollständige Rückerstattung) und teilweise genutzte Tickets werden nach unfreiwilligen RJ-Verfahren gesichert.
     
    Für alle Netzwerke und die eingeschränkten Nationalitäten aufgrund neuer Einreisebestimmungen 
    ist die erste Reservierungsänderung kostenlos, die Differenz des zu sammelnden Tarifs.

    Alle oben genannten Punkte sind wie folgt einzuschränken:
    • Verkaufsgültigkeit: Ticket ausgestellt am / vor dem 31. März. 2020
    • Reisegültigkeit: Beginn am / vor dem 31. März 2020
    • Passagiere haben die Möglichkeit, ihre Tickets bis zu einem Jahr (ab dem Tag der Ausstellung) einzufrieren, wenn sie am / vor dem 31. März 2020 reisen
     
    RJ bietet im Falle von Rückerstattungsanträgen, die heute bis Ende März 2020 gültig sind, die Möglichkeit, den nicht verwendeten Wert des Tickets erneut an ein EMD (Electronic Miscellaneous Document) auszustellen. Passagiere können daher wie folgt von EMDs profitieren:
    • Die EMD-Gültigkeit ist höher als die Gültigkeit des gekauften Tickets, da sie ab dem neuen Neuausstellungsdatum und nicht ab dem ursprünglichen Ticketausstellungsdatum beginnt (erweiterte Gültigkeit).
    • Das EMD gewährt den Passagieren auch die Möglichkeit der Umleitung, da sie den Wert des EMD für jede andere Route nutzen können.
    • EMD ist ein Jahr ab Ausstellungsdatum gültig und kann nicht erstattet oder für eine andere Route wiederverwendet werden.
     
    Das Verkaufsteam in Ihrer Station beantwortet gerne alle Fragen zu den oben genannten Themen.  Zu verwendender Tourcode JOI4032020694D

    Update 09.03.2020, 12:20 Uhr

    Royal Jordanian Airlines passt Konditionen an

    Royal Jordanian Airlines informiert über geänderte Vorschriften und Bedingungen aufgrund des Coronavirus:

    Im Falle einer Flugannullierung: 

    • Vollständige Rückerstattung mit allen Steuern genehmigt (O7, E3, XL und YL müssen erstattet werden)
    • Die erste Änderung ist kostenlos und verzichtet bei Anwendung auf Preisunterschiede

    Gesamtes Netzwerk und die eingeschränkten Nationalitäten aufgrund neuer Einreisebestimmungen:

    • Die erste Änderung ist kostenlos, die Differenz muss eingezogen werden

     Alle oben genannten Punkte sind wie folgt einzuschränken:

    • Verkaufsgültigkeit: Ticket ausgestellt am / vor dem 31. März 2020
    • Reisegültigkeit: Beginn am / vor dem 31. März 2020
    • Passagiere haben die Möglichkeit, ihre Tickets für ein Jahr (ab dem Tag der Ausstellung) einzufrieren, wenn sie am / vor dem 31. März 2020 reisen

     Zu verwendender Tourcode: JOI4032020694D

    Update 26.02.2020, 14:30 Uhr

    Royal Jordanian Airlines - Flüge nach Rom ausgesetzt

    Royal Jordanian Airlines hat seine Flüge von Amman nach Rom ab heute (Mittwoch, 26. Februar 2020) bis auf weiteres eingestellt. Derzeit konsolidiert RJ auch mehrere Flüge von Amman zu seinen Stationen in Fernost, wodurch der Durchschnitt der Stornierungen des wöchentlichen asiatischen Flugbetriebs auf bis zu 50 % steigt.

    RJ ergreift derzeit Vorsichtsmaßnahmen, um Besatzungsmitglieder, Mitarbeiter an vorderster Front und Reisende zu schützen und ihre Sicherheit zu gewährleisten.


    Update 13.03.2020, 11:20 Uhr

    EL AL Israel Airlines informiert zu Flugstrecken

    Ab Sonntag, den 15. März 2020, wird EL AL Israel Airlines den Betrieb auf einigen Strecken schrittweise einstellen. Zu den weiterhin bestehenden und regelmäßigen Flugverbindungen zählen die Route zu den USA, Kanada, England, Frankreich und Südafrika.

    Die israelische Airline bietet seinen Kunden volle Flexibilität für die Reservierungen: EL AL Israel Airlines Ticketinhaber, deren Reise bis zum 31. März 2020 anzutreten wäre, können ihre Tickets für Abflüge bis zum 28. Februar 2021 umbuchen. Die Umbuchung ist kostenlos und muss vor Abflug erfolgen. Passagiere sollten beachten, dass etwaige Tarifdifferenzen bei nichtverfügbaren Kapazitäten zu bezahlen sind.

    Die Flugänderungen im Überblick

    • Flüge nach Europa (außer London und Paris) werden bis Sonntagabend (15.3.2020) eingestellt.
    • Der letzte Flug nach Boston startet am Sonntag (15.3.2020).
    • Der letzte Flug nach Mumbai startet am Sonntag (15.3.2020).
    • Der letzte Flug nach San Francisco startet am Montag (16.3.2020).
    • Die letzten Flüge nach Moskau und Brüssel starten am Montag (16.3.2020).
    • Der letzte Flug nach Miami startet am Mittwoch (18.3.2020).
    • Der letzte Flug nach Los Angeles startet am Mittwochnachmittag (18.3.2020).

    Update 11.03.2020, 10:15 Uhr

    EL AL Israel Airlines hält Flugrouten aufrecht

    EL AL Israel Airlines wird aufgrund der aktuellen Situation entsprechende Anpassungen am Flugplan vornehmen, die Flüge von und nach Israel sollen allerdings weiterhin fortgesetzt werden. Der Erstflug der Chicago-Flugroute wird auf den 28. Juni 2020, der Erstflug der Düsseldorf-Flugroute auf den 03. Juli 2020 und der Erstflug der Tokio-Flugroute auf den 29. August verlegt.

    EL AL Israel Airlines Ticketinhaber, deren Reise bis zum 31.3.2020 anzutreten wäre, können ihre Tickets für Abflüge bis zum 28.2.2021 umbuchen. Die Umbuchung ist kostenlos und muss vor Abflug erfolgen. Passagiere sollten beachten, dass etwaige Tarifdifferenzen bei nichtverfügbaren Kapazitäten zu bezahlen sind. In Anbetracht der jüngsten Ereignisse wird das Unternehmen seinen Matmid-Vielfliegern ermöglichen, ihren Premium-Status im Matmid-Vielfliegerclub beizubehalten. Mitglieder, deren Status bis Ende August abläuft, können ihren Status für weitere sechs Monate behalten. Das Unternehmen wird in naher Zukunft weitere Vielflieger-Updates bereitstellen. Mehr Informationen zu der aktuellen Richtlinie finden Passagiere hier.

    Update 06.03.2020, 08:00 Uhr

    EL AL Israel Airlines kündigt sofortige Rationalisierungs- und Kostensenkungsmaßnahmen an

    Aufgrund der Entscheidung des israelischen Gesundheitsministeriums infolge des Coronavirus hat EL AL Israel Airlines eine Reihe sofortiger Rationalisierungsmaßnahmen für den Betrieb der Fluggesellschaft angekündigt, mit der dringenden Notwendigkeit, Kosten zu senken und die Belegschaft anzupassen.

    EL AL Israel Airlines erlebt in der aktuellen Situation einen deutlichen Rückgang der Nachfrage nach Flügen. Folgende Maßnahmen wurden deshalb angekündigt, die in den kommenden Tagen in Kraft treten sollen:  

    • Gehaltskürzungen von 20 % für den Verwaltungsrat und die Mitglieder der Geschäftsleitung von EL AL zum 01. März
    • Eine Entlassung von 1.000 Zeitarbeitskräften und Festangestellten infolge des Rückgangs des Tätigkeitsvolumens und des Einkommensrückgangs
    • Eine Aufforderung an die israelische Gewerkschaftsföderation „Histadrut" und den Arbeitnehmervertreter von EL AL, die Löhne der Arbeitnehmer mit höheren Löhnen unter den regulären Arbeitnehmern des Tarifvertrags um 20 % zu senken
    • Aussetzung der Aufnahme neuer Mitarbeiter in das Unternehmen, bis sich die Situation ändert
    • Aktuelle Beseitigung aller nicht wesentlichen und nicht notwendigen Ausgaben

    Update 03.03.2020, 13:30 Uhr

    EL AL Israel Airlines kündigt aktuelle Richtlinien zum Umtausch von Tickets an

    Alle EL AL Ticketinhaber mit Flugzielen von und nach Europa für Abflüge vom (einschließlich) 31. März 2020 bis 31. Juli 2020 können ihre Tickets kostenlos umbuchen. Passagiere sollten beachten, dass etwaige Tarifdifferenzen bei nichtverfügbaren Kapazitäten zu bezahlen sind.

    EL AL Israel Airlines behält sich das Recht vor, die Richtlinie jederzeit zu ändern oder zu streichen.


    Update 10.03.2020, 09:30 Uhr

    Finnair setzt Flüge nach China und Italien aus

    Finnair hat folgende Kapazitätsanpassungen vorgenommen:

    China

    Finnair setzt bis Ende April 2020 alle Flüge zum chinesischen Festland aus und reduziert die täglichen Flüge von/nach Hongkong.

    Die folgenden Flüge werden ausgesetzt:

    • Alle Flüge zum/vom Beijing Capital Airport, Shanghai, Beijing Daxing, Nanjing, Guangzhou and Xi’an bis Ende April 2020.
    • AY102/101 Flüge zwischen Helsinki und Hongkong bis Ende April 2020. Die Flüge AY099/100 zwischen Helsinki und Hongkong werden durchgeführt. 

    Japan & Südkorea

    Finnair setzt auch Verbindungen zum japanischen Osaka und ins südkoreanische Seoul aus. Die Eröffnung der neuen Busan-Verbindung wird verschoben.

    Die folgenden Flüge werden ausgesetzt:

    • AY67/68 nach Osaka (Dienstag und Samstag) und von Osaka (Mittwoch und Sonntag) zwischen dem 31. März und dem 17. Oktober 2020. Alle weiteren Verbindungen werden wie gewohnt stattfinden.
    • AY41/42 nach/von Seoul zwischen dem 09. März und dem 16. April 2020
    • Flüge nach/von Busan bis Ende Juni. Die Route wird zum 01. Juli 2020 aufgenommen.

    Italien

    Auf Empfehlung des finnischen Außenministeriums unnötige Reisen nach Mailand und Rom aufgrund des Corona-Virus einzustellen, reduziert Finnair die Flüge nach Mailand und setzt die Rom-Verbindungen aus.

    Die folgenden Flüge werden ausgesetzt:

    • AY1755/AY1756 nach/von Mailand zwischen dem 4. März und dem 7. April 2020
    • AY1751/AY1752 nach/von Mailand zwischen dem 9. März und dem 7. April 2020
    • AY1761/1762, AY1763/1764, AY1767/1768 und AY1769/1770 nach/von Rom zwischen dem 12. März und dem 7. April 2020

    Betroffene Passagiere werden direkt von Finnair kontaktiert und hierfür gebeten zu überprüfen, ob im Buchungsportal ihre Kontaktdaten hinterlegt sind. Reisende haben die Wahl ihre Flüge umbuchen zu lassen, eine alternative Reiseroute zu wählen oder das Geld erstatten zu lassen. Für Umbuchungen können Fluggäste auch den Kundenservice von Finnair kontaktieren:

    Kundenservice: +49 696 64 05033
    Montag – Freitag: 08:00–20:00 Uhr; Samstag – Sonntag: 08:00–18:00 Uhr

    Finnair hat zudem seine Buchungsrichtlinien geändert, um den Fluggästen mehr Flexibilität zu bieten. Flüge, die im März und April für den Zeitraum bis Ende November gebucht werden, können grundsätzlich kostenfrei bis Ende November umgebucht werden.


    Update 09.03.2020, 10:30 Uhr

    S7 Airlines informiert über Konditionen

    S7 Airlines informiert seine Kunden über die aktuellen Konditionen aufgrund des Coronavirus.

    Die Gebühr für die freiwillige Rückerstattung von Tickets mehr als 40 Minuten vor Abflug von JSC Siberia Airlines (S7), die vom 05. März bis einschließlich 10. April ausgestellt wurden, beträgt 1.000 RUB (ca. 12 Euro) pro Ticket. 

    Einschließlich vollständig ungenutzter oder teilweise genutzter Tickets:

    • bei Basic Fare Family (Economy und Business Class)
    • bei Flex Fare Family (Economy Class)
    • zu veröffentlichten S7-Tarifen, einschließlich SPA-Tarifen, Tarifen auf Code-Share-Flügen (wobei S7 die Marketing-Fluggesellschaft ist), subventionierte Tarife
    • für den nationalen oder internationalen Transport

    Die Ticketrückerstattungsgebühr wird zum Wechselkurs am Tag der Ticketausstellung berechnet.

    Steuern und Gebühren für nicht genutzte Segmente werden erstattet, falls die Rückerstattung mehr als 40 Minuten vor dem Abflug erfolgt. 

    Tickets können im Falle einer Rückerstattung selbstständig bearbeitet werden. Ausnahmen sind:

    • zum Business Flex-Tarif
    • bei Gruppenreservierungen
    • im Rahmen der BPSA-Vereinbarung

      Update 05.03.2020, 11:30 Uhr

      AERTiCKET setzt auf Umsicht statt Panik

      AERTiCKET möchte seinen Agenturen das Arbeiten in Zeiten der Angst vor dem Coronavirus erleichtern und hat seine Airline Partner deshalb darum gebeten, Umbuchungsbestimmungen zu lockern. Die ersten Airlines sind bereits darauf eingegangen und auch AERTiCKET selbst senkte bereits deutlich die Servicegebühren für Umbuchungen von Flügen dieser Airlines. 

      Auf seinen Webseiten informiert der Consolidator seine Kunden zusätzlich über die Aktionen sämtlicher Airlines im Zusammenhang mit dem Coronavirus wie Streckenstreichungen, aktuelle Umbuchungsbestimmungen etc.


      Update 04.03.2020, 11:00 Uhr

      Korean Air führt vor Flügen in die USA Temperaturkontrollen durch

      Korean Air prüft vor allen Flügen, die vom Incheon International Airport in die USA abfliegen, die Temperatur der Passagiere. Gleichzeitig wird eine zusätzliche Kabinendesinfektion durchgeführt. Fluggäste mit einer Temperatur von mehr als 37,5 Grad Celsius – einem der Symptome von COVID-19 – dürfen nicht an Bord.

      Korean Air plant, die oben genannten Verfahren auf andere Strecken auszudehnen.


      Update 03.03.2020, 17:00 Uhr

      Flugline "People's" reduziert Angebot auf Wien-Strecke (APA)

      Die Fluggesellschaft "People's", die Vorarlberg und die Ostschweiz mit Wien verbindet, reduziert aufgrund der Coronavirus-Epidemie ihren Flugplan. Zwischen 16. März und 17. April wird die Strecke Altenrhein-Wien nur zu den Tagesrandzeiten bedient, informierte das Unternehmen. Der Betrieb am Flughafen St. Gallen-Altenrhein könne aber weiter ohne Einschränkungen fortgeführt werden.

      Aufgrund der Coronavirus-Thematik habe sich die Buchungslage auch bei "People's" deutlich verändert, hieß es. Die Geschäftsleitung sehe sich deshalb gezwungen, den Flugplan anzupassen und die Frequenzen werktags von drei auf zwei Flüge pro Tag herabzusetzen.

      Für den Betrieb am Flughafen St. Gallen-Altenrhein seien in Absprache mit dem Bundesamt für Gesundheit derzeit hingegen keine weiteren Maßnahmen notwendig.


      Update 28.02.2020, 11:00 Uhr 

      IAG streicht Flüge, KLM und easyJet legen Sparprogramm auf, Alitalia sucht weiterhin Käufer (APA)

      Die British-Airways-Mutter IAG kündigte am Freitag weitere Flugstreichungen nach Hongkong und Südkorea an. Auch auf Routen nach Italien werden weiterhin Flüge abgesagt.

      Allgemein berichtete IAG-Chef Willie Walsh von einer schwächeren Nachfrage bei Geschäftsflügen, da Messen abgesagt würden und Firmen striktere Reiseregeln verhängten. Wegen der Unsicherheiten traut sich der Mutterkonzern der Airlines British Airways, Iberia, Vueling, Aer Lingus und Level derzeit keine Gewinnprognose für 2020 zu. Aus heutiger Sicht werde das Flugangebot im laufenden Geschäftsjahr um ein bis zwei Prozent geringer ausfallen als geplant, sagte Walsh. Der Konzern sei dank seiner starken Bilanz und gut gefüllter Kassen aber gut gerüstet, um der schwachen Nachfrage zu trotzen.

      Wie zuvor bereits Lufthansa und die niederländische KLM hat nun auch der Billigflieger easyjet ein Sparprogramm aufgelegt, um der Krise zu begegnen. So würden unternehmensweit Einstellungen und Beförderungen zurückgestellt sowie nachrangige Projekte und Ausgaben verschoben, teilte das Unternehmen in Luton mit. Mitarbeitern werde unbezahlter Urlaub angeboten. Kosten sollen auch in der Verwaltung gespart werden, Prämien werden gestrichen. Auch easyjet hat sein Flugprogramm nach Italien wegen der schwachen Nachfrage zusammengestrichen. Es sei allerdings zu früh, die Auswirkungen des Covid-19-Ausbruchs auf das Jahresergebnis einzuschätzen.

      Für die krisengeschüttelte italienische Fluggesellschaft Alitalia soll trotz der Coronakrise ein Käufer gesucht werden, die Regierung in Rom plant einen Anlauf. Aber: "Diese Notstandslage hat stark negative Auswirkungen auf die Zahl verkaufter Ticket. Das erleichtert nicht das Verfahren zum Alitalia-Verkauf", sagte der italienische Industrieminister Stefano Patuanelli in einem Interview mit RAI 1 am Freitag. Ab April verzichtet Alitalia auf die Routen Rom-Seoul und Rom-Santiago de Chile. Nach Ablaufen des Leasingvertrags will Alitalia auf zwei Maschinen des Typs A330 und auf eine Boeing 777-300 verzichten, die Langstreckenflüge bedienen. Auch einige Maschinen für Mittelstreckenflüge sollen verkauft werden.


      Update 27.02.2020, 10:45 Uhr

      Air China – Direktflüge zwischen Wien-Peking gestrichen (APA)

      Seit Austrian Airlines wegen des Coronavirus vor einem Monat ihre Flüge nach China eingestellt hat – zunächst bis zum Ende des Winterflugplans am 28. März – gingen die einzigen Direktflüge zwischen Wien und Peking nur mehr mit Air China. Nun streicht auch die staatliche chinesische Airline diese Verbindung temporär, bis einschließlich 20. März, wie es am Mittwochnachmittag zur APA hieß.

      Die vorerst letzte Maschine von Peking kam am Donnerstag, den 27. Februar, um 06:05 Uhr in Wien-Schwechat an und flog dann noch nach China zurück, bestätigte ein Sprecher des Flughafens. Als Grund für die Absage der Air-China-Flüge in den nächsten Wochen wurde mangelnde Auslastung genannt. Wien wurde von Air China bisher dreimal wöchentlich angeflogen. Auch an anderen europäischen Flughäfen streicht Air China zur Zeit die Frequenzen zusammen.


      Näheres zum Coronavirus finden Interessiert auf der Homepage des ÖRV unter https://www.oerv.at/de/index.php?mact=News,cntnt01,detail,0&cntnt01articleid=162&cntnt01lang=de_DE&cntnt01returnid=15 oder direkt beim Bundesministerium für Europäische und internationale Angelegenheiten unter https://www.bmeia.gv.at/

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