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Coronavirus

Informationen zu Airports – Update

Aufgrund weiterer Reiseeinschränkungen zahlreicher Länder und den nahezu zum erliegen gekommenen Flugverkehr, fahren die Flughäfen ihren Betrieb herunter. Einen Überblick zu den Airports finden Sie hier.

Update 13.05.2020, 12:45 Uhr 

Finavia erweitert die Verwendung von Masken an ihrem Flughafen

Alle Mitarbeitern des Flughafens tragen bereits Masken, die Nase und Mund verdecken. Zustäzlich empfiehlt Finavia nun auch seinen Passagieren das Aufsetzten von Masken, während sie sich am Flughafen bewegen. Die Gäste werden dabei gebeten ihre eignenen Masken zu tragen. Zusätzlich stellt der Flughafen ein begrenzte Anzahl von Masken im Notfall zur Verfügung.

Maßnahmen zur Sicherstellung der Sicherheit am Flughafen Finavia:

  • Handhygiene: Handhygiene ist an Kundendienststellen und an der Sicherheitskontrolle erhältlich. Informationen zur Handhygiene werden den Fahrgästen in den Terminals und den Mitarbeitern über interne Kanäle zur Verfügung gestellt.
  • Sicherer Abstand: Passagiere werden daran erinnert, einen sicheren Abstand mit Bandmarkierungen und Anweisungen der Behörden zu halten. Flughafenbusse befördern nur 50% der normalen Passagierzahl. Am Flughafen Helsinki haben nationale und internationale Fluggäste bis auf weiteres getrennte Strecken.
  • Schutz von Fahrgästen und Mitarbeitern: Transparente Kunststoff-Schutzwände in Kundendienststellen, Mund-Nasen-Schutz-Verpflichtung für Kundendienstmitarbeiter und Maskenempfehlung für Passagiere schützen vor Keimen.
  • Reinigung: Intensivierung der Reinigung und Desinfektion von Kontaktflächen in Terminals. Intensivierung der Reinigung von Sicherheitsbehältern.
  • Quarantänehinweise: Ankündigungen über die Quarantäne und das Material der Behörden werden zur Verfügung gestellt. Unterstützung der Informationsstelle und des Symptom-Screenings der Gesundheitsbehörden.
  • Elektronischer Check-in im Voraus: Finavia empfiehlt den Passagieren, ihren Check-in online abzuschließen, bevor sie am Flughafen ankommen.
  • Sicherheitskontrolle: Um den Kontakt zu reduzieren wird den Kunden empfohlen, die Menge des Handgepäcks zu minimieren. Darüber hinaus werden die Fluggäste gebeten, die Anweisungen zur Verpackung elektronischer Geräte zu beachten.
  • Parken, öffentliche Verkehrsmittel und Abholung von Passagieren: Die Passagiere werden gebeten, ein Taxi oder ihr eigenes Auto zu benutzen, wenn sie den Flughafen anreisen oder verlassen. Züge und Busse halten vorerst nicht am Flughafen Helsinki.

Update 13.05.2020, 11:30 Uhr

Fraport stellt sich auf lange Durststrecke ein (APA)

Der Chef des Frankfurter Flughafenbetreibers Fraport erwartet nach Coronakrise keine schnelle Erholung des Passagierverkehrs. Möglicherweise werde 2023 ein "Jahr Null" mit einer neuen Normalität erreicht, sagte Stefan Schulte am Montagabend in einer Videokonferenz mit dem Internationalen Club Frankfurter Wirtschaftsjournalisten.

Dann werde es aber wohl immer noch 15 bis 20 % weniger Fluggäste geben als im Jahr 2019. Den Bau des dritten Passagierterminals im Süden des Airports will der Vorstandsvorsitzende aber nicht drosseln. Um einen Stellenabbau kommt der MDax-Konzern aus seiner Sicht nicht herum.

Schulte äußerte sich skeptisch zu einer schnellen Erholung des Luftverkehrs. "Wir hoffen, dass wir irgendwann im Sommer wieder ein stärkeres Hochfahren des Verkehrs sehen." Derzeit seien die wenigen Flüge schon wieder etwas besser ausgelastet als im April. Allerdings wäre er "schon glücklich", wenn das Passagieraufkommen im Dezember wieder bei 30 oder 35 % des normalen Niveaus erreiche.

Im vergangenen Jahr hatte Fraport in Frankfurt erstmals mehr als 70 Millionen Passagiere gezählt - ein Rekord, den die Konzernführung ursprünglich deutlich früher erwartet hatte. Den Bau von Terminal 3 hatte das Management deshalb schon früher um mehrere Jahre verschoben. Inzwischen sind die Arbeiten aber weit fortgeschritten. Laut Plan soll der erste Abschnitt im Herbst 2021, der Rest Ende 2023 fertig sein.

Vielleicht verzögere sich die Fertigstellung jetzt bis 2024, sagte Schulte. Aber man werde das neue Terminal dann auf jeden Fall in Betrieb nehmen. Mit Blick auf die Abstandsregeln aufgrund der Pandemie zeigte er sich über eine "viel zu große Terminalkapazität" sichtlich erfreut. Anders wären solche Vorschriften kaum einzuhalten, sagte er.

Als Kunde ist für den ersten, ausdrücklich für Billigflieger geplanten Abschnitt die irische Ryanair im Gespräch. Deren Chief Commercial Officer David O'Brien warnte Fraport vor zu hohen Mietforderungen. "Wir werden es gerne nutzen, so lange wir niedrige Kosten haben", sagte er der Deutschen Presse-Agentur.

Schulte erwartet weitere Airline-Pleiten und ein sinkendes Flugangebot in aller Welt - mit Konsequenzen für Fraport und die Mitarbeiter. "Wir werden uns darauf vorbereiten müssen, dass wir 15 % weniger Volumen haben, und dann müssen wir auch die Ressourcen anpassen."

Den Flughafenkonzern sieht Schulte im Gegensatz zu vielen Airlines gut aufgestellt, um die Krise ohne Staatshilfe zu überstehen. Fraport seien seit März 95 % des Geschäfts weggebrochen und der Konzern verliere pro Monat etwa 150 Millionen Euro. Allerdings verfüge er samt Krediten über eine Liquidität von 2,5 Milliarden Euro. "Damit kommen wir noch viele Monate hin." Die Dividende für die Aktionäre habe Fraport nicht mit Blick auf mögliche Staatshilfe oder Kurzarbeit gestrichen, sondern um die Liquidität des Konzerns zu schützen. Mehrheitlich gehört der Konzern nach wie vor der öffentlichen Hand mit den Großaktionären Hessen und Stadt Frankfurt.

Zum möglichen Umfang eines Stellenabbaus wollte sich Schulte nicht äußern. Dies hänge auch davon ab, wie schnell das Wachstum in der Luftfahrt zurückkomme, sagte er. Derzeit befänden sich etwa 18.000 der rund 22.000 Fraport-Beschäftigten in Kurzarbeit, hinzu komme der Abbau von Zeitguthaben und Urlaub. Schulte kündigte an, mit den Gewerkschaften über sozialverträgliche Lösungen zu sprechen - sobald sich die Entwicklung besser einschätzen lässt.

Unter welchen Abstands- und Sicherheitsregeln der Passagierverkehr wieder starten kann, ist laut Schulte auch Thema von Gesprächen des Konzerns mit der deutschen Regierung. Fraport habe bereits Plexiglaswände als Spuckschutz an den Sicherheitskontrollen aufgestellt, um Passagiere stärker voneinander abzuschirmen. Darüber, ob man vor dem Flug die Temperatur der Passagiere messe oder Antikörpertests durchführe, könne Fraport nicht eigenständig entscheiden. Dazu brauche es staatliche Regelungen.

Update 06.05.2020, 10:43 Uhr

Fraport rutschte erstmals seit Börsegang 2001 in Verlustzone (APA)

Die Reisebeschränkungen zur Eindämmung der Coronapandemie ab März haben der Frankfurter Flughafengesellschaft Fraport erstmals seit dem Börsengang 2001 in einem ersten Quartal einen Verlust eingebrockt. Bei einem Umsatzrückgang um 17,8 % auf 661,1 Mio. Euro lag der Fehlbetrag im Konzern bei 35,7 Mio. Euro nach einem Gewinn von 28 Mio. Euro vor Jahresfrist.

Die wirtschaftlichen Auswirkungen werden nach den Worten des Vorstandes im zweiten Quartal noch "massiver." Fraport wagte allerdings keine konkrete Aussage für das Gesamtjahr sondern kündigte lediglich an, dass das Gesamtergebnis negativ sein wird.

Update 27.03.2020, 09:20 Uhr

Fraport will durch Coronakrise ohne staatliche Unterstützung (APA)

Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport will die Corona-Krise nach Möglichkeit ohne staatliche Unterstützung bewältigen. "Wir wollen ohne Staatshilfe auskommen. Mit den eingeleiteten Sparmaßnahmen gehen wir heute davon aus, das zu schaffen", sagte der Fraport-Vorstandsvorsitzende Stefan Schulte der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Freitag).

Fraport habe ein Liquiditätspolster von mehr als einer Milliarde Euro, das noch aufgestockt werde.

Gleichwohl will Fraport nicht alle krisenbedingten Zusatzkosten allein tragen. "Es wird darüber zu sprechen sein, wer die Kosten dafür trägt, dass wir eine Grundversorgung im Interesse Deutschlands aufrechterhalten", sagte Schulte. Betriebswirtschaftlich wäre es bei den wenigen Flügen - darunter Frachtflüge mit Warenlieferungen - angemessener, den Flughafen zu schließen. "Aber wir bleiben geöffnet, das ist unser Versprechen aus Frankfurt."

Fraport stellt sich wegen der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf eine längere Phase mit weniger Flugverkehr ein. "2020 werden wir insgesamt mit starken Verkehrsrückgängen abschließen, selbst wenn es im Sommer wieder Zuwächse gegenüber dem jetzigen Niveau gibt. Auch 2021 werden wir wohl nicht 100 Prozent des früheren Verkehrs erreichen", sagte der Fraport-Vorstandsvorsitzende.

Die aktuelle Krise werde die Luftfahrt verändern. "Es wird weniger Fluggesellschaften geben. Die werden höher verschuldet sein, einige verstaatlicht", meinte Schulte. Da weniger Airlines weniger Verbindungen bedienten, wirke sich das auch auf Flughäfen aus. "Für einige Flughäfen - vor allem kleine oder mittelgroße - wird es dann schwieriger, ihren Bestand zu rechtfertigen."


Update 04.05.2020, 12:30 Uhr

Covid-19-Schnelltests am Flughafen Wien

Der Flughafen Wien führt ab Montag, den 04. Mai 2020, sogenannte PCR-Tests direkt am Flughafen Wien durch. Dadurch erhalten Passagiere innerhalb von zwei bis drei Stunden einen Covid-19-Befund. Sollte dieser negativ sein, ist keine 14tägige Quarantäne im Inland notwendig. Auch kann eine bereits angetretene Quarantäne damit vorzeitig beendet werden. Positive Testungen werden sofort der Behörde gemeldet, die die entsprechenden Schritte zur weiteren Behandlung der betroffenen Person einleitet. Das Service steht allen Interessenten offen.

Bisher mussten Passagiere, die am Flughafen Wien ankommen, gemäß der geltenden behördlichen Richtlinien bei der Einreise entweder ein Gesundheitszeugnis mit einem negativen Covid-19-Befund (nicht älter als vier Tage) vorweisen oder eine 14tägige Quarantäne antreten. 

Schnelle und unkomplizierte Abwicklung

Die Durchführung des PCR-Tests erfolgt rasch und unkompliziert: Passagiere vereinbaren direkt bei der Confidence DNA Analysen GmbH unter der Telefonnummer (+43) 1 368 45 54 (deutsch und englisch) oder via E-Mail an office@confidence.at einen Termin. Das Labor befindet sich im Office Park 3 (Erdgeschoß) am Flughafen Wien und ist über einen straßenseitigen Zugang begehbar. Dort wird ein Rachenabstrich durchgeführt und in zwei bis drei Stunden liegt der Befund vor. Für diese private Dienstleistung verrechnet die Confidence DNA Analysten GmbH dem Passagier einen Betrag von € 190,-. Weitere Informationen sind auch auf der Homepage des Flughafens (www.viennaairport.com) abrufbar.

Von Wien abfliegende Passagiere erhalten mit dem Covid-19-Befund eine Unterlage, mit der sie, abhängig von den Einreisebestimmungen und vorbehaltlich der Zustimmung der nationalen Behörden an der Reisedestination, auch für die dortige Einreise ihre Corona-Freiheit nachweisen können. Bei Reisen von maximal vier Tagen entfällt die Quarantäneverpflichtung bei der Rückkehr nach Österreich, wenn Passagiere zeitnah vor dem Abflug am Flughafen Wien einen Test machen und ein Gesundheitszeugnis mit negativem Covid-19-Befund bei der Rückkehr in Österreich vorweisen. Aus dem Ausland ankommende Reisende können vorab einen Termin am Flughafen Wien telefonisch reservieren und erhalten zeitnah nach ihrer Ankunft in Wien Klarheit, ob eine Quarantäne angetreten werden muss.

Aktuell gibt es Linienflüge von Wien nach Doha, Dortmund, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Lissabon, Minsk und Sofia. Auch das General Aviation Center ist durchgehend in Betrieb und steht für Bedarfsflüge und Geschäftsreisen zur Verfügung.

Reisenden wird auf jeden Fall empfohlen, sich vor Reiseantritt über die aktuellen Einreise- und Gesundheitsbestimmungen in den jeweiligen Ländern zu informieren. Über das genaue Dienstleistungsangebot zu den Testungen wird der Flughafen Wien die Passagiere über die Airlines, im Terminal und auf der Homepage des Flughafen Wien informieren.

Die österreichischen Einreise- und Gesundheitsbestimmungen gelten weiterhin

Die derzeit gültigen Einreise- und Gesundheitsauflagen der Behörden, wie auch die zusätzlich vom Flughafen Wien getroffenen Schutzmaßnahmen gelten unabhängig von den PCR-Tests weiterhin: Bei allen am Flughafen Wien ankommenden Passagieren werden gleich bei der Einreise Körpertemperaturmessungen durch die Gesundheitsbehörden durchgeführt. Im Anschluss müssen alle Reisenden, die kein Gesundheitszeugnis mit negativem Covid-19-Befund (nicht älter als 4 Tage) vorweisen können, eine 14tägige Quarantäne antreten. Drittstaatsangehörigen ist die Einreise nach Österreich auf dem Luftweg von außerhalb des Schengen-Raumes ohne gültigem Aufenthaltstitel grundsätzlich untersagt. Weiters sind derzeit für Flüge aus bestimmten Risikogebieten Landeverbote aufrecht.

Im gesamten Terminalbereich gilt eine Schutzmaskenpflicht für Passagiere und Beschäftigte. Check-in-, Boarding- und Informationsschalter sind mit Plexiglas-Schutz ausgestattet, an den Anstellflächen gibt es Abstandsmarkierungen, im Terminal sind Handdesinfektionsständer aufgestellt. Über Durchsagen und Infomonitore im Terminal werden die Passagiere vor Ort über diese Maßnahmen informiert. Im Falle von Busabfertigungen wird die Zahl der Passagiere pro Bus limitiert, um auch im Bus das Halten eines ausreichenden Sicherheitsabstandes zu ermöglichen. Fluglinien haben selbst auch Schutzmaßnahmen für den Flugbetrieb, wie eine Maskenpflicht an Bord, festgelegt.

Update 28.04.2020, 12:04 Uhr

Flughafen Wien führt zusätzliche Gesundheitsmaßnahmen ein – ab sofort gilt Schutzmaskenpflicht im Terminal

Im Hinblick auf die von einzelnen Airlines angekündigte schrittweise Wiederaufnahme von Linienflugverbindungen und einem damit zu erwartenden zunehmenden Passagieraufkommen führt die Flughafen Wien AG zusätzlich zu den geltenden behördlichen Gesundheitsregelungen weitere Sicherheits- und Präventionsmaßnahmen ein, die für Passagiere und Beschäftigte einen sicheren und gesunden Abfertigungsbetrieb sicherstellen sollen:

Ab sofort gilt im gesamten Terminalbereich eine Schutzmaskenpflicht für Passagiere und Beschäftigte. Check-in-, Boarding- und Informationsschalter werden mit Plexiglas-Schutz ausgestattet, an den Anstellflächen gibt es Abstandsmarkierungen und es werden Handdesinfektionsständer aufgestellt. Über Durchsagen und Infomonitore im Terminal werden die Passagiere vor Ort über diese Maßnahmen informiert. Im Falle von Busabfertigungen wird die Zahl der Passagiere pro Bus limitiert, um auch im Bus das Halten eines ausreichenden Sicherheitsabstandes zu ermöglichen.

Der Flugbetrieb wird in jedem Fall auf Basis und entsprechend aller geltenden behördlichen Gesundheits-, Sicherheits- und Ein-/Ausreisebestimmungen in Österreich und im Ausland durchgeführt. Bei allen am Flughafen Wien ankommenden Passagieren wird von den Gesundheitsbehörden unmittelbar nach der Ankunft die Körpertemperatur gemessen und sie müssen entweder ein ärztliches Attest mit negativem COVID-19-Befund (nicht älter als vier Tage) vorweisen oder sich für 14 Tage in Quarantäne begeben. Drittstaatsangehörigen ist die Einreise nach Österreich von außerhalb des Schengen-Raumes auf dem Luftweg ohne gültigem Aufenthaltstitel grundsätzlich untersagt. Weiters sind derzeit für Flüge aus bestimmten Risikogebieten Landeverbote aufrecht.

Update 17.03.12:40 Uhr

Flughafen Wien am Weg in den Notbetrieb

Der Flughafen Wien ist auf dem Weg in den Notbetrieb, der reguläre Linienflugverkehr nach Wien wird ab Mittwoch abend durch Flugstreichungen, vor allem von AUA und Lauda, und die erlassenen Flugverbote weitgehend zum Erliegen kommen.

Nichtsdestotrotz wird der Betrieb im erforderlichen Ausmaß aufrechterhalten. Dadurch soll vor allem auch die Rückholung österreichischer Reisender sowie die Anlieferung wichtiger Güter, wie Medikamente oder dringend benötigter Waren weiterhin ermöglicht werden. Auch das General Aviation Center bleibt in Betrieb. Als kritische Infrastruktur und zur Gewährleistung der Versorgungssicherheit bleibt der Flughafen Wien damit im erforderlichen Ausmaß weiter verfügbar.  

Aktuell gelten Landeverbote für Flüge aus China, Frankreich, Iran, Italien, Schweiz, Spanien, Südkorea und ab Mittwoch, den 18.3.2020, auch für Großbritannien, Niederlande, Russland und Ukraine. Flüge aus diesen Ländern dürfen nicht mehr in Wien landen.

Alles Weitere auf www.viennaairport.com 

Update 13.03.2020, 09:00 Uhr

Flughafen Wien bereitet sich auf Kurzarbeit vor

Die Flughafen Wien AG spricht eine Gewinnwarnung in Anbetracht der Corona-Krise und den einhergehenden Reisebeschränkungen und Reduktionen des Flugangebots aus.

Im Zuge der aktuellen COVID 19-Krise und der damit verbundenen massiven Einschränkungen des Flugverkehrs können Umsatz- und Ergebnisprognose, laut Flughafen Wien AG, definitiv nicht erreicht werden. Auch neue Prognosen sind angesichts der Unsicherheiten der Entwickelungen nicht möglich.

Notmaßnahmen zur Aufrechterhaltung des Betriebs und Senkung der Kosten werden umgesetzt. Dazu zählen die Vorbereitung von Kurzarbeit und weiterführende Maßnahmen zur nachhaltigen Senkung von Ausgaben.

Update 12.03.2020, 10:40 Uhr 

Flughafen Wien kämpft mit Passagierrückgang (APA)

Seit dem Ausbruch des Coronavirus in Europa ist das Passagieraufkommen am Wiener Flughafen massiv eingebrochen. Im März 2020 gab es bisher einen Passagierrückgang um rund 30 % gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres - Tendenz fallend.

Die Februar-Zahlen lassen vom Coronavirus noch wenig erahnen: Das Passagieraufkommen der Flughafen-Wien-Gruppe (Flughafen Wien, Malta Airport und Flughafen Kosice) stieg im Februar 2020 um 9,3 % auf 2,5 Millionen Reisende, teilte der Flughafen am Mittwoch mit. Der Standort Wien verzeichnete ein Passagierplus von 8,3 % auf zwei Millionen.

Die Flugbewegungen nahmen im Februar 2020 um 7,9 % zu. Beim Frachtaufkommen verzeichnete der Flughafen Wien ein Plus von 3,0 % im Vergleich zum Februar des Vorjahres.

Das Passagieraufkommen am Flughafen Wien nach Westeuropa stieg im Februar 2020 um 8,0 %, nach Osteuropa nahm das Passagieraufkommen um 10,6 % zu. Positiv entwickelte sich auch das Passagieraufkommen nach Nordamerika mit einem Plus von 11,4 % und nach Afrika mit 29,7 %. In den Nahen und Mittleren Osten stieg das Passagieraufkommen um 15,7 %. Das Passagieraufkommen in den Fernen Osten ging im Februar 2020 allerdings um 10,1 % zurück, was vor allem auf die Ausbreitung des Coronavirus in China und das damit verbundene rückläufige Reiseverhalten und die Einstellungen von Flugverbindungen in diese Region zurückgeführt wird.

Ein Passagierplus gab es im Februar 2020 für den Flughafen Malta mit einem Zuwachs um 17,3 %. In Kosice sank das Passagieraufkommen um 25,6 %.

Update 04.03.2020, 09:40 Uhr 

Fiebertests am Flughafen Wien wieder aufgenommen (APA)

Auf dem Flughafen Wien in Schwechat sind wieder Fiebertests aufgenommen worden. Gescannt werden Passagiere von Direktverbindungen aus dem Iran und Südkorea, teilte die niederösterreichische Landessanitätsdirektorin Irmgard Lechner vor Journalisten in St. Pölten mit. Jeder Fluggast werde auch eine Aussteigekarte (Passenger Locator Card) mit entsprechenden Angaben ausfüllen müssen.

Von den Fiebertests sind nach Angaben des Airports Passagiere von fünf Flügen pro Woche betroffen. Erste Scans waren für den Dienstagnachmittag geplant. Betroffen waren die Insassen einer aus Seoul kommenden Korean-Air-Maschine, die plangemäß um 16:50 Uhr landen sollte.

Zwei Mal wöchentlich – jeweils mittwochs und samstags – fliegt Iran Air von Teheran aus nach Wien. Direktflüge der Korean Air kommen nach Angaben von Flughafen-Sprecher Peter Kleemann jeweils am Dienstag, Donnerstag und am Samstag an.

Bereits im Februar waren Fiebertests bei Passagieren auf Direktflügen aus China respektive Peking durchgeführt worden. Nachdem die Flüge von Air China eingestellt wurden, gab es zuletzt keine Kontrollen der niederösterreichischen Sanitätsdirektion.


Update 29.04.2020, 11:30 Uhr

Flughafen München sperrt vorübergehend südliche Bahn für Instandhaltungsarbeiten

Der Münchner Flughafen nutzt die durch die Corona-Pandemie verursachte Flaute im Flugverkehr jetzt für Instandhaltungsarbeiten an seinem Bahnsystem. Vom kommenden Montag, den 04. Mai 2020, wird die südliche Start- und Landebahn des Airports für rund drei Wochen komplett gesperrt. Erstmals seit der Inbetriebnahme des Airport im Jahre 1992 finden damit notwendige Reparaturarbeiten, die normalerweise nur während der Nachtstunden auf einer Startbahn durchgeführt werden können, tagsüber statt. Die durchschnittlich nur noch rund 50 Starts und Landungen, die derzeit täglich in München registriert werden, können während der Instandhaltungsarbeiten problemlos auf der nördlichen Bahn abgewickelt werden.

Im Rahmen der anstehenden Arbeiten auf der insgesamt 240.000 m² großen südlichen Start- und Landebahn sollen 180 m² Beton ausgetauscht werden. Zu den weiteren Maßnahmen zählen die Erneuerung von Kabelanlagen für Befeuerungsanlagen auf der Startbahn, generelle Wartungsarbeiten an der Befeuerung sowie Fugensanierungen auf der Startbahn.

Ungeachtet der Arbeiten an der Südbahn wird der Rollverkehr der Flugzeuge zum Fracht- und Wartungsbereich des Münchner Flughafens weiterhin möglich sein. Auch die im Bereich des südlichen Bahnsystems gelegene südliche Feuerwache des Airports bleibt weiterhin rund um die Uhr besetzt. Damit ist zugleich sichergestellt, dass der Flughafen seine südliche Bahn jederzeit kurzfristig wieder in Betrieb nehmen kann, wenn besondere Umstände dies erforderlich machen sollten.

Medizinische Schutzausrüstung im Anflug auf den Münchner Airport

Vor dem Hintergrund der Coronakrise gewinnt der Münchner Airport für den Transport von Hilfsgütern und Schutzausrüstung zunehmend an Bedeutung. Bei den derzeit durchschnittlich 20 täglichen Frachtflügen liegt ein Schwerpunkt auf der Beförderung von medizinischen Gütern.

So fliegt etwa Uzbekistan Airways mit einer Boeing 767F (Foto) im Auftrag der Spedition Senator International zweimal wöchentlich von der chinesischen Hafenstadt Tianjin mit medizinischen Hilfsgütern nach München. Die Flüge sind vorerst bis Ende Juni geplant. Qatar Airways führt ab Doha bis voraussichtlich Ende Mai eine tägliche Frachtverbindung mit einer Boeing 777 nach München durch – auch hier werden Medizingüter transportiert. Dies gilt auch für Flüge der Icelandair, die seit vergangenem Sonntag einmal täglich im Auftrag des Logistikunternehmens DB Schenker mit extra umgebauten Frachtmaschinen vom Typ Boeing 767 aus Shanghai landen. Lufthansa fliegt noch bis Mitte Mai mit einem Airbus A350 zwei Mal täglich medizinische Schutzausrüstung von China über Seoul nach München.

Update 27.04.2020, 12:40 Uhr

Passagierabfertigung im Terminal 1 am Münchner Flughafen wird eingestellt

Wegen der durch die Coronapandemie ausgelösten Reisebeschränkungen und der daraus folgenden drastischen Reduzierung des Flugangebots am Münchner Airport wird die Passagierabfertigung im Terminal 1 ab kommenden Mittwoch, den 29. April 2020, bis auf Weiteres eingestellt. Sämtliche Abflüge und Ankünfte werden ab diesem Zeitpunkt über das Terminal 2 abgewickelt.

Der Check-in der sonst im Terminal 1 ansässigen Airlines findet dann im Bereich Z im München Airport Center statt. Die Gepäckausgabe für alle Flüge erfolgt im Terminal 2. Der Zugang zum medizinischen Zentrum des Airports im Bereich D des Terminal 1 ist weiterhin möglich. Mit dem Auto anreisenden Gästen stehen beim Terminal 2 die Parkhäuser P20 und P26 zur Verfügung. Informationen zu allen Parkangeboten am Münchner Flughafen können unter www.parken.munich-airport.de abgerufen werden.

Update 15.04.2020, 14:00 Uhr

Flughafen München meldet massiven Rückgang der Verkehrsentwicklung

Die Verkehrsentwicklung am Münchner Flughafen war im ersten Quartal 2020 maßgeblich von der weltweiten Ausbreitung des Coronavirus geprägt: Nachdem sich die Fluggastzahlen in den ersten beiden Monaten des Jahres noch auf dem Vorjahresniveau bewegten, kam es im März infolge der Corona-Pandemie zu massiven Einbrüchen. So sank das Passagieraufkommen im vergangenen Monat um 65 % gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt wurden im ersten Quartal 2020 rund 2,5 Millionen weniger Passagiere als 2019 gezählt. Dies entspricht einem Rückgang von rund 25 %.

Aufgrund der weltweiten Reisebeschränkungen ging am Münchner Flughafen die Anzahl der Flugbewegungen in den ersten drei Monaten des Jahres 2020 um 19 % auf insgesamt 78.000 zurück. Wurden im März 2019 noch über 34.000 Starts und Landungen registriert, waren es in diesem Jahr mit mehr als 17.000 nur noch rund die Hälfte. Die Anzahl der Starts und Landungen sank im März 2020 kontinuierlich von Woche zu Woche und erreichte am Ende des Monats nur noch rund acht Prozent des Vorjahresniveaus.

Das Verkehrsaufkommen wird im April noch niedriger ausfallen. So lag in der ersten Aprilwoche vom 1. bis 7. April 2020 die Anzahl der Flugbewegungen nur noch bei rund sieben Prozent, das Fluggastaufkommen lediglich bei einem Prozent des Vorjahresniveaus.

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie sind auch im Bereich der Luftfracht deutlich spürbar. Mit knapp 72.000 Tonnen wurden im ersten Quartal 2020 über 15 % weniger Waren und Güter befördert als im Vorjahr. Dennoch wird gerade im Frachtverkehr die große Bedeutung des Münchner Flughafens als Bestandteil der kritischen Infrastruktur deutlich. So landeten im April bereits rund ein Dutzend Frachtmaschinen aus China mit medizinischem Material an Bord. Bis Anfang Mai werden noch zahlreiche weitere Frachttransporte dieser Art – darunter tägliche Flüge der Deutschen Lufthansa aus Peking und Shanghai – am Münchner Airport erwartet. 

Die Verkehrszahlen für die ersten drei Monate:

 

2020

2019

Veränderung

Passagieraufkommen

 

 

 

Gewerblicher Verkehr

7.486.307

9.961.842

- 24,9 %

Flugbewegungen

 

 

 

Gesamt

78.011

96.101

- 18,8 %

Cargo (in Tonnen)

 

 

 

Luftfracht- und Luftpostumschlag

71.928

84.860

- 15,2 %

Update 09.04.2020, 11:30 Uhr

Acht Millionen Schutzmasken in München gelandet

Am späten Dienstagnachmittag ist in München ein Frachtflugzeug der Lufthansa Cargo mit acht Millionen Schutzmasken an Bord gelandet. Die Boeing 777F mit dem Taufnamen „Olá Brazil“ war am Morgen in Shanghai gestartet. Nach einem kurzen Zwischenstopp in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul flog die Maschine dann weiter nach München. Dort landete sie pünktlich um 17:50 Uhr.

Aktuell sind alle 17 Frachtflugzeuge der Lufthansa Cargo im Dauereinsatz, um dringend benötigte Güter, wie zum Beispiel medizinisches Material, in die Welt und nach Deutschland zu fliegen. Ergänzend zu den regulären Frachtflügen gibt es in dieser Woche 25 Sonderflüge mit Lufthansa Passagierflugzeugen, die als reine Frachter eingesetzt werden. In der kommenden Woche sind 60 weitere Frachtflüge mit Passagiermaschinen geplant.

Update 07.04.2020, 10:43 Uhr

Flughafen München kommt in Corona-Krise wichtige Rolle zu

Als Teil der kritischen Infrastruktur spielt der Flughafen München in der aktuellen Corona-Krise eine wichtige Rolle. Nicht nur kommen dort Rückholflüge aus aller Welt an, es werden auch für die Versorgung der Bevölkerung wichtige Waren umgeschlagen – und das alles bei strengen Kontakt- und Hygieneregeln. Bayerns Verkehrsministerin Kerstin Schreyer, die seit März auch Mitglied im Aufsichtsrat des Flughafens ist, hat sich heute ein Bild von der Lage vor Ort gemacht und mit Flughafen-Chef Jost Lammers gesprochen. 
 

„Der Flughafen München handelt angesichts der besonderen Herausforderungen umsichtig und gut organisiert“, zog Ministerin Schreyer nach dem Termin Bilanz. „Auch, wenn derzeit weniger als zehn Prozent der sonst üblichen Flüge abgewickelt werden, halten viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Stellung und leisten einen unglaublich wichtigen Job. Sie sorgen dafür, dass bayerische Mitbürgerinnen und Mitbürger, die sich noch im Ausland befinden, heimkommen können und unterstützen unsere Versorgung mit wichtigen Produkten und medizinischen Hilfsgütern, darunter auch Schutzmasken für medizinisches Fachpersonal. Hierfür ein herzliches Dankeschön!“ 

Normalerweise ist der Flughafen München für Bayern das „Tor hinaus in die Welt“. In der momentanen Krisenzeit ist er aber für viele ein Symbol für eine sichere und gesunde Heimkehr.

Jost Lammers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH (FMG), bekräftigt: „Auch, wenn der planmäßige Luftverkehr am Flughafen München mittlerweile weitgehend eingebrochen ist, werden wir den Airport auf jeden Fall offenhalten, um unseren Teil zur Bewältigung der Krise beizutragen.“ 
Verkehrsministerin Schreyer will alles in ihrer Macht stehende tun, um Reisende schnellstmöglich zurückzuholen: „Ich habe bereits Mitte März angewiesen, das Nachtflugverbot an bayerischen Flughäfen zu lockern. Wir wollen von vornherein ausschließen, dass die Heimkehr von im Ausland gestrandeten Reisenden erschwert wird“, so die Ministerin. Flughafenanwohner können allerdings beruhigt sein: „Es handelt sich um Ausnahmen speziell für Maschinen mit rückkehrenden Reisenden aus Deutschland. Davon wird nur in einzelnen Fällen Gebrauch gemacht“, so die Ministerin weiter.  

Verkehrsministerin Schreyer und Flughafen-Chef Lammers hoffen, dass der Luftverkehr nach der Corona-Pandemie sukzessive auf seinen bisherigen Wachstumspfad zurückgeführt werden kann. Für dieses Ziel wird sich Schreyer im Interesse der Menschen sowie der Wirtschaft in Bayern nachdrücklich einsetzen. 

Update 02.04.2020, 14:15 Uhr

Flughafen München vereinbart Kurzarbeit für mehrere Tausend Mitarbeiter

Airport Management und Betriebsrat haben sich auf die sofortige Einführung von Kurzarbeit bei der Flughafen München GmbH (FMG) und ihrer Abfertigungstochter AeroGround verständigt. Diese betrifft mehrere Tausend Mitarbeiter aus allen Betriebsbereichen. Der jeweilige Umfang der Kurzarbeit, der bis zu 100 % betragen kann, hängt vom Volumen des wegfallenden Arbeitsaufkommens ab und wird in den verschiedenen Bereichen individuell festgelegt. Durch die Einführung der Kurzarbeit sollen die Arbeitsplätze bei FMG und AeroGround in der Krisenzeit gesichert werden.

Auch andere Tochtergesellschaften der FMG wie die Handelsgesellschaft Eurotrade, die Restaurationsgesellschaft Allresto oder die Sicherheitsgesellschaft CAP haben bereits Kurzarbeit eingeführt und dafür jeweils eigene Regelungen mit ihren Arbeitnehmervertretungen getroffen. Die entsprechenden Vereinbarungen basieren auf den unterschiedlichen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der jeweiligen Branchenzugehörigkeit der Tochtergesellschaften. Seitens des Arbeitgebers wird das gesetzliche Kurzarbeitergeld der Beschäftigten – abhängig vom jeweiligen Unternehmen– auf bis zu 90 % des durch Kurzarbeit entfallenen Nettoentgelts aufgestockt. Für FMG und AeroGround wurde überdies eine soziale Komponente vereinbart, derzufolge Mitarbeitern aus den unteren bis mittleren Lohngruppen eine höhere Aufstockung ausgezahlt wird.

Update 31.03.2020, 11:00 Uhr

Rückholaktion aus Mexiko am Flughafen München

Am 30.03.2020 landete im Zuge einer Rückholaktion aus Mexiko um 11:40 Uhr ein Airbus A340 der Schweizer Fluggesellschaft Edelweiss am Münchner Flughafen. An Bord waren 314 Passagiere, die nun sicher heimgekehrt sind. Weitere Landungen von Rückholflügen sind in den nächsten Tagen aus Windhuk (Namibia) und Lagos (Nigeria) geplant. Diese Flüge werden mit Flugzeugen der Lufthansa durchgeführt. 

Update 30.03.2020, 10:18 Uhr

Flughafen München im Krisenmodus   

Zukunftssicherung im Zeichen der Corona-Pandemie. Jost Lammers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH:  „Wir erleben eine in dieser Größenordnung nie dagewesene Krise des weltweiten Luftverkehrs und ein Ende ist nicht absehbar. Oberste Priorität hat weiterhin der Schutz der Gesundheit der Passagiere und Beschäftigten am Münchner Flughafen. Darüber hinaus geht es vorrangig darum, den enormen wirtschaftlichen Schaden für den Münchner Airport und die hier beschäftigten Menschen zu begrenzen, indem alle notwendigen Maßnahmen zum Erhalt der wirtschaftlichen Stabilität ergriffen werden.“

Als Bestandteil der kritischen Infrastruktur wird der Flughafen München seinen Betrieb auch weiterhin aufrechterhalten und so dazu beitragen, dass Rückkehrer heimkommen und wichtige Frachtgüter weiterhin schnell transportiert werden. Die Luftverkehrsgesellschaften haben mittlerweile über 100 Flugzeuge, die gegenwärtig nicht zum Einsatz kommen, am Münchner Airport geparkt. Nicht benötigte Infrastruktur in den Bereichen A, B und D von Terminal 1 sowie das zum Terminal 2 gehörende Satellitengebäude wurden vorübergehend aus dem Betrieb genommen. 

 „Unser Ziel im laufenden Jahr ist es, die wirtschaftlichen und finanziellen Grundlagen auf die aktuelle Situation und die vor uns liegende längere Durststrecke auszurichten. Dabei kommt uns die positive wirtschaftliche Entwicklung zugute, die der Münchner Flughafen in den vergangenen Jahren und insbesondere auch 2019 zeigte“, erklärte Jost Lammers.  Mit Blick auf die langfristige Entwicklungsperspektive der gesamten Branche und des Münchner Airports zeigt sich der Flughafenchef aber zuversichtlich und verweist auf die vielen in der Luftfahrt gesammelten Erfahrungen mit vorausgegangenen Krisen. „Die Auswirkungen der Corona-Krise sind massiver als die Folgen der Anschläge vom 11. September 2001 oder der weltweiten Finanzkrise von 2008. Deshalb wird es diesmal möglicherweise deutlich länger dauern, bis die Nachfrage wieder auf dem früheren Niveau ist und auch strukturelle Veränderungen im Luftverkehr sind nicht auszuschließen. Dass der globale Mobilitätsbedarf auf mittlere Sicht steigen und der Luftverkehr deshalb wieder zunehmen wird, steht für mich aber außer Frage“, erklärte Lammers.  
 
Update 23.03.2020, 11:15 Uhr

Flughafen München bündelt Ressourcen in beiden Terminals

Der Flughafen München bündelt seine Ressourcen für die Passagierabfertigung ab sofort in den beiden Terminals 1 und 2. Um die Infrastruktur im Terminal 1 möglichst effizient zu nutzen, finden sämtliche Passagier- und Handgepäckkontrollen in diesem Abfertigungsgebäude ab sofort im Abflugbereich C statt.

Fluggäste im Terminal 1 checken zunächst wie gewohnt bei ihrer jeweiligen Airline in den Abflugbereichen A bis D ein. Zu ihrem Gate gelangen alle Reisenden anschließend über die Sicherheitskontrolle im Bereich C.

Mit Montag, den 23. März, werden alle Abfertigungsprozesse im Modul A eingestellt und auf die Bereiche B, C und D verlagert. Auch alle Ankünfte, die bis dahin im Bereich A stattfinden, werden ab Montag auf andere Bereiche im Terminal 1 verlagert. Ab Dienstag wird überdies das zum Terminal 2 gehörende Satellitengebäude (Gates J, K und L) bis auf weiteres nicht mehr für den Passagierverkehr genutzt. Sämtliche hier vorgesehenen Abflüge und Ankünfte werden dann über das Terminal 2 (Gates G und H) abgewickelt.

Der Betrieb des Personentransportsystems zwischen dem Terminal 2 und dem Satellitengebäude wird vorübergehend ausgesetzt.


Update 31.03.2020, 18:25 Uhr

Flughafen Phuket schließt bis 30. April 2020

Die Tourism Authority of Thailand (TAT) informiert über die Schließung des internationalen Flughafens in Phuket vom 10. bis 30. April 2020, Ein- und Ausreisepunkte zu Land, zu Wasser und in der Luft sind damit vom 07. April bis zum 30. April 2020 geschlossen. Der Transport von Konsum- und Hilfsgütern sowie Hilfsmaterial und –fahrzeugen erfolgt weiterhin auf dem Land- und Seeweg. Die Botschaften Deutschlands, Russlands und der Schweiz kümmern sich in Thailand um die Rückholung von Urlaubern mittels zusätzlicher Flüge. Weitere Informationen für deutsche Touristen hierzu finden sich auf der Homepage der Deutschen Botschaft unter www.bangkok.diplo.de .

Bangkok Airways stellt vom 7. April bis 30. April 2020 den Flugbetrieb innerhalb Thailands komplett ein, um die Ausbreitung des Coronavirus (Sars-CoV-2) zu bekämpfen. Fluggäste können eine vollständige Rückerstattung über www.bangkokair.com/refund beantragen oder sich an die Ticketbüros der Fluggesellschaft, das Bangkok Airways Call Center unter 1771 oder außerhalb Thailands unter der Telefonnummer +66 2 270 6699 wenden. Passagiere, die ihre Tickets über ein Reisebüro gekauft haben, wenden sich bitte direkt an ihr Reisebüro.
Weitere Informationen Den tagesaktuellen Stand zur Entwicklung der Covid-19-Situation in Thailand finden Touristen im Newsroom der TAT und auf der Homepage des Department of Disease Control Thailand. Weitere Auskünfte gibt das TATKontaktzentrum unter 1672 oder die Touristenpolizei unter 1155. *** Kontakt Tourism Authority of Thailand: Thailändisches Fremdenverkehrsamt Kirchnerstr.6-8 60311 Frankfurt Tel: 069 / 138 139 0 Fax: 069 / 138 139 50 E-Mail: info@thailandtourismus.de und www.thailandtourismus.dewww.tatnews.org  


Update 31.03.2020, 09:20 Uhr

Flughafen Berlin Tegel bleibt vorerst offen (APA)

Der Berliner Flughafen Tegel soll einem Medienbericht zufolge trotz der Corona-Krise vorerst geöffnet bleiben. Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup sei mit dem Vorschlag der Stilllegung für zwei Monate bei den Eignern der Flughafengesellschaft (FBB) Berlins, Brandenburgs und des Bundes gescheitert, wie der Berliner "Tagesspiegel" unter Berufung auf FBB-Gesellschafterkreise berichtete.

Vor allem der Bund sei strikt dagegen gewesen, in Krisenzeiten "kritische Infrastruktur" Deutschlands selbst zeitweise von Tegel nach Schönefeld zu verlagern, berichtete der "Tagesspiegel" am Sonntagabend weiter. Auch Brandenburg habe Bedenken gehabt, Berlin sei dafür gewesen. Lütke Daldrup wollte demnach mit der Stilllegung einige Millionen Euro sparen.

Außerdem stehe das Thema bei dem Termin der FBB-Gesellschafterversammlung am Montag doch nicht auf der Tagesordnung, hieß es in dem Medienbericht. Das Thema sei erst einmal bis Ende April vertagt.

Update 20.03.2020, 09:50 Uhr

Berliner Flughäfen vor Staatshilfe (APA)

Der Aufsichtsrat der Berliner Flughafengesellschaft hat staatlichen Hilfen für die Hauptstadtflughäfen aufgrund der Coronakrise zugestimmt. "Der Aufsichtsrat hat diese Unterstützung klar zum Ausdruck gebracht, und auch die Gesellschafter werden uns unterstützen", sagte Flughafen-Chef Engelbert Lütke Daldrup nach einer Sitzung des Gremiums am Donnerstagabend.

Konkrete Zahlen zur Höhe der Hilfen nannte er nicht. Die Passagierzahlen an den Flughäfen Schönefeld und Tegel waren Lütke Daldrup zufolge im Laufe dieser Woche um rund drei Viertel im Vorjahresvergleich eingebrochen. Entsprechend hoch seien die erwarteten Umsatzeinbußen.

Am Fahrplan für die Eröffnung des neuen Hauptstadtflughafens BER ändere sich indes nichts, betonte Lütke Daldrup. Allenfalls müsse der Probebetrieb – das sogenannte Orat-Programm – angepasst werden, bei dem tausende Komparsen von Ende April an die Abläufe am neuen Flughafen testen sollen. "Wir werden vielleicht die Anzahl der Personen, die an dem Testbetrieb teilnehmen, verringern", sagte Lütke Daldrup. "Wir werden den Testbetrieb auch ein bisschen mehr elektronisch organisieren."

Es spreche im Moment einiges dafür, dass der Flughafen beim Start im Herbst mit einem geringeren Verkehrsaufkommen zu rechnen habe, sagte Lütke Daldrup. "Das wird natürlich auch die Inbetriebnahme insgesamt vereinfachen, weil wir nicht unter Volllast eröffnen müssen."

Lütke Daldrup betonte, dass weiterhin bis Ende März alle bauordnungsrechtlich notwendigen Mängel abgearbeitet würden, damit der TÜV seine Berichte darauf aufbauen könne. Zuvor war bekannt geworden, dass einige TÜV-Mitarbeiter aufgrund von SARS-CoV-2 nicht mehr auf der Baustelle arbeiteten. Das ändere am Zeitplan aber nichts, hieß es.

Nach TÜV-Angaben ist das eine Vorsorgemaßnahme, um Infektionen zu vermeiden. Die Kollegen erledigten ihre Arbeit im Homeoffice, etwa Dokumentationen und Berichterstellungen. "Aktuell entsteht dadurch kein Zeitverzug für unsere Tätigkeiten am BER", sagte ein TÜV-Sprecher vor dem Ende der Aufsichtsratssitzung.

Nach der Sitzung verkündete Aufsichtsratschef Rainer Bretschneider zudem, dass Lütke Daldrup seinen Vertrag als Flughafen-Chef um ein Jahr verlängern werde. Der Kontrakt wäre im März 2021 ausgelaufen, nun bleibt er ein Jahr länger im Amt. "Wir wollen Kontinuität, wir wollen Sicherheit über den Termin der Inbetriebnahme hinaus", sagte Bretschneider. "Wir wollen gerade in dieser wichtigen Übergangszeit in der gewohnten Qualität miteinander zusammenarbeiten."

Außerdem verabschiedete der Aufsichtsrat am Donnerstag den Geschäftsplan für das Jahr 2020, der die Grundlage bildet für die langfristige Finanzierung der Berliner Flughäfen.


Update 03.04.2020, 09:50 Uhr

Londoner Flughafen Heathrow schließt eine Startbahn (APA)

Angesichts der Coronavirus-Krise und des damit verbundenen geringeren Flugverkehrs schließt der Londoner Flughafen Heathrow ab Montag eine seiner beiden Startbahnen. Es gehe darum, die Belastbarkeit und Sicherheit für die Mitarbeiter, Passagiere und die Fracht während des Covid-19-Ausbruchs zu erhöhen, sagte ein Sprecher des größten Flughafens Europas.

Der Sprecher betonte, der Flughafen werde aber offen bleiben – auch wenn es weltweit deutlich weniger Flüge gebe. Damit könne man weiter eine wesentliche Rolle spielen, wenn es darum gehe, lebensnotwendige medizinische Güter und Nahrung für das Land während dieser beispiellosen Pandemie zu beschaffen. Die beiden Start- und Landebahnen sollen wöchentlich abwechselnd genutzt werden.


Update 30.03.2020, 12:08 Uhr

Kurzarbeit sichert Arbeitsplätze am Flughafen Salzburg

Der Flughafen Salzburg setzt mit der Einführung der Kurzarbeit einen wichtigen Schritt zur Unternehmenssicherung und zur Sicherung von Arbeitsplätzen. Ein Großteil der Alt-Urlaube und ein Teil der Zeitguthaben wurden bereits konsumiert. 

„Ab dem 01. April kommt der zivile Flugverkehr zunächst zum Stillstand. Um die Unternehmensgruppe wirtschaftlich abzusichern, folgen viele Sparmaßnahmen. Zugleich wollen wir die Arbeitsplätze aller Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen durch die Krise retten. Das geht nur mit Kurzarbeit und wir haben den Konzern ab 01. April auf vorerst einmal drei Monate dazu angemeldet,“ so Flughafengeschäftsführerin Bettina Ganghofer zu den nächsten Schritten.

Innerhalb von drei Stunden kann der Betrieb auf Anfrage auch für die zivile Nutzung wieder anrollen. Für Behörden- und Rettungsflüge ist der Flughafen grundsätzlich betriebsbereit. Die administrative Weiterführung des Flughafens wird in Zeiten der Kurzarbeit von Zuhause aus erfolgen.

„Mit Blick auf das Jetzt und Morgen haben wir Home-Office-Arbeitsplätze eingerichtet. Über 80 Personen im Unternehmen wurden mit Laptop und Zugangssystemen versehen, um ihren Job in der Kurzarbeit auch von zu Hause aus erledigen zu können. Wenn alles wieder anläuft, muss der Übergang in allen Bereichen reibungslos funktionieren,“ meint Ganghofer, „auch wir als Geschäftsführer und Bereichsleiter des Flughafens haben unsere Positionen zur Kurzarbeit angemeldet - hier ziehen wir mir der Belegschaft gleich“, so Ganghofer weiter.

Update 27.03.2020, 09:35 Uhr

Flughafen Salzburg fährt Betrieb auf Stand-by runter (APA)

Der Flughafen Salzburg schraubt im Sog der Coronavirus-Pandemie seinen Betrieb gegen Null. Ab kommendem Montag fährt der zweitgrößte Airport Österreichs nur mehr im Ein-Schicht-Betrieb, das heißt mit einer täglichen Betriebszeit von sechs Stunden. Am ersten April-Wochenende wird dann wahrscheinlich überhaupt auf Stand-by umgestellt, teilte der Flughafen am Donnerstagnachmittag mit.

Trotz des massiven Rückgangs der Flugbewegungen wurde am Airport W.A.Mozart bisher die reguläre Betriebszeit von 6:00 bis 23:00 Uhr aufrecht gehalten, wobei die Mitarbeiter zuletzt schon Urlaube und Zeitguthaben abgebaut haben. Ab Montag wird nun auch die Betriebszeit reduziert. Welche sechs Stunden pro Tag noch Betrieb ist, konnte der Unternehmens-Sprecher Alexander Klaus nicht sagen, das orientiere sich nach den Flugplänen. Das heißt, es könne an einem Tag von 11:00 bis 17:00 Uhr Betrieb sein, an einem anderen theoretisch von 16:00 bis 22:00 Uhr. Mehr als eine Schicht werde es aber dann nicht mehr geben.

Vermutlich ab dem ersten April-Wochenende soll dann wegen des Stillstandes im Luftverkehr der Betrieb überhaupt auf Stand-by geschaltet werden. Bei Anfragen von Luftverkehrsunternehmen könne mit einer Vorlaufzeit von drei Stunden die entsprechend notwendige Betriebsbereitschaft jederzeit wiederhergestellt werden, sagte Klaus. Die Nutzung des Flughafens für Einsatz- und Rettungshubschrauber bleibt aber unverändert aufrecht.

Was die Maßnahmen für die Belegschaft heißen, steht laut Klaus noch nicht endgültig fest. Auf jeden Fall müsse in Zeiten wie diesen über alle Arbeitszeitmodelle nachgedacht werden. Für den Flughafen sei es aber wichtig, dass eine sozial verträgliche Lösung gefunden werde.

Update 17.03.13:30 Uhr

Flughafen Salzburg bleibt bei Minimalbesetzung betriebsbereit

Der Flughafen Salzburg fährt aufgrund der vielen Flugabsagen der Airlines auf Minimalbetrieb. Der Großteil der Belegschaft wird laut Empfehlungen des Bundeskanzlers und des Bundespräsidenten zu Hause bleiben und Urlaube abbauen. Auch die Geschäfte am Flughafen selbst schließen oder werden unter Minimalbesetzung offen gehalten. Gastro-Einrichtungen müssen laut Verordnung den Betrieb einstellen.

Für die Belegschaft, die noch Dienst versieht, werden Automaten aufgestellt, der Backshop bleibt geöffnet und die Nähe zur Tankstelle an der Innsbrucker Bundesstraße (inkl. SPAR Shop) wird genutzt. Die Zweigstelle der Salzburger Sparkasse im Ankunftsbereich des Flughafens wird von Montag bis Freitag von 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr geöffnet sein. Die Bäckerei Resch & Frisch wird als Nahversorger – vorbehaltlich behördlicher Verordnungen – von 05:00 Uhr bis 18:00 Uhr frisches Brot, Milchprodukte, Getränke und Kleinbackwaren anbieten.

Sämtliche andere Einrichtungen wurden bis auf weiteres geschlossen, der Flugbetrieb findet nur sehr eingeschränkt statt. Für die Notfallflüge, Polizeieinsätze und Rettungsflüge wird der Flughafen immer eine Bereitschaftsmannschaft vor Ort haben.

Unter www.salzburg-airport.com finden Passagiere unter ABFLÜGE und ANKÜNFTE die aktuellen geplanten Flüge.

Wichtige Kontaktstellen und Rufnummern:

  • Gesundheitsnummer 1450: bei Krankheitssymptomen
  • AGES Hotline 0800 555 621: Fragen allgemeiner Natur rund um das Thema Coronavirus
  • Land Salzburg COVID-19 Website: www.salzburg.gv.at/corona-virus 
  • Hotline +43 662 8042 4450: Beratungshotline Land Salzburg

Update 12.03.2020, 10:30 Uhr 

Flughafen Salzburg leidet unter geringer Nachfrage (APA)

Auch der Flughafen Salzburg ist zunehmend von den Auswirkungen des Coronavirus betroffen. Ins Gewicht fällt dabei aber weniger die Entscheidung der Lufthansa-Tochter Austrian Airlines, von 1. bis 24. April die Strecke Wien-Salzburg aus dem Verkehr zu nehmen. Vielmehr leidet der zweitgrößte Airport Österreichs unter der geringen oder teils gar nicht mehr vorhandenen Nachfrage vonseiten der Fluglinien.

"Laut aktuellem Stand fallen alleine im Monat März von rund 900 geplanten Flügen rund 100 weg", sagte Flughafensprecher Alexander Klaus am Mittwoch zur APA. Diese Zahl könne sich aber jederzeit ändern, zu rechnen sei mit einer weiteren Zunahme an aus dem Planverkehr gezogenen Verbindungen. "Wir hoffen inständig, dass sich die angespannte Lage in Europa in den nächsten Wochen wieder entspannen wird."

Dass Wien-Salzburg dem Rotstift zum Opfer gefallen ist, sei hingegen kein so großes Problem. "Knapp 90 % der Passagiere auf dieser Strecke sind Umsteigepassagiere. Diese kommen weiterhin in gewohnter Weise von A nach B, nur dass sie jetzt innerhalb des Lufthansa-Konzern nicht über Wien, sondern über den Flughafen Frankfurt an ihre Destinationen angebunden werden", erklärte Klaus.

Am Flughafen selbst habe man sich auf das Coronavirus entsprechend vorbereitet. "Wir haben etwa mit zusätzlichen Hygienemaßnahmen reagiert und das Reinigungsteam verstärkt. Und für das Personal wurde ausreichend Zugang zu Desinfektionsmittel sichergestellt."


Update 20.03.2020, 10:10 Uhr

Flughafen Innsbruck schließt (APA)

Der Flughafen Innsbruck wird ab Montag bis auf Weiteres seine Pforten schließen. Aufgrund der aktuellen Situation habe sich die Geschäftsführung in Absprache mit den Eigentümern dazu entschlossen, vorläufig den Betrieb einzustellen, teilte der Flughafen am Donnerstag in einer Aussendung mit. Für Notfälle sei man aber jederzeit einsatzbereit, wurde betont.

Die Mitarbeiter der Flughafenbetriebsgesellschaft mbH sollen ab 01. April in Kurzarbeit geschickt werden. "Wir haben in sehr guten und konstruktiven Gesprächen mit unserem Betriebsrat hier eine für alle vertretbare Lösung gefunden", erklärte Flughafengeschäftsführer Marco Pernetta. Nach Abwägung der jetzigen Situation und der möglichen zukünftigen Entwicklung habe man dies als einzige Möglichkeit gesehen, um vorerst alle Mitarbeiter halten zu können.

Für lebensrettende Ambulanzflüge sei der Flughafen jedoch trotz Schließung innerhalb von rund drei Stunden jederzeit einsatzbereit. Der an den Flughafen angrenzende Heliport von Polizei und Christophorus sei von dieser Maßnahme nicht betroffen.

Durch die komplette Schließung des Terminals sind auch die Geschäfte MPreis, Bäcker Ruetz, das Flughafenrestaurant und die Trafik nicht mehr zugänglich. Kunden der anderen Geschäfte am Flughafen, wie z.B. Autovermieter, werden gebeten, sich direkt an das jeweilige Unternehmen zu wenden. Die Polizeiinspektion Flughafen sei selbstverständlich weiterhin geöffnet.


Update 17.03.10:20 Uhr

Flughafen Klagenfurt hat Notbetrieb eingeleitet

Aufgrund der anhaltenden Corona-Krise und den jüngsten Ankündigungen von Austrian Airlines hat der Flughafen Klagenfurt im Kreise der Eigentümer beschlossen, alle Maßnahmen zu setzen, um den Betrieb am Flughafen auf das Notwendigste zu beschränken bzw. auf einen temporären Notbetrieb zurückzufahren.

Ziel dieser Maßnahme ist es, Kosten zu reduzieren und dennoch den Flughafen Klagenfurt betriebsbereit zu halten, um nach der Bewältigung des Coronavirus den Betrieb innerhalb weniger Tage wieder in vollem Umfang aufnehmen zu können. Aufsichtsratsvorsitzender Peter Malanik betonte, dass man nach der Krise jeden Mitarbeiter wieder benötigen werde und man gemeinsam mit dem Betriebsrat für den Notbetrieb, die Konsumation von Überstunden und Resturlaub vereinbart hat bzw. danach auf das von der Regierung zur Verfügung gestellte Kurzarbeits-Modell zurückgreifen wird. 

Zeitgleich unterstrich Mehrheitseigentümer Franz Peter Orasch (LILIHILL Capital Group), trotz der Krise an der strategischen Entwicklung des Airport Klagenfurt festzuhalten und sicherte seine volle Unterstützung für diese schwierige Phase und die zukünftige Wiederaufnahme des Betriebs zu.

Passagiere werden gebeten, sich vor Reiseantritt über den Status ihres geplanten Fluges zu informieren und sich dazu mit Fluggesellschaft, Reisebüro oder Reiseveranstalter in Verbindung zu setzen. 

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