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Coronavirus

Die richtige Masken-Hygiene

Seit Mitte März ist die Mund-Nasen-Schutzmaske unweigerlich zu einem treuen Wegbegleiter geworden und mittlerweile im Alltag eines jeden Einzelnen angekommen. Doch abgesehen vom korrekten Tragen, was mittlerweile kaum noch jemanden vor Probleme stellt, ergeben sich bei der Pflege, Reinigung und dem Abnehmen der Maske zahlreiche weitere Fragen. Anbei die drei größten Fehler zur richtigen Masken-Hygiene.

1. Wie die Mund-Nasen-Bedeckung richtig abnehmen?

Viele Menschen neigen dazu, ihre Mund-Nasen-Bedeckung für einen kurzen Moment unter das Kinn zu ziehen, statt sie vollständig abzunehmen. Dies sorgt jedoch dafür, dass sich potenzielle Erreger bei der Bewegung nicht nur auf die Finger übertragen, sondern auch auf weitere Teile des Gesichts. Außerdem erhöht sich so das Risiko einer Kontaktinfektion, weil die möglicherweise kontaminierten Hände in die Nähe der Schleimhäute gelangen.

Richtig wäre: Die Maske immer nur entweder vollständig tragen oder komplett abnehmen. Vor dem Absetzen einer Mund-Nasen-Bedeckung sollten unbedingt die Hände desinfiziert oder besser noch gründlich 20 bis 30 Sekunden lang gewaschen werden, damit beim Absetzen nicht versehentlich die Innenseite der Maske oder das Gesicht kontaminiert werden. Die Maske sollte beim Absetzen nur an den Bändern berührt und vorsichtig abgenommen werden, denn die Außenseite der gebrauchten Maske ist potenziell erregerhaltig. Um zu verhindern, dass Bakterien und Viren auf die Hände übertragen werden, sollte der Stoff möglichst nicht berührt werden und als zusätzliche Schutzmaßnahme ist es ratsam, die Hände nach dem Absetzen erneut gründlich zu waschen.

2. Wie die Maske unterwegs am sichersten transportieren?

Auch wenn es am naheliegendsten ist: Eine getragene Mund-Nasen-Bedeckung sollte unterwegs nie einfach nur in die Hosen-, Jacken- oder Handtasche gesteckt werden. Auch auf dem Bürotisch sollte sie nicht abgelegt werden, weil sie so die Fläche oder andere Gegenstände, die sich darauf befinden, kontaminieren kann. Wer mit dem Auto unterwegs ist, neigt häufig dazu, die gebrauchte Mund-Nasen-Bedeckung an den Rückspiegel zu hängen. Unter Hygiene-Gesichtspunkten hat die Maske damit zwar keinen Kontakt zu anderen Flächen oder Gegenständen, beeinträchtigt aber die Sicht und lenkt vom Verkehrsgeschehen ab.

Besser ist: ein kleines luftdichtes Gefäß, beispielsweise ein Gefrierbeutel mit Zipp-Verschluss, dabeihaben. Diese Form der Aufbewahrung eignet sich sowohl zum Schutz der noch nicht getragenen Maske als auch zum Transport benutzter. Jedoch sollten letztere nur für einen möglichst kurzen Zeitraum so aufbewahrt werden, vor allem deshalb, weil eine benutzte Maske innerhalb des Beutels schlecht trocknet, sodass Schimmel entstehen kann. Einweg- und FFP-Masken sollten hingegen nicht weiter aufbewahrt, sondern direkt im nächsten Mistkübel entsorgt werden.

3. Wie die Maske zuhause verstauen – reicht aufhängen oder muss sie gewaschen bzw. entsorgt werden?

Während Einweg- und FFP-Masken nach Gebrauch im Restmüll entsorgt werden sollten, dürfen andere Masken wiederverwendet werden. So können Stoffmasken am Band, getrennt von der restlichen Schmutzwäsche, aufgehangen werden, sodass sie nichts kontaminieren – jedoch nur so lange, bis sie gewaschen werden. Dies ist bei einfachen wiederverwendbaren Mund-Nasen-Bedeckungen bereits nach einmaligem Tragen notwendig.

Für Stoffmasken gilt: Waschen bei mindestens 60 Grad, idealerweise 90-95 Grad mit Vollwaschmittel in der Waschmaschine. Die Effektivität von anderen Reinigungsmethoden, wie dem Erhitzen in der Mikrowelle oder im Backofen, ist jedoch immer noch fraglich.

Tipp: Eine Ausnahme dieser Regeln bilden speziell beschichtete Masken, wie zum Beispiel viralProtect. Als zertifiziertes Medizinprodukt* mit integrierter Livinguard®-Technologie ist sie selbstdesinfizierend und kann so Bakterien und sogar mehr als 99,9% der SARS-CoV-2 Viren selbstständig nach zehn Minuten inaktivieren**. Eine wöchentliche Handwäsche mit kaltem Wasser ist ausreichend, so ist sie mindestens sieben Monate nutzbar.

*Medizinische Gesichtsmaske Typ I gemäß der DIN EN 14683:2019
**Getestet nach U.S. EPA Standards hinsichtlich selbstdesinfizierenden Eigenschaften und Hautverträglichkeit

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