Corona-Maßnahmen

Wo welche Regeln gelten

Für Besucher einer Urlaubsdestination in Corona-Zeiten sind neben den Einreisebedingungen auch die Regeln innerhalb des Landes wichtig. Immer mehr Staaten lockern nun. Ein Überblick.

Immer mehr Länder machen sich "locker". Da trotz aktueller Neuinfektionsrekorde die Zahl der Krankenhaus- und vor allem der Intensivstationseinweisungen nicht drastisch steigt, nehmen die Regierungen zahlreiche Auflagen zurück.

Dabei ist zu unterscheiden zwischen den Einreisebedingungen und den Regeln, die innerhalb eines Landes gelten. Denn längst nicht immer verändern sich diese im Gleichschritt. So kann es sein, dass zwar für die Einreise "nur" 3G gilt – also Impfung, Genesung oder Test. Zugleich aber müssen Personen, die am öffentlichen Leben in ihrer Urlaubsdestination teilnehmen wollen, strengere Voraussetzungen erfüllen. Ein Überblick über Staaten, die jüngst auch innerhalb des Landes die Restriktionen gelockert oder sogar ganz abgeschafft haben. Denn auch dieser Aspekt ist für Reisebüro-Kunden wichtig:

Albanien: In Albanien gilt die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen Schutzes in Innenräumen und in öffentlichen Verkehrsmitteln. Bei Verstoß droht ein Bußgeld.

Andorra: Es besteht unter anderem in geschlossenen öffentlichen Räumen, öffentlichen Verkehrsmitteln und Restaurants eine allgemeine Pflicht zum Tragen einer Mund- und Nasenbedeckung. Diese Pflicht gilt ab Vollendung des sechsten Lebensjahres.

Belgien: Seit dem 7. März ist ein Test-, Impfungs- oder Genesenen-Nachweis bei Veranstaltungen oder für den Besuch eines Restaurants nicht mehr erforderlich. Es gelten Abstandsregeln von 1,50 Meter. Eine Maskenpflicht besteht in öffentlichen Verkehrsmitteln, in Gesundheitseinrichtungen und Pflegeheimen für alle mit einem Alter von mindestens 12 Jahren. Ansonsten wird das Tragen einer Maske in Innenräumen empfohlen, ist aber keine Pflicht.

Bulgarien: In Bulgarien werden trotz der EU-weit niedrigsten Impfquote gegen Covid-19 alle Corona-Regeln zum 31. März 2022 abgeschafft. Ab diesem Zeitpunkt gibt es keine Einschränkungen mehr in Bezug auf die Öffnungszeiten und Zutrittsbedingungen öffentlicher Gebäude. Auch die Maskenpflicht entfällt.

Dänemark: Alle Einschränkungen wurden aufgehoben. Handel, Gastronomie, kulturelle und Vergnügungseinrichtungen wie Kinos, Theater, Museen, Diskotheken, et cetera sind geöffnet. Für den Zugang zu Einrichtungen im Gesundheitsbereich (Krankenhäuser, Pflegeheime, et cetera) ist weiterhin ein Nachweis über ein negatives Covid-19-Testergebnis oder über eine erfolgte vollständige Impfung oder Genesung erforderlich. Das kann auch von privaten Unternehmen oder privaten Kultureinrichtungen gefordert werden.

Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (medizinische Maske oder Visier) wird von staatlicher Seite nur noch in Einrichtungen des Gesundheitsbereichs (Krankenhäuser, Pflegeheime, et cetera) empfohlen. Darüber hinaus können private Unternehmen oder private Kultureinrichtungen weiter auf Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung bestehen.

Deutschland: Fast alle Beschränkungen werden zum 3. April 2022 aufgehoben – einschließlich der Maskenpflicht sowie der 2G- oder 3G-Zugangsregeln. Allerdings haben die Bundesländer die Möglichkeit, mit Hilfe der sogenannten Hotspot-Regeln an bestimmten Restriktionen festzuhalten, wenn die Zahl der Krankenhauseinweisungen hoch ist. Lediglich in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie in Krankenhäusern und Alternheimen besteht die Maskenpflicht generell fort.

Estland: Estland setzt die Nutzung von Corona-Zertifikaten aus. Im dem baltischen EU-Land muss für den Besuch von öffentlichen Veranstaltungen in Innenräumen kein sogenannter Grüner Pass für Geimpfte oder Genesene mehr vorgezeigt werden. Auch die bisher geltenden Beschränkungen der Öffnungszeiten für Bars und andere Unterhaltungsstätte werden aufgehoben. Gültig bleiben Maskenpflicht, Abstandsregeln und Hygienevorschriften.

Finnland hat zum 14. Februar gelockert. Restaurants und Kneipen dürfen nun zunächst bis 23.00 Uhr Alkohol verkaufen und bis Mitternacht offen bleiben. Auch das Gesang- und Tanzverbot wurde aufgehoben – die Finnen können damit wieder in die von ihnen die beliebten Karaokebars gehen. Die finnischen Behörden empfehlen, in öffentlichen Innenräumen einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Im öffentlichen Nah- und Fernverkehr besteht zum Teil die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes.

Frankreich: In Frankreich gilt seit dem 14. März 2022 keine Maskenpflicht mehr. Ausgenommen sind lediglich öffentliche Verkehrsmittel und medizinische Einrichtungen. Die Maskenpflicht entfällt offiziell auch am Arbeitsplatz, allerdings ist es Unternehmen freigestellt, das Tragen von Corona-Schutzmasken dennoch weiter zu empfehlen.

In Kinos, Cafés, Museen und Restaurants müssen zudem keine Impfpässe mehr vorgelegt werden. In Krankenhäusern und Altenheimen wird lediglich ein Gesundheitspass verlangt, der auch aus einem negativen Corona-Test bestehen kann. Notfälle sind davon ausgenommen.

Griechenland: Auf der Webseite der griechischen Regierung  ist eine aktuelle Karte Griechenlands, mit der Einstufung der Regionalbezirke in belastete und weniger belastete Gebiete sowie weiteren Informationen zur Entwicklung der Inzidenz und Impfquote veröffentlicht.

Zum 1. Mai 2022 plant Griechenland, die Impfpflicht bei Besuchen von Restaurants, Museen und Läden zu streichen. Dann soll alternativ auch ein negativer Test ausreichen. Zudem soll zum 1. Juni 2022 die Maskenpflicht fallen.

Bis dahin gilt: Es gilt eine generelle Tragepflicht für einen Mund-Nasen-Schutz für alle Personen ab vier Jahren in allen öffentlichen, geschlossenen Räumen. In Supermärkten und im ÖPNV muss ein doppelter Mund-Nasen-Schutz oder mindestens ein Mund-Nasen-Schutz der Klasse KN95 getragen werden. Verstöße werden mit einem Bußgeld in Höhe von 300 Euro geahndet.

Abstandsregeln müssen überall eingehalten werden. Zur Kontrolle werden die Polizeikräfte landesweit verstärkt eingesetzt. Für Hotels und andere Unterkünfte gelten spezielle Hygieneprotokolle mit Hygiene-, Distanz- und Auslastungsbeschränkungen. In Geschäften, ÖPNV und Taxis gelten Kapazitätsbeschränkungen.

Zutritt zu Innenräumen von bestimmten Einrichtungen, z.B. Gastronomie (Innenräume), Kinos, Museen und Clubs, ist ausschließlich Geimpften und Genesenen gestattet (2G-Regel). In den meisten übrigen Einrichtungen (Einzelhandel, Banken oder Behörden) gilt mindestens die "3G-Regel". Ungeimpfte oder Nicht-Genesene müssen einen negativen PCR-Test (nicht älter als 72 Stunden) oder negativen Antigen-Schnelltest (nicht älter als 48 Stunden) vorweisen können. Für Minderjährige von vier bis 17 Jahren genügt ein negativer Antigen-Selbsttest (nicht älter als 24 Stunden).

Für überregionale Inlandsreisen mit einem Flugzeug, Zug, Schiff oder Fernbus gilt: Personen ab 18 Jahren benötigen entweder eine Impfbescheinigung, eine Genesenenbescheinigung, einen negativen PCR-Test (nicht älter als 72 Stunden) oder einen negativen Antigen-Schnelltest (nicht älter als 48 Stunden). Für Minderjährige von vier bis 17 Jahren ist ein negativer Antigen-Selbsttest (nicht älter als 24 Stunden) ausreichend.

Für Fahrten per Schiff müssen Reisende vor Einschiffung eine Gesundheitserklärung ausfüllen. Der Nachweis über eine Impfung, Genesung oder Testung kann nur über eine App (beispielsweise CovPass-App, Corona-Warn-App oder über die griechische App "Covid Free GR Wallet") oder eine mit Barcode versehene Bescheinigung in der jeweiligen Landessprache des Ausstellungsstaats und zusätzlich mindestens in englischer Sprache geführt werden (ausgenommen Selbsttests).

Nach Erkenntnissen der deutschen Auslandsvertretungen in Griechenland verwenden sowohl offizielle Stellen als auch Hotels und andere private Unternehmen die oben genannte App "Covid Free GR Verifier", um die Gültigkeit von Zertifikaten zu überprüfen.

Das gelbe Impfbuch wird nach Kenntnisstand der deutschen Auslandsvertretungen in Griechenland für die Verwendung innerhalb Griechenlands nicht anerkannt. Eine Genesenen-Bescheinigung wird zur Verwendung innerhalb Griechenlands nur anerkannt, wenn diese frühestens 14 Tage nach dem ersten positiven Test, durchgeführt durch eine öffentliche Behörde oder ein zertifiziertes Labor, ausgestellt wurde. Sie ist bis zu 180 Tage danach gültig.

Die Impfbescheinigungen von Personen, die innerhalb von neun Monaten nach der abgeschlossenen Impfung noch keine Boosterimpfung erhalten haben, haben keine Gültigkeit für die Verwendung innerhalb Griechenlands. Im Rahmen der Nachweisführung über eine Impfung, Genesung oder Testung findet auch eine Identitätsprüfung statt. Daher empfiehlt es sich, immer ein aktuelles Ausweisdokument mit sich zu führen. Erfahrungsgemäß werden aber auch digitale Versionen (zum Beispiel als PDF oder Foto auf dem Handy) der Ausweise akzeptiert.

Grönland: Unter anderem herrscht auf der größten Insel der Welt nun nirgendwo mehr Maskenpflicht. Auch Einschränkungen für öffentliche Räume wie etwa Restaurants, Cafés und Sporthallen fallen weg. Weiterhin bestehen bleiben Beschränkungen für Kreuzfahrt- und weitere Passagierschiffe sowie die Vorgaben für Personen ohne Wohnsitz in Grönland. Sie müssen bei der Einreise vollständig geimpft sein.

Großbritannien und Nordirland: Gelockert haben alle Landesteile.

  • England: Eine Maskenpflicht besteht nur noch in gesundheitlichen Einrichtungen oder Pflegeheimen. Einzelheiten können der Webseite der englischen Regierung entnommen werden.
  • Schottland: Eine Maskenpflicht im Nahverkehr und den meisten Innenräumen (zum Beispiel Geschäfte) gilt bis mindestens 18. April 2022. Einzelheiten können der Website der schottischen Regierung entnommen werden.
  • Wales: Das Tragen einer Maske bleibt in Pflege- und Gesundheitseinrichtungen verpflichtend; Einzelheiten können der Website der walisischen Regierung entnommen werden.
  • Nordirland: Maßnahmen, wie das Tragen einer Maske im öffentlichen Nahverkehr, Geschäften oder anderen Veranstaltungsräumen werden empfohlen. Einzelheiten können der Webseite der nordirischen Regierung entnommen werden.
  • Es wird weiterhin empfohlen, die allgemeinen Hygiene- und Abstandsregeln einzuhalten.
  • Guernsey/Alderney: Alle Einreisebeschränkungen sind aufgehoben worden.
  • Jersey: Alle Einreisebeschränkungen sind aufgehoben worden.
  • Isle of Man: Alle Einreisebeschränkungen sind aufgehoben worden.
  • Gibraltar: Alle Einreisebeschränkungen sind aufgehoben worden.

Irland: Der Großteil der Bewegungs-, Hygiene-, Abstands- und Kapazitätsbeschränkungen ist aufgehoben. Ausführliche Informationen bietet die Website der irischen Regierung. Auch das verbindlich vorgeschriebene Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist entfallen. Lediglich in öffentlichen Verkehrsmitteln und bei Aufenthalten in Einrichtungen des Gesundheitswesens wird zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes geraten.

Island hat zum 25. Februar alle Corona-Beschränkungen aufgehoben. Sowohl die im Inland geltenden Maßnahmen als auch die Beschränkungen bei der Einreise fallen weg. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes bei Kontakt mit Risikogruppen wird weiter empfohlen.

Italien: Das digitale Covid-Zertifikat der EU in Folge einer seit mindestens 14 Tagen abgeschlossenen vollständigen Impfung ist nur zum Zwecke der Einreise nach Italien bis zu neun Monate gültig. Innerhalb Italiens, das heißt für den Zugang zu Dienstleistungen und Infrastrukturen, darf das Zertifikat nicht älter als sechs Monate sein. Für Reisende aus dem Ausland, deren vollständige Impfung oder Genesung länger als sechs Monate zurückliegt, ist der Zugang zu Dienstleistungen bzw. Aktivitäten, für die in Italien der sogenannte "Super Green Pass" (2G-Nachweis) erforderlich ist, nur mit einem zusätzlichen negativen Testergebnis (PCR-Test, nicht älter als 72 Stunden, oder Antigen-Test, nicht älter als 48 Stunden) gestattet.

Ausgenommen sind Personen, die nach der vollständigen Impfung entweder eine Auffrischungsimpfung ("Booster") erhalten haben oder vollständig geimpft und anschließend genesen sind. In diesen Fällen bleibt das digitale Covid-Zertifikat der EU dauerhaft gültig.

Für internationale Flüge und den Transfer zwischen dem italienischen Festland und den italienischen Inseln ist ein 3G-Nachweis ausreichend. Gleiches gilt für den Zugang zu öffentlichen Ämtern, Postämtern und Banken. Mit Wirkung vom 1. April 2022 wird die Covid-19-Nachweispflicht im öffentlichen Nahverkehr sowie für den Zugang zu Hotels, Außenbereichen von Restaurants, Museen, Geschäften, öffentlichen Ämtern, Postämtern und Banken abgeschafft.

Im Fernverkehr, dem Innenbereich von Restaurants und bei Sportveranstaltungen im Freien gilt mit Wirkung vom 1. April 2022 die 3G-Regel. Für den Besuch von Freizeiteinrichtungen (zumn Beispiel Kinos, Schwimmbäder, Fitnessstudios, Diskotheken) besteht die 2G-Regel zunächst fort.

Bis zum 30. April 2022 besteht die Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken in öffentlichen Verkehrsmitteln, bei öffentlichen Kulturveranstaltungen im Freien und in geschlossenen Räumen sowie bei Sportveranstaltungen und Wettkämpfen. In all diesen Fällen ist der Verzehr von Speisen und Getränken in geschlossenen Räumen verboten. Im Taxi dürfen nicht mehr als zwei Personen auf der Rückbank befördert werden, ausgenommen sind Personen des gleichen Haushalts.

Kroatien: In öffentlichen Verkehrsmitteln und in Geschäften ist eine reduzierte Anzahl von Personen zugelassen. Sollten einzelne Gespanschaften aufgrund ansteigenden Infektionsgeschehens eigene Maßnahmen zum Infektionsschutz erlassen, werden diese auf der Website der kroatischen Regierung veröffentlicht. Es gilt eine Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in öffentlichen Verkehrsmitteln, Geschäften und Krankenhäusern sowie im Freien überall dort, wo der Mindestabstand von 1,50 Meter nicht eingehalten werden kann. Bei Nichtbeachtung der Maskenpflicht drohen Bußgelder.

Lettland: Einkaufen und Dienstleistungen sind seit dem 1. April 2022 uneingeschränkt und ohne Platzbeschränkungen oder andere Sicherheitsauflagen zugänglich. In öffentlichen Verkehrsmitteln ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes Pflicht (offizielle Empfehlung: chirurgische Maske, besser FFP2, Kinder unter 18 Jahren können Stoffmaske verwenden). Dies gilt auch in medizinischen und sozialen Einrichtungen.

Liechtenstein: Sämtliche Nachweispflichten wurden aufgehoben. In Abstimmung mit dem schweizerischen Bundesrat sind erneute Beschränkungen möglich. Die Regierung Liechtensteins bittet um eigenverantwortliche Selbstisolation im Falle einer Ansteckung mit dem Coronavirus. Eine Maskenpflicht gibt es landesweit nicht mehr.

Litauen: In öffentlich zugänglichen Innenräumen wird das Tragen von Masken empfohlen, unabhängig vom Impfstatus. In öffentlichen Verkehrsmitteln besteht weiterhin Maskenpflicht, und es ist ein Mindestabstand von einem Meter zum nächsten Passagier zu wahren. Eine Quarantänepflicht für fünf Tage besteht nur für Personen, die positiv auf Covid-19 getestet wurden beziehungsweise für die, die mit einem positiven Testergebnis rechnen. Kontaktpersonen wird empfohlen, sich zu isolieren; eine Verpflichtung besteht nicht.

Luxemburg: Mit wenigen Ausnahmen sind alle Beschränkungen aufgehoben. In Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen gilt weiterhin 3G, also der Nachweis einer zertifizierten Impfung, zertifizierten Genesung oder eines zertifizierten Tests; es besteht gelegentlich auch die Möglichkeit, Selbsttests vor Ort unter Aufsicht vorzunehmen.

In öffentlichen Verkehrsmitteln ist zudem das Tragen von Masken vorgeschrieben, ebenso in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen oder vergleichbaren Einrichtungen und in Haftanstalten. Diese Regelungen sind auch veröffentlicht durch das Ministerium für Gesundheit der Luxemburger Regierung.

Malta: In geschlossenen Räumen und in Fahrzeugen muss, mit Ausnahme privater Wohnungen und privater Pkws, grundsätzlich ein Mund-Nasen-Schutz oder ein Gesichtsschutz (Visier) getragen werden. Ausgenommen von der Tragepflicht sind Kinder im Alter bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres. Zuwiderhandlung wird mit einem Bußgeld in Höhe von 100 Euro belegt. Die generellen Abstandsregeln zum gegenseitigen Schutz sind weiterhin einzuhalten. Der Zutritt zu öffentlichen Veranstaltungen in geschlossenen Räumen, bei denen die Teilnehmenden stehen, ist Personen, die älter als 11 Jahre alt sind, nur gestattet, wenn sie in Besitz eines gültigen Impfnachweises sind.

Monaco: Die Vorlage eines Pass sanitaire beim Besuch von Gastronomiebetrieben, Kinos, Geschäften, und so weiter ist seit dem 25. März 2022 nicht mehr notwendig. Ausgenommen hiervon sind Gesundheitseinrichtungen und Pflegeheime.

Montenegro: Das Land hebt die meisten Beschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie auf. Insbesondere ist für die Einreise in das an Kroatien grenzende Urlaubsland kein 3G-Nachweis mehr nötig. Auch für den Besuch von Gaststätten, Kultur- und Sporteinrichtungen ist kein Nachweis mehr erforderlich, dass man entweder geimpft, genesen oder getestet ist. Weiterhin in Kraft bleibt die Maskenpflicht in öffentlich zugänglichen Innenräumen. Auch die erlaubte Zahl von Teilnehmern an öffentlichen Veranstaltungen bleibt beschränkt: Sie wurde von bisher 50 auf nunmehr 100 erhöht.

Moldau: Mit Ausnahme von Minderjährigen sind alle Personen, die sich im öffentlichen Raum bewegen, verpflichtet, ein gültiges Ausweisdokument oder dessen Kopie/Foto mit sich führen. Bei Teilnahme an Veranstaltungen in Innenräumen oder im Außenbereich können weitere Verschärfungen, wie die Notwendigkeit des Impfnachweises oder eines aktuellen negativen Covid-19-Tests, gelten. Je nach 7-Tage-Inzidenz gelten in verschiedenen Landesteilen unterschiedliche Einschränkungen. Es empfiehlt sich daher, das Tagesgeschehen zu verfolgen.

Es besteht eine generelle Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in geschlossenen Räumen und im Personennahverkehr. Beachten Sie zudem die landesweit geltende Maskenpflicht in allen Bereichen, wo ein Mindestabstand von einem Meter nicht eingehalten werden kann.

Niederlande: Mit Wirkung vom 23. März 2022 bestehen keine einschränkenden Maßnahmen mehr. Weitere Informationen in englischer Sprache bietet die niederländische Regierung. Es besteht die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nase-Schutzes auf Flughäfen und in Flugzeugen Das Nicht-Tragen kann mit einem Bußgeld geahndet werden.

Nordmazedonien: Der Zutritt zu Restaurants, Hotels, Pensionen und anderen Beherbergungs- und Gastronomiebetrieben ist für Erwachsene nur mit Nachweis einer vollständigen Impfung oder einem Genesenennachweis (ärztliche Bescheinigung in englischer Sprache oder mit Übersetzung mit Genesungsdatum, welches nicht mehr als 180 Tage zurückliegen darf) erlaubt (vergleichbar 2G-Regel). Sonstige Geschäfte und Einkaufszentren, insbesondere Lebensmittelläden, Supermärkte und Apotheken sind weiterhin geöffnet.

In Innenräumen gelten zusätzlich besondere Abstands- und Hygieneregeln. Öffentliche Verkehrsmittel dürfen nur begrenzt ausgelastet sein. In geschlossenen Räumen und öffentlichen Verkehrsmitteln gilt zudem die Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Kinder unter sechs Jahren sind davon ausgenommen.

Norwegen hat zum 12. Februar sämtliche Regeln gestrichen – sowohl für die Einreise als auch für etwaige Beschränkungen im Land. Lediglich für Spitzbergen gelten noch spezielle Testvoraussetzungen.

Österreich: Österreich streicht zum 16. April 2022 in weiten Teilen des öffentlichen Lebens die FFP2-Maskenpflicht, etwa in der Gastronomie, bei Veranstaltungen und im Einzelhandel abseits der Lebensmittelmärkte. Weiterhin bestehen bleibt die FFP2 jedoch in Lebensmittelgeschäften sowie imn öffentlichen Nahverkehr.

Polen: Die meisten der bisher geltenden Einschränkungen, Anforderungen und Verbote wurden aufgehoben. Eine Maskenpflicht besteht nur noch in Gebäuden, in denen gesundheitliche Leistungen erbracht werden, sowie in Apotheken.

Portugal: Portugals Regierung hat eine weitere Lockerung der Corona-Einschränkungen beschlossen. So wird unter anderem die 3G-Regel abgeschafft, die bisher noch für den Besuch von Hotels, Restaurants und anderen Einrichtungen galt. Zudem entfällt die Testpflicht für den Zutritt zu Sportveranstaltungen, Diskotheken und Bars. Weiterhin verpflichtend bleibt die Maske in geschlossenen Räumen. Ungeimpfte und auch diejenigen, die noch keine Booster-Impfung haben, müssen bei Besuchen in Krankenhäusern und Pflegeheimen einen negativen Test vorlegen. Bei der Einreise muss der CovPass oder die Corona-Warn-App vorgelegt werden (3G).

Madeira hat umgekehrt für die Einreise sämtliche Regeln abgeschafft (bis auf die Online-Registrierung), hält aber im Innern an 3G – und damit mindestens an einem Testnachweis – fest.

Rumänien: In Rumänien sind so gut wie alle Corona-Vorsichtsmaßnahmen außer Kraft getreten. Allein das Gesundheitsministerium plant eigene Restriktionen, die voraussichtlich Krankenhäuser betreffen dürften. Einreisen nach Rumänien sind nunmehr ohne Corona-Impfnachweis möglich. Die bisher in allen öffentlichen Räumen und auch unter freiem Himmel geltende Maskenpflicht wurde aufgehoben. Für Gaststätten gibt es keine Einschränkungen der Öffnungszeiten und der Gästezahl mehr, ebenso frei ist der Zugang zu allen Veranstaltungen und Kultureinrichtungen.

San Marino: In geschlossenen Räumen, auf Märkten, Demonstrationen sowie dort, wo der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, wird das korrekte Tragen zumindest einer chirurgischen Maske nachdrücklich empfohlen. FFP2-Masken werden für öffentliche Verkehrsmitteln und die Benutzung von Fahrstühlen empfohlen. Kinder unter sechs Jahren und Personen mit entsprechender Einschränkung sowie deren Hilfspersonen, sofern dadurch eine Interaktion mit der Person verhindert wäre, müssen generell keine Maske tragen. Bei einer bestätigten COVID-19-Infektion ist eine Selbstisolation vorgeschrieben. Personen mit Symptomen wie Atemwegsinfektion und Fieber dürfen das Haus nicht verlassen und müssen einen Arzt kontaktieren.

Schweden: Das Land hat nicht nur alle Einreiserestriktionen gestrichen (für Bürger aus der EU), sondern auch die Regeln im Inland. Um die Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln wird nur noch "gebeten". Und ein Antigen-Test nach Ankunft in Schweden ist eine "Empfehlung".

Schweiz: Die schweizerischen Behördenrufen zu eigenverantwortlichem Einhalten von Hygieneregeln auf. Die Kantone können kurzfristig weitere beschränkende Maßnahmen erlassen. Es besteht landesweit keine Maskenpflicht mehr.

Serbien: Seit 12. März 2022 bestehen keine Beschränkungen mehr. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in Innenräumen und im Freien in allen Situationen, in denen ein persönlicher Kontakt nicht vermieden werden kann, ist nicht mehr vorgeschrieben, wird aber empfohlen.

Slowakei: Es gilt eine FFP2-Maskenpflicht in allen öffentlich zugänglichen Innenräumen, insbesondere in Geschäften und im öffentlichen Nah- und Fernverkehr. Draußen gilt die Mundschutzpflicht nur noch bei Versammlungen.

Slowenien: Für den Besuch von Gaststätten, Hotels und Veranstaltungen gilt keine 3G-Regel (also: geimpft, genesen oder getestet) mehr. Auch von Einreisenden wird kein 3G-Nachweis mehr verlangt. Außerdem werden die verhängten Sperrstunden aufgehoben. Gültig bleiben die Maskenpflicht in öffentlich zugänglichen Innenräumen sowie die 3G-Regel für Gesundheitseinrichtungen, Altenheime und Justizvollzugsanstalten.

Spanien: Landesweit gilt eine Pflicht zum Tragen einer Mund- und Nasenbedeckung an allen öffentlichen Orten innerhalb geschlossener Räume sowie in öffentlichen Verkehrsmitteln. Auch bei Großveranstaltungen im Freien besteht dann eine Maskenpflicht, wenn die Teilnehmer stehen; im Sitzen nur, wenn der Abstand von 1,50 Meter nicht eingehalten werden kann. Verstöße gegen die Maskenpflicht werden mit Geldstrafen (etwa 100 Euro) geahndet. Kinder unter sechs Jahren und Personen, bei denen aus gesundheitlichen Gründen die Maskenpflicht kontraindiziert ist, sind von der Pflicht ausgenommen. Es empfiehlt sich, eine entsprechende Bescheinigung mitzuführen.

Tschechien: An In Tschechien gilt ein Maßnahmenpaket mit verschiedenen Verhaltensmaßregeln und Hygienemaßnahmen. Das tschechische Gesundheitsministerium informiert im COVID-Portal  (auf Englisch) über die jeweils aktuellen Maßnahmen.In Gesundheits- und Sozialeinrichtungen besteht eine Pflicht zum Tragen einer FFP2/KN95/N95/AS/NZ P2, DS FFR-Maske. Weitere Einschränkungen bestehen derzeit nicht.

Türkei: Derzeit gibt es keine Zugangsbeschränkungen mehr; beschränkende Maßnahmen können abhängig vom Infektionsgeschehen jederzeit erneut angeordnet werden. In öffentlichen geschlossenen Räumen ohne ausreichende Belüftung und Abstandsmöglichkeit (1,50 Meter) sowie in öffentlichen Verkehrsmitteln ist das Tragen von Schutzmasken Pflicht. Soziale Distanz (drei Schritte Abstand) wird nach wie vor angeraten.

Ungarn: Alle Corona-Maßnahmen wurden aufgehoben. Auch in öffentlich zugänglichen Innenräumen und in öffentlichen Verkehrsmitteln muss niemand mehr einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Die Maskenpflicht gilt lediglich noch in Krankenhäusern und Altenheimen.

Zypern: Innerhalb von geschlossenen Räumen besteht ab sechs Jahren die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Hygieneregeln sind einzuhalten. Die zyprische Regierung veröffentlicht die aktuellen Regeln auch in englischer Sprache. Beim Besuch von Orten, an denen üblicherweise mehr als zehn Personen über längere Zeit zusammenkommen ist der Besitz des "Cyprus Flight Pass" Zugangsvoraussetzung und gilt für sieben Tage nach Einreise als sogenannter 'SafePass'. Danach muss jeweils ein Impfnachweis, Genesenennachweis oder ein PCR- oder Schnelltest, der nicht älter als 72 Stunden sein darf, (=SafePass) vorgelegt werden, um diese Orte zu besuchen. Die Tests sind für nicht geimpfte Personen über 16 Jahre kostenpflichtig.

Im Nordteil der Insel benötigen Ungeimpfte zum Besuch von Supermärkten, Behörden und Banken einen Schnelltest, der nicht älter als 48 Stunden und zum Besuch von Cafés, Restaurants, Tavernen, Kinos und so weiter einen Schnelltest, der nicht älter als 24 Stunden sein darf.
 

Dieser Artikel erschien zuerst auf fvw|TravelTalk: fvw.de. Über die Einreiseregeln informiert fvw|TravelTalk in den regelmäßig aktualisierten Listen Alle Einreisebedingungen auf einen Blick (europäische Staaten) und So gelangt man in die wichtigsten Fernreiseziele (ausgewählte Interkontziele).

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