COCO Weltweit Reisen

Buschbrände in Australien

Buschbrände in Australien – ein Bericht zur Lage des Australien-Spezialisten COCO Weltweit Reisen:

Wie derzeit täglich in der Presse berichtet wird, brennen seit geraumer Zeit in Australien große Landstriche. In den vergangenen Wochen war dabei vor allem die Gegend rund um Sydney mit den Blue Mountains stark betroffen. Entgegen den Presseberichten war das Zentrum von Sydney nie bedroht, bei entsprechender Windrichtung nahm man aber in der Stadt zum Teil starken Rauch wahr. In den letzten Tagen hat sich zwar die Situation rund um Sydney zusehends entspannt, dafür entstanden aber großflächige Buschbrände an der Küste südlich von Sydney, die sich bis zu den Seengebieten Victorias (Lakes Entrance, East Gippsland) ausbreiteten. Von dort stammen auch die beängstigenden Fotos und Berichte von Urlaubern, die ans Meer flüchten, um den Bränden zu entkommen. Buschfeuer gibt es im Süden und Südosten Australiens jedes Jahr. Die verheerenden Ausmaße der diesjährigen Feuer haben mit der großen Hitze zu tun, die in diesem Sommer ungewöhnlich früh einsetzte. Für die Menschen in den betroffenen Gebieten ist die Situation natürlich hoch dramatisch und gefährlich, und Feuerwehren aus ganz Australien sind rund um die Uhr im Einsatz, um die Feuer zu löschen. Man hofft auf Abkühlung und Regen, die mancherorts schon zu einer leichten Entspannung der Lage geführt haben.

Viele unserer Geschäftspartner und Freunde in Down Under sind von den Bränden betroffen. Ihnen gilt unsere größte Anteilnahme und wir hoffen und beten für sie, dass sie nicht zu Schaden kommen.

Als Reiseveranstalter für Australien haben wir aber vor allem auch große Verantwortung unseren KundInnen gegenüber und beobachten die Situation laufend und akribisch genau. Wir erhalten täglich Berichte von unseren Partnern, von Rundreisefirmen, Hotels, Camper- und Mietwagenanbietern, und vor allem von unserer örtlichen Agentur, deren MitarbeiterInnen rund um die Uhr im Einsatz sind, um auf neue Herausforderungen zu reagieren. Aus touristischer Sicht haben die größten Buschfeuer, vor allem jene zwischen Sydney und Melbourne, kaum Auswirkungen auf unser Tagesgeschäft, da diese Strecke nicht sehr populär für Selbstfahrer ist. Auf der beliebtesten Selbstfahrroute von Melbourne nach Adelaide und v.v. ist derzeit Kangaroo Island, eines der bekanntesten Urlaubsziele Australiens, von Buschfeuern betroffen. Der westliche Teil der Insel, wo sich auch die meisten Attraktionen befinden (Flinders Chase Nationalpark, Seal Bay, Hanson Bay, usw.), wurde sicherheitshalber gesperrt und kann derzeit nicht besucht werden.

Aus diesem Grund empfehlen wir allen, die in den nächsten zwei Wochen dorthin wollen, ihre Reise umzubuchen. Für diese Umbuchungen entstehen unseren KundInnen keinerlei Gebühren. Wir sind zuversichtlich, dass sich auf Kangaroo Island die Lage bald wieder entspannen wird, und werden auch entsprechend reagieren, sobald es Entwarnung gibt.

Wenn man hört, dass in Australien in den letzten zwei Monaten eine Fläche, die der Größe Belgiens entspricht, verbrannt ist, klingt das natürlich sehr dramatisch. In Relation zur Gesamtfläche des Landes, die ungefähr der Größe Europas entspricht, relativiert sich dieser Vergleich aber auch schnell wieder. 90 % Australiens können momentan gefahrlos bereist werden. Es liegt mir fern, die Situation zu verniedlichen, aber es besteht auch kein Grund, Menschen in Panik zu versetzen, die in den nächsten Tagen und Wochen eine Reise nach Down Under gebucht haben.

Wir lassen jedenfalls niemanden im Stich und reagieren sofort auf neue Meldungen.

Herbert Frankenstein, COCO Weltweit Reisen GmbH

Weitere Informationen zu COCO unter www.coco-tours.at oder Tel. +43 664 500 29 75.

Der traveller hofft auf eine baldige Entspannung der Lage in Australien und berichtet laufend. Laut Austria Presse Agentur, apa, hat das österreichische Außenministerium die Touristen bezüglich generell erhöhter Gefahr von Buschbränden in Australien informiert. Wie die apa heute berichtet bekommen die erschöpften Feuerwehrleute im Kampf gegen die Flammen Unterstützung aus den USA und Kanada. 

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