CMT

Fokus auf Millennials

Neben jungen Familien sollen künftig verstärkt die Millennials in den Zielgruppen-Fokus der Messe rücken.

Die weltweit größte Publikumsmesse für Freizeit und Touristik (CMT), lockt jährlich bis zu 300.000 Besucherinnen und Besucher nach Stuttgart. Das Durchschnittsalter der Besuchenden variiert dabei zwischen 40 und 50 Jahren und erreicht damit die Generation im reisefreudigen und kaufkräftigen Alter. Künftig sollen jedoch auch die Millenials verstärkt in den Fokus genommen werden. Zu diesem Zweck entwickeln Studierende des Dualen Tourismusmanagement-Studiengangs an der Frankfurt University of Applied Sciences (UAS) gemeinsam mit der CMT ein neues Veranstaltungskonzept „studis@CMT“. Dabei handelt es sich um ein besonderes Angebot für Auszubildende und Studierende der Branche, das in das Rahmenprogramm der Messe integriert wird. Das Vorhaben soll schon auf der CMT 2023 als Kick-Off-Veranstaltung in die Realität umgesetzt werden.

„Wer kennt die Fokus-Zielgruppe der Millennials besser als die gleichaltrigen Studierenden? Gerade darum bietet sich die Zusammenarbeit zwischen dem dualen Bachelor-Studiengang Tourismusmanagement der Frankfurt UAS und der CMT an“, erklärt Guido von Vacano, Mitglied der Geschäftsleitung bei der Messe Stuttgart. Und Prof. Dr. Kerstin Wegener, Studiengangsleiterin Tourismusmanagement an der Frankfurt UAS ergänzt: „Es ist für uns ein zentrales Anliegen, praxisnah zu lehren und zu forschen und unseren Studierenden dadurch einen Mehrwert in ihrem Studium zu bieten.“

Ziel der Kooperationen sei es, Studierenden und innovativen Projekten aus der Praxis eine Plattform zu bieten und gleichzeitig beide Seiten zur Interaktion miteinander anzuregen.

Konzeption für die halbtägige Veranstaltung

Auf dieser Basis haben 17 Studierende des sechsten Semesters Tourismusmanagement unter Anleitung von Prof. Dr. Wegener die Konzeption für die halbtägige Veranstaltung „studis@CMT “ ausgearbeitet. Sie erhält den Claim „Vielfalt im Tourismus – Reisen so individuell wie du!“ und umfasst ein vielfältiges Programm mit bspw. interaktiver Podiumsdiskussion, einem Projekt-Pitch sowie einer Auswahl an Workshops. Sie ist als hybride Veranstaltung geplant und soll Raum für die Interaktion mit TeilnehmerInnen auch von zuhause aus bieten. Dies wird in Form von Abstimmungen, Meinungsbildern und Q&A-Sessions mithilfe einer App umgesetzt.

Als mögliche Themen für die Podiumsdiskussion sind „Caravaning im Wandel“ und „Barrierefreies Reisen“ in der Diskussion. Die geplanten Workshops decken eine breite Fläche aktueller, touristischer Themen ab, von LGBTQ-Reisen hin zum Pilgern auf dem Jakobsweg. Der Projekt-Pitch stellt einen Wettbewerb zwischen verschiedenen studentischen Projekten dar.

„Praxisprojekte an Hochschulen nicht nur zum Bestehen einer Prüfungsleistung zu erarbeiten, sondern sie auch in der Praxis einführen zu dürfen, empfinden wir als besondere Wertschätzung unserer Studienleistungen,“ freut sich Laura Menger, eine der Projektleiterinnen. Die Studierenden gehen davon aus, dass sie mit diesem Projekt viele Ideen für die Praxis anstoßen können, so dass „sich die CMT künftig an einer größeren, jungen Zielgruppe erfreuen wird“, ist sich die Studentin sicher.

Die Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS)

Durch Partnerschaften mit weltweit rund 200 Hochschulen ist die Frankfurt UAS in einer globalen Bildungswelt gut vernetzt. Vier Fachbereiche bieten 72 Studiengänge mit technischer, wirtschaftlich-rechtlicher und sozialer Ausrichtung an. Ein vielfältiges Weiterbildungsprogramm ermöglicht auch Externen berufsbegleitendes, lebenslanges Lernen. 

Der duale Bachelor-Studiengang Tourismusmanagement wird seit dem Wintersemester 2012/2013 am Fachbereich Wirtschaft und Recht der Frankfurt UAS angeboten. Er verknüpft das Hochschulstudium mit betrieblichen Abschnitten und wird mit kooperierenden Unternehmen der Tourismuswirtschaft durchgeführt; derzeit sind dies rund 25 Unternehmen, darunter DER Touristik GmbH, e-domizil sowie die Deutsche Zentrale für Tourismus. Voraussetzung für das Studium ist ein Studien-Ausbildungsvertrag mit einem der kooperierenden Unternehmen der Frankfurt UAS. Das Studium beinhaltet eine Ausbildungsvergütung für den Studierenden; einige der kooperierenden Firmen übernehmen auch die Einschreibegebühren.

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