Carnival Corporation

Getting to Zero Coalition

Die Carnival Corporation ist als erstes Kreuzfahrtunternehmen der „Getting to Zero Coalition“ beigetreten. Bei dieser internationalen Umwelt-Allianz handelt es sich um den Zusammenschluss einer Gruppe von über 80 führenden Unternehmen aus den Bereichen Seefahrt, Energie, Infrastruktur und Finanzen, die sich für eine beschleunigte Dekarbonisierung der internationalen Schifffahrt einsetzt.

Das Ziel der Koalition deckt sich mit der Strategie der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation (IMO), die Treibhausgasemissionen der Branche bis 2050 um mindestens 50 % gegenüber 2008 zu senken. Um dies zu erreichen, sollen u.a. bereits ab 2030 wirtschaftlich tragfähige Null-Emissionen-Schiffe in die weltweite Flotte aufgenommen werden.

Tom Strang, Senior Vice President für maritime Angelegenheiten bei der Carnival Corporation sagt: "Über unsere neun Marken hinweg empfangen wir jedes Jahr mehr als 12 Millionen Gäste an Bord und besuchen über 700 Häfen auf der ganzen Welt. Die Vitalität der Ozeane sowie die der zahlreichen Destinationen, die wir auf der ganzen Welt besuchen, sind für unser Geschäft von entscheidender Bedeutung.“

Im Zuge einer umfassenden Unternehmensstrategie will die Carnival Corporation und ihre neun Kreuzfahrtmarken weiterhin innovative und nachhaltige Umweltmaßnahmen entwickeln. Im Jahr 2017 hat das Unternehmen sein Ziel zur Reduzierung der CO2-Emissionen um 25 % drei Jahre früher als geplant erreicht. Mit neun weiteren Nachhaltigkeitszielen für 2020 sei man auf dem richtigen Weg. Auch werde man nachhaltige Geschäftspraktiken bei den eigenen Kreuzfahrtmarken, Partnern und Lieferanten sicherstellen.

Bis 2025 werden insgesamt elf Kreuzfahrtschiffe mit LNG-Antrieb in die Flotte aufgenommen. Die Carnival Corporation stellte Ende 2018 mit der AIDAnova das erste Kreuzfahrtschiff der Welt mit LNG-Antrieb in Dienst, Anfang dieses Monats gefolgt von einem zweiten LNG-Schiff, der Costa Smeralda.

Zudem ist der Konzern Vorreiter bei der Verwendung von Abgasreinigungs-systemen bzw. Gaswäschern (Scrubber). Seit Juli 2019 sind in mehr als 70 % der Flotte des Unternehmens erweiterte Luftqualitätssysteme installiert. Sie reduzieren fast alle Schwefeloxidemissionen, halten 75 % des Feinstaubs zurück und verringern Stickoxidemissionen.

Darüber hinaus sind mehr als 40 % der Flotte für die Nutzung von Landstrom ausgerüstet und können diesen in Häfen nutzen, in denen entsprechende Anlagen zur Verfügung stehen. Außerdem hat das Unternehmen umfassende Initiativen zur Optimierung des Energieverbrauchs an Bord sowie innovative Rumpfkonstruktionen und -beschichtungen umgesetzt, um den Kraftstoffverbrauch durch Minimierung des Reibungswiderstands zu senken.

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