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Austrian Airlines

Wirtschaftsprüfer entscheiden über Zukunft

Bei der österreichischen Lufthansa-Tochter AUA stehen entscheidende Tage bevor. Am Montag beraten die Wirtschaftsprüfer, ob die Pläne des AUA-Vorstands für eine Fortbestehensprognose reichen. Senken sie den Daumen, droht im schlimmsten Fall die Insolvenz. Zwei Tage später, am Mittwoch, tagt dazu der Aufsichtsrat der größten heimischen Fluggesellschaft.

Am Freitag gab es ein Treffen von Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) und Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne) mit Vertretern von Wien und Niederösterreich, AUA und Flughafen Wien, Gewerkschaftern sowie ÖBAG und COFAG. Das Gespräch sei sehr konstruktiv gewesen, so der Tenor danach.

"Ich habe bei allen Beteiligten den Willen für konstruktive Lösungsansätze gespürt", ließ Blümel nach dem Treffen wissen. "Der Standortgipfel hat heute in einer sehr konstruktiven Atmosphäre stattgefunden. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass eine gute Lösung für den Standort gefunden werden muss", klang es von Alexis von Hoensbroech, CEO von Austrian Airlines. "Es war ein konstruktiver Termin mit allen Standortvertretern. Das unterstreicht die Bedeutung einer Lösung für den Wirtschafts- und Tourismusstandort Österreich", so auch Flughafen-Chef Günther Ofner.

Blümel verwies darauf, dass österreichisches Steuergeld nur fließen werde, wenn es im Gegenzug rechtsverbindliche Garantien zum Erhalt des Standorts, Nachhaltigkeit und Arbeitsplätze gibt. "Alle Stakeholder, die heute vertreten waren, haben Bereitschaft gezeigt, sich unter diesen Voraussetzungen an einer konstruktiven Lösung zu beteiligen", so Blümel.

Die AUA verhandelt derzeit mit Regierung über Staatshilfen von 767 Mio. Euro. Auch von Belegschaft und Partnern wie dem Flughafen Wien werden Kostenschnitte verlangt. Die Businesspläne der AUA-Führung sind darauf ausgerichtet, dass der Neustart noch heuer, idealerweise im Sommer, erfolgt und dann in den nächsten Jahren langsam, aber stetig Normalität am Himmel über Europa einkehrt.

Die AUA hat ihren Linienflugbetrieb am 19. März eingestellt und ist seither nur mehr für Sonderflüge abgehoben. Darin wird sich vorerst auch nichts ändern: AUA hebt jedenfalls nicht vor dem 08. Juni ab.

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