Austrian Airlines

In schwarzen Zahlen gelandet

Seit Ausbruch der COVID-19 Pandemie verzeichnen Austrian Airlines erstmals wieder schwarze Zahlen aufgrund guter Buchungszahlen im Hochsommer. 

Eine Verdreifachung der Passagierzahlen im Vergleich zum Vorjahr sowie ein Adjusted EBIT von + 2 Mio. Euro brachten Austrian Airlines erstmals wieder in leicht schwarze operative Zahlen. Trotz anhaltender Pandemie zeigt sich die Liquiditätslage des Unternehmens weiterhin stabil. Die erste staatliche Kreditrate in Höhe von 30 Mio. Euro konnte bereits Mitte Juli getilgt werden. Die nächste Rückzahlung des Kredits von in Summe 300 Mio. Euro soll planmäßig Ende des Jahres erfolgen. 

„Die positiven Zahlen geben uns Rückenwind für die traditionell harten Wintermonate und lassen uns optimistisch in das kommende Jahr blicken“, erklärt Austrian Airlines CEO/CFO Alexis von Hoensbroech. „Die schrittweisen Reiseerleichterungen bringen uns langsam aber doch wieder auf etwas mehr Flughöhe, die im Sommer bei rund 55 % der Produktion im Vergleich zum Vorkrisenniveau lag.“ Man befürchte jedoch, dass die mit der Corona-Krise einhergehenden Beschränkungen uns noch länger beschäftigen "als uns allen lieb ist". 

Hohe Buchungszahlen im Sommer

Die hohe Nachfrage während der Sommer- und Herbstferien haben die Sehnsucht der Österreicher nach Flugreisen deutlich gemacht. Im touristischen Segment verzeichnete die Airline im Hochsommer ein Angebotsplus von 10 % gegenüber dem Vorkrisenjahr 2019. 

„Die Lust nach Sonne und Meer war so groß, dass wir eine Vielzahl von Aufstockungen im Flugplan umsetzen konnten, wie z.B. erhöhte Frequenzen nach Palma de Mallorca, auf die griechischen Inseln, nach Italien und neue Flüge nach Málaga. Nach Kreta waren wir streckenweise sogar mit einer Boeing 777 unterwegs. Die Menschen fliegen wieder – es ist sehr erfreulich eine Belebung bei Privat- und Geschäftsreisen zu sehen“, zeigt sich Austrian Airlines Vertriebsvorstand Michael Trestl zufrieden.

Der Wunsch nach einer Verlängerung des Sommers brachte auch im Herbst eine gute Auslastung bei touristischen Liniendestinationen, wie Zypern, Paris, Málaga, Athen oder Rom. Äußerst gut gebuchte Strecken waren vor allem Austrian Holidays Inseldestinationen wie Kreta, Rhodos, Mallorca, Gran Canaria und Teneriffa. Auch im Geschäftsreisesegment wurde eine deutliche Belebung spürbar, insbesondere im europäischen Raum.

Die Ergebnisse im Detail

Der Umsatz von Austrian Airlines im dritten Quartal 2021 lag mit 304 Mio. Euro deutlich über dem Vorjahreswert mit einem Plus von 227 % (Q3 2020: 93 Mio. Euro). Das bereinigte Quartalsergebnis (Adjusted EBIT) zeigt sich mit + 2 Mio. Euro zum ersten Mal seit Ausbruch der Krise positiv, im Vergleich zum deutlichen Minus von 106 Mio. Euro 2020. Das Hochfahren des Angebots im Sommer und Herbst brachte einen Anstieg von + 51 % bei den Gesamtaufwendungen im dritten Quartal verglichen zum Vorjahresquartal. Sowohl Umsatz als auch Aufwendungen lagen bei etwa der Hälfte des Vorkrisenniveaus.

Im dritten Quartal des Jahres beförderte Austrian Airlines 2,3 Mio. Passagiere, somit ein Plus von 206,5 % zum Vorjahr. Das erhöhte Angebot spiegelt sich in den angebotenen Sitzkilometern wider. So wurden im vergangenen Jahresquartal 4,5 Mrd. Sitzkilometer angeboten, was einem Angebot von 53,9 % gegenüber Vorkrisenniveau entspricht. 

Ausblick Wintermonate und Jahr 2022

Der AUA-Winterflugplan 2021/22 bringt attraktive Fernreiseziele, wie Cancún, die Malediven oder Mauritius, zurück ins Austrian Streckennetz. Aufgrund der hohen Nachfrage während der Weihnachtsfeiertage werden bei diesen Destinationen die Kapazitäten aufgestockt und mit erhöhter Frequenz bedient. Gelockerte Einreisebestimmungen, wie etwa die Öffnung Kanadas, der USA oder Thailands für vollgeimpfte Reisende, tragen weiter zum Neustart bisher eingeschränkter Destinationen bei. Der erfolgreiche Kurs im touristischen Segment wird im Sommer 2022 fortgesetzt und das Angebot weiter aufgestockt.

austrian.com 

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