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Austrian Airlines

Grünes Licht für Hilfspaket

Vor über einem Monat hat Austrian Airlines die Einigung über das Corona-Hilfspaket in der Höhe von 600 Millionen Euro gemeinsam mit der österreichischen Bundesregierung und dem Eigentümer Lufthansa angekündigt. Letzte Woche stimmten auch die Aktionäre der Lufthansa Group dem Stabilisierungspaket des Eigentümers zu. Nun gab es grünes Licht von der EU Kommission für den, durch die Republik Österreich beantragten, 150 Millionen EUR Zuschuss. Zudem kündigte die Airline an, die Abwicklung und Bearbeitung von Rückerstattungen zu beschleunigen. 

Einem Neustart steht nichts mehr im Wege

Damit sind die meisten Voraussetzungen für die Umsetzung des Hilfspaketes der Austrian Airlines geschaffen, lediglich die Zustimmung des Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) der deutschen Bundesregierung ist noch ausständig.

Nach dreimonatiger Zwangspause ist Austrian Airlines aktuell dabei den Betrieb schrittweise wieder hochzufahren. Seit der Wiederaufnahme der Kurz- und Mittelstreckenflüge am 15. Juni und dem Langstrecken-Start am 01. Juli fliegt die heimische Airline weiter auf Sicht.

„Hinter uns liegen die herausforderndsten Monate in der Geschichte unserer Austrian Airlines. Mit dem grünen Licht der EU Kommission können wir nun zuversichtlich in die Zukunft blicken und auch der österreichischen Wirtschaft wieder vollen Schub geben. Dafür sind wir sehr dankbar,“ kommentiert Austrian Airlines CEO Alexis von Hoensbroech die Entscheidung.

Schnellere Abwicklung von Rückerstattungen

Durch die temporäre Einstellung des Flugbetriebes sowie den weiterhin erforderlichen Flugstreichungen, bedingt durch neue oder kurzfristig verlängerte Landeverbote, verzeichnen die Service Center nach wie vor ein historisches Anfragevolumen. Die heimische Airline möchte nun die Bearbeitung und Abwicklung von Rückerstattungen innerhalb der nächsten acht Wochen abgeschlossen haben.

„Die weltweite Corona Pandemie hat die Luftfahrt vor nie da gewesene Herausforderungen gestellt. Unsere Kolleginnen und Kollegen in den Service Centern arbeiten mit Hochdruck daran, alle Anfragen und Anträge abzuarbeiten. Derzeit wird wöchentlich die Auszahlung von Rückerstattungen in Millionenhöhe in Auftrag gegeben, das entspricht mehreren tausend Tickets. Zum jetzigen Zeitpunkt konnten so bereits 40 % aller Anträge bearbeitet werden“, erklärt Austrian Airlines CCO Andreas Otto.

Alle verbleibenden Rückerstattungsanträge, die bis jetzt eingereicht wurden, sollen innerhalb der nächsten acht Wochen bearbeitet werden.

„Wir sind uns bewusst, dass die aktuelle Situation für unser Fluggäste nicht zufriedenstellend ist. Dafür möchten wir uns entschuldigen. Jeder Passagier, der eine Rückerstattung beantragt hat, bekommt sein Geld zurück“, versichert der Austrian Vorstand.

Die Airline bittet Kunden, die bereits einen Antrag abgegeben haben, nicht nochmals anzurufen, um die Leitungen für jene Kunden freizuhalten, die in naher Zukunft reisen.

Passagiere, deren Flug gestrichen wurde, und die nicht von den Umbuchungsmöglichkeit Gebrauch machen möchten, können eine Rückerstattung über das Onlineformular auf der Website von Austrian Airlines beantragen. Fluggäste, die ihren Flug zu einem späteren Zeitpunkt wahrnehmen möchten, haben die Möglichkeit Tickets, die bis 30. Juni 2020 gebucht wurden und ein ursprüngliches Reisedatum bis 30. April 2021 haben, bis 31. Jänner 2021 ruhend zu stellen. Die neue Reise kann bis Ende 2021 stattfinden. Informationen zu den Umbuchungsmöglichkeiten finden Passagiere auf www.austrian.com.

Auch die Rückerstattung an Reisebüros läuft auf Hochtouren.

„Wir haben alle zur Verfügung stehenden Kapazitäten auf das Maximum erhöht. Mittlerweile konnten rund zwei Drittel aller Reisebüro-Buchungen refundiert werden,“ so CCO Andreas Otto.

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