traveller als E-Paper

Der traveller erscheint nun im 14tägigen Rhtythmus auch im modernen E-Paper Format. Registrierten Newsletter-Empfängern wird das E-Paper automatisch per E-Mail zugesandt. Als exklusive Serviceleistung steht DAS TOURISTIK TELEFONBUCH als Blätter-pdf sowie zum Download zur Verfügung.

Austrian Airlines

Bittere Bilanzzahlen im Q2

Austrian Airlines Vorstand Alexis von Hoensbroech und der scheidende Finanzvorstand Wolfgang Jani mussten bittere Bilanzzahlen zum 2. Qaurtal des laufenden Jahres präsentieren. Der dreimonatige Lockdown des Flugbetriebes riss wie bereits absehbar ein tiefes Loch in die Quartalsbilanz des Unternehmens. Die Lufthansa Tochter hat ein bereinigtes Ergebnis vor Steuern (Adjusted Ebit) von minus 99 Mio. Euro im Vergleich zu Plus 46 Mio. zum Vorjahr erwirtschaftet. Dieses Ergebnis entsprach laut CFO Wolfgang Jani einem täglichen Verlust von einer Million Euro während des Lockdowns. Bis zum Halbjahr betrug das Adjusted EBIT von Austrian Airlines bereits minus 235 Mio. Euro.

Für Alexis von Hoensbroech spiegeln sich die dramatischen Auswirkungen der Corona Krise in den bislang „historisch schlechtesten Quartalszahlen“ der Unternehmensgeschichte wider.

Im zweiten Quartal verzeichnete Austrian Airlines einen Passagierverlust von 99 % und die Auslastung der Flugzeuge viel auf 61 % zurück. Sind im Vorjahr noch rund vier Millionen Passagiere zwischen April und Juni befördert worden, waren es im gleichen Zeitraum 2020 nur noch 53.000. Der Umsatz ist um 94 % auf 35 Mio. Euro eingebrochen. Die Gesamterlöse sind im selben Zeitraum um 90 % auf 59 Mio. Euro gesunken (2. Quartal 2019: 610 Mio. Euro). Die Gesamtaufwendungen sind im selben Zeitraum bei 158 Mio. Euro gelegen, was einem Rückgang von 72 % (2. Quartal 2019: 565 Mio. Euro) im Vergleich zum Vorjahresquartal entspricht.  

Testen, testen, testen!

Für Finanzvorstand Wolfgang Jani steht fest, dass die Ergebnisse in den nächsten Jahren so bleiben werden. Derzeit werde im Unternehmen „auf Sicht geflogen und die sich ständig änderten Situationen werden dynamisch von uns beobachtet“, so Jani. Das größte Problem für die Fluglinie sei zudem die große Verunsicherung der Passagiere, so werden Flugtickets derzeit nur noch zwei bis vier Wochen vor Reiseantritt gebucht. Ständig sich ändernde Reise- und Landeverbote in der Europäischen Union erschweren zudem eine verlässliche Flugplanung. Um die Situation für die Passagiere und Fluglinien zu erleichtern, forderte Austrian Airlines CEO Alexis von Hoensbroech im Rahmen der Pressekonferenz flächendeckende COVID 19-Tests für alle Fluggäste aus Risikoländern ein. „Reisefreiheit ist eine wichtige Säule unserer modernen Gesellschaft, die nicht dauerhaft beschnitten werden darf“, so Hoensbroech.

Erfreuliches gab es aber zum Thema Ticket- Refund zu berichten. So seien bereits 77 % aller Rückforderungen bearbeitet worden. Bis zum Ende des Monats rechnet der AUA Vorstand damit, dass alle offenen Fälle abgearbeitet sein werden. Der Ausbau des Flugangebotes soll im Herbst schrittweise weitergeben, ab September soll Shanghai wieder ins Langstreckennetz aufgenommen werden und im Winter könnte die Destination Mauritius wieder viel Lust auf Urlaub im Indischen Ozean machen.

Anzeige
Anzeige
Anzeige

Newsletter

Mit nur einem Klick zur Anmeldung für Newsletter und E-Paper. Immer up2date in der Touristik mit dem traveller.

Anzeige

Aktuelles E-Paper

Touristik Telefonbuch 2019

Anzeige
Anzeige