Auf geht's

Tourismus in den Regionen

Um den heimischen Tourismus ab der Öffnung am 19. Mai und darüber hinaus wieder auf die Überholspur zu bringen, hat Tourismusministerin Elisabeth Köstinger die virtuelle Talkreihe „Auf geht’s – zum Comeback des heimischen Tourismus“ gestartet. In vier virtuellen Comeback-Talks wird die gesamte Branche eingeladen, über das Wiederhochfahren der heimischen Tourismus-Branche zu diskutieren. 

Letzte Woche versammelte sich bereits eine Expertenrunde zum Gespräch über den "Touristischen Arbeitsmarkt". Am Mittwoch, dem 12.05., fand nun der zweite Comeback-Talk zum Thema "Tourismus in den Regionen" statt. 

Mit dabei waren u.a. Initiatorin des Comeback-Prozesses, Tourismusministerin Elisabeth Köstinger, Landeshauptmann Günther Platter, Astrid Legner, Fremdenführerin und Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Kärnten, Teresa Imre, Geschäftsführerin von „Markta“, einem digitalen Marktplatz für regionale Lebensmittel, Mathias Schattleitner, Präsident des Bundes Österreichischer Tourismusmanager und Josef Floh, Chef und Koch der Gastwirtschaft Floh. 

In den Regionen Österreichs nimmt der Tourismus eine besondere Rolle ein, immerhin erwirtschaftet er über 59 Mrd. Euro pro Jahr und gibt einer halben Million Menschen Arbeit (Quelle: WKO, Juni 2020). Zahlreiche Regionen sind also auf den Wirtschafts- und Arbeitsplatzfaktor Tourismus angewiesen. In Tirol bspw. wird jeder dritte Euro direkt oder indirekt in der Tourismus- und Freizeitwirtschaft verdient. Der Tiroler Tourismus beschäftigt rund 60.000 Erwerbstätige. Nahezu jeder vierte Vollarbeitsplatz in Tirol wird von der Tourismus- und Freizeitwirtschaft geschaffen.

Zudem hängt am Tourismus eine ganze Wertschöpfungskette: Handel, Bäckereien, Handwerker, Reisebüros, Kultur, Freizeiteinrichtungen, Veranstaltungsbranche, Landwirtschaft u.v.m. Nur die Hälfte der Ausgaben der Gäste entfällt auf die Beherbergung und Gastronomie. Die andere Hälfte geht in Transport, Handel, Kultur, Reisebüros, Fremdenführer etc.

Tourismusministerin Elisabeth Köstinger„Viele Jobs in der Kultur, in der Unterhaltung oder im Personentransport gäbe es ohne Tourismus nicht. Diese Verflechtung ist es, die den Tourismus für unsere Regionen so essentiell macht. Für den Tischler, der im Hotel etwas repariert genauso, wie der Busfahrer, der die Gäste fährt.“

Für einen krisensicheren und zukunftsfähigen Tourismus wurden dahingehend einige Ziele definiert und Handlungsfelder eröffnet. So wird der Fokus vermehrt auf nachhaltigen Tourismus gelegt und entsprechende Konzepte sollen entwickelt werden. Dabei soll der Tourismus nicht nur für die Gäste, Gastgeber und die Bevölkerung in den Regionen eine nachhaltige Strategie verfolgen, sondern auch Rücksicht auf die Umwelt und Ressourcen nehmen. Die Kooperation zwischen dem Tourismus und der Landwirtschaft soll zudem weiter verstärkt werden. 

„Tourismus und Landwirtschaft sind eng miteinander verbunden, beide prägen den ländlichen Raum. Eine verstärkte Kooperation bietet enormes Potenzial für beide Seiten. Regionale Qualitätsprodukte werden sowohl von Einheimischen als auch von Touristen geschätzt und verstärkt nachgefragt. 

Unser Ziel ist, dass unsere Urlaubsregionen nicht nur für die Gäste attraktiv sind, sondern auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Darum ist es entscheidend, gemeinsam mit der Branche weiter an nachhaltigen Tourismusstrategien zu arbeiten. Davon haben wir alle etwas!“, so Köstinger abschließend.

Unter https://www.bmlrt.gv.at/tourismus/masterplan_tourismus.html können alle Comeback-Talks nachgeholt werden.

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