AUA-Chef

Bei Niki-Pleite "nichts Mysteriöses"

Rund um die Pleite von Air Berlin und Niki war "aus meiner Sicht als Insider da nichts Mysteriöses oder gar Kriminologisches dabei", sagte AUA-Chef Kay Kratky im Gespräch mit der "Kleinen Zeitung", auch wenn es schnell Verschwörungstheorien gebe. "Auch Lauda selbst ist sehr fantasiebegabt", so Kratky. In Wahrheit sei die Entwicklung aber sehr lange absehbar gewesen.

Auf die Frage, was man aus der Brüsseler Entscheidung gegen den Lufthansa-Entscheid lernen könne, sagte Kratky: "Dass die Welt ein Irrenstall ist". Aus Kratkys Sicht wäre es für die Mitarbeiter besser gewesen, wenn Lufthansa Niki übernommen hätte, allerdings müssten sich die meisten Niki-Mitarbeiter keine Sorgen um ihren Job machen. "Hunderte" von ihnen seien zu den Rekrutierungstagen der AUA gekommen und "die meisten" hätten sich auch bei der AUA beworben, so Kratky laut "Kleine Zeitung". In einer Aussendung von Donnerstag schreibt die AUA, sie suche "derzeit rund 200 Piloten, 300 Flugbegleiter und 100 Mitarbeiter für die Bereiche Technik und Boden".

Start- und Landerechte (Slots) seien in Wien kein Problem, so Kratky unter Verweis auf die ungarische Luftlinie Wizz, die am Dienstag angekündigt hat, drei Flugzeuge in Wien zu stationieren. Wizz mache "einen fantastischen Job. Die schleppen halt nicht diese Erbschaften mit sich herum und operieren mit osteuropäischen Produktionsbedingungen. Der Wettbewerb durch solche Plattformen wird massiv zunehmen. Wizz ist nur der erste greifbare Gegenpol."

Die deutlich niedrigeren Kosten bei Wizz seien für die AUA eine Herausforderung "wo wir in direkter Konkurrenz fliegen". Dagegen werde mehr Qualität nicht reichen, "wir müssen Kosten anpassen, flexibler werden", so Kratky. Das Angebot für einen neuen Kollektivvertrag verteidigt der AUA-Chef, der Widerstand des Betriebsrates sei Teil eines normalen Verhandlungsprozesses.

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