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apf

Fahrgastrechte-Schlichtungsstelle erreicht Rekordergebnis

Die österreichische Agentur für Passagier- und Fahrgastrechte (apf) hat die Aufgabe, sich für Reisende im Bahn-, Bus-, Schiffs- und Flugverkehr einzusetzen. Vergangenes Jahr konnten so für Betroffene 1,3 Millionen Euro im Rahmen außergerichtlicher Schlichtungsverfahren herausgeholt werden, teilte die apf am Donnerstag mit ihrem Jahresbericht 2019 mit.

"In außergerichtlichen Schlichtungsverfahren konnte die apf insgesamt über 1,3 Millionen Euro für Reisende nach Problemen mit Flug, Bahn oder Bus erwirken. Die apf ist eine wichtige Einrichtung, um über die Rechte der Fahrgäste aufzuklären und diese kostenlos und risikolos geltend zu machen. So hilft die apf mit, Mobilität sicher und bequem zu machen", wurde Klimaschutzministerin Leonore Gewessler (Grüne) in einer Aussendung zitiert.

Insgesamt konnte die Agentur 1,301.094 Euro für Reisende erwirken. Der größte Anteil entfiel mit 1.251.532 Euro auf den Flugbereich, gefolgt vom Bahnbereich mit 48.054 Euro und dem Busbereich mit 1.508 Euro. Leiterin Maria-Theresia Röhsler, verwies auf die gestiegene Inanspruchnahme der Agentur: "2019 hatten wir mehr zu tun denn je - die Zahl an eingereichten Schlichtungsanträgen lag bei 6.395. Im Bahnbereich verzeichneten wir einen starken Anstieg um über 53 % und haben damit erstmals die 1.000er-Marke überschritten. Die Schlichtungsanträge im Flugbereich blieben auf einem hohen Niveau."

Im Jahr 2019 brachten Reisende insgesamt 6.395 Schlichtungsanträge bei der apf ein. Diese schloss in Summe 4.139 Verfahren ab, dies bedeutet einen Anstieg um rund 26 % im Vergleich zum Jahr 2018. Mit 3.397 abgeschlossenen Verfahren, einer Steigerung von rund 23 % zu 2018, entfiel der größte Anteil auf den Flugverkehr. Einen massiven Anstieg von rund 49 % gegenüber dem Vorjahr konnte der Bahnbereich mit 704 abgeschlossenen Schlichtungsverfahren verzeichnen, gefolgt vom Busbereich mit abermals 37 Verfahren.

In 73 % der abgeschlossenen Verfahren wurde ein positives Ergebnis für Reisende erzielt. Der Hauptgrund für Verfahren im Flugverkehr waren 2019 mit 51,5 % Verspätungen, gefolgt von Annullierungen mit 43 % und Nichtbeförderung - z. B. durch Flugüberbuchung - mit 4,7 %. Die Inanspruchnahme der Schlichtungsstelle ist kostenlos ( - Schlichtungsantrag mittels Online-Formular).

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