DÄNEMARK

Radeln in Rudeln

SAS fliegt wieder nach Kopenhagen, nicht nur für den traveller ein Grund mehr, die sympathische Stadt zu besuchen. Wie viele Menschen in Kopenhagen wirklich tagtäglich mit dem Rad unterwegs sind, ist nicht herauszukriegen. Also sagen wir einmal, es sind sehr viele. Halboffiziell ist es ein Drittel der Bewohner. 37 % benutzen das Rad täglich und nur sehr schlechtes Wetter hält sie davon ab. Summa summarum werden 1,2 Mio. Kilometer täglich zurückgelegt – eine eindrucksvolle Zahl. Das ist einen Versuch wert, Kopenhagen zu erradeln. Ich, die ich ab und zu auf einsamen Wegen unterwegs bin, den Ring oder innerstädtische Routen würde ich mir nicht zumuten wollen, steige nun in Kopenhagen aufs Radl. Ohne Helm, der ist hier nicht Pflicht und mit sehr viel Zuversicht. Ich stelle einmal erleichtert fest, dass nahezu alle Straßen in beiden Richtungen zweispurige, gut gekennzeichnete und von den Fahrbahnen getrennte Radwege haben. Dass die Einheimischen geradezu gemütlich und aufrecht radelnd unterwegs sind, verhinderte Rennfahrer sind kaum anzutreffen. Dass ich selten den Autos zu nahe kommen muss und dass auch die Fußgänger Rücksicht nehmen. Der einzige Zwischenfall: ein Fahrrad-Bote hat mich beim Überholen angemeckert. Er hatte es berufsbedingt eilig und ich habe nicht verstanden, was er gesagt hat, sehr freundlich klang es nicht. 

Radeln macht hungrig

In der Innenstadt ist das alles also relativ stressfrei, viel angenehmer aber ist es in den Stadt-Entwicklungs-Gebieten wie dem Hafenareal. Dort gibt es eigene Brücken, wie die Circle Bridge, noch breitere Wege und viel zu sehen an neuer Architektur neben den glitzernden Wassern. Die sollen übrigens so rein sein, dass man darin schwimmen kann. Im Sommer – und die skandinavischen Sommer waren in den letzten Jahren richtig super – stell ich mir das sehr erholsam vor. Wer sich bewegt, der wird früher oder später hungrig. Nun weiß man ja, dass das „Noma“ das beste Restaurant der Welt ist. Es wird übrigens Ende des Jahres seine Pforten schließen, man munkelt von einer Neuorientierung, die Mannschaft ist derzeit in Australien. Weniger bekannt dürfte sein, dass es in Kopenhagen 14 weitere Sterne-Restaurants gibt. Wer sich das nicht leisten kann oder will, wird nahezu überall bestens versorgt. Selbst das traditionelle „offene Sandwich“ Smörrebröd hat ein update erfahren. Kopenhagen hat also gelernt zu kochen. Die Stadt ist übersichtlich und sympathisch und drängt sich vor allem nicht auf. Beim Herumflanieren komme ich an geschmackvollen Geschäften vorbei – dänisches Design ist ja nicht umsonst so berühmt. Ich begegne freundlichen Menschen, die mit mir englisch sprechen. Ich sehe die typischen nordischen Schlösser und Paläste, bummle durch schmale Straßen. Dort entdecke ich ein paar Kleinodien in Form von winzigen Läden, die ganz Besonderes bieten. Und ein Rad-Mode-Cafe, womit wir wieder beim Ausgangspunkt der Geschichte wären. 

Mit SAS nach Kopenhagen

Mit Beginn des Sommerflugplans, seit 24. März 2016, und nach siebenjähriger Absenz, bedient die skandinavische Fluglinie wieder die Strecke Kopenhagen – Wien – Kopenhagen. Viermal wöchentlich, montags, donnerstags, freitags und sonntags, geht es in die dänische Hauptstadt. Kopenhagen mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten, Attraktionen und kulinarischen Highlights ist eines der beliebtesten touristischen Städteziele Europas. Das Star Alliance Mitglied SAS bietet mehr als 800 Flüge pro Tag, mehr als 28 Mio. Passagiere reisen mit SAS zu mehr als 100 Zielen in Europa, den USA und Asien. Die Flotte umfasst mehr als 150 Flugzeuge und wird 2015/2016 um drei Langstreckenmaschinen erweitert. 

Information
www.sasgroup.net; www.visitcopenhagen.com; www.cycling-copenhagen.dk 

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