ANA

Airline stellt Geschäftsmodell um

ANA stellt die Weichen für die Zukunft. Anlässlich der Corona-Krise implementiert die Airline eine neue Airline-Marke in Asien auf der Geschäftsgrundlage der Air Japan. Zusätzlich soll eine deutliche Reduzierung der Flotte erfolgen. Für Geschäftsreisen wird künftig eine geringere Nachfrage erwartet. 

Deutliche Reduzierung der Flotte

Für die Anpassung der Kosten- und Angebotsstrukturen an die Nachfrage, will ANA 2020 insgesamt 35 Flugzeuge, darunter 22 Großraumjets vom Typ Boeing 777, aus der Flotte nehmen. Ebenso verzörgert sich die Auslieferung einer Boeing 777 und eines Airbus A380. Die Flotte der gesamten ANA-Gruppe (einschließlich Peach Aviation) wird im Vergleich zum ursprünglichen Plan im laufenden Geschäftsjahr um 33 Flugzeuge reduziert.

Geschäftsreisen weniger nachgefragt

Die Airline rechnet aufgrund der boomenden Online-Konferenzen und -Meetings mit einem Rückgang der Nachfrage nach Geschäftsreisen auf längere Sicht, erwartet aber Stabilität und Wachstumspotenziale bei Individual- und Freizeitreisen. Faktoren wie eine größere Hygiene während des Reisens, hohe Sicherheitsstandards, die Einführung kontaktloser und automatisierter Services sowie die Vereinfachung von Dienstleistungen und mehr Anpassungsmöglichkeiten spielen eine immer größere Rolle.

 „Die ANA Holding befindet sich in einer Phase der ehrgeizigen Transformation mit dem Ziel, den Kernbetrieb zu stärken und das Unternehmen für langfristiges Wachstum und nachhaltigen Erfolg in einem Markt zu positionieren, der noch immer sehr von COVID-19 beeinflusst ist“, sagte Shinya Katanozaka, Präsident und CEO der ANA Holding. „Wir werden daher eine neue Geschäftsstruktur einführen, die auf zwei Hauptstrategien basiert. Es geht nicht nur um Kostensenkungen, sondern auch darum, wie eine völlig neue, zukunftsorientierte Unternehmensstrategie angesichts der Veränderungen im Reiseverkehr aussehen könnte.“

Neue Airline-Marke für Billigflug-Angebote

Zusätzlich zu ANA und der Low Cost Airline Peach Aviation Limited soll für ein nachhaltiges Wachstum eine dritte Airline-Marke auf der Grundlage des Geschäftsbereichs der aktuellen Air Japan etabliert werden. Gemeinsam sollen die Carrier ein breiteres Spektrum an Kundenbedürfnissen hinsichtlich Preisgestaltung sowie Dienstleistungen abdecken und in allen Marketingaktivitäten zusammenarbeiten. Die Dienstleistungen der einzelnen Fluggesellschaften werden so umgestaltet, dass sie während und nach COVID-19 dem „neuen Normal“ entsprechen. Wie das "neue Normal" aussehen wird, ist noch nicht bekannt.

Die Einführung der neuen Airline-Marke der ANA Group ist für 2022 geplant. Sie soll gezielt Billigflug-Angebote  aus dem Flugbetrieb der Air Japan heraus über mittlere Entfernungen zu Zielen in Südostasien und Ozeanien entwickeln. Das neue Unternehmen soll in der Lage sein, schnell auf plötzliche Veränderungen der Nachfrage zu reagieren, den Flugbetrieb nach Gründung rasch aufzunehmen und durch den Einsatz von Flugzeugen des Typs 787 mit mehr als 300 Sitzen Flüge zu niedrigen Stückkosten garantieren.

Weitere Informationen unter ANA

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