Alitalia

Streit Rom-Paris droht sich negativ auszuwirken

Der Streit zwischen Italien und Frankreich droht sich negativ auf die Zukunft der maroden Airline Alitalia auszuwirken. Air France-KLM, die Interesse am Einstieg bei der Alitalia signalisiert hatte, habe inzwischen auf den Plan zur Übernahme eines Aktienpakets an der Fluggesellschaft verzichtet, berichteten italienische Medien in Rom.

Air France-KLM hatte mit der US-Airline Delta einen Einstieg bei Alitalia mit einem 40% Anteil erwogen. Dem Plan zufolge sollten die italienischen Staatsbahnen (FS - Ferrovie dello Stato), die ein verbindliches Angebot für Alitalia eingereicht haben, eine 25 %ige Beteiligung an der italienischen Fluggesellschaft übernehmen. Auch der italienische Staat soll direkt bei Alitalia einsteigen. Ein der Airline gewährter staatlicher Brückenkredit in der Größenordnung von 900 Mio. Euro soll in Alitalia-Aktien umgewandelt werden.

Vizepremier Luigi Di Maio bestritt, dass der Verzicht von Air France-KLM auf weitere Gespräche für den Einstieg bei Alitalia mit den derzeitigen Spannungen zwischen Rom Paris zusammenhänge. Air France-KLM habe bereits vor Wochen bekannt gegeben, keine Alitalia-Anteile erwerben zu wollen, erklärte Di Maio, der auch Industrieminister ist und persönlich die Verhandlungen um die Zukunft der Airline verfolgt.

Paris hatte am Donnerstag seinen Botschafter aus dem Nachbarland für Gespräche zurückgerufen. "Das ist kein dauerhafter Rückruf", sagte der französische Regierungssprecher Benjamin Grivaux am Freitag. Di Maio war Anfang der Woche in Frankreich mit französischen "Gelbwesten"-Aktivisten zusammengekommen. Die "Gelbwesten"-Bewegung demonstriert seit Monaten gegen den Präsidenten Emmanuel Macron und die Reformpolitik der Mitte-Regierung. Di Maio bezeichnete sein Treffen mit Vertretern der "Gelbwesten" als "vollkommen legitim".

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