Alitalia

Start mit kleiner Flotte

Die neue Alitalia mit staatlicher Beteiligung nimmt Formen an. Die Airline wird mit einer Flotte von 45 Maschinen starten, geht aus Regierungskreisen hervor. Derzeit zählt Alitalia circa 110 Maschinen. Bei der Neugründung sollen lediglich 4.500 der rund 11.000 Jobs erhalten bleiben, berichtete die römische Tageszeitung "La Repubblica" (Dienstagsausgabe). Das neue Management um Geschäftsführer Fabio Lazzerini arbeitet an einem Entwicklungsplan für die Fluggesellschaft.

Alitalia ist wie andere Airlines von einem starken Rückgang bei der Passagierzahl infolge der Coronavirus-Pandemie belastet. Am Mittwoch ist eine Demonstration des Alitalia-Personals vor dem Verkehrsministerium in Rom geplant. Zuletzt war Alitalia wegen Liquiditätsengpässen mit der Zahlung der Löhne ihrer Mitarbeiter in Verzug geraten. Die Februar-Löhne wurden erst am Montag überwiesen.

Die italienische Regierung, die sich die Rettung der maroden Fluglinie Alitalia 3 Mrd. Euro kosten lässt, hofft auf eine wettbewerbsfähige Zukunft für die Airline. Die Fluggesellschaft macht seit 2002 keinen Profit mehr. Zahlreiche Versuche, einen privaten Käufer zu finden, scheiterten. Das Unternehmen ist seit 2017 insolvent. Der Staat hatte dem Unternehmen in jüngerer Zeit bereits Überbrückungskredite in Milliardenhöhe gewährt.

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