Albena

Urlaubspower an der Schwarzmeerküste

Das Seebad-Resort Albena hat eine außerordentliche Geschichte und vereint bulgarisches Flair mit europäischem Format. Gelegen bei einem Naturreservat zählt es zu den Top-Locations in der Tourismusbranche. Der traveller war für Sie vor Ort.

Albena an der bulgarischen Schwarzmeerküste ist mehr als ein traditionelles Seebad- und Urlaubs-Resort. Das ist es auch. Aber in einem unvergleichlichen Ambiente nah des Naturschutzgebietes Baltata, getragen von einem Zusammenschluss von 33 Hotels mit drei bis fünf Sternen und ihrem gemeinsam geschnürten Angebot sowie ihrem Streben nach Nachhaltigkeit sowohl bei der Energieversorgung als auch bei regionalen Produkten aus der eigenen biologischen Landwirtschaft. 

Dazu kommt ein eigenes Gesundheitszentrum mit medizinisch basierten Anwendungen und Behandlungen. Ein Medical Spa im besten Sinne des Wortes. Aktuell gibt es auch ein Reha-Programm zur Genesung nach einer Covid-19-Erkrankung, das von einem erfahrenen Ärzteteam entwickelt wurde. Medical Spa versteht sich als starke Säule zum herausragenden Sportangebot mit Tennisplätzen, Reitgestüt, Beachvolleyballplätzen, sogar Fußballstadien, einer Tauchschule und dem eigenen Wasserpark mit einer großzügigen Fläche von drei Hektar. Dies alles an einem sechs Kilometer langen Sandstrand, der flach ins klare Meer verläuft. Wie die Preise, die sich für die Gäste in Relation zum Angebot ebenfalls in sanften Kurven bewegen.

Rotwein für Winston Churchill

Die Anreise ist sehr kommod. Allein aus Wien heben die Flugzeuge sechs Mal pro Woche nach Varna ab. Von hier sind es nur noch rund 30 Kilometer nach Albena. Benannt nach einer weiblichen Frauengestalt aus einer Novelle des bekannten bulgarischen Poeten Jordan Jovkov. Demnach ist Albena eine wunderschöne Frau, die sich unsterblich in das Meer verliebt…

So begleitet uns auf dem Weg nach Albena von Anfang an ein Hauch von altem Zauber und Romantik. Bei unserer Fahrt durch die Wein- und Obstgärten des Resorts erfahren wir, dass der Lieblingswein von Winston Churchill aus der entfernteren Ortschaft Melnik stammte. Ein schwerer Rotwein, von dem sich der Premier jährlich an die 500 Liter liefern ließ. Bulgarien hat eine große Weinbautradition und wer nach Albena kommt, hat wirklich Gelegenheit sich täglich davon persönlich zu überzeugen. Jeder Schluck ist ein wahrer Genuss.

Mit dabei: die Maritim-Hotelgruppe

So wie im 5-Sterne-Hotel Flamingo Grand Hotel & Spa, wo wir die nächsten Tage verbringen dürfen. Das Haus gibt den Blick frei auf das weite Meer und auch auf das gesamte Areal bis zum Naturschutzgebiet Baltata. Das Flamingo Grand Hotel reiht sich mit dem Hotel Amelia und dem Maritim Hotel Paradise Blue ein in die Reihe der Deluxe-Klasse. 

Das Engagement der prestigereichen deutschen Maritim-Gruppe freut das Management ganz besonders, ist es doch ein Zeichen für das viel versprechende Potential und das Vertrauen, das auch die Investoren in die künftige Entwicklung des Resorts legen. Dazu gehören auf dem 140 Hektar großen Areal weitere elf Häuser mit der Marke „Beach & Fun“ sowie sechs Häuser, die sich vom Angebot dem „Beach & Green“ verschrieben haben. Und zwar in der soliden Drei- und Viersterne-Kategorie. Auch, wer es „Smart & Easy“ will, findet dafür zehn Zwei- und Dreisterne-Häuser. Insgesamt sind es 33 Herbergen mit rund 6.500 Zimmern. Doch dank des weiten Areals konnte Albena bis heute seinen ansprechenden Dorfcharakter erhalten.

Alle Eigentümer unter einem Dach

Was für eine gute und weise Fügung der Geschichte, dass sich bereits zum Start des Resorts 1969 alle Hoteleigentümer auf eine gemeinsame Strategie und ein gemeinsames Unternehmen einigen konnten. 1991 erfolgte die Privatisierung. Heute notiert die Holding an der Börse und zu den Shareholdern zählt neben den gründenden Eigentümern unter anderen mit 5 Prozent der Allianz Pension Fund, der auch die Vienna Insurance Group beinhaltet. Unter dem Strich garantiert diese gemeinsame Holding eine einheitliche und ausgewogene Weiterentwicklung des Resorts und muss sich nicht mit partikularen Einzelinteressen einzelner Eigentümer und ihrer Egoismen herumschlagen. Nicht von ungefähr ist heute Albena von seinem Angebot und seinem Anspruch her eines der führenden Resorts Europas. 

Kulinarik mit bio- und artgerechten Lebensmitteln

Weil die Liebe für ein Urlaubsresort nicht zuletzt durch den Magen geht, hat sich Albena für seine Gäste auch kulinarisch ins Zeug gelegt. Nachdem viele Zutaten aus der eigenen Landwirtschaft kommen – bio und artgerecht sind ein Markenzeichen des Resorts und gelebte Tradition – ist die Speisenzubereitung ein doppelter Genuss. Für die Köche, weil sie sich auf den natürlich gereiften Geschmack der Produkte verlassen können. Und für die Gäste, weil sie sicher sein dürfen, das die Gerichte mit ehrlichen Produkten kreiert werden. Schmecken tut es sowieso. So werden etwa die Rinderrassen „Black Angus“ und „Gallow“ fast ganzjährig im Freien gehalten. Eigene Natursäfte und eigenes Obst und Gemüse sowie selbst produziertes Brot und Gebäck gehören zum Küchenalltag. Viele Themenrestaurants mit lokalen und internationalen Spezialitäten sowie diverse Bistros und Bars am Strand laden zum Verweilen und genießen ein. 

Ausflüge nach Balchik und Varna

Und trotzdem: Auch wer sich in Albena als Gast so rundum wohl fühlt, sollte unbedingt auch neugierig sein auf Land und Leute außerhalb des Resorts. Wir machten einen Ausflug in die kleine Hafenstadt Balchik am Schwarzen Meer mit der ehemaligen Sommerresidenz und dem botanischen Garten der rumänischen Königin Maria Alexandrina Victoria de Edinburgh. Die Königin, so erzählt man, saß gerne am Meer. Aber wirklich glücklich war sie nicht.
Wir besuchen auch Varna, nach Sofia und Plovdiv die drittgrößte Stadt des Landes. Es ist ein herrlicher Sommertag und die Stadtbewohner finden alle den Weg durch die Altstadt hin zur Küstenpromenade am Meer. Es liegt so ein Glück und so eine Freude in der Luft. Wir sind noch voller Eindrücke vom Rundgang durch das Archäologische Museum mit seinem tausende Jahre alten Goldschmuck thrakischer, griechischer, römischer und osmanischer

Provenienz. Es ist der älteste Goldschatz der Welt.

In das sonnendurchflutete Bild von Varna mischen sich da und dort, je nachdem, wo Aussicht auf Futter besteht, immer wieder graziöse Katzen und große und kleine Hunde. Sie alle sind Streuner und es ist gut zu sehen, dass sie nicht nur sehr zu traulich, sondern auch wohlgenährt sind. Die Stadt und ihre Menschen haben wohl ein Auge auch auf ihre tierischen Mitbewohner. Das tut gut.

Zukunft mit der „Black Sea Alliance“

Bleiben zum Abschied von Albena noch einige Herzenswünsche darüber, was dem Resort noch gut täte. Für Verkaufsmanagerin Velina Gymova wäre das eine Verlängerung der Saison, die derzeit nur von Mai bis Oktober dauert. Das ist verständlich. Aber noch etwas liegt ihr ebenso drängend am Herzen: Eine „Black Sea Alliance“ unter der sanften Federführung von Albena. Alle Resorts am Schwarzen Meer unter einem Markendach mit einer gemeinsamen Marketing- und Angebots-Strategie, das wäre ihr Traum für die gesamte Region. Klar, was einst mit Albena und dem Zusammenschluss der einzelnen Anbieter bis hin zur Privatisierung gelang, könnte doch noch einmal in einem weitaus größeren Rahmen gelingen. Möge bei allen Schwierigkeiten, die Einzelinteressen unter einen Hut zu bringen, diese „Black Sea Alliance“ Wirklichkeit werden. Möge der Deal gelingen.

Kontakt Urlaubsresort Albena:

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