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Aktive Turbulenz-Unterdrückung

Neue Technik soll Fliegen ruhiger machen

Die Auswirkungen von Turbulenzen auf Flugzeuge will eine Erfindung von Forschern der Technischen Universität (TU) Wien mindern. Bei der aktiven Turbulenz-Unterdrückung sollen Sensoren Luftverwirbelungen erkennen und dann mit den Flügelklappen gegengesteuert werden. Die TU präsentiert die neue Technik bei der am 13. Juni beginnenden Internationalen Luft- und Raumfahrtschau SIAE in Paris.

Andras Galffy, Assistent am Institut für Automatisierungs- und Regelungstechnik der TU Wien, hat die Steuerungstechnik im Rahmen seiner Dissertation entwickelt. Der Clou dabei ist, dass Sekundenbruchteile, nachdem die Sensoren Turbulenzen registrieren, durch kleine Schwingungsbewegungen der Flügelklappen der Auftrieb variiert und damit die Schwingungen des Flugzeugs deutlich gedämpft werden. Galffy vergleicht das System in einer Aussendung der TU Wien mit geräuschunterdrückenden Kopfhörern: "Die Störungen, die von außen auf das System einwirken, werden genau gegengleich erzeugt und heben sich insgesamt auf. Das Ergebnis: ein turbulenzfreier Flug."

In Simulationsrechnungen und bei unbemannten Testflügen haben die Forscher gezeigt, dass sich die Störeffekte durch Turbulenzen mit der neuen, zum Patent angemeldeten Technik um über 80 %  verringern lassen. Mit Tests an bemannten Flugzeugen wollen die Techniker zeigen, dass sich die Ergebnisse auf die kommerzielle Luftfahrt übertragen lassen.

Sie denken auch schon an den nächsten Schritt: "Wenn man auf kurzer Zeitskala nicht nur die Flügelklappen ansprechen, sondern sogar die Geometrie des Flügels verändern könnte, wäre unsere Methode noch einmal deutlich wirkungsvoller", sagte Galffy. Das könnte mit Vogelschwingen nachempfundenen adaptiven Flügeln gelingen, sogenannten "Morphing Wings", in die speziell adaptive Elemente eingebaut sind.

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