Air France

Flottenerneuerung geht weiter

Air France erneuert die Flotte und übernimmt Ende September den ersten von 60 bestellten Airbus A220-300 als Ersatz für Airbus A318 und A319 auf der Kurz- und Mittelstrecke.

Der erste für Air France konstruierte Airbus A220 hat kürzlich die Airbus-Lackiererei in Mirabel bei Montreal verlassen. Er trägt die neuen Farben von Air France und zeigt vor allem das geflügelte Seepferdchen, das historische Symbol der Fluggesellschaft, an der Vorderseite des Rumpfes.

Da der Airbus A220 aus leichteren Verbundwerkstoffen besteht, verbraucht er 20 % weniger Treibstoff als Flugzeuge der vorherigen Generation und hat eine um 34 % geringere Lärmbelastung. In absoluten Zahlen sollen so auf dem Inlandsnetz von Paris-Orly und auf interregionalen Strecken bis 2024 eine Reduzierung von 50 % der CO2-Emissionen und bis 2030 eine Reduzierung der CO2-Emissionen um 50 % pro Fluggast/km erreicht werden.

Der Airbus A220 von Air France wird 148 Passagiere in einer 3-2 Kabinenkonfiguration empfangen können. Jeder Sitz wird mit USB-Anschlüssen vom Typ A und Typ C ausgestattet sein, und alle Passagiere können von ihren persönlichen Geräten aus über WLAN-Zugang verfügen.

Tests und Crew-Training

Bevor das Flugzeug nach Paris kommt, um Air-France-Kunden zu befördern, wird es eine Reihe von Bodenund Flugtests durchlaufen. Nach seiner Ankunft wird es über einen Monat lang zur Schulung der Flugbesatzungen der Airline eingesetzt, von denen einige im vergangenen Sommer mit dem sogenannten "Type Rating"-Verfahren begonnen haben.

Wie bei jedem neuen Flugzeugtyp, der in die Flotte kommt, hat das Unternehmen zwei Kerngruppen gebildet, eine aus Piloten und eine andere aus Flugbegleitern. Diese bereits qualifizierten Besatzungsmitglieder werden dann ihre Kollegen im Rahmen von behördlich validierten Inhouse-Programmen weiterbilden.

Im vergangenen September nahmen acht Fluglehrer an einer 8-wöchigen theoretischen und praktischen Ausbildung im Airbus-Ausbildungszentrum in Montreal teil. Derzeit trainieren sie ihre Kollegen – darunter weitere 28 Instruktoren, die das Startteam der Piloten vervollständigen – insbesondere mit einem Full Flight Simulator (FFS), der auf Wagenhebern montiert und im Flugsimulationszentrum von Air France in Paris-Charles de Gaulle montiert wird.

Nach der Auslieferung des ersten Flugzeugs durch Air France wird dieses Simulatortraining um ca. 20 Flüge unter realen Bedingungen ergänzt, um die Musterberechtigung A220-300 zu erlangen. Fast 700 Piloten von Air France werden schließlich für dieses Flugzeug qualifiziert.

Das gleiche Kerngruppensystem wird für das Kabinenpersonal verwendet, wobei 14 Flugbegleiter zwischen September und Dezember 2020 in Zürich ausgebildet werden. Sie finalisieren derzeit die Trainingshandbücher und -inhalte, die sie ab September 2021 selbst bereitstellen werden. Die Kerngruppe hat eine Gruppe von 37 Flugbegleitern ausgewählt und ausgebildet, um die praktische Flugausbildung des Kabinenpersonals zu absolvieren, sobald die A220 in Dienst gestellt werden. In der Air France Crew Academy in Paray Vieille-Poste bei Paris-Orly wurden zwei A220-Türmodelle installiert, um rund 2.500 Flugbegleiter auszubilden.

www.airfrance.com 

Anzeige
Anzeige
Anzeige

Newsletter

Mit nur einem Klick zur Anmeldung für Newsletter und E-Paper. Immer up2date in der Touristik mit dem traveller.

Anzeige

Aktuelles E-Paper

Anzeige
Anzeige