Air France

A220 für Air France KLM Flotte

Der Verwaltungsrat von Air France-KLM genehmigte nach einer Sitzung am 30. Juli 2019 mehrere strategische Entscheidungen zur Entwicklung der Air France-Flotte. 

Diese Entscheidungen spiegeln den Fokus der Gruppe auf Vereinfachung wider. Die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der Flotte durch die Fortsetzung der Transformation mit moderneren Hochleistungsflugzeugen mit einem deutlich geringeren ökologischen Fußabdruck ist der Schlüssel zur Erzielung führender Industriemargen. 

  • Festauftrag über 60 A220-300 mit 30 Optionen und 30 Erwerbsrechten, der die A318- und A319-Flotte von Air France schrittweise ersetzen wird.
  • Einstellung der 10 A380 aus der Air France-Flotte bis 2022 und Untersuchung des Austauschs der A380 durch Flugzeuge der neuen Generation. 

Erneuerung der Kurz- und Mittelstreckenflotte von Air France

Air France hat eine feste Bestellung von 60 Airbus A220-300-Flugzeugen mit 30 zusätzlichen Kaufoptionen und 30 Erwerbsrechten zugesagt.  

Die ersten Flugzeuge sollen im September 2021 ausgeliefert werden. Sie werden in die Kurz- und Mittelstreckenflotte von Air France aufgenommen. 

Mit diesem Flugzeug kann Air France seinen ökologischen Fußabdruck verringern. Der A220-300 verursacht 20 % weniger CO2-Emissionen als vergleichbare Flugzeuge seiner Klasse und ist doppelt so leise. 

Mit einer Kapazität von 150 Sitzplätzen und einer Reichweite von 2.300 Seemeilen ist der A220-300 perfekt geeignet, die A318 und A319 im Kurz- und Mittelstrecken-Streckennetz von Air France zu ersetzen. Mit diesem Flugzeug kann das Unternehmen seine Wettbewerbsfähigkeit steigern, indem es die Kosten pro Sitzplatz im Vergleich zu dem Flugzeug, das es ersetzen wird, um mehr als zehn Prozent senkt. 

Schließlich wird der Einstieg in die Air France-Flotte zu einer kontinuierlichen Verbesserung des Kundenerlebnisses beitragen, da die Sitze mehr Platz, größere Abteile für Handgepäck, breite Gänge und WLAN an Bord bieten. 

Rückzug der A380 aus der Air France-Flotte bis 2022

Der Vorstand von Air France-KLM hat heute den Rücktritt der verbleibenden sieben A380 aus der Air France-Flotte bis zum Jahr 2022 im Prinzip genehmigt, wobei der Ausstieg aus drei zusätzlichen Flugzeugen bereits beschlossen wurde. Fünf dieser Flugzeuge gehören dem Unternehmen, zwei sind geleast. 

Das derzeitige Wettbewerbsumfeld schränkt die Märkte ein, in denen der A380 profitabel operieren kann. Mit vier Triebwerken verbraucht der A380 pro Sitz 20 bis 25 % mehr Treibstoff als Langstreckenflugzeuge der neuen Generation und stößt daher mehr CO2 aus. Steigende Instandhaltungskosten für Flugzeuge sowie notwendige Kabinenrenovierungen, um die Kundenerwartungen zu erfüllen, verringern die wirtschaftliche Attraktivität der A380 von Air France noch weiter. Der Verbleib dieses Flugzeugs in der Flotte würde erhebliche Kosten verursachen, während das Flugzeugprogramm von Airbus Anfang 2019 ausgesetzt wurde. 

Die Air France KLM Group untersucht mögliche Ersatzoptionen für diese Flugzeuge durch Flugzeuge der neuen Generation, die derzeit auf dem Markt sind. 

"Diese Entscheidungen unterstützen die Wettbewerbsstrategie der Air France-KLM Group", sagte Benjamin Smith, CEO der Air France-KLM Group. "Sie folgen den jüngsten Bestellungen für A350 und Boeing 787 von Air France und KLM. Wir freuen uns sehr, mit Airbus zusammenzuarbeiten, um die A220300 in unsere Flotte aufzunehmen, ein Flugzeug, das sich durch optimale Umwelt-, Betriebs- und Wirtschaftlichkeit auszeichnet. Die Auswahl des Airbus A220-300 unterstützt unser Ziel eines nachhaltigeren Betriebs durch eine deutliche Reduzierung der CO2- und Lärmemissionen und bietet unseren Kunden zusätzlichen Komfort im Kurz- und Mittelstreckenverkehr sowie für unsere Pilote, ein vernetztes Cockpit mit Zugang zur neuesten Navigationstechnologie. Dies ist ein sehr wichtiger nächster Schritt in der Transformation von Air France. Diese Entwicklung der Air France-Flotte unterstreicht die Entschlossenheit des Konzerns, die Führungsposition der europäischen Fluglinien zu übernehmen. "

Air France-KLM betreibt eine Flotte von 541 Flugzeugen zwischen den drei Hauptmarken Air France, KLM und Transavia zu 318 Zielen weltweit. Im Jahr 2018 flog AFKL über 100 Millionen Kunden. 

Nach Streiks im 2. Quartal zugelegt

Die Fluggesellschaft hat zudem nach einem schwachen Jahresstart im zweiten Quartal wieder zugelegt. Das operative Ergebnis lag mit 400 Mio. Euro fast 16 % höher als ein Jahr zuvor, wie das Unternehmen am Mittwoch in Paris mitteilte. Damals hatten allerdings Streiks bei Air France das Unternehmen mit 260 Mio. Euro belastet.

Eine gute Nachfrage nach Langstreckenflügen trieb den Umsatz nun um gut sechs Prozent auf rund sieben Mrd. Euro nach oben. Die Aktie von Air France-KLM legte im frühen Handel an der Börse in Paris um rund 4,2 % zu.

Auch der späte Ostertermin in diesem Jahr spielte Air France-KLM in die Karten. Allerdings bekam der Konzern gestiegene Kerosinpreise zu spüren. Eine höhere Steuerbelastung ließ zudem den Nettogewinn um gut ein Viertel auf 80 Mio. Euro einbrechen. Im ersten Quartal hatte das Unternehmen noch von einer Steuererstattung profitiert, ohne die der damalige Quartalsverlust noch deutlich höher ausgefallen wäre.

Die Zahl der Fluggäste stieg im Zeitraum von April bis Juni um 5,1 % im Vergleich zum Vorjahresquartal, die Auslastung der Maschinen legte um 1,3 Prozentpunkte zu. Außerdem lagen die Ticketpreise 0,8 % höher. Das ohnehin weniger gewichtige Frachtgeschäft geriet dagegen wegen Überkapazitäten in Nordamerika und Asien weiter unter Druck.

Weitere Informationen finden Sie unter www.airfrance.com 

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