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AIDA Cruises

Antrag auf staatlichen Kredit gestellt

AIDA Cruises hat nach einem Bericht des NDR einen Antrag auf einen Kredit mit einer Bürgschaft des Wirtschaftsstabilisierungsfonds des deutschen Bundes gestellt. Dabei gehe es um 400 Mio. Euro.

Nach Informationen von NDR 1 Radio MV sei dieser Antrag von einem Bankenkonsortium, dem unter anderem die Investmentbanken Goldman Sachs und JP Morgan angehören, beim Bundeswirtschaftsministerium gestellt worden.

Federführend bei diesem Finanzierungsbündnis solle die KfW IPEX sein, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der bundeseigenen Kreditanstalt für Wiederaufbau. Der Antrag beziehe sich auf einen Kredit in Höhe von 400 Mio. Euro, für den der Bund bürgen soll. Ebenso sei eine Beteiligung des Landes im Gespräch, so der NDR MV.

AIDA bestätigte auf NDR-Anfrage, dass es Gespräche mit dem Bund gebe. Zu den Details könne man aus Gründen der Vertraulichkeit keine weiteren Aussagen treffen. Michael Thamm, CEO der Costa Group, zu der auch AIDA gehört, hatte zuvor gegenüber der "Welt am Sonntag" gesagt: "Wir sind mit dem Bund im Gespräch über die Gewährung von Krediten in mittlerer dreistelliger Millionen-Euro-Höhe." Das Bundeswirtschaftsministerium äußerte sich nicht. AIDA Cruises ist eine Tochtergesellschaft der weltgrößten Kreuzfahrt-Reederei Carnival Cruises in Miami.

Der Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) des Bundes sichert Kredite ab und kann auch Rekapitalisierungen zur direkten Stärkung des Eigenkapitals vornehmen. Er wurde von der deutschen Bundesregierung gegründet, um Unternehmen zu unterstützen, die unter der Corona-Pandemie leiden. In der Reisebranche hat der WSF bereits Lufthansa, TUI und FTI mit Darlehen und Bürgschaften unterstützt.

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