Agenda Austria

Welche Sektoren nutzen Kurzarbeit?

Im Zuge des ersten Lockdowns hat das Hilfsmittel Kurzarbeit die Auswirkungen des Corona-Schocks am Arbeitsmarkt erfolglreich abgefedert. So hat zwischen März und September knapp jeder dritte Mitarbeiter der Sparten „Beherbergung und Gastronomie“ und „Unterhaltung, Kunst und Erholung“ eingeschränkt gearbeitet.  

In beiden Sektoren liegt das Ausmaß der Arbeitszeitreduktion mit über 60 Prozent weit oberhalb des Durchschnitts von 43 Prozent. In der Herstellung von von Waren wurde die Arbeitszeit durchschnittlich „nur“ um ein Drittel reduziert. 

Der erneute Lockdown im November wird die Zahl der Menschen in Kurzarbeit wieder steigen lassen.

"Je länger die Krise andauert, desto weniger ist die Kurzarbeit ein effektives Mittel zur Krisenbewältigung“, sagt Agenda Austria-Ökonom Dénes Kucsera. Ein Ausstieg aus der Kurzarbeit nach Ende des zweiten Lockdowns dürfe nicht verpasst werden, es brauche zudem langfristige Perspektiven für den Arbeitsmarkt, denn Kurzarbeit kann keine Dauerlösung sein - dies zeigt eine detaillierte Analyse.

Die Sonderauswertung des AMS für die Agenda Austria, die zeigt welche Sektoren die Kurzarbeit besonders in Anspruch genommen haben:

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