Traveller 08/2021

300ER – ab 2012 mit der exklusiven Royal Laurel Class – auf der Wien-Strecke zum Einsatz. Und wie zu Beginn in den 1990ern, setzt man auch heute unverändert auf die Zusammenarbeit mit denReiseveranstaltern undReisebüros, wie Eward Ho betont: „EVA AIR hat sich gut amMarkt etabliert und hat mitgeholfen, Wien zu einemwichtigenHub in Europa zumachen. Daher bleibt auch die Zusammenarbeit mit unseren GSAs in CEE (derzeit fünf ) unverändert ein wichtiger Faktor. Die Reisebüros sind nach wie vor ein wichtiger Kooperationspartner, denn obwohl das Internet oft bequem ist, schätzen und bevorzugen viele Kundenweiterhin den persönlichen Kontakt und Beratung.“ AuchwennEVAAIR – seit halt ein listiges Virus die Flugpläne schreibt – bis auf ein paar wenige Repatriationsflüge nachThailand imFrühjahr 2020 und nur drei Flügen imSommer 2021, die regelmäßigen Passagierflüge von Wien nach Taipeh ausgesetzt hat und seit Frühjahr 2020 „lediglich“ drei- bis vier wöchentliche Cargo-Flüge durchführt, steht die Wiederaufnahme der Linienverbindung für die mit fünf Sternen von SKYTRAX für herausragendes Service ausgezeichnete EVAAIR außer Frage.Weil Wien für EVAAIR vomersten Tag an einen besonderen Stellenwert hat. bc Sie sind seit 1999 bei EVA AIR inWien, können Sie sich noch an Ihren ersten Tag imWiener Büro erinnern? Edward Ho: Mein erster Tag war der 27. Dezember 1999. Es hatte Null Grad und ab dem nächsten Tag gab es starken Schneefall. EVA AIR ist gerade ins neue, größere Büro im ersten Stock des Hotels Hilton am Stadtpark gezogen. Ich arbeitete in der Abteilung „Administration & Finance“. Am 31. Dezember war ich mit dem damaligen General Manager, Freddy Huang und meinem Kollegen Joseph die ganze Nacht im Büro, um die Computer beimWechsel in das Jahr 2000 zu überwachen. Wir schickten jede Stunde ein Fax mit „Alles in Ordnung“ nach Taipeh. In der Früh haben wir dann einen Hot Pot im Büro gegessen. Meine erste Arbeitswoche in Wien werde ich sicher nie vergessen ... 30 JahreWien- Taipeh: Wie wichtig sindWien und Österreich für EVA AIR und das Streckennetz? Wien ist sehr wichtig für EVA AIR, denn Wien war die erste Langstreckendestination und die erste europäische Destination im EVA AIR-Netzwerk. Ohne den Flughafen Wien hätten wir nicht nach Europa fliegen können, wir freuen uns daher sehr über diese erfolgreiche 30-jährige Zusammenarbeit. Mit demWien-Flug waren die späteren Verhandlungen mit London, Paris und Amsterdam – unsere weiteren Europa-Destinationen – viel einfacher. Wien ist natürlich auch ein bedeutender Hub für CEE, weshalb wir auch seit vielen Jahren mit GSAs in einigen dieser Länder zusammenarbeiten. Was wünschen Sie sich für 2022 und für die nächsten 30 Jahre? Natürlich, dass wir bald wieder mit Passagierflügen starten können und dass die nächsten 30 Jahre so erfreulich werden, wie die bisherigen Jahre. Drei Fragen an Edward Ho

RkJQdWJsaXNoZXIy MzgxNTI=