Traveller 07/2020

07 | 2020 27 Mit dieser Seite möchten wir Sie ab sofort auf eine kulinarische Reise entführen und damit, da wir ja noch ein bisserl „zu Hause“ bleiben müs- sen, Lust und Gusto aufs Verreisen wecken. Und weil ganz Viele während des Lockdowns ihre Liebe zum Kochen entdeckten, möchten wir in unserem E-Paper die besten, lustigsten und buntesten Rezepte aus aller Welt sammeln und freuen uns auch über Ihr Lieblingsrezept. Wer weiß, vielleicht wird ja ein „Corona-Reisekochbuch“ daraus?Wir freuen uns auf Ihre kulinarischen Kreationen, die wir auch gerne nachkochen. Damit wünschen wir heute einen guten Appetit auf der Reise, die von Malta über Sizilien bis nach Brasilien führt. Lampuki mit Tomaten-Kapernsauce Maltas Nationalfisch prägt schon die 10-Cent Münze und gehört wie Kapern und das Kaninchen zur Küche des kleinen Inselstaates einfach dazu. Man nehme für vier Personen vier Lampuki-Filets mit Haut, 3 EL Olivenöl und 3 EL griffiges Mehl. Bevorman die Filets in ca. sieben Zentimeter gro- ße Stücke schneidet, würzt und in Mehl wendet, zieht man dem feinen Fisch mit einer Pinzette noch die lästigen Gräten. Dann brät man den Lampuki beidseitig in Olivenöl und lässt ihn auf Küchenpapier gut abtropfen. Zwischenzeitlich hat man schon sechs Tomten geschält (Pilatti aus der Dose tun es auch sehr gut) und vier bis fünf schwarze Oliven entsteint und in Ringe geschnit- ten. Drei geschälte Knoblauchzehe dünsten bereits in zwei Teelöffel heißem Olivenöl, das man mit etwas Zucker einkochen lässt. Dann kommen Oliven, zwei TL Kapern – ambesten sind natürlich in Weißweinessig eingelegte maltesische – und ein Schuss sehr guter Rotweinessig dazu, mit Salz und Pfeffer abschmecken und ca. zehn Minuten schwach köcheln lassen. Die Lampuki-Filets mit der Sauce anrichten, ein paar halbierte Kapern und Tomatenscheiben als Garnitur drauf undmit viel Weißbrot und gekühltemWeißwein servieren. Ein wahrer Genuss an heißen Sommertagen! Sorbetto di fragole So schmeckt der Sommer, so schmeckt Sizilien – einfach köstlich und mit Prosecco aufgespritzt besteht Suchtgefahr. Fürs Erdbeersorbet sollten Sie über eine Eisma- schine verfügen, wenn nicht, tut es das Gefrierfach auch, nur sollten Sie das fertige Sorbetto dann alle zehn bis 15 Minuten umrühren. Ein Kilogramm frische Erdbeeren wird püriert, mit 400 Gramm Zucker und demSaft von eineinhalb Zitronen gut vermengt. Abschmecken und gegebenenfallsmit ein wenig feinen Rum noch geschmacklich ab- runden. Wenn Siewährend des Zubereitens stand- haft geblieben sind, und nicht zu viel „gekostet“ haben, steht Ihnen und Ihren Gästen eine wahre Gaumenexplosion bevor. Und vielleicht auch ein kleines Schwipserl ... Urban Jungle Cocktail Sie nennt sich Plinia cualiflora oder auch Jabuti- caba, ist eine Baumstammkirsche undwächst auf einemkleinen Baumaus der Familie der Myrten- gewächse in Brasilien, Argentinien, Paraguay und Bolivien und bildet die Basis für einen „gefährli- chen“ Cocktail. In einemCocktail-Shaker treffen sich ein Barlöf- fel Jabuticaba (alternativ Traubengelee), 1,5 cl Zuckersirup, 3 cl Zitronensaft, 3 cl Dicarded Cas- cara Vermouth mit 3 cl Abelha Cachaça, verwei- len dort mit Eiswürfeln bedeckt, um dann zehn Sekunden lang geschüttelt zu werden. In ein Cocktailglas mit crushed ice langsam gefüllt und mit Limette und Minzezweig garniert, entführt dieser Drink in die Tiefen des brasilianischen Dschungels ... bc © smolaw11 – stock.adobe.com, Konstantin Aksenov – stock.adobe.com, Natasha Breen – stock.adobe.com, 5ph – stock.adobe.com Kulinarische Impressionen Komm, koch mit uns! Auf Ihre Rezepteinsendungen freut sich das E-Mail Postfach von b.charwat@manstein.at

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