Traveller 22/2019

2 22 | 2019 Kommentar IMPRESSUM Firma des Medieninhabers: Manstein Zeitschriftenverlagsges.m.b.H., Brunner Feldstraße 45, 2380 Perchtoldsdorf | Internet: www.manstein.at | Tel.: +43-1/866 48-0 | Fax: +43-1/866 48-100 | E-Mail: office@manstein.at | Firma des Herstellers: Friedrich Druck& Medien GmbH | Herstellungsort: Zamenhofstraße 43, 4020 Linz | Verlagsort: 2380 Perchtoldsdorf | Anschrift des Medieninhabers, der Redaktion und des Herausgebers: 2380 Perchtoldsdorf, Brunner Feldstraße 45 | Gründer: Prof. Hans-Jörgen Manstein | Aufsichtsrat: Klaus Kottmeier (Vorsitz), Peter Russ, Peter Kley | Name des Herausgebers: Mag. Dagmar Lang, MBA | Vertretungsbefugte Organe: Mag. Dagmar Lang, MBA, Geschäftsführerin, Mag. Markus Gstöttner, Geschäftsführer Alle anderen im Mediengesetz (§25 MedienG) aufgelisteten Angaben finden Sie unter: www.traveller-online.at/footer/impressum.html | Titelbild: © catwalkphotos – stock.adobe.com traveller – INDIVIDUELL | AKTUELL | UNABHÄNGIG Chefredakteurin: Brigitte Charwat | Sales &Marketing: Michaela Siebenhaar, Elke Rakwetz | Redaktion: Brigitte Charwat, Michaela Siebenhaar, Gabriela Artner, Nadine Vejnoska, Ilona Urban | Online-Redaktion: Nadine Vejnoska, Theresa Dohnal, Elke Rakwetz | Sekretariat: Ilona Urban (DW 434 / i.urban@traveller-online.at ) | Aboverwaltung: vertrieb@manstein.at | Produktion: Georg Vorstandlechner (g.vorstandlechner@manstein.at) | E-Mail: redaktion@traveller-online.at | www.traveller-online.at, www.travelbruno.at , www.facebook.com/travelbruno Zu Gunsten der einfacheren Lesbarkeit wird sowohl für die männliche wie die weibliche Form die männliche Form verwendet. Unsere Texte richten sich in gleicherWeise an Frauen und Männer. T eilen ist modern, ja wir alle teilen heute gerne und viel: Autos, Fahrräder, Scooter, mancher teilt sogar seinen Wohnraum mit Menschen, die er gar nicht kennt. Zwar nicht im klassischen Sinn, aber doch irgendwie, und bekommt für das „sharen“ seiner vierWände – zum Leidwesen der erwerbsmäßigen Wohnungsver- mieter und traditionellen Hotellerie sogar noch gutes Geld. Geld bekommt man von der neuen, „innovativen“ Sharing-Idee von Eurowings keines – ist ja auch eine Fluglinie und bei denen gibt’s bekanntlich kaumnoch etwas geschenkt. Bei der Billigtochter der Lufthansa Group jetzt nicht einmal mehr das kleine Sackerl für ein großes Malheur, denn Eu- rowings spart seit kurzem auf Kurz- und Mittel- streckenflügen das Speibsackerl. Warum nicht auch auf Langstreckenflügen? Nun, möglicher- weise muss man da – wenn‘s über dem Atlantik ordentlich rumpelt – noch öfter ins Papiersackerl, sie wissen schon ... Was Eurowings dann auch nicht persönlich nimmt, so steht’s zumindest am Sackerl, das auf Europaflügen zur Rarität und – so dem Fluggast wirklich übel wird – zur Herausfor- derung wird. Denn, sitzt er nicht an einem Gangplatz, wo sich ab nun das einzige Sackerl pro Sitzreihe befindet, kann’s eng werden und der arme Mensch muss mitunter aufs geteilte Speibsackerl hoffen. Share your Speibsackerl –mit demSackerlverzicht fliegt Eurowings ja voll im Zeitgeist, folgt man damit doch ganz dem Sharing Economy Hype. Oder so, denn ob die moderne Sharing- wie auch althergebrachte Zielgruppe diese Maßnahme wirklich gutiert und ob auch Greta diese Idee im Sinne der Nachhaltigkeit gefällt – unter diesem Aspekt argumentiert Eurowings die Umstellung auf Zero-Speibsackerl an Bord – man wird’s nie erfahren. Was letztlich ziemlich egal ist und diese skurrile Aktion aus der „kreativen“ Airline-Spar- werkstatt umkeinenDeut überzeugendermachen würde. Denkt man diese Strategie ein Stückchen weiter, mussman fürchten, was denn da noch alles kom- men könnte: Share your pillow and blanket und vielleicht auch das Klapptischchen – aber bitte im Mittelsitz – weil zum Draufstellen gibt’s eh nix mehr! Dafür könnten die kleinen Sackerl mehrfach und vielfältig auch als Sackerl fürs Gackerl genutzt werden. Ein Hund ist dafür an Bord aber nicht zwingend erforderlich. Übrigens: Ich sitze beim Schreiben dieser Zeilen am Weg nach Hamburg frühmorgens in einem blitzsauberen Austrian Airbus und finde in den Sitztaschenweiße Papier-Sackerl mit der Aufschrift Abfall-Waste. Genau dafür werden Speibsackerl nämlich heute mehrheitlich verwendet, bei Aus- trian sicher auch weiterhin. Bei der Schwester steht hingegen zu befürchten, dass sich in Erman- gelung der Papiertüten, die eine oder andere durchgekaute Hinterlassenschaft Vorreisender am, im und unterm Sitz finden wird. Retour flog ich übrigens mit Eurowings und hab mir das ein- zige Speibsackerl inmeiner Reihe gleich gesichert. Man weiß ja nie ... Share your Speibsackerl! Inhalt Aktuell Provisionen ��������������������������������� 6 ÖVT ��������������������������������������������� 10 Ruefa ������������������������������������������� 11 Interview Ingo Lies, Chamäleon ���������������������������������� 4 Bertl Egger, Best4Travel ���������������������������������� 9 Special Kreuzfahrten ����������������������������� 13 Orient ����������������������������������������� 20

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