• Magic City<br>(c) Hardy Müller

    Magic City
    (c) Hardy Müller

  • Magic City<br>(c) Frank Embacher

    Magic City
    (c) Frank Embacher

Tourismus: Kultur- und Städtereisen zu Ostern

Mit dem Frühling naht auch Ostern in großen Schritten. Urlaub im eigenen Land hat weiterhin Hochkonjunktur. In diesem Jahr kann man aus einer großen Vielfalt an Ausstellungen wählen – besonders in Süddeutschland und im Dreiländereck.

Basel - MONET in der Fondation Beyeler

Anlässlich ihres 20. Geburtstages feiert die Fondation Beyeler in Basel mit ihrer ersten Sonderausstellung des Jahre 2017 MONET (bis zum 28. Mai 2017) ein Fest des Lichts und der Farben. Über 60 Werke Claude Monets, darunter selten gezeigte Exponate aus rund 15 Privatsammlungen, können in den großzügigen Räumlichkeiten des Renzo Piano Gebäudes bestaunt werden.

Bei Frühlingssonne lädt der Skulpturenweg des deutschen Künstlers Tobias Rehberger, zu einer Wanderung ein. Er verbindet die Fondation Beyeler in Riehen mit dem Vitra Design Museum in Weil am Rhein. Dort erwartet Designliebhaber das 2016 eröffnete Schaudepot der Star-Architekten Herzog und De Meuron.

In der historischen Altstadt Basels laden Concept Stores, Traditionsgeschäfte und Boutiquen zu einem abwechslungsreichem Einkaufsbummel ein. Ein Vielzahl gemütlicher Cafés und historischer Lokale, wie z. B. das Restaurant Schlüsselzunft, sorgen dafür dass das leibliche Wohl der Besucher nicht zu kurz kommt. Als kleine Leckerei zwischendurch eignen sich die Baseler Festtagsspezialität „Osterflädli“, die einen in der Osterzeit in jeder Bäckerei entgegenlachen.

Ungewöhnliche Hotels wie der zentral gelegene Teufelhof, dessem Zimmer von Künstlern gestaltet wurden, sorgen nach einem erlebnisreichen Tag in Basel für eine Unterkunft der besonderen Art. Das Art & Design Special sorgt dafür, dass Sie auf Ihrem Ostertrip nach Basel kein Vermögen ausgeben müssen.

Rekordbesucherzahlen für aktuelle Sonderausstellungen „Otto Dix“ und „Strom-Linien-Form“ im Zeppelin Museum am Bodensee

Aufgrund des hohen Besucheransturmes hat das Zeppelin Museum Friedrichshafen seine beiden Sonderausstellungen Otto Dix – Alles muss ich sehen! und Strom-Linien-Form – die Kraft des geringen Widerstandes bis zum 23. April 2017 verlängert. Mit über 400 Werken aus allen Schaffensperioden zeigt das Zeppelin Museum erstmals seinen gesamten Sammlungsbestand des Ausnahmekünstlers, der von 1933 bis zu seinem Tod 1969 am Bodensee lebte.

Die Ausstellung Strom-Linien-Form macht mit ihren rund hundert einzigartigen Exponaten aus aller Welt, vom Rekordwagen bis zum Toaster, erlebbar, wie ab den 1920er Jahren stromlinienförmiges Design nicht nur den Bau von Autos, Lokomotiven und Alltagsgegenstände veränderte, sondern als Symbol für Schnelligkeit und Modernität Menschen wie Machthaber in aller Welt elektrisierte. Die Ausstellung lässt nicht nur die Herzen der Automobil- und Eisenbahnliebhaber höher schlagen sondern auch die Liebhaber schönen Designs kommen auf Ihre Kosten.

Als letztes, mobiles Exponat und Highlight zum Ende der Ausstellungslaufzeit kommt zu Ostern, von Gründonnerstag bis Ostermontag, den Ex-DDR-Diplomatenzug aus dem Jahr 1938, einen Stromlinienzug der Extraklasse, aus Sachsen an den Bodensee. Er ist über das Osterwochenende nicht nur zu besichtigen sondern beherbergt auch ein täglich wechselndes Programm, von Vorträgen (z. B. zur Design- und Reisekultur der 1930er Jahre) über Konzerte bis zu Lesungen.

Extra zu Ostern öffnet das Schauhaus im Zeppelindorf seine Pforten und lädt zum Thema „Wohnen und Gärtnern wie vor 100 Jahren“ sowie zu einer spannenden Ostereiersuche ein. Mehr Informationen zum Osterprogramm finden Sie hier.

Doch auch für Outdoorfans ist das Schwäbische Meer an Ostern eine Reise wert. Das Klima ist mild, die Ufer- und Wanderwege laden zum Radfahren und Wandern und – die Bodenseeschifffahrt nimmt ihren Betrieb wieder auf! Am Ostersonntag können Genießer während einer dreistündigen Rundfahrt im Überlinger-See ein Osterbrunch bei besonderen Flair auf dem Wasser genießen. Weitere Infos und Buchung hier.

München: Magic City und die Kunst der Straße – Mehr als eine Ausstellung

In diesem Jahr können Besucher München im Frühjahr von einer ganz anderen Seite kennenlernen. Nur die Wenigsten wissen, dass die bayerische Landeshauptstadt neben der Heimat des Oktoberfestes und einer Vielzahl etablierter Museen, wie den Pinakotheken und dem Haus der Kunst, auch die Wiege der deutschen Street-Art ist. Bereits 1983 sorgte in München das erste Graffiti für Aufsehen, in Berlin wurde erst Ende der 80er gesprüht.

Vom Gründonnerstag, 13. April 2017, bis zum 3. September 2017 kommt Magic City – Die Kunst der Straße in den Münchner Olympiapark. Über 50 der aufsehenerregendsten Street-Art Künstler aus 21 Ländern bieten mit ihren Werken einen umfangreichen Überblick über die aktuelle Street-Art Szene. Die Magic City ist mehr als eine Ausstellung, sie ist ein Ausstellungsparcours, ein Hybrid aus Ausstellung und Happening und so auch eine Liebeserklärung an die Stadt als Ort der Kreativität, der Fantasie, und der Abenteuer.

München ist vorerst die letzte Möglichkeit diese neue Form von Ausstellung in Deutschland zu besuchen bevor Magic City auf eine internationale Ausstellungstournee geht. Werke des wohl bekanntesten Urban-Art Künstlers Banksy dazu. Zu sehen ist außerdem die Filmdokumentation „Saving Banksy“. Auch dabei sind Werke von Shepard Fairey, dessen Hope-Poster von Barack Obama zu einem zentralen Bildmotiv des US Wahlkampfes 2008 wurden. Auch Werke der Künstler des weltweit längsten 3D-Straßenbildes Qi Xinghua aus China und des aus dem Iran stammenden und geflüchteten Künstlerduos Icy & Sot, das sich intensiv mit dem Thema politischer Verfolgung und der Flüchtlingskrise beschäftigt, sind zu sehen. Magic City wird kuratiert von den Koryphäen der Urban-Art Szene Carlo McCormick (New York) und Ethel Seno (Los Angeles).

Auch jenseits des Olympiaparks gibt es für Fans der Straßenkunst in München viel zu entdecken. Wer mit offenen Augen durch die Stadt läuft oder radelt, entdeckt z. B. unter der Donnersberger Brücke, unter der Luitpoldbrücke in der Nähe des Friedensengels und auf dem Gelände des Viehhofs an der Tumblingerstraße Outdoor-Graffitigalerien (u.a. mit Werken der Münchner Streetartgrößen LOOMIT, Sebastian WANDL und Max ZORN). Wer nach einem ereignisreichen Tag in München noch Energie hat, kann im Bahnwärter Thiel auf dem Viehhofgelände noch die Nacht zum Tag machen. 2016 hat mit dem MUCA (Museum of Urban and Contemporary Art) das erste Street-Art Museum der Stadt eröffnet. Im Herbst 2017 findet mit der STROKE ART FAIR zum achten Mal eine große Urban Art Messe in München statt.

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