Flixbus

Neue Pläne zum Jahrestag angekündigt

Flixbus hat zum fünften Jahrestag des Starts des Fernbus-Betriebs neue Pläne angekündigt. So prüfen die Münchner die Einführung kostenloser Filme an Bord der Busse, wie Flixbus-Chef Andre Schwämmlein sagte. Außerdem will das Unternehmen mit Fluggesellschaften zusammenarbeiten, um gemeinsame Tickets anzubieten. Auch die Expansionsbestrebungen in die USA konkretisieren sich.

"Entertainment im Bus wollen wir erneut angehen", sagte Schwämmlein dem "Handelsblatt". Noch in diesem Jahr soll demnach eine Entscheidung über ein Unterhaltungsprogramm in den Bussen fallen. Das Angebot soll demnach wie das WLAN wohl kostenfrei sein. Flixbus sehe in einem Filmangebot eine "Investition in Kundenzufriedenheit".

Um weiter zu expandieren will Flixbus künftig auch mit Airlines zusammenarbeiten. "Wir sprechen gerade mit verschiedenen Fluggesellschaften, darunter auch mit der Lufthansa-Gruppe", sagte Jochen Engert, ein weiterer Gründer von Flixbus, der "Süddeutschen Zeitung". Möglich wäre demnach ein gemeinsames Angebot, sodass der Kunde am Ende nur noch ein Ticket brauche, um von zu Hause über den Flughafen bis an sein Endziel zu gelangen.

Außerdem will Flixbus in diesem Halbjahr auf dem US-Markt starten, zunächst mit 50 Fahrzeugen an der Westküste. "Wir glauben, dass der amerikanische Markt sehr viel Potenzial für Flixbus bietet", sagte Engert der "Süddeutschen Zeitung".

Dem Bericht zufolge kommt US-Marktführer Greyhound zwar auf einen Marktanteil von etwa 40 %, den Rest teilten sich dagegen sehr viele kleine Anbieter. Flixbus wolle in den USA mit einem modernen und sauberen Image punkten und das Buchungssystem aus Europa einführen.

Im Heimatmarkt Deutschland kontrolliert Flixbus laut einer Analyse des Iges Instituts mittlerweile 94 % des Marktes. Flixbus ist auch in Österreich aktiv. Vergangenes Jahr schrieb das Unternehmen erstmals schwarze Zahlen, wie Schwämmlein im Interview mit der Nachrichtenagentur AFP sagte. Seinen Angaben zufolge hat Flixbus mittlerweile mehr als 100 Mio. Passagiere befördert. Das Unternehmen ist aber auch mit einem eigenen Zugangebot zwischen Stuttgart und Berlin auf der Schiene vertreten.

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